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Hallo!

Ich bin gerade mal wieder ein bisschen stolz auf mich, weil ich trotz Angst eine Stunde draußen spazieren war.
Und nein: ich bin nicht mit Herzinfarkt zusammengebrochen oder wild schreiend durch die Gegend gerannt

Was aber immer mitschwingt in / nach solchen Situationen: dass ich denke, dass ich nichts großartigesdamit geleistet habe, dass es doch selbstverständlich ist, dass man so was macht bzw. können muss... und dass ich eigentlich noch viel mehr machen müsste.

Tja, etwas müssen scheint ein Thema von mir zu sein...

Grüße
TinaLina

24.03.2013 14:53 • 22.07.2013 #1


12 Antworten ↓


P
Hallo TinaLina,

ja das ist auch ein großes Phänomen von mir.
Ich muss, ich muss, ich muss.
Ich muss die Wäsche machen, ich muss noch Brote für
die Arbeit schmieren, ich muss zur Arbeit.
Ist Blödsinn, denn ich gehe wirklich gern zur Arbeit
und habe dort nur nette Kollegen um mich herum
Ich muss es jedem Recht machen.
Ist schei., ich kenn das.

Ich versuche gerade die Wörter MUSS und IMMER aus.
meinem Wortschatz zu streichen.
Das einzige was ich irgendwan mal muss ist sterben,
ansonsten muss ich gar nichts!

Ja es ist schon banal mit diesen Kleinigkeiten.
So was hat man doch früher mal so nebenbei gemacht.
Habe mir jetzt ein kleines Notizbuch gekauft.
Wenn ich abends mit der Bahn nach Hause fahre, schreibe
ich dort rein, was ich erlebt habe und was ich geschafft habe.

Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit für Dich?

LG

24.03.2013 15:27 • #2


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Trotz Angst nach draußen

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Hallo prinzessinhorst,

na, das kommt mir alles sehr bekannt vor, was Du an Gedanken beschreibst und glaubst, tun zu müssen....
Mir fällt es leider nicht leicht, das Müssen los zulassen, obwohl ich es gedanklich durchaus nachvollziehen kann bzw. gerne möchte. Es ist sicher ein Teil von Wohlverhalten nach außen, aber noch schlimmer ist wohl mein eigener innerer Antreiber, der mich zu all dem zwingt, damit ICH mit MIR zufrieden sein kann. ..puuhhh, muss ich gerade mal schnaufen

Eigentlich eine schöne Idee, sich abends alles aufzuschreiben, was man so gemacht hat. Weißt Du aber, was ich mache, wie mir gerade einfällt?! Ich schreibe (und das nicht nur abends) ständig to-do-Listen, was ich noch alles machen MUSS

24.03.2013 17:39 • #3


R
TinaLina, ich bin mit dir stolz auf dich!
Auch wenns für jeden anderen auf dieser Welt etwas einfaches ist.
Für dich war es das nicht.
Und für dich war es ein größerer Schritt, als für andere.
Du bist nicht andere. Du bist Du und darfst stolz auf dich sein!

*Schulterklopfer*

LG,
Dani

24.03.2013 17:40 • #4


T
Hallo zusammen,


Was aber immer mitschwingt in / nach solchen Situationen: dass ich denke, dass ich nichts großartigesdamit geleistet habe, dass es doch selbstverständlich ist, dass man so was macht bzw. können muss... und dass ich eigentlich noch viel mehr machen müsste

Das Gefühl kenne ich nur zu Gut.Das Glücksgefühl kommt einfach nicht bei mir hoch trotz allem.

Was kann man da machen?

24.03.2013 17:45 • #5


R
@tuffie

dann sollte man überlegen, weshalb man sich selbst verbietet, glücksein sein zu dürfen......

Lügen die wir glauben von Chris Thurman ..... unglaublich geniales Buch.. kann ich jedem nur wärmstens empfehlen !

24.03.2013 17:48 • #6


T
Hallo Rockabelle,
Ich habe wohl zulange von einem Menschen gehört von den ich abhängig war das ich nichts leiste oder geleistet habe.

Danke für den Lesertipp.Ich werde aufjeden Fall nachher mal danach googlen

24.03.2013 18:12 • #7


F
Hallo TinaLina,

da kannst du wirklich stolz auf dich sein, dass du trotz Angst eine Stunde spazieren warst, super. Weiter so. War heute auch wieder draußen un des hatte mir sehr gutgetan.
Aufschreiben ist gut, was du geschafft hast, mache ich auch fast täglich.

LG

24.03.2013 18:53 • #8


J
Hallo TinaLina,

ich finde auch dass Du sehr stolz sein kannst dass Du trotz Angst spazieren warst!

Zu denken dass das doch eigentlich selbstverständlich sei ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz denn Du hast nun mal Ängste die die meisten nicht haben und demzufolge ist es eine große Anstrengung für Dich, trotz Angst spazieren zu gehen und darauf kannst und solltest Du stolz sein.

Alles Gute,
Jaheira

24.03.2013 19:04 • #9


T
Vielen lieben Dank für euren Zuspruch, der tat mir gut. Ich werde versuchen, meine Erfolge bewusster als solche auch wahrzunehmen.

Liebe Grüße und euch allen auch viele Erfolge, die euch beflügeln mögen.
TinaLina

24.03.2013 21:52 • #10


L
Hallo Miteinander,

super Idee, die guten Dinge aufschreiben (die schlechten vergessen) - toll.
TinaLina, speziell für das Spazieren gehen hätte ich ne super Seite: Jogmap.de
Da kannst deine Touren (Trophäen) eintragen - mach ich auch so.
Das zählt dann die Kilometer zusammen z.B. pro Monat. Die Höhenmeter werden ausgewiesen,
die Kalorien, die du verbraucht hast, wenn du Schuhe anlegst, weißt du mit welchen Schuhen du wieviel
Kilometer schon gelaufen bist uvm.

Mir macht besonders Spaß, daß man da die Tour ganz haarklein eintragen kann und für uns ist doch
ein Kilometer mehr schon ein rießen Schritt in Richtung Freiheit.

In Jogmap klickst du erst mal auf Strecken, dann gibtst du z.B. Stuttgart ein, dann suchst du dir eine der Strecken aus und klickst rechts auf Ansehen.
Diese kannst du mal vergrößern und hin und her schieben.
Wenn man angemeldet ist, kann man die Strecken ansehen, wie ne Straßenkarte oder wie ein Photo (wie google eben) oder auch Wege (z.b. durch nen Wald) überlagern lassen.
Man sieht jedes Haus (dach), sogar Autos, alles. Das macht echt Spaß - mir zumindest -

Ich hab auch einen Triumpf heute: Bin 45 km Auto gefahren - hin und zurück - selbst (mit Beifahrer).
*stolz bin*, auch wenns für andere normal ist - für mich ist es eben eine Überwindung und ich hatte 10 km dabei, wo das Herzchen heftigst bumperte

01.06.2013 19:32 • #11


A
Grauliere! Man muss Ängste überwinden. Da ist man wirklich glücklich

21.07.2013 11:20 • #12


T
Hallo , Ängste überwinden , dass ist dass Werkzeug zum Selbstsicheren Ich.

Heute Vormittag habe ich mich überwunden , um das Wetter zu genießen, im Garten gesetzt.
In den zwei Stunden kamen meine Nachbarn (ältere ) und beklagten sich wie heiß und unerträglich es doch draußen wäre.

ich sagte mir nur , Im Schatten kann man es sehr gut aushalten und ich genieße dass Wetter den blauen Himmel der Duft der Blumen die Tiere die unbeschwert über das grün der Wiese gleiten.

Ich saß zwei Stunden im Garten im Schatten und siehe da , mir geht's gut:).

Das Klagen und die Langeweile vieler Menschen sollen einfach nicht mehr mein Leben beeinflussen.

Ich weiß was für mich richtig ist und was gut und wie weit ich gehen kann.

Es ist ein Denk Prozess das ich wieder zu finden , es lohnt sich. Viele deiner Ängste lösen sich auf weil du eine andere Sichtweise bekommst die dir vertraut ist , es ist dein Selbstwertgefühl.

Einen schönen sonnigen Sommertag und ganzzzz viele Spaziergänge mit viel Entspannung wünsche ich euch allen.

22.07.2013 11:03 • #13


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