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Ich bin 52 Jahre alt, weiblich, einsam und verlassen. Zudem noch übergewichtig und schwerbehindert (ich bin gehbehindert und Schmerzpatientin). Dadurch natürlich gelegendlich depressiv und traurig. Ich habe dieses Forum durch Zufall gefunden und möchte gern mit Euch kommunizieren. Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch.

LG Urmeli

09.08.2011 04:11 • 24.04.2021 x 1 #1


11 Antworten ↓


Herzlich Willkommen

Bist wirklich früh wach...

09.08.2011 06:39 • #2



Wieder mal schlaflos durch die Nacht und das www

x 3


................... nee. Nicht früh sondern immer noch. Dann irgendwann konnte ich glücklicherweise ca 2 Std. schlafen und bin seit ca 9 Uhr schon wieder wach. Meine Tagesstruktur ist ganz durcheinander. Meine Gedanken jagen sich und ich habe niemanden mit denen ich sie teilen kann. Mein Ehemann hat mich (nachdem wir 12 Jahre verheiratet waren und vorher schon einige Jahre zusammen waren) verlassen weil er meine Schmerzen nicht mehr ertragen hat. Er konnte mit meinen Qualen nicht mehr umgehen, da ich ihm leid getan habe. Ich sollte es als neue Chance für mich dsehen und es hätte gar nichts mit mir sondern eher mit ihm zu tun... hat er gesagt und war von heute auf morgen verschwunden. Er ist einfach aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen.
Wenn er eine andere Frau gehabt hätte oder wenn er gleichgeschlechtlich geworden wäre (das kann ja alles passieren) damit hätte ich umgehen können. So aber kann ich das Ganze jetzt nach immerhoin 3 Jahren noch immer nicht verstehen. Für mich war meine kleine Welt in Ordnung bis er sich von mir getrennt hat. Er hat vorher nie davon gesprochen oder so. Ich bin voll ins "Wasser" gefallen.

LG
Urmeli

09.08.2011 11:51 • #3


Das kann ich verstehen!!

Kannst du gar nicht schlafen?

09.08.2011 12:43 • #4


Zitat von Zitronenfalter:
Das kann ich verstehen!!

Kannst du gar nicht schlafen?


......doch, aber eben viel zu wenig. Irgendwann holt der Körper sich dann den Schlaf den er dringendst benötigt. Egal was ich mache oder wo ich bin. Ich nenne es "Schlafkoma" in was ich dann falle. (natürlich ist es kein wirkliches Koma) Ich schlafe dann einfach weg; beim surfen, häkeln, telefonieren usw. . Für Sekunden, Minuten oder auch mal für ein zwei Stunden. Ich erwache dann (oft noch mit der Hand auf der Tastatur) völlig übermüdet und brauche ein Weilchen um richtig wach zu werden. So bin ich eigentlich immer müde und mir fehlt der sogenannte Antrieb um was zu erledigen. Zu allem muss ich mich dann zwingen.
Außerdem quälen mich dann übelste Existenzängste. Mehr oder weniger berechtigt.
Quälende Gedanken jagen sich und ich weis nicht wohin das Alles noch führen soll....

Traurige Grüße
Urmeli

09.08.2011 17:13 • #5


Liebe Urmeli,

es tut mir unendlich leid.
Man hat immer so sein eigenes Schicksal vor Augen, dabei geht es anderen
Menschen noch schlechter. Ich hoffe es tut dir gut, dich hier mit anderen Menschen austauschen zu können.
Ich wünsche dir von Herzen einen guten Tag.

Alles Liebe
Jess

10.08.2011 07:43 • #6


Schlaflose
Hallo Urmeli,

bist du nicht in psychotherapeutischer Behandlung? Und wie steht es mit Medikamenten?
Es gibt Antidepressiva, die gleichzeitig auch schlafanstoßend und gut für chronische Schmerzen sind z.B Amtiriptyllin. Falls du in dieser Richtung noch nichts unternommen hast, solltest du das so schnell wie möglich machen.

Liebe Grüße

10.08.2011 08:36 • #7


@Jess: Hab lieben Dank für Deine netten Worte und Deinen guten Wunsch.
Leider war mein Tag nicht ganz so gut, wie ich ihn mir gewünscht hätte.

Meine Rechtsanwältin hat mir einen Termin für Freitag Morgen geschrieben. Nun habe ich davor wieder Angst. Angst es zu verschlafen da ich gerade dann eingeschlafen sein könnte und dann den (die) Wecker nicht hören könnte. (Denn wenn sich mein Körper wirklich mal etwas Schlaf holt, ist der Schlaf dann manchmal ganz tief und ich höre nichts).
Angst vor dem was es zu besprechen gilt. (Ich soll versuchen Unterhalt von meinem geschiedenen Mann, welcher ein hohes Einkommen hat, zu bekommen um meine Existenz zu sichern da ich nur wenig Rente bekomme. Jedenfalls zu wenig um die hohe Miete und alles Drumherum zahlen zu können.)
Angst den Weg dorthin nicht zu bewältigen (ich wohne 1. Etage und muss in die nah gelegene Stadt). Ich bin gehbehindert und Schmerzpatient.
Angst, Angst, Angst.........

Lieber Gruß von
Urmeli

11.08.2011 04:51 • #8


@ Schlaflose

Auch Dir lieben Dank für Deine Antwort.
Offensichtlich bin ich nicht gut medikamentös eingestellt obwohl ich ganz schön viel verordnet bekomme. (Gegen meine Depressionen : morgens Elontril und Cymbalta, dann noch 2x tgl Lyrica. Gegen meine unerträglichen Schmerzen: 2x tgl. 100mg M-beta...... das ist ein retardiertes Morphin was alle 12 Std. eingenommen werden muss. Dann noch bei Bedarf 20 mg ganz schnell ins Blut gehendes Sevredol. Ist auch ein Morphin.Ohne das Sevredol komme ich die Treppe nicht hoch.Zusätzlich bis zu 4x tgl.800 Gr Ibuprofen und 4x tgl. 25-50 Tropfen Neuralgin). Eigentlich sollte das mehr als genügen. Mein Arzt meint, dass ich das Morphin noch um Einiges erhöhen kann. Für mich ist das aber nicht durchführbar, da ich dann (das wurde getestet) nicht mehr Auto fahren könnte. Jedenfalls wäre das nicht zu verantworten da meine Reaktionsfähigkeit dann beeinträchtigt wäre.Außerdem würde ich dann auch geistlich nicht mehr ganz agil sein und ich möchte nicht nur dümmlich aus meiner Wäsche kucken. Ein Leben ohne Auto wäre gar nicht drin. da ich allein bin und mich selbst versorge und mich um alles selst kümmere. Außerdem wohne ich in ländlicher Umgebung.
Außer den aufgeführten Medis muss ich noch was gegen Asthma und für die Schildrüse einnehmen.
Nach der Trennung hatte ich 3 Wochen Tagesklinik, da ich auf einen Termin bei der Psychologin warten mußte. Ambulant war ich dann 2 Jahre in Psychotherapie. Jetzt muss ich wieder 2 Jahre auf die nächste Verordnung einer neuen Psychotherapie warten. Unabhängig davon darf ich trotzdem 1x im Monat zu meiner Psychologin kommen, worüber ich froh bin.

Ich wünsche Dir alles Liebe.

Urmeli

11.08.2011 05:25 • #9


Schlaflose
Hallo Urmeli,

ja, da sind die Möglichkeiten wohl schon weitgehend ausgeschöpft, was Medikamente anbelangt. Du könntest aber auch eine stationäre Therapie z.B. in einer Schmerzklinik machen. Unter welcher Art von Schmerzen leidest du?

Ist es denn nicht möglich, dass deine Rechtsanwältin unter diesen Umständen zu dir nachhause kommt, um die anstehenden Dinge zu besprechen? Das wäre, denke ich, zumutbar.

Liebe Grüße

11.08.2011 07:56 • #10


24.04.2021 02:24 • #11


Cati

Das kenne ich auch, wenn man unbedingt einschlafen will, aber nicht kann, und die Nacht sich endlos dehnt.

24.04.2021 09:22 • x 1 #12



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