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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Dunkelbunte
Zitat von Schlaflose:
Wie würde dein Leben konkret anders aussehen, wenn du keine Einschränkungen hättest?

Ich wäre vor allem berufstätig.
Und dadurch finanziell flexibler (Urlaub).
Ich würde nicht in einer Großstadt leben.
Ich hätte einen Hund.
Und ich würde regelmäßig ausreiten.
Ich wäre halt einfach nicht durch Schmerzen erschöpft.

x 2 #41


hereingeschneit
@Dunkelbunte
Würdest du denn nun rückblickend diese OP nicht mehr machen, sondern lieber andere Wege ausprobieren?

x 1 #42


A


Akzeptanz von Grenzen durch Krankheit

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Dunkelbunte
Zitat von hereingeschneit:
@Dunkelbunte Würdest du denn nun rückblickend diese OP nicht mehr machen, sondern lieber andere Wege ausprobieren?

Nein. Denn ich habe Diabetes und Herz/Kreislauferkrankungen nach hinten verschoben.

Dafür, das ich knapp 60 kg abgenommen habe und man natürlich erwartete, das vieles danach leichter würde, ist die Realität eine andere.

Aber das beantwortet nicht meine Frage nach Trauerbewältigung und Verbesserung der Resillienz...

Es gibt da aber noch den Einen, den ich immerzu frage...

x 1 #43


Cornelie
Zitat von Dunkelbunte:
Achtsamkeit bedeutet, sich selbst fühlen und ohne negative Bewertung darauf reagieren. Maximal flexibel. Maximal frei von Bewertung. Ich kann ...

Das Leben einer 65 jährigen ist nicht so übel.. 😉 .

Ich denke ich verstehe was du meinst.
Du hast gehofft mit der O.p wird alles gut.
Hat nicht funktioniert.
Oder eben doch , die O.p hat funktioniert. Es ist nur was anderes ins Spiel gekommen.
Da spielt Enttäuschung evtl eine Rolle.
Ich hatte vor vielen Jahren eine OP wonach es mir ähnlich ging/ noch immer geht. Ich habe Probleme die ich vor der OP nicht hatte.

Es nützt nichts uns hilft nur Akzeptanz.
Es passiert ständig im Leben iwas mit dem wir nicht gerechnet haben.
Nicht geplant haben.
Das wäre auch so wenn wir nicht krank wären- wobei ich immer denke. Kein Leben läuft wie im voraus gewünscht.

Ich will einfach nur noch das Beste aus meinem Leben machen.

x 5 #44


hereingeschneit
Etwas, was mir sehr geholfen hat und ich es deshalb hier im Forum auch schon öfters rein gestellt habe:

„Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn: „Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?“
Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf und umklammerte ihn und jammerte:
„Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?“
( Aus dem Zen-Buddhismus )

Solange man sich nur mit der Theorie beschäftigt, die Antworten nur im Kopf sucht, wird sich wenig ändern. Die Bereitschaft, es auch zu tun, den Baum loszulassen oder die Krankheit zu akzeptieren, muss vorhanden sein. Erst dann kann sich etwas verändern.

Eine Trauer muss nicht bewältigt werden, sie muss durchlebt werden, damit sie sich wandeln kann. Sie darf sein, sie gehört zu dem Prozess dazu.

x 3 #45


RK1986
@hereingeschneit wahnsinnig schön der Spruch

x 1 #46


Dunkelbunte
Zitat von Cornelie:
Du hast gehofft mit der O.p wird alles gut.

Nicht alles. So realistisch war ich dann schon noch 😉
Aber ja, du hast es sehr treffend geschrieben.
Ich bin traurig.
Ohne Ende gekämpft und krachend gefallen.

Und jetzt möchte ich heilen und mein Leben nicht nur praktisch den Möglichkeiten anpassen, sondern auch zufrieden dabei sein.

Ruhig und heile werden 🙏

x 1 #47


Dunkelbunte
Zitat von hereingeschneit:
Eine Trauer muss nicht bewältigt werden, sie muss durchlebt werden, damit sie sich wandeln kann. Sie darf sein, sie gehört zu dem Prozess dazu.

Ich hatte gestern darüber nachgedacht.
Das ich in einem Trauerprozess bin...

Werde mich noch mal zu den einzelnen Stadien und Umgang dazu schlau machen...

x 1 #48


Sonnenzauber
Ich würde auch mal behaupten das Alter spielt auch eine Rolle, mit Ende 30 Anfang 40 sieht man halt so im Freundeskreis wie jeder so lebt. Vielleicht hätte man gerne Kinder gehabt, war aber zu krank dazu. Wäre gern voll berufstätig usw. In 20 Jahren sehe ich vieles bestimmt auch anders. Vieles hängt auch mit dem Charakter zusammen, viele Faktoren einfach die da zusammen kommen.

x 1 #49


Tigerlilie
Zitat von Sonnenzauber:
Ich würde auch mal behaupten das Alter spielt auch eine Rolle, mit Ende 30 Anfang 40 sieht man halt so im Freundeskreis wie jeder so lebt. ...

Ich denke auch, dass das viel ausmacht. Ich merke das oft, wie mich das runterzieht, wenn ich sehe, was Freundinnen in meinem Alter so machen.

x 2 #50


Sonnenzauber
@Tigerlilie du bist ja genau so alt wie ich 😊 wie sieht denn dein Leben aus im Moment?

#51


Tigerlilie
@Sonnenzauber ich gehe 35 h/Woche arbeiten und viel mehr bekomme ich nicht auf die Reihe. Manchmal schaffe ich selbst das nicht und muss mich krankschreiben lassen. Mir ist zur Zeit meist alles zu viel. Bin dauerverspannt. Für den Haushalt muss ich mich total überwinden. Bin an den Wochenenden oft total müde und erschöpft, so dass ich auch keine Lust habe, etwas zu unternehmen oder mich mit Freunden zu treffen.
Oft fühle ich mich überreizt. Bekomme manchmal Migräne, habe Gehirnnebel. Wenn ich dann im Status bei anderen sehe, wie die mit ihrer Familie im Urlaub sind, an den Wochenenden Ausflüge machen, nach der Arbeit noch sich mit Freunden treffen, feiern gehen,... Dann bin ich traurig und neidisch. Ich möchte auch einfach "normal" sein.
Aber mir ist so viel zu laut, zu hektisch, zu viel Input, ...

x 4 #52


Sonnenzauber
@Tigerlilie ich finde das ist eine ganze Menge 35 Stunden. Habe auch Freunde die Vollzeit arbeiten, und sonst kaum was machen. Aber natürlich auch viele die sehr aktiv sind.

#53


Dunkelbunte
Zitat von Tigerlilie:
ich gehe 35 h/Woche arbeiten und viel mehr bekomme ich nicht auf die Reihe.

Ich finde das ist sehr viel. Vor allem, wenn man angeschossen ist.

x 1 #54


Tigerlilie
@Sonnenzauber wie sieht bei dir der Alltag aus?

Auf Arbeit gibt es bei mir gleichaltrige, die 40 h/Woche arbeiten gehen, bei jedem Projekt hier schreien und sich dann zu Hause noch um ihre 2-3 Kinder kümmern, im Urlaub um die halbe Welt fliegen usw. Und mir ist es oft schon zu viel, nach Feierabend noch Brot zu holen oder Blumen zu gießen. Das ist schon frustrierend.

x 3 #55


Tigerlilie
@Dunkelbunte ich denke mir auch manchmal, dass mir das immer noch zu viel ist. Bin vor einem Jahr von 40 auf 35 Stunden runter, weil es mir gesundheitlich immer schlechter ging.
Meine vorherigen Jobs waren auch nur 30 oder 32 Stunden. Vielleicht habe ich mich in den letzten Jahren mit Vollzeit auch zu sehr ausgepowert.
Dann kam noch die Erkrankung und nun der daraus resultierende Tod meiner Mutter dazu. Das belastet ja auch alles.

x 1 #56


Sonnenzauber
@Tigerlilie ich arbeite seit 3 Jahren nicht mehr. Bekomme Erwerbsunfähigkeitsrente, seit 2013. Hatte vorher einen Minijob.

x 2 #57

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Islandfan
35 Stunden sind ja fast schon Vollzeit und als psychisch Kranker eine Herausforderung. Kenne das auch, habe 30 gemacht, dann 26 und bald 32.
Ich gehe aber davon aus, dass auch gesunde Menschen oft unter der Arbeitslast leiden, man sieht vieles nur von außen und bekommt manches auch nicht mit. Ich kenne auch Menschen, die Vollzeit arbeiten, aber die damit zu kämpfen haben, wo es aber nach außen perfekt aussieht. Ich bekomme meine Arbeit hin, psychisch sogar besser als körperlich, weil ich oft Schmerzen durch Verspannungen habe von der Anspannung auf der Arbeit.
Bei mir ist es dann so, dass ich oft zuhause wenig bis keinen Antrieb mehr habe und alles liegen bleibt.

x 1 #58


Tigerlilie
@Sonnenzauber ah, ok. Geht es dir ohne Arbeit besser? Ich habe aich schon drüber nachgedacht, nicht mehr zu arbeiten, aber da befürchte ich, erdt recht in ein Loch zu fallen und völlig antriebslos zu werden.

Zitat von Islandfan:
Ich kenne auch Menschen, die Vollzeit arbeiten, aber die damit zu kämpfen haben, wo es aber nach außen perfekt aussieht.

Ja, man weiß natürlich auch nicbt, wie es wirklich manchen geht.

Zitat von Islandfan:
Bei mir ist es dann so, dass ich oft zuhause wenig bis keinen Antrieb mehr habe und alles liegen bleibt.


So ist das bei mir auch. Absolut keine Lust, was zu machen. Kostet alles Überwindung. Bleibt meistens alles lieben und wartet dann am Wochenende auf mich. 😩

x 1 #59


Sonnenzauber
@Tigerlilie ja der Druck war erst mal weg.

x 1 #60


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