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Ich hatte früher bereits als Kind sehr heftige Albträume in denen es meist um irgendetwas geht das mich umbringen möchte oder um schaurige Figuren.

Es gab eine Zeit, da blieben die Albträume fast vollkommen aus. Bis vor kurzem. Seit ca 2 Wochen plagen mich fast täglich Albträume. Besonders einer wiederholt sich fast täglich:

Ich träume, aufzuwachen. Dann sehe ich mich in meinem Zimmer um, und manchmal und fast immer weiß ich das es ein Traum ist, oder bzw, ich bin nicht sicher.
Oftmals suche ich im Haus dann irgendeine Person wie zb meine Mutter, und will sie fragen ob ich träume. das aufwachen wiederholt sich meist mehrmals bis ich krampfhaft versuche aufzuwachen.

Oft passiert auch folgendes und das hatte ich als Kind sehr oft: ich versuche das Licht anzumachen, aber es funktioniert aus irgendeinem Grund nicht.

In den anderen träumen geht es dann mal gerne über Kreaturen die mich jagen oder umbringen wollen, um Leichen, usw.

Meine Träume sind echt sehr sehr kreativ

Gibt es irgendein Mittel oder irgendetwas, was gegen Albträume hilft? LG

15.02.2020 08:47 • 16.02.2020 x 1 #1


6 Antworten ↓


-Leeloo-
Hallo, da spricht mir jemand aus der Seele. Ich hatte auch als Kind oft Albträume, auch oft den selben, kann mich zwar nicht mehr genau daran erinnern, aber es war eine Weile echt schlimm. Oft habe ich nachts nach meiner Mutter gerufen. Ich war von meinem "toten" Schreien mal aufgewacht, also ich habe geschrien, aber es kam kein Ton heraus, bis ich dann richtig wach war und somit laut nach meiner Mutter rufen konnte. Die kam auch und tröstete mich. Vor ein paar Wochen habe ich auch wieder Horrorträume bekommen. Wie in einem Film mit schlimmen blutigen Leichen und so einen Mist, obwohl ich mir nie derartige Filme ansehe. Ich weiß nicht, ob das von meiner Unruhe, den Angstanflügen kommt, könnte damit zusammenhängen.
Was dagegen hilft, weiß ich leider auch nicht. Versuche, mich täglich mit etwas Positiven zu beschäftigen und schöne Musik zu hören, schöne Phantasiereisen vor dem Einschlafen.

15.02.2020 09:29 • x 1 #2



Was hilft gegen Albträume?

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Wenn du im Traum weißt, dass du träumst, nennt sich das Klarträume/luzide Träume. Vor 20 Jahren hat mein Kind mir mal erzählt, dass es auf einem Berg stand und nicht runter kam. Tief unten war Wasser. Es wußte, dass es nur ein Traum ist und sprang. Mein Kind war damals so 15-16 J. alt, und ich dachte "Ja, ja...", lies mir aber zum Glück nichts anmerken, denn Jahre später erkannte ich, dass es Klarträume hatte.

Ist nichts schlimmes, keine Sorge.

Ansonsten habe ich auch schon mal Alpträume, und manche wiederholen sich. Auch das alle Lichtschalter im Traum defekt sind, kenne ich.

16.02.2020 17:21 • x 1 #3


klaus-willi
Zitat von Alisia_:
das aufwachen wiederholt sich meist mehrmals bis ich krampfhaft versuche aufzuwachen.


Das kenne ich auch....daß mit dem aufwachen versuchen.
Man versucht es krampfhaft kann sich aber nicht bewegen.
Man weiß das man träumt .
Das sind bei mir immer Alpträume.
Ich suche oft mein Auto und finde es nicht obwohl ich genau weiß wo ich es abgestellt habe.
Bin dann im Traun ganz verzweifelt und kann es nicht verstehen.
Dann hab ich mal geträumt von Elefanten zertrampelt zu werden...... bin aber in letzter Minute wach geworden.
Einen schönen Traum hatte ich die letzten 40 Jahre nicht mehr..warum..keine Ahnung.

16.02.2020 17:47 • x 1 #4


Interessant das viele Leute wohl das selbe haben... das beruhigt mich ja ein wenig gibt es nicht irgendein Mittel dagegen?

16.02.2020 19:20 • #5


Solche Träume sind wie psychosomatische Beschwerden, die wollen dir etwas sagen
Versuche nicht das mit Mitteln zu bekämpfen sondern lass dich darauf ein. Träume sind visuell, man kann sehen, spüren, hören, es ist viel einfacher den Grund für jenes Rauszufinden als wie wenn man jetzt Bauchschmerzen hat oder Zittern oder sonstige Beschwerden.
Ich kann dir ein Beispiel von mir nennen.
Ich habe als Kind immer den gleichen Traum gehabt, ich habe damals im 4 Stock gewohnt und bei uns war es so, dass man die Tür unten aufschloss, und dann ins Stiegenhaus kam. Da war eine Wendeltreppe. Links unten ging die Wendeltreppe runter zum Keller, und gerade aus ging man die Wendeltreppe linksführend rauf zu den Wohnungen. In der Mitte war ein Zylinderförmiger Metallkäfig, damit man nicht runter viel.
Und es war immer das gleiche, ich sperrte die Türe auf, ging ins Stiegenhaus, und sah aus dem Augenwinkel links unten in der dunklen Ecke schon etwas sich bewegen. Ich lief dann die Wendeltreppe hoch, und dieses Monster lief mir hinterher. Die Wendeltreppe war scheinbar unendlich lang und es dauerte bis ich im 4 Stock ankam. Ich holte meinen Wohnungsschlüssel raus und versuchte die Türe aufzusperren. Oft war es so dass ich in der Hosentasche suchte und den Schlüssel nicht fand, und das Monster kam immer näher. Und es war immer so, dass ich um Haaresbreite es noch schaffte die Wohnungstüre aufzuschließen bevor das Monster mich erwischte.
Ich hatte diesen Traum fast jeden Tag, über Wochen/Monate
Bis ich dann reflektierte, was mir der Traum eigentlich sagen will, undzwar dass ich nicht immer vor meinen Problemen weglaufen soll.
Ich versuchte dann in der folgenden Zeit mich meinen Problemen zu stellen, und eines Nachts ging ich schlafen, und ich hatte wieder diesen Traum.
Diesesmal war es aber so, dass ich einen Stock zu hoch gelaufen bin, und das Monster vor meiner Türe wartete. Ich musste also runter gehen.
Ich nahm meinen Mut zusammen und ging runter. Das Monster stand vor der Türe, es war ein verbrannter Mann, wo die Haut sich schon wie bei einer Säureverunfallung auflöste, mit einer riesigen schwarzen Klaue.
Ich ging zur Tür, und das Monster Begrüßte mich mit meinem Namen, ich sagte auch Hallo.
Ich sperrte entspannt die Tür auf, ging rein, schloss die Tür und dachte mir im Traum. Das war eigentlich gar nicht so schlimm.
Ich wachte auf, und hatte diesen Traum nie mehr.

Versuche den Sinn hinter deinen Träumen zu verstehen, denn die wollen dir etwas sagen

LG

16.02.2020 19:36 • x 1 #6


Vielleicht hilft es,während einer geführten Meditation einzuschlafen.
Das könnte Dein Unterbewusstsein im Vorfeld auf andere innere Bilder fokussieren.

16.02.2020 20:02 • x 1 #7




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