el panico

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Bin gerade dabei mich selbst zu therapieren. Und dafür ist es natürlich wichtig, dass man sich nicht nur Pillen reinpfeift, sondern das Übel an der Wurzel packt und herausreisst.

Das Übel, ja. Das sind allem Verständnis nach, Erlebnisse und Traumata irgendwann in unserem Leben oder Kindheit, die später den ganzen schei$$ auslösen. Die allgemeine Psychotherapie geht dem ja auf den Grund, arbeitet das Übel gemeinsam mit dem Patienten auf und er ist- oftmals "geheilt".

Mir stellt sich nur 1 Problem: Ich kann bei besten Willen in meinem Leben kein Erlebnis finden, dass mich derart aus der Bahn werfen könnte.
Darum habe ich eine etwas eigenwillige Theorie:

Glaubt man an Reeinkarnation ist unsere Seele unsterblich und wird x-mal wiedergeboren, bis man sein Kharma so weit verbessert hat, dass man ins Nirvana eingehen kann.

Könnten unsere Ängste und Depris demzufolge nicht auch aus einem vorangegangenen Leben stammen? Haben wir uns wir uns ein schlechtes Kharma verschafft mit irgendwelchen schlimmen Taten? Oder waren wir selbst Opfer schlimmer Taten in einem früheren Leben?

Habt ihr euch darüber schonmal Gedanken gemacht und was meint ihr dazu?

16.09.2009 22:12 • 16.12.2009 #1


24 Antworten ↓


pax


Ich glaube da nicht dran.
Ich glaube auch, dass unser Unterbewußtsein Erlebnisse speichert, denen wir zunächst keine Bedeutung beimessen.

17.09.2009 07:06 • #2


Meli77de

Meli77de


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Hi,
meine Vennunft glaubt da auch nicht dran.

Manchmal denke ich aber: "was muss ich in meinem vorherigen Leben getan haben, damit es mir in diesem so schlecht geht".

Da ich aber nie erfahren werde, ob ich schonmal gelebt habe und was ich dort so schlimmes getan habe, verwerfe ich den Gedanken ganz schnell.

Grüße
Meli

18.09.2009 16:45 • #3


el panico

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Stichwort Rückführung mittels Hypnose. Hat das schonmal jemand hier durchgezogen

18.09.2009 19:57 • #4


Chaosfee


Hallo...
eine Rückführung würde ich auch gern mal machen.Habe mal im Fernsehn eine gesehn und ne Menge darüber gelesen.
Man sollte ins alte Leben zurüchgehn,wenn man Probleme im Jetzigen hat oftmals werden sie dann gelöst...

Ich glaube das es sowas gibt...

18.09.2009 20:09 • #5


el panico

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Zitat von Meli77de:
Hi,

Manchmal denke ich aber: "was muss ich in meinem vorherigen Leben getan haben, damit es mir in diesem so schlecht geht".

Grüße
Meli


Genau. Es kann mir doch keiner weismachen, dass ich so am Rad drehe nur weil mir meine Mama mal ne Backpfeife verpasst hat als ich klein war. Ich schlepp irgendwas mit mir herum, das nicht aus diesem Leben stammen KANN. Ich war schon als Kind sehr nachdenklich und melancholisch, de facto depressiv, wie ich rückblickend konstatieren muss. Dies ist Teil meines Charakter, meiner Seele und diesen Zug werde ich nie ablegen können.
Ich kann nur versuchen das beste daraus zu machen und die Ursachen dazu zu ergründen. Ich bin mir eigentlich fast sicher, dass ich in einem vorherigen Leben mal tierisch Mist gebaut habe. Vielleicht habe ich jemanden umgebracht und viele Menschen damit unglücklich gemacht. UNd jetzt in ich unglücklich und aufgefordert, dieses Karma positiver zu gestalten?

19.09.2009 01:32 • #6


gut so?


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Na, na, das hört sich stark nach Geißelung an.
Das hatten wir mal.
Ich denke hier eher an Selbstmitleid.
Zitat:
UNd jetzt in ich unglücklich und aufgefordert, dieses Karma positiver zu gestalten?

Und daran, für gemachte Fehler aus dem Schneider zu sein.
Zitat:
Ich schlepp irgendwas mit mir herum, das nicht aus diesem Leben stammen KANN.

Das bedeutet für mich, dass Du gerne die Verantwortung für Dein Tun abgibst und nach logisch/unlogischen Verantwortlichen suchst.

20.09.2009 00:23 • #7


GastB


Zitat von gut so?:
Und daran, für gemachte Fehler aus dem Schneider zu sein.
...
Das bedeutet für mich, dass Du gerne die Verantwortung für Dein Tun abgibst und nach logisch/unlogischen Verantwortlichen suchst.

Das Gegenteil ist der Fall: Er übernimmt damit ja gerade die Verantwortung für seine eventuellen früheren Übeltaten.

20.09.2009 00:53 • #8


gut so?


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Zitat:
Glaubt man an Reeinkarnation

Zitat:
gerade die Verantwortung für seine eventuellen früheren Übeltaten.

Zitat:
Ich bin mir eigentlich fast sicher, dass ich in einem vorherigen Leben mal tierisch Mist gebaut habe.

Im früheren Leben!

Zitat:
Das bedeutet für mich, dass Du gerne die Verantwortung für Dein Tun abgibst und nach logisch/unlogischen Verantwortlichen suchst.


Damit die Begründung stimmig ist-sucht man nach Auswegen. So sehe ich das logisch/unlogisch
Zitat:
Er übernimmt damit ja gerade die Verantwortung für seine eventuellen früheren Übeltaten.

Gast B wie weit reichen Deine Reeinkarnationen?
Eventuell früher halt?

20.09.2009 01:09 • #9


GastB


Zitat von gut so?:
Gast B wie weit reichen Deine Reeinkarnationen?
Eventuell früher halt?

Ich verstehe deine Frage nicht.

Ist es für die Auswirkung nicht eigentlich völlig egal, ob man eine Übeltat vor 10, 100 oder 1.000 Jahren begangen hat?

20.09.2009 01:13 • #10


gut so?


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Wie oft bist Du schon geboren worden oder hast gelebt?


Man könnte ja nun hingehen und sagen: In diesem Leben kann ich für mein Unglück gar nichts. Ist eine einfache Lösung meines Erachtens.
Also war es im z.B im Mittelalter.
[/quote]Ist es für die Auswirkung nicht eigentlich völlig egal, ob man eine Übeltat vor 10, 100 oder 1.000 Jahren begangen hat?
Zitat:
Du glaubst also an Reeinkarnation.

Ich nicht. Das habe ich nun eigentlich deutlich zum Ausdruck gebracht.

20.09.2009 01:23 • #11


GastB


Zitat von gut so?:
Wie oft bist Du schon geboren worden oder hast gelebt?

Die Frage "wie oft" ist nicht beantwortbar. Wie lang ist die Ewigkeit?
Wenn, dann erinnert man sich nur an einzelne Leben, die irgendwie nicht ordentlich abgeschlossen wurden.
Das heißt aber nicht, dass man nur so oft bzw. so selten gelebt hat!

Zitat:
Man könnte ja nun hingehen und sagen: In diesem Leben kann ich für mein Unglück gar nichts. Ist eine einfache Lösung meines Erachtens.
Also war es im z.B im Mittelalter.

Nochmal: Wo wäre der qualitätive Unterschied, ob das in der jetzigen Pubertät, also z.B. vor ca. 10 Jahren, oder z.B. mit 40 Jahren im Jahr 1245 war? Man hat es getan und trägt die Folgen davon.
Gerade der Glaube an die Reinkarnation und an ein Karma führt dazu, dass man die Verantwortung für seinen Zustand selber übernimmt, anstatt die Schuld z.B. den jetzigen Eltern zu geben. Es ist also genau umgekehrt als wie du momentan glaubst.
Du müsstest dich wohl etwas näher damit befassen.

Zitat von GastB:
Ist es für die Auswirkung nicht eigentlich völlig egal, ob man eine Übeltat vor 10, 100 oder 1.000 Jahren begangen hat?

Zitat von gut so?:
Du glaubst also an Reeinkarnation.
Ich nicht. Das habe ich nun eigentlich deutlich zum Ausdruck gebracht.

Du argumentierst aber unlogisch. Ob du nun dran glaubst oder nicht.

20.09.2009 01:37 • #12


gut so?


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Zitat:
wie lang ist die Ewigkeit? Shocked
Wenn, dann erinnert man sich nur an einzelne Leben, die irgendwie nicht ordentlich abgeschlossen wurden.

Und die sind Deiner Meinung nach des öfteren, diese Leben?
Abgeschlossen in Unordnung, dafür büßt man später? In aller Ordnung?

Zitat:
Nochmal: Wo wäre der qualitätive Unterschied, ob das in der jetzigen Pubertät, also z.B. vor ca. 10 Jahren, oder z.B. mit 40 Jahren im Jahr 1245 war? Man hat es getan und trägt die Folgen davon.

Welchen qualitativen Unterschied? Das wäre die Zeit gewesen, in der man gelebt hat.(und für Dich öfter?) Auch ohne Nutzen, denn das Heute und Jetzt ist das Interessante. Wie weit reicht Deine Vergangenheit? 1865? Damals war Fakt damals -und mit allem nicht der menschliche Fortschritt von heute

Zitat:
dass man die Verantwortung für seinen Zustand selber übernimmt, anstatt die Schuld z.B. den jetzigen Eltern zu geben. Es ist also genau umgekehrt als wie du momentan glaubst.

Das geht im hier und jetzt ebenfalls, da braucht man nicht an frühere Leben glauben, oder sich eine Art Absolution zu holen. Indem man das heute schlimme Leben auf ein früheres zurück führt.

Zitat:
Ist es für die Auswirkung nicht eigentlich völlig egal, ob man eine Übeltat vor 10, 100 oder 1.000 Jahren begangen hat?

Wenn man denn meint, dass man selbst der Verursacher ist ok, sehr wichtiger Aspekt klar

Zitat:
Du müsstest dich wohl etwas näher damit befassen.

Diesen Satz finde ich nun sehr anmaßend und den nächsten auch
Zitat:
Du argumentierst aber unlogisch.


Ich lass Dir Deinen Glauben an Dein nächstes Leben.
Möge es glücklich erfüllt und nicht von Meinung aufdrängender,überheblich wirkender, sturer, eigenverliebter Art sein.
Denn sonst hättest dann vielleicht ein großes Problem und müsstest dafür Buße tun
Leider. Könntest aber die Verantwortung zurückgeben an Dein jetzt gelebtes Leben. Logisch oder

20.09.2009 02:38 • #13


el panico

el panico


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Nochmal: Es geht um eine Hypothese
Und ich denke, selbst wenn man nicht an Reinkarnation glaubt, kann man es auch nicht ausschließen.
Es gibt unzählige Fälle, wo dem nachgegangen wurde, was Menschen während einer Rückführung gesagt haben und da kamen sehr interessante Ergenisse raus.

Und es geht wirklich nicht darum, sich für das jetzige Leben eine Absolution zu erteilen. Das Gegenteil ist der Fall, denn das jetzige Leben ist nur eine weitere Etappe von uns, weil die Seele unsterblich ist. Unser Körper ist nur ein Vehikel, wie ein Auto, wo irgendwann der Motor kaputt ist und wir uns ein Neues besorgen müssen, um weiterzufahren.
Demzufolge sind wir für unser tun stets verantwortlich. Ob dies nun in diesem Leben ist, oder ob das 3 Leben früher war und wir diese Scharte noch nicht ausgewetzt haben.

20.09.2009 03:28 • #14


ladylike


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Zitat von pax:
Ich glaube da nicht dran.
Ich glaube auch, dass unser Unterbewußtsein Erlebnisse speichert, denen wir zunächst keine Bedeutung beimessen.

das sehe ich auch so

14.12.2009 18:46 • #15


Angsthasse


Hallo an alle,

ich habe mir auch schon mehrmals die Fragen gestellt:

warum ich
was hab ich so schlimmes getan, dass ich so bestraft werde
war mein früheres Leben daran Schuld


Durch langes Nachdenken und immer wieder in die Vergangenheit schauen, hab ich für mich entdeckt, dass es nicht nur um mich geht.

In meine Geschichte und in meine Vergangenheit, habe ich entdeckt, dass es ein Muster ist. Ein Muster der sich durch Generationen in meine Familie aufzeichnet.

Ob ich was schlimmes getan habe? Jetzt kenne ich meine Antwort. Nein ich tat nichts schlimmes.

Ich erkannte dass ich einfach falsche Verhaltensmuster gelernt habe die mir schaden. Aber so wurde ich erzogen. (was nicht bedeutet, dass ich darüber urteile)

Meine Urgroßmutter hat die ersten Fehlverhalten an meine Oma weiter gegeben, meine Oma an meine Mutter und meine Mutter an mich. Von Generation zu Generation wurde es schlimmer und machte die Betroffener krank.

Heute weis ich, dass meine Oma auch an PA zu leiden hatte. Bei meine Mutter war es die Nervosität und Kreislauf.

Wenn man an Schicksal glaub oder an Karma, könnte man sagen es wurde nicht erfühlt in den vergangenen Generationen.

Aber die Umstände haben nicht zugelassen, dass sich egal ob meine Mutter oder Oma darum bemühen konnte etwas zu ändern.

Ich stellte fest, dass jede von uns versuchte genau das Gegenteil der eigenen Mutter zu sein. Nicht so zu leben wie die eigene Mutter.
Das ist mir auch gelungen und darüber bin ich glücklich.

Mein Weg und meine Erkenntnis ist ich will mich ändern, ich will die mir beigebrachten Fehlverhaltens Muster ändern. Ändern bei mir. Interessant ist, dass ich egal wie sehr ich es besser machen wollte, genau das gleiche an meinen ältesten Sohn weiter gegeben habe. Erst bei meinem zweiten Sohn ist es mir gelungen.

Nach dem ich vor 5 Monaten aus dem Krankenhaus raus gekommen bin, sah ich was für ein toller Mensch mein zweite Sohn ist, dass mir gelungen ist, trotz der Krankheit, ihm die richtigen Werte im Leben zu vermitteln die richtigen Verhaltensmuster. Er ist wirklich ein freie Mensch und trotzdem kein Egoist. Er nimmt Rücksicht auf andere aber VERGISST SICH SELBST NICHT: VOR ALLEM ER MAG SICH SELBST:

Jetzt muß ich es nur mir selbst beibringen.
Das ist mein Weg zu Heilung

LG

16.12.2009 17:18 • #16


Angsthasse


Noch etwas.

Es geht auch nicht um die Absolution, auch nicht darum zu schauen was man alles Sche$$$ gemacht hat und dafür die Verantwortung zu übernehmen.

Wir sollten aber die Verantwortung für uns, für unser Wohlergehen, für unsere Heilung , für unsere Erkrankung übernehmen. Und Kämpen, denn es ist zu schaffen.

LG

16.12.2009 17:21 • #17


lumi

lumi


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nun das mit der familie daran könnt auch ebi mir was drann sein. meine Oma hat meiner mutter nie wirklich gezeigt das sie sie liebt. sie hat es zwar shcon gezeigt aber so das meine Mutter es nicht verstand und das gab sie an mir weiter. denn ich habe meine mutter ganz selter umarmt udn ich weiß cniht ob ich das könnte denn ich denke meine mutter liebt mich aber sie zeigt es auf einer seite die ich nciht verstehe und cih mich dadurch nciht geliebt, nciht gewollt fühle ich denke ich muss das anders sehen um es zu verstehe und damit es mir wieder besser geht. angshase deine beiträge haben etwas ansich das mcih etwas zuversicht gibt. denn du gibts antworten daraf auf die ich bis jetzt keine antworten gefunden habe. ich danke dir

16.12.2009 17:26 • #18


Angsthasse


Das mit dem zeigen, dass man liebt. Ist wirklich eine der wichtigsten Gründe für unsere Erkrankung. Denn unsere größte Wunsch ist geliebt zu werden, akzeptiert zu werden, anerkannt zu werden.

Wir haben das Recht darauf.

Wenn wir aber wollen, dass man uns Gefühle zeigt müssen wir auch selber unsere zeigen. Es macht verletzlich, ich weis. Vielleicht werden wir auch dann mal verletzt, aber wie oft bekommen wir das was wir brauchen. Verletzlich sein, traurig sein ist menschlich, also nur zu habt keine Angst vor Gefühlen.

Und da ich selber Mutter bin....denk daran und vergesse es nie...jeder Mutter liebt ihre Kinder bedingungslos...viele von uns Müttern haben es nicht wirklich gelernt es zu zeigen. So auch deine Mutter.

Für mich weis ich, dass ich meine Mutter nicht mehr ändern kann. Was ich aber ändern kann ist mich selbst zu lieben. Denn egal wem ich im Leben begegne, egal wer mich vielleicht verletzt oder verlässt. Ich werde immer für mich da sein und mich so lieben wie ich bin.

Und was deine Mutter angeht, habe Mitleid mit ihr, sie leidet selbst darunter, dass sie dir ihre Gefühlen nicht zeigen konnte und dass Du ihr deine nicht zeigen kannst. Versteh sie auch wenn ihre Verzweiflung manchmal wie Wut oder Ignoranz aussieht.....Sie kennt es nicht anders...aber ihr Herz ist voller Liebe für Dich. Das sag ich dir als Mutter.

LG

16.12.2009 17:51 • #19


lumi

lumi


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Und was deine Mutter angeht, habe Mitleid mit ihr, sie leidet selbst darunter, dass sie dir ihre Gefühlen nicht zeigen konnte und dass Du ihr deine nicht zeigen kannst. Versteh sie auch wenn ihre Verzweiflung manchmal wie Wut oder Ignoranz aussieht.....Sie kennt es nicht anders...aber ihr Herz ist voller Liebe für Dich. Das sag ich dir als Mutter.





ja das mit wut und ignoranz stimmt sie wusste meistens nie wie sie es anstellen soll wenn es mir schlecht ging.
ich denke ich verstehe meine mutter jetzt besser und kann nachvollziehen wie sie sich fühlt nur das sich selbst lieben fällt mir schwer dies zu meistern

16.12.2009 18:01 • #20




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