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N-Engel

N-Engel

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Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier und fand es ziemlich cool einen Forum gefunden zu haben mit Leuten die vl auch so denken oder fühlen wie Ich, das hätte mir in meiner Anfangszeit vor 2 Jahren mit den Panikattacken sicher besser geholfen.
Also dann fang ich einfach mal an...
Ich habe seid 2 Jahren ziemlich starke Panikattacken (angefangen hat es mit dem Tod meines Vaters) ich habe mich Monatelang daheim eingesperrt konnte nicht mehr hinaus gehen, bin jeden 2 Tag im Krankenhaus gewesen, habe mich total ausgeschlossen von meinen Freunden und Familie (1 Beziehung ging dadurch leider zu Grunde) usw...
Ich weiß ja nicht was bei euch die Symptome sind aber bei mir ist eine Panikattacke eig. immer ziemlich gleich: Herzrasen, Herzschmerzen, Angst vor einem Herzinfakt, Panik vorm sterben, Schwindel aber nicht so einer dass es mich dreht nein es ist ein eigener schwindel ich habe dann immer so das Gefühl als ob Ich gleich umkippe und Ohnmächtig bin,schmerzen im linken Arm & Fluchtgedanken ich will dann meistens immer sofort nach Hause oder irgendwo hin wo am besten kein mensch ist.
Therapien haben bei mir nicht geholfen ich habe einfach mit der Zeit gelernt dass Ich mich nur selbst therapieren kann...
Ich nehme momentan pflanzliche Tropfen wenn es mir an einem Tag mal wieder schlechter geht, die kann man mehr mals am Tag einnehmen helfen mir SUPER und sind nicht schädlich (PASSELYT)
Mittlerweile habe Ich eig. wenig Panikattacken aber natürlich gibt es bei mir auch bessere und schlechtere Tage, versteckt wird das immer wenn ich in Menschenmassen gehe oder viel vor habe oder AUF EINMAL ohne planen irgendwo hin muss, oder wo hin muss wo es laut ist, am schlimmsten sind Orte die Ich nicht kenne bzw. wo ich mich 00 auskenne (Urlaub z.B).
Und ich weiß nicht ob es nur bei mir so ist aber IMMER vor meiner Periode gehts mir 3-4 Tage und währenddessen richtig mies.

Wie sind denn Eure Symptome bzw. was macht oder nehmt Ihr immer ?

Liebe Grüße, Nadine

18.12.2014 11:21 • 18.04.2019 #1


24 Antworten ↓


Flousen


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Zitat von N-Engel:
Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier und fand es ziemlich cool einen Forum gefunden zu haben mit Leuten die vl auch so denken oder fühlen wie Ich, das hätte mir in meiner Anfangszeit vor 2 Jahren mit den Panikattacken sicher besser geholfen.
Also dann fang ich einfach mal an...
Ich habe seid 2 Jahren ziemlich starke Panikattacken (angefangen hat es mit dem Tod meines Vaters) ich habe mich Monatelang daheim eingesperrt konnte nicht mehr hinaus gehen, bin jeden 2 Tag im Krankenhaus gewesen, habe mich total ausgeschlossen von meinen Freunden und Familie (1 Beziehung ging dadurch leider zu Grunde) usw...
Ich weiß ja nicht was bei euch die Symptome sind aber bei mir ist eine Panikattacke eig. immer ziemlich gleich: Herzrasen, Herzschmerzen, Angst vor einem Herzinfakt, Panik vorm sterben, Schwindel aber nicht so einer dass es mich dreht nein es ist ein eigener schwindel ich habe dann immer so das Gefühl als ob Ich gleich umkippe und Ohnmächtig bin,schmerzen im linken Arm & Fluchtgedanken ich will dann meistens immer sofort nach Hause oder irgendwo hin wo am besten kein mensch ist.
Therapien haben bei mir nicht geholfen ich habe einfach mit der Zeit gelernt dass Ich mich nur selbst therapieren kann...
Ich nehme momentan pflanzliche Tropfen wenn es mir an einem Tag mal wieder schlechter geht, die kann man mehr mals am Tag einnehmen helfen mir SUPER und sind nicht schädlich (PASSELYT)
Mittlerweile habe Ich eig. wenig Panikattacken aber natürlich gibt es bei mir auch bessere und schlechtere Tage, versteckt wird das immer wenn ich in Menschenmassen gehe oder viel vor habe oder AUF EINMAL ohne planen irgendwo hin muss, oder wo hin muss wo es laut ist, am schlimmsten sind Orte die Ich nicht kenne bzw. wo ich mich 00 auskenne (Urlaub z.B).
Und ich weiß nicht ob es nur bei mir so ist aber IMMER vor meiner Periode gehts mir 3-4 Tage und währenddessen richtig mies.

Wie sind denn Eure Symptome bzw. was macht oder nehmt Ihr immer ?

Liebe Grüße, Nadine

Hallo Nadine,
so wie du es hier schilderst ging es mir auch lange Zeit, Januar 2013 fing es bei mir an, und ich hatte genau die selben Symptome, an Ampeln das gefühl sich nicht halten zu können, zwischen Menschen nervös, man will am Liebsten sich im Dunklen Raum verkriechen und seine Ruhe haben! Bei jeder kleinigkeit wird man Nervös ect.
Auch ich hatte Therapien hinter mir und ehrlich gesagt bringt es einem garnix!
Medikamente nehme ich keine, die unterdrücken nur die Symptome behandeln aber nicht das Problem, und ich finde wenn ich diese Intensiver erlebe, wird es auch besser!
An Tagen kann ich alles wieder Problemlos, seit paar tagen geht es bei mir wieder nach Hinten los, aber wie sagt man Immer, "Es sind Phasen, und Panikattacken/Agoraphobie kann man nicht heilen, sondern man Lernt damit umzugehen" und Rückschläge wird man leider immer haben! Gerade zu der Grauen Winterzeit wo bei mir das alles anfing!
Man sagt ja immer, halt es aus, und bleib in den Situationen aber die Leute die das nicht haben wissen überhaupt nicht wie wir mit "Normalen" Situationen zu Kämpfen haben!

18.12.2014 11:56 • #2


N-Engel

N-Engel


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Ja ich weiß was Du meinst!
Ich war jetzt auch eig monatelang Angstfrei doch seid paar Wochen will Ich eig gar nicht mehr raus gehen und sperre mich daheim ein obwohl Ich weiß dass Ich es nicht sollte aber es ist einfach nicht so leicht sich zu überwinden :-s
Für mich ist das Thema in volle einkaufszentren gehen, fort gehen usw... schon lange vorbei weil ich da einen Anfall bekomme wo ich mich dann einliefern lassen könnte mir wird immer so schwindlig wenn so viele menschen um mich herum sind und dann denke ich mir immer ich kann nicht weck, es ist stickig, ich kriege keine luft, ich habe keinen platz, die starren mich an, die denken sich sicher irgendetwas über mich, usw...
und dann kommt jedes mal dieser gedanke: Wenn ich raus gehe und ich gehe irgendwo hin und kippe um und sterbe ruft niemand die rettung oooder die rettung ist sicher nicht schnell genug hier!
Also echt grausam eigentlich :-/

18.12.2014 19:40 • #3


missmim


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Also ich kann das hier alles ganz gut nachvollziehen und erkenne meine Person in den Angaben.
Ich denke mal ihr wisst auch nicht die Ursache woher es bei euch kommt. Am schlimmsten finde ich, dass mein Freudengefühl wie weggeblasen ist. Und ich sehne mich sonnach einem Tag wo mein Kopf nicht fast platzt vor lauter Grübelei. Medikamente möchte ich auch nicht nehmen , da es die Symptome nur still legt. Manchmal seh ich keinen Ausweg mehr und bedauer mich selbst. Das ist auch nicht normal aber in dem Moment tut mN einfach das was einem gut tut. Es ist einfach ein Teufelskreis

01.01.2015 15:30 • #4


Mariiechen


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Tipps gegen Panikattacken?

Hallo liebe Leute,
Ich fange morgen mit der Fahrschule an. Jeden Tag 4 Stunden trockene Theorie (crashkurs) .
Habt ihr Tipps wie ihr mit kommenden bzw schon bestehenden Panikattacken umgeht? Bzw sich in dem Moment ablenkt?
Danke im voraus

08.07.2018 17:46 • #5


Sonnenwende1992

Sonnenwende1992


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Hallo!
Das kommt drauf an wie sich deine Panik äußert.
Ich bin selbst neu in theraphie und meine tipps bestehen leider aus Vermeidung und Flucht..
Wenn ich Panik bekomme wird mir übel und ich bekomme enge in hals und Brust.

Ich schaue immer dass ich nicht eingeengt sitze und "notfalls" schnell rauskomme.
Gerne direkt an der tür
Wenns eng im hals wird lutsche ich immer ganz starke mentholbonbons.

08.07.2018 17:50 • x 1 #6


Flousen


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Hey.
Wovor hast du denn so Angst das es zur Panik kommt?
Bei mir ist das immer so das ich mir dann denke sie kann und tut mir eh nix. Und warum soll ich aus der Situation raus? Weil mein Körper mir paar Symptome zeigt? Einfach durch atmen und sich auf andere Dinge konzentrieren. Es gibt immer schlimmeres als sowas. Mit diesen Gedanken Mustern geht es bei mir meist.

08.07.2018 21:48 • #7


Theoriepraxis1


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Hallo liebe Gemeinde ! Ich hoffe euch geht allen soweit so gut ich habe gerne paar Fragen ! Ich schreibe die mal in Stichpunkten auf erstmal möchte ich euch allen etwas mitgeben ! In meiner akutphase, ging nichts bei mir ! Ich war sozusagen verloren ... aber jeden Tag in dem ich mich selber davon überzeuge , das nichts passiert , kapiert das mein Gehirn so langsam ... klar , ist es ein langer Weg für mich , und mir ist bewusst , solange ich nicht die größte angstattacke hinter mir bringe , werde ich nich immer wieder im Kreis drehen ... aber die ultimative Panikattacke lässt auf sich warten ... ich bin immernoch nicht bereit alles zu tuen worauf ich Lust habe ... man merkt das ich mich noch nicht richtige traue ... aber es ist in Ordnung . Stück für Stück , Stein für Stein ... es war ein langer Weg , mich mit Angst zu füttern , es wird ein langer Weg sein mich daraus zu kämpfen ... jetzt zu meinen Fragen : manche Tage , habe ich eine sehr gedrückte Stimmung ... ich fühl mich so leer und so verloren ... ich bin ständig mit mir selber im Kopf beschäftigt ... ich kann das Leben garnicht genießen , weil ich alles hinterfrage ! Die Angst zerrt an mir ... sobald es mir schlecht geht , gehe ich bewusst raus und suche die Attacke ! Nur das Problem ist , das die Panikattacke nicht kommt ... aber dafür trotzdem bleibt die gedrückte Stimmung , die Feigheit und Verzweiflung ! Ich bin ständig am grübeln und führe im Kopf selber Dialoge mit mir selber ... mit meiner denk stimme ... ich habe große sorgen , die Panikattacken nicht erfolgreich zu überstehen ... ich brauche bitte eure Hilfe ! Könnt ihr mir eure Erfolgs Erlebnisse aufschreiben ? Ich brauche dringend Tipps und Motivation ! Ich traue mich nicht so ganz der Angst ins Gesicht zu schauen ! Mein Kopf will schwer kapieren , das NICHTS PASSIERT ! ich bitte um Tipps und Hilfe

15.04.2019 11:02 • x 1 #8


Fabilinschen

Fabilinschen


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Hallo Theoriepraxis1

ich Glaube ein Patentrezept wie man mit der Angst umgeht gibt es nicht
weil wir alle unterschiedlich reagieren wenn die Panik kommt bei mir ist es so an manchen Tagen komme ich
einigermaßen mit der Angst zurecht
dann kommt die Hoffnung es wird besser aber dann kommen wieder die Symptome die mir wirklich Angst machen
und ich gerate total in Panik mein einziger Gedanke ist dann Flucht obwohl ich genau weiß weglaufen bringt nur
kurz Besserung aber das will nicht in meinen Kopf habe meine Angststörung jetzt seit 27 Jahren mal habe ich gute Phasen
mal schlechte Phasen

Lg Fabilinschen

15.04.2019 17:49 • x 1 #9


Theoriepraxis1


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Hallo Falibinschen Danke für deine Antwort ! seit 27 Jahren ? Ich will dich jetzt nicht bemitleiden ... ich glaube das würde dir auch nicht weiter helfen ... ich mache das schon seit 6 Jahren durch ... jetzt bin ich in meiner schlimm Phase ... bei mir geht garnichts mehr ... ich idiot habe mich zu lange weg geschlossen und meine Angst ignoriert ... jetzt muss ich mir einen kleinen Spaziergang hart erkämpfen ... richtig dumm von uns , das wir vor etwas Angst was uns beschützen will aber diese Gefühle sind sehr eklig und manchmal unerträglich ... es muss der Punkt kommen , in dem wir uns der ultimativen Panikattacke stellen ... erst dann , wenn wir richtig gelitten haben , ziehen wir positive Erfahrung draus ... es gehört sehr sehr viel Mut dazu und Wille ! Die Derealisation und die Angst sind sehr heimtückische Partner und Funktionieren super haha gute Geschäftspartner haha ob heute oder in 100 Jahren , wir warten drauf , das etwas passiert und befrüchten das schlimmste , aber es passiert nichts ...

15.04.2019 18:29 • x 1 #10


Fabilinschen

Fabilinschen


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Hallo Theoriepraxis1

ich mache zur zeit eine Onlinetherapie mit das hilft mir manche Sachen besser zu verstehen
bei mir war die Angst in denn letzten anderthalb Jahren so schlimm das ich nirgends alleine mehr hin gehen konnte
auf Arbeit war die Hölle habe da mit offenen Karten gespielt und gesagt was mit mir ist und zum Dank habe ich
6-7 Stunden schichten bekommen obwohl mein Chef wusste das ich das nicht schaffe
habe dann ende Januar gekündigt und mir einen neuen Job gesucht wo ich von Montags bis Freitags
nur 2 Stunden morgens arbeiten muss es fällt mir zwar schwer aber ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit
egal wie es mir geht ich sage mir dann immer wenn es gar nicht geht kann ich ja immer noch nach Hause fahren
das hilft mir sehr habe auch immer Trinken Bonbons und mein Handy mit damit ich mich sicherer fühle
ist schon komisch was wir Ängstler uns alles einfallen lassen damit es und besser geht

Lg Fabilinschen

15.04.2019 18:48 • x 1 #11


Theoriepraxis1


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Das ist ja wirklich schön zu hören , dass du einen guten Weg gefunden hast einigermaßen damit umzugehen ... aber denkst du dir nicht manchmal (ich mache das seit 27 Jahren mit , jetzt Beweis ich , das ich stark genug bin um die Angst die in die Augen zu schauen) wie gehst du mit Derealisation in der Öffentlichkeit um ? Ich glaube , wenn du mal eine heftige Panikattacke überstehst und es akzeptierst , wirst du die Erwartungsangst verlieren ...

15.04.2019 19:09 • #12


kalina

kalina


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Zitat von Theoriepraxis1:
Ich glaube , wenn du mal eine heftige Panikattacke überstehst und es akzeptierst , wirst du die Erwartungsangst verlieren ...


Schön wärs. So ist das aber nicht. An Panikattacken gewöhnt man sich nie. Und an ganz schlimme Panikattacken erst recht nicht.

Ich hab schon viel extreme Konfrontationstherapie in der Therapie gemacht, auch die schlimmsten Ängste überstanden. Man weiß danach nur dass man überlebt aber es ist und bleibt trotzdem ein ewiger Kampf mit Aufs und Abs. Weg ist durch die Konfrontationstherapie leider gar nichts.

Am besten ist es trotzdem Therapie zu machen und täglich zu üben. Niemals aufgeben! Wenn Du sehr entmutigt und erschöpft bist kommt das auch durch die Ängste und evtl. Depression. Vielleicht würde Dir ein Medikament etwas mehr Antrieb geben. Aber das Wichtigste ist ein guter Therapeut, zu dem Du Vertrauen hast. Ein Tagebuch führen kann auch helfen.

15.04.2019 19:19 • #13


Fabilinschen

Fabilinschen


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Hallo Theoriepraxis1

an manchen Tagen gelingt es mir mit der Angst umzugehen
aber wenn die Symptome zu schlimm sind denke ich jedesmal jetzt passiert was obwohl ich es schon
so lange habe fällt es mir immer noch so schwer damit umzugehen
ich glaube dadurch das ich denn ganzen Tag die Erwartungsangst habe stehe ich ständig unter Druck
morgen wenn ich aufstehen hoffe ich immer das ich gut durch denn Tag komme die Gedanken lassen mich
einfach nicht los ich weiß das es Blöd ist so zu denken
ich habe trotz meiner Angststörung meine 3 Kinder groß gezogen sie sind jetzt 17,18 und 24 Jahre alt
bin seit 21 Jahren verheiratet und habe schon viel in meinen Leben geschafft trotz Angst da sollte man doch meinen
ich könnte damit umgehen leider ist es nicht so warum auch immer

Lg Fabilinschen

15.04.2019 19:28 • x 1 #14


Theoriepraxis1


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Das stimmt nicht ... Das stimmt überhaupt nicht ! Sowas ist totaler blödsinn ... natürlich kann man sich von der Angst befreien ! Du liest zu viel negatives drüber ... wir drehen uns alle mit der Angst vor der Angst im Kreis ! Das ist der Kern ... der Unterschied zwischen einzelner geheilt ist und bei dem Jenigem , bei dem das nicht gelingt , ist ganz einfach , der geheilte , hat keine Angst vor Panikattacken ! Tut mir leid das sagen zu müssen , aber du bist nur in deinem selbst Zweifel und selbst Mitleid gefangen ... so ein Beitrag , könnte vielen noch mehr in die depressive Schiene ziehen ! Es ist medizinisch bewiesen worden , das Panikattacken heilbar sind ! Angst ist ganz normal , und wird uns bis zum Tod begleiten ... es ist auch gut so ! Ich will jetzt keine Unterstellungen machen , aber manche Menschen fehlt der Mut und Wille sich der Panikattacke zu stellen ... das ist eine typische Charakter Eigenschaft , von Menschen die seit klein auf zu wenig Grund vertrauen hatten ... jeder schafft es die Angst in die Augen zu schauen , und hinter sich zu lassen ! Merk dir das ... solange du Angst vor der Angst hast , wirst du dich ständig im Kreis drehen ... du solltest Menschen Tipps und Erfahrungen geben , und keine falschen Tatsachen ... es gibt soviele , die die Angst losgeworden sind , und alle mussten sich der Angst stellen um erst zu begreifen

15.04.2019 19:32 • x 1 #15


Fabilinschen

Fabilinschen


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Hallo Theoriepraxis1

ich finde damit hast du recht man muss sich der Angst stellen damit es besser wird genau das mache ich jeden Tag
aufgeben ist für mich keine Option auch wenn ich Rückschläge habe kämpfe ich jeden Tag weiter
ich hatte nicht immer schlechte Phasen es gab auch gute ich habe auch gemerkt an denn Tagen wo ich mir sage
ist mir doch egal wen was passiert kann ich besser mit der Angst umgehen

Lg Fabilinschen

15.04.2019 19:41 • x 1 #16


kalina

kalina


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Ich war in mehreren Therapien, habe viele Leute mit Angsterkrankungen kennengelernt. Ja, wenn man leichtere Panikattacken hat dann kann man darüber hinweg kommen. Bei schweren Panikattacken mit Depressionen sieht das aber etwas anders aus.

Es ist sehr oft so, dass man zeitweise gute Jahre hat in denen die Ängste und Panikattacken kaum oder gar nicht auftreten. Das können viele Jahre sein. Sehr oft kommen dann aber auch wieder plötzlich neue Krisen. Bei vielen bleibt es ein Auf und Ab.

Was Du meinst ist Flooding. Sich den schlimmsten Ängsten stellen. Hab ich auch schon hinter mir. Ich war in einer Klinik die nur damit arbeitet. Das ist auch eine gute Methode, sollte aber nur mit therapeutischer Begleitung gemacht werden.
Natürlich hilft das auch, aber eben nicht so, wie Du das beschreibst. Danach verschwinden die Ängste nicht wie durch ein Wunder. Also ich hab niemanden in der Klinik erlebt, der danach geheilt war. Gebessert ja, mal mehr mal weniger.

15.04.2019 19:44 • #17


Theoriepraxis1


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Der Beitrag vorhin war auf Kalina gerichtet ... ich merke sofort was ihr Fehler ist ... der Fehler bei ihr ist , wenn sie eine Panikattacke überstanden hat , denkt sie sich , bei nächsten mal wird es bestimmt schlimmer , und so baut sie schon auf ihre nächste Attacke auf ... ich muss mich zB jedes Mal der Angst stellen um zu begreifen das nichts passiert ... wenn die Panik aufhört , denk ich mir (wow was ein befreiendes Gefühl) und dann kommt wieder die Motivation... ich suche in dem Forum nur nach kleine Korrekturen ... sozusagen nach guten Erfahrungen ...

15.04.2019 19:49 • x 1 #18


Fabilinschen

Fabilinschen


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Hallo Theoriepraxis1

genau das mache ich auch es ermutigt einen wenn man liest wie andere es geschafft haben einen Weg
zu finden damit es ihnen besser geht ich freue mich auch immer wenn ich etwas geschafft habe
meiner Angst entgegen zu treten da baut einen auf und man hat ein gute Gefühl dabei

Lg Fabilinschen

15.04.2019 19:57 • x 1 #19


kalina

kalina


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Zitat von Theoriepraxis1:
ich merke sofort was ihr Fehler ist ... der Fehler bei ihr ist , wenn sie eine Panikattacke überstanden hat , denkt sie sich , bei nächsten mal wird es bestimmt schlimmer , und so baut sie schon auf ihre nächste Attacke auf ...



Nein, so ist das bei mir nicht. Ich hab seit dreißig Jahren Panikattacken. Und dazwischen auch viele Jahre in denen ich so gut wie keine Attacken hatte.

Tut mir leid, wenn meine Antworten nicht das waren was Du hören wolltest. Natürlich gibt es auch gute Erfahrungen.
Und ich bin sicher, Du wirst es auch schaffen, dass es Dir wieder besser geht.

Ich wollte Dir eigentlich nur sagen, dass es besser ist nicht zu hohe Erwartungen an ein Flooding (den schlimmsten Ängsten stellen) zu stellen. Sonst geht das Ganze nach hinten los. Ich hab das nur gut gemeint.

Ansonsten: Die Derealisation und Depersonalisation hatte ich früher auch, die sind aber mittlerweile zu 90 Prozent verschwunden.

15.04.2019 20:05 • x 1 #20




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