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Hallo !

Themen wie Ängsten oder Zwängen versuche ich, im besonderen bei mir selber, mit einem gewissen Humor zu begegnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies positiv dazu beitragen kann, diese Dinge besser zu ertragen und zu verarbeiten.
Auch sinnloser Aggression versuche ich oft (nicht immer) mit Humor zu begegnen, da dieser meist die Situation entschärft, und so zu einer Deeskalation beitragen kann.
Auf skuriose Dinge (z.B. Engel mit feurigen Augen etc.) kann man oft sogar nur mit Humor, oder ansonsten eben überhaupt nicht (was sehr unfein wäre), reagieren.

Wenn es jedoch um Themen wie z.B. menschliches Leiden, Missbrauch oder Tod geht, dann stösst mein ansonsten gesunder Humor recht schlagartig an seine Grenzen.

Bin ich da etwas zu engstirnig, und ist diese Engstirnigkeit vielleicht mit für meine Einsamkeit verantwortlich?

Oder haben meine Füsse nur eine magische Anziehungskraft auf Fettnäpfchen, so dass diese sich dann gerne zu einem fröhlichen Stelldichein unter den Selbigen versammeln?
(Hoffentlich ist dieser Beitrg nicht auch wieder so ein fröhliches Fettnäpfchen . . . Platsch . . .)

Euere Erfahrungen und Meinungen dazu, würden mich sehr interessieren.

Viele liebe Grüsse an Alle,

Helpness

10.08.2008 13:10 • 25.08.2008 #1


7 Antworten ↓


Nun, mit unseren Ängsten und Zwängen und was weiß ich was wir nich noch alles haben tun wir uns selber das Leid an, also habe ich auch jedes Recht der Welt dann auch darüber zu lachen wenn mir grad danach ist.

Aber wenn ein Mensch einem anderen Menschen Leid antut.. da versteh ich keinen Spaß, grade da ich selber schonmal sowas miterleben musste..


Ich find auch als unbeteiligter, hat man kein Recht sich über andere lustig zu machen, egal aus welchem Grund.. (ausser natürlich es passiert grad was lustiges)

Das zeugt mir nur von Charakterschwäche

10.08.2008 13:56 • #2



Grenzen des Humors

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Hallo sherlock !

Sich über Menschen lustig machen hatte ich nicht gemeint, das ist in JEDEM Fall völlig daneben.
Aber auch bei der Betrachtung der Dinge selbst, gibt es bei mir Grenzen, die keinen Humor mehr ermöglichen.

Liebe Grüsse,

Helpness

10.08.2008 14:43 • #3


Schau meine Posting an, dass weisst du, wie ich dazu stehe ^^
SObald ich kann, hab ich auch den nötigen Galgenhumor, sofern kein Außenstehender beteiligt ist
Grüssli
Iris
P.S.
Finger weg von den Fettnäpfen, das sind alles meine

10.08.2008 15:32 • #4


Hallo Powerladyiris !

Deinen Humor kenne ich und finde ihn gut.

Aber die Fettnäpchen gehören alle mir, du kannst das ganz deutlich an meinen Fussabdrücken am Boden erkennen.

Liebe Grüsse,

Helpness

10.08.2008 16:10 • #5


Hallo Helpness,
also Humor finde ich schon wichtig. Ich denke, Optimisten ohne Humor gibt es gar nicht. Humor macht das Leben erträglicher (und sich selbst) , man kann ja tiefgründig und ernst sein, wo es angebracht ist. Das eine schliesst das andere doch nicht aus. Bin zwar neu hier in diesem Forum, aber bis jetzt konnte ich noch keine "Engstirnigkeit" an dir entdecken.

Und ich glaube auch, dass Engstirnige viele Freunde haben können, wenn sie genau so gestrickt sind - und von ihrer Engstirnigkeit überzeugt. Ich stelle überhaupt fest, dass Leute, die sehr von sich überzeugt sind, viel eher Freunde haben, als die Übervorsichtigen, eher als unsicher bezeichneten bzw. ich-schwachen Menschen.

Hatte ein paarmal sog. 'Ohrgeräusche'. Da musste ich bloß kichern und habe mir gesagt: "Ui - Radio Gong meldet sich wieder" . Wer anders hätte viell. schon aus lauter Sorgen , die er sich darüber macht, Schlafstörungen deswegen gekriegt. Das komische Gepfeife ist jetzt wieder weg. Ob es wieder mal auftritt - ist mir egal. Viell. hatte ich bloß mal bißel Kreislaufprobleme oder was weiss ich.
Ame

20.08.2008 20:37 • #6


Hallo Ame !

Mich hat mein Humor, besonders die Fähigkeit über mich selbst Lachen zu können, auch schon oft über die Runden gerettet.

Liebe Grüsse,

Helpness

20.08.2008 21:49 • #7


Hallo,

ich kann auch über Witze über andere Leute oder Randgruppen lachen. Ich glaube auch, dass das gesund ist. Wenn man über andere lacht, heisst das ja nicht, dass man sie nicht respektiert oder persönlich verletzen will. Ich meine der Mensch lacht über das Leid anderer, weil man es anders nicht ertragen kann und für die Angst, dass einen selber treffen kann, ein Ventil braucht. Das ist wie die Gafferei bei Unfällen, da geht es auch nicht darum das Blut zu sehen, sondern dass man aufatmen und sich selber sagen kann: "Gott sei Dank, es hat nicht mich getroffen!"

LG Pippilotta

25.08.2008 00:50 • #8




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