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Hallo ihr lieben,

Ich bin neu hier und vielleicht kennt der ein oder andere mein Problem.
Seit ca. 3 Jahren hab ich Schwindel eher Schwankschwindel und Benommenheit.
Das hat mir seit dem ersten mal als es anfing angst gemacht ich bin meinen Hobbys nicht mehr
nachgegangen und hab weniger unternommen weil ich mich eben immer "komisch" fühlte schwer
zu beschreiben.
Seit einem Jahr hab ich es nun ganz heftig es fing eines Abends plötzlich an so kannte ich das noch nicht
ich hatte ein total komisches Schwindelgefühl und das Gefühl ich fliege tot um hab mich mehr und mehr reingesteigert
Kh, EKG, neurologische tests usw alles Ok. Seit diesem Tag an hab ich durchgehend jeden tag die ganze
zeit ganz stark diesen schwindel und die Benommenheit bin oft unruhig und an bestimmten pLÖTZEN
verschlimmert es sich. Da ich untergewichtig bin (hab keine Essstörung) und einen niedrigen Blutdruck habe
also oft so 50 zu 90 oder so ist es eigentlich logisch das ich kreislaufprobleme hat laut arzt und mutter aber
ich komm damit nicht klar und kann nicht glauben das es "nur" psycchisch is weil ich innerlich so das Gefühl habe und
die Angst habe da stimmt was nicht. Ich kann nie richtig glücklich sein deswegen immer nur ANGST UND SCHWINDEL
das ist immer Thema nummer eins. Ich habe eine Verhaltenstherapie angefangen aber ich komm nicht so damit klar
weil ich eben nicht so glauben kann das es psychisch ist die diagnose bei mir ist Panikstörung. Da ich ohne Auslöser solche Schübe bekommen die ich ganz im griff hab diese ständige benommenheit und derealisation/depersonalisation macht mir viel mehr angst weil es eben IMMER da ist auch wenn ich glaube gerade keine Angst zu empfinden.
Kennt das jemand ?:/

LG

17.05.2013 23:34 • 04.11.2019 #1


56 Antworten ↓


Hallo, Du schreibst, Dein Blutdruck sei 50 zu 90 , bist Du sicher?, da kann man ja nur herumschwanken, der ist vieeeel zu niedrig.
Lg
Sonnenschein

18.05.2013 00:05 • #2


Zitat von Sonnenschein54:
Hallo, Du schreibst, Dein Blutdruck sei 50 zu 90 , bist Du sicher?, da kann man ja nur herumschwanken, der ist vieeeel zu niedrig.
Lg
Sonnenschein


Ja der ist als wirklich so niedrig meine mutter hat das auch hab ich wogl geerbt. Also das mit dem niedrigen bkutdruck sie ist als teenager auch ständig umgekippt was bei mir noch nicht der fall war zum glück.

18.05.2013 00:43 • #3


Hallo!

Ist der erste Wert wirklich soviel niedriger als der zweite? Oder hast du die Angaben vertauscht?

18.05.2013 00:47 • #4


Zitat von FragileWings:
Hallo!

Ist der erste Wert wirklich soviel niedriger als der zweite? Oder hast du die Angaben vertauscht?


Hallo !

Ups stimmt. Nicht gemerkt sorry:/!

18.05.2013 00:57 • #5


Ist bestimmt belastend, wenn man immer diesen Schwindel hat.
Und das hat vor 3 Jahren begonnen? Fing dort ein neuer Lebensabschnitt an oder kam es "aus dem Nichts"?

18.05.2013 01:05 • #6


Zitat von FragileWings:
Ist bestimmt belastend, wenn man immer diesen Schwindel hat.
Und das hat vor 3 Jahren begonnen? Fing dort ein neuer Lebensabschnitt an oder kam es "aus dem Nichts"?


Es fing mit der Pubertät an ich bin übrigens erst 16.

18.05.2013 09:53 • #7


Hallo Sabloop,

Hier einige Ansätze, die dir hoffentlich weiterhelfen.

1) Du musst akzeptieren, dass es psychisch ist, wenn du körperlich durchgecheckt wurdest. Solange du das nicht akzeptierst, wirst du immer und immer versuchen, dagegen anzukämpfen. Das ist der falsche Weg, davon wird es nicht besser. Du musst deine Angst akzeptieren und dich mit ihr arrangieren.

2) Wir Leute mir niedrigem Blutdruck steigern uns oft rein, dass wir Kreislaufprobleme haben. Ich selber habe einen BD von 75/50, Puls 110. Nicht grade toll. Was mit hilft, ist morgens genügend zu frühstücken. Der Blutzuckerspiegel fällt über Nacht. Daher ist es wichtig, den Kreislauf morgens wieder in Gang zu bringen.

3) Ich dachte auch immer, meine Schwankschwindelattacken haben keinen erkennbaren Auslöser. Doch dann haben wir in der Therapie festgestellt, dass mein Gehirn sehr sensibel auf optische Täuschungen/Sinnestäuschungen reagiert. Du kennst bestimmt diese Bilder, wo sich alles dreht wenn man drauf schaut. Sowas in der Art ist das.
Ich schaue also z.B. auf eine Wiese, das Gras bewegt sich im Wind, auf die Spitze hoher Tannen, auf ein eigenartiges Bild im TV etc. etc. und schwupps ist der Schwindel da. Ich habe den Fehler gemacht, mich reinzusteigern und es wurde immer schlimmer. Habe jeden Tag Probleme gehabt. Nun denke ich mir einfach "Oh, eine optische Täuschung. Du Sensibelchen!" Mache kurz die Augen zu. Und es geht wieder weg, weil ich nicht panisch werde. Ich weiß ja woran es liegt.
Du solltest mal anhand solcher Bilder testen, ob du auch sensibel für so etwas bist. Glaube, das ist bei vielen Leuten mit Schwankschwindel ein Problem.

Seitdem ich das weiß, hatte ich nie wieder Probleme.

4) Ein weiterer Grund, warum du dich nicht aufregen, sondern ruhig bleiben solltest und den Schwindel wieder zum abklingen bringst: Tests haben ergeben, dass Menschen, die unter phobischem Schwankschwindel leiden objektiv einen völlig normalen Kreislauf haben. D.h. - wenn du unter Schwankschwindel leidest, kippst du nicht um. Dein Gleichgewichtssinn ist ok. Das ist nur die Angst, die dir das vorspielt. Und von dieser solltest du dich nicht einschüchtern lassen!

5) Manchmal rede ich mit meiner Angst: "Hey, du schon wieder. Bist hier fehl am Platz, es droht keine Gefahr, also verzieh dich wieder". Hilft ab und zu. Hin und wieder belächle ich mich selbst und lache innerlich über meine übertriebene Angst.

Probiere mal aus, wie empfindlich dein Gehirn auf äußere Reize reagiert. Z.b. via google - bei den Bildern findet man bestimmt was. Auch bei FB kursieren massenweise solcher Bilder.

Ich bin sicher, es gibt immer einen Auslöser, auch wenn du ihn nicht bewusst wahrnimmst. Achte mal verstärkt drauf.

Es kann sein:
-eine optische Täuschung
-eine andere optische Wahrnehmung, z.B. eine Farbe, ein Bild etc.
-ein Geruch
-ein Geräusch
-ein Geschmack
-ein unbewusster Gedanke
-ein körperliches Unwohlsein in das du dich herein steigerst. Der berühmte "Blitzschlag".


Würde mich freuen, wenn du berichtest wie es läuft, was du ausprobierst und ob etwas hilft,

Liebe Grüße
Kira

18.05.2013 10:24 • #8


Zitat von Kira90:
Hallo Sabloop,

Hier einige Ansätze, die dir hoffentlich weiterhelfen.

1) Du musst akzeptieren, dass es psychisch ist, wenn du körperlich durchgecheckt wurdest. Solange du das nicht akzeptierst, wirst du immer und immer versuchen, dagegen anzukämpfen. Das ist der falsche Weg, davon wird es nicht besser. Du musst deine Angst akzeptieren und dich mit ihr arrangieren.

2) Wir Leute mir niedrigem Blutdruck steigern uns oft rein, dass wir Kreislaufprobleme haben. Ich selber habe einen BD von 75/50, Puls 110. Nicht grade toll. Was mit hilft, ist morgens genügend zu frühstücken. Der Blutzuckerspiegel fällt über Nacht. Daher ist es wichtig, den Kreislauf morgens wieder in Gang zu bringen.

3) Ich dachte auch immer, meine Schwankschwindelattacken haben keinen erkennbaren Auslöser. Doch dann haben wir in der Therapie festgestellt, dass mein Gehirn sehr sensibel auf optische Täuschungen/Sinnestäuschungen reagiert. Du kennst bestimmt diese Bilder, wo sich alles dreht wenn man drauf schaut. Sowas in der Art ist das.
Ich schaue also z.B. auf eine Wiese, das Gras bewegt sich im Wind, auf die Spitze hoher Tannen, auf ein eigenartiges Bild im TV etc. etc. und schwupps ist der Schwindel da. Ich habe den Fehler gemacht, mich reinzusteigern und es wurde immer schlimmer. Habe jeden Tag Probleme gehabt. Nun denke ich mir einfach "Oh, eine optische Täuschung. Du Sensibelchen!" Mache kurz die Augen zu. Und es geht wieder weg, weil ich nicht panisch werde. Ich weiß ja woran es liegt.
Du solltest mal anhand solcher Bilder testen, ob du auch sensibel für so etwas bist. Glaube, das ist bei vielen Leuten mit Schwankschwindel ein Problem.

Seitdem ich das weiß, hatte ich nie wieder Probleme.

4) Ein weiterer Grund, warum du dich nicht aufregen, sondern ruhig bleiben solltest und den Schwindel wieder zum abklingen bringst: Tests haben ergeben, dass Menschen, die unter phobischem Schwankschwindel leiden objektiv einen völlig normalen Kreislauf haben. D.h. - wenn du unter Schwankschwindel leidest, kippst du nicht um. Dein Gleichgewichtssinn ist ok. Das ist nur die Angst, die dir das vorspielt. Und von dieser solltest du dich nicht einschüchtern lassen!

5) Manchmal rede ich mit meiner Angst: "Hey, du schon wieder. Bist hier fehl am Platz, es droht keine Gefahr, also verzieh dich wieder". Hilft ab und zu. Hin und wieder belächle ich mich selbst und lache innerlich über meine übertriebene Angst.

Probiere mal aus, wie empfindlich dein Gehirn auf äußere Reize reagiert. Z.b. via google - bei den Bildern findet man bestimmt was. Auch bei FB kursieren massenweise solcher Bilder.

Ich bin sicher, es gibt immer einen Auslöser, auch wenn du ihn nicht bewusst wahrnimmst. Achte mal verstärkt drauf.

Es kann sein:
-eine optische Täuschung
-eine andere optische Wahrnehmung, z.B. eine Farbe, ein Bild etc.
-ein Geruch
-ein Geräusch
-ein Geschmack
-ein unbewusster Gedanke
-ein körperliches Unwohlsein in das du dich herein steigerst. Der berühmte "Blitzschlag".


Würde mich freuen, wenn du berichtest wie es läuft, was du ausprobierst und ob etwas hilft,

Liebe Grüße
Kira



Wow Kira, dass ist ein Super Beitrag den Du hier geschrieben hast!:)
Allen frohe Pfingsttage
Sonnenschein54

18.05.2013 11:11 • #9


Danke Sonnenschein

Ja genau, frohe Pfingsttage!

18.05.2013 11:22 • #10


Zitat von Kira90:
Danke Sonnenschein

Ja genau, frohe Pfingsttage!


Ja der Beitrag ist wirklich super ! ich werde dir privat schreiben

Liebe grüße und danke nochmal !

18.05.2013 12:50 • #11


Ok gerne, mach das...
Und danke

18.05.2013 14:57 • #12


Ich bin neu hier im Forum und habe mich aus folgendem Grund angemeldet:
Seit ca 10 Wochen leide ich an Angst- und Panikschüben, die durchgeschlagen sind nach einer schlimmen Grippe mit über einer Woche kaum Atmung durch die Nase. Zuerst traten die Schübe immer dann auf, wenn die Nase Probleme machte. In der letzten Zeit wird mir aber klar, dass dahinter wohl wesentlich mehr steckt, ich kann dies wohl als Todesangst bezeichnen.
Eine Therapie ist beantragt, ich muss aber jetzt den Zeitraum bis zur Genehmigung irgendwie schaffen und bräuchte dazu Hilfe.
Vom Hausaurzt wurden mit Tavor verschrieben, die ich auch schon seit fast 10 Wochen einnehme. Est zum Schlafen und seit ein paar Tagen auch während des Tages, um runterzukommen. Bin mir aber nicht sicher, ob dies eine wirkliche Lösung darstellt.
Die Schübe sind manchmal so schlimm, dass ich bald freiwillig in ein Krankenhaus gehen würde. Da kommen dann auch schon andere Gedanken. Leider gibt es an meinem Wohnort keine Selbsthilfegruppe, in der ich tätig sein könnte.

26.05.2013 18:48 • #13


N-Engel
Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier und fand es ziemlich cool einen Forum gefunden zu haben mit Leuten die vl auch so denken oder fühlen wie Ich, das hätte mir in meiner Anfangszeit vor 2 Jahren mit den Panikattacken sicher besser geholfen.
Also dann fang ich einfach mal an...
Ich habe seid 2 Jahren ziemlich starke Panikattacken (angefangen hat es mit dem Tod meines Vaters) ich habe mich Monatelang daheim eingesperrt konnte nicht mehr hinaus gehen, bin jeden 2 Tag im Krankenhaus gewesen, habe mich total ausgeschlossen von meinen Freunden und Familie (1 Beziehung ging dadurch leider zu Grunde) usw...
Ich weiß ja nicht was bei euch die Symptome sind aber bei mir ist eine Panikattacke eig. immer ziemlich gleich: Herzrasen, Herzschmerzen, Angst vor einem Herzinfakt, Panik vorm sterben, Schwindel aber nicht so einer dass es mich dreht nein es ist ein eigener schwindel ich habe dann immer so das Gefühl als ob Ich gleich umkippe und Ohnmächtig bin,schmerzen im linken Arm & Fluchtgedanken ich will dann meistens immer sofort nach Hause oder irgendwo hin wo am besten kein mensch ist.
Therapien haben bei mir nicht geholfen ich habe einfach mit der Zeit gelernt dass Ich mich nur selbst therapieren kann...
Ich nehme momentan pflanzliche Tropfen wenn es mir an einem Tag mal wieder schlechter geht, die kann man mehr mals am Tag einnehmen helfen mir SUPER und sind nicht schädlich (PASSELYT)
Mittlerweile habe Ich eig. wenig Panikattacken aber natürlich gibt es bei mir auch bessere und schlechtere Tage, versteckt wird das immer wenn ich in Menschenmassen gehe oder viel vor habe oder AUF EINMAL ohne planen irgendwo hin muss, oder wo hin muss wo es laut ist, am schlimmsten sind Orte die Ich nicht kenne bzw. wo ich mich 00 auskenne (Urlaub z.B).
Und ich weiß nicht ob es nur bei mir so ist aber IMMER vor meiner Periode gehts mir 3-4 Tage und währenddessen richtig mies.

Wie sind denn Eure Symptome bzw. was macht oder nehmt Ihr immer ?

Liebe Grüße, Nadine

18.12.2014 11:21 • #14


Zitat von N-Engel:
Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier und fand es ziemlich cool einen Forum gefunden zu haben mit Leuten die vl auch so denken oder fühlen wie Ich, das hätte mir in meiner Anfangszeit vor 2 Jahren mit den Panikattacken sicher besser geholfen.
Also dann fang ich einfach mal an...
Ich habe seid 2 Jahren ziemlich starke Panikattacken (angefangen hat es mit dem Tod meines Vaters) ich habe mich Monatelang daheim eingesperrt konnte nicht mehr hinaus gehen, bin jeden 2 Tag im Krankenhaus gewesen, habe mich total ausgeschlossen von meinen Freunden und Familie (1 Beziehung ging dadurch leider zu Grunde) usw...
Ich weiß ja nicht was bei euch die Symptome sind aber bei mir ist eine Panikattacke eig. immer ziemlich gleich: Herzrasen, Herzschmerzen, Angst vor einem Herzinfakt, Panik vorm sterben, Schwindel aber nicht so einer dass es mich dreht nein es ist ein eigener schwindel ich habe dann immer so das Gefühl als ob Ich gleich umkippe und Ohnmächtig bin,schmerzen im linken Arm & Fluchtgedanken ich will dann meistens immer sofort nach Hause oder irgendwo hin wo am besten kein mensch ist.
Therapien haben bei mir nicht geholfen ich habe einfach mit der Zeit gelernt dass Ich mich nur selbst therapieren kann...
Ich nehme momentan pflanzliche Tropfen wenn es mir an einem Tag mal wieder schlechter geht, die kann man mehr mals am Tag einnehmen helfen mir SUPER und sind nicht schädlich (PASSELYT)
Mittlerweile habe Ich eig. wenig Panikattacken aber natürlich gibt es bei mir auch bessere und schlechtere Tage, versteckt wird das immer wenn ich in Menschenmassen gehe oder viel vor habe oder AUF EINMAL ohne planen irgendwo hin muss, oder wo hin muss wo es laut ist, am schlimmsten sind Orte die Ich nicht kenne bzw. wo ich mich 00 auskenne (Urlaub z.B).
Und ich weiß nicht ob es nur bei mir so ist aber IMMER vor meiner Periode gehts mir 3-4 Tage und währenddessen richtig mies.

Wie sind denn Eure Symptome bzw. was macht oder nehmt Ihr immer ?

Liebe Grüße, Nadine

Hallo Nadine,
so wie du es hier schilderst ging es mir auch lange Zeit, Januar 2013 fing es bei mir an, und ich hatte genau die selben Symptome, an Ampeln das gefühl sich nicht halten zu können, zwischen Menschen nervös, man will am Liebsten sich im Dunklen Raum verkriechen und seine Ruhe haben! Bei jeder kleinigkeit wird man Nervös ect.
Auch ich hatte Therapien hinter mir und ehrlich gesagt bringt es einem garnix!
Medikamente nehme ich keine, die unterdrücken nur die Symptome behandeln aber nicht das Problem, und ich finde wenn ich diese Intensiver erlebe, wird es auch besser!
An Tagen kann ich alles wieder Problemlos, seit paar tagen geht es bei mir wieder nach Hinten los, aber wie sagt man Immer, "Es sind Phasen, und Panikattacken/Agoraphobie kann man nicht heilen, sondern man Lernt damit umzugehen" und Rückschläge wird man leider immer haben! Gerade zu der Grauen Winterzeit wo bei mir das alles anfing!
Man sagt ja immer, halt es aus, und bleib in den Situationen aber die Leute die das nicht haben wissen überhaupt nicht wie wir mit "Normalen" Situationen zu Kämpfen haben!

18.12.2014 11:56 • #15


N-Engel
Ja ich weiß was Du meinst!
Ich war jetzt auch eig monatelang Angstfrei doch seid paar Wochen will Ich eig gar nicht mehr raus gehen und sperre mich daheim ein obwohl Ich weiß dass Ich es nicht sollte aber es ist einfach nicht so leicht sich zu überwinden :-s
Für mich ist das Thema in volle einkaufszentren gehen, fort gehen usw... schon lange vorbei weil ich da einen Anfall bekomme wo ich mich dann einliefern lassen könnte mir wird immer so schwindlig wenn so viele menschen um mich herum sind und dann denke ich mir immer ich kann nicht weck, es ist stickig, ich kriege keine luft, ich habe keinen platz, die starren mich an, die denken sich sicher irgendetwas über mich, usw...
und dann kommt jedes mal dieser gedanke: Wenn ich raus gehe und ich gehe irgendwo hin und kippe um und sterbe ruft niemand die rettung oooder die rettung ist sicher nicht schnell genug hier!
Also echt grausam eigentlich :-/

18.12.2014 19:40 • #16


Also ich kann das hier alles ganz gut nachvollziehen und erkenne meine Person in den Angaben.
Ich denke mal ihr wisst auch nicht die Ursache woher es bei euch kommt. Am schlimmsten finde ich, dass mein Freudengefühl wie weggeblasen ist. Und ich sehne mich sonnach einem Tag wo mein Kopf nicht fast platzt vor lauter Grübelei. Medikamente möchte ich auch nicht nehmen , da es die Symptome nur still legt. Manchmal seh ich keinen Ausweg mehr und bedauer mich selbst. Das ist auch nicht normal aber in dem Moment tut mN einfach das was einem gut tut. Es ist einfach ein Teufelskreis

01.01.2015 15:30 • #17


Lorenda

06.04.2017 23:15 • #18


Hallo Lorenda,
das ist ja furchtbar! Ich selber habe das nicht erlebt, aber eine gute Freundin von mir hat ähnliches durchgemacht.
Sie hat ihr Kind im 6.Monat verloren. Das war eine schreckliche Zeit für uns alle, sie musste das Kind auch zur Welt bringen.
Mein (Ex)-Mann hat damals gemeint, wir müssten beide eine Therapie machen (ich war dabei, weißt du)
Dass dein Mann mit dir nicht darüber sprechen möchte, ist ein bisschen unverständlich. Ich denke, das dass bei ihm eine Art Verdrängung ist.
Aber reden hilft immer! Das muss alles raus! Auch wenn man da 100x am Tag drüber spricht. Oder nur 1x. Egal.
Vielleicht gibt es ja bei dir Selbsthilfegruppen. Es gibt bestimmt in deiner Nähe jemanden, die ähnliches durchgemacht hat.
Wir können auch gerne privat schreiben.
Liebe Grüße : Gäbchen

07.04.2017 05:57 • x 1 #19


Lorenda
Er redet generell nicht gerne darüber bzw überhaupt nicht er hat das ziemlich gut verarbeitet ich dagegen nicht es vergeht kein Tag an dem ich mein Baby nicht vor den Augen haben .
Es gibt selbsthilfegruppen aber durch meine Angst auf Leute in real zuzugehen ist es sehr schwer das hat sich alles so zusammen entwickelt.
Deshalb habe ich mich hier angemeldet hier kann ich einfach schreiben das fällt mir leichter.
Aber ich werde es bald in Angriff nehmen den das ist auf Dauer sehr schlecht .


Gerne würde ich privat schreiben
Ich danke dir

07.04.2017 06:23 • #20




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