App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

T

terra
Gast

Hi,
mein Fruend, mit dem ich schon mitlerweile seit einem halben Jahr zusammen lebe, hat sehr starke Depressionen, und zwar in einer beengstlichen Stadium (Suizidgedanken) ja so weit schon!
Ich glaube diese Depression hat was mit seiner früheren Bezihung zu tun die schon vor fünf Jahren zu Brüche gegangen ist , ihm sind for Frust die Haare ausgefahlen...
Aber das ist nur ein kleines Teil .. ich liebe ihn aber ich weis nicht wie ich das durchhalten soll und ihm helfen kann (was ich sehr gern tun würde)
Alle die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, oder auch krank waren können mir vileicht par tips geben, damit ich noch auch nicht durchdrehe ,,
wie auch zu erwarten war,zum Arzt will er auch nicht ,wenigstens jetzt noch nicht
Ich danke Euch

18.02.2013 #1


49 Antworten ↓
N

Nyan
Gast

Zitat von Beobachter:
Zitat von Nyan:
Wo schließt Anpassung eine Erwartungshaltung und Handlung aus?


Diese unklare Frage verstehe ich leider inhaltlich nicht.

Diese Frage ist nicht unklar, sondern sehr konkret, wenn du dich an deinen Ausgangstext erinnerst:

Nyan hat geschrieben:

Reaktive Depression ist einer Anspruchshaltung und anschließender Lähmung der Aktivität durch Überforderung anhand des Scheiterns der eigenen Vorstellungsvorgaben gleich. Die Diskrepanz zwischen "Ist" und "Soll" ist ihrem Ursprung nach mit dem Schmerz des verletzten Kindes vergleichbar, der durch eine Erfüllung der eigenen Wünsche kompensiert und verdrängt werden soll. Abgelehnte Gefühle verursachen aber durch ihr Wirken und Operieren aus dem Unterbewusstsein heraus psychische Turbulenzen. Und die Wunscherfüllung ist wie eine Dro., deren Wirkung durch gesteigertes Dosieren erhalten bleiben soll.

Den kindlichen Schmerz zu leben, ihn zuzulassen, bedeutet ihn als ein Bestandteil des Lebens zu akzeptieren und ihm gleichzeitig im psychischen Bereich eine reinigende Wirkung zugestehen. Denn auch dieses Gefühl dient der natürlichen Regulierung des inneren Gleichgewichts. Wenn ich mich umsehe, sehe ich viel Schmerz auch bei anderen. Der Anspruch auf ein schmerzfreies Leben ist also ohnehin eine Illusion.

Nicht nur der Schmerz, sondern auch die Depression hat ihre Daseinsberechtigung. Sie ist ein Hinweis darauf, dass eine Gefühlsblockade mein inneres Gleichgewicht beeinträchtigt. Der Zustand ist ein Hinweis darauf, dass eine Veränderung möglich und wünschenswert ist - sie ist also keineswegs ein Unglück oder ein ungerechter Schicksalsschlag. Und der Weg aus dieser Depression heraus ist nicht schwer.


- Wenn ich den Ursprung meiner Depression erfassen kann, schwindet das Schuldgefühl für meine vermeintliche Andersartigkeit

- Ohne Schuldgefühl löst sich das Gefühl der eigenen Minderwertigkeit und der Selbsthass auf

- Ohne Minderwertigkeit und Selbsthass gibt es keinen Neid und keine Feindseligkeit den anderen gegenüber

- Ohne Selbsthass, Neid und Feindseligkeit stellt sich ein Gemeinschaftsgefühl ein

- Das Gemeinschaftsgefühl verhindert das Gefühl der Einsamkeit und der Isolation

- Das Gemeinschaftsgefühl bewirkt eine Lebensqualität, die keine Ansprüche und Wünsche nach Veränderung entstehen lässt


Wunschlosigkeit bedeutet: keine Depression mehr.




Beobachter hat geschrieben:

Zitat von Beobachter:
Zitat von Nyan:
Reaktive Depression ist einer Anspruchshaltung ... blah, blah ...


Reaktive Depressionen, also Depressionen in Folge von realen Ereignissen oder
Erlebnissen, sind oft völlig unabhängig von eigenen Erwartungen und/oder eigenem
Handeln.

Denn nicht IMMER ist der innere Narzisst schuld am eigenen Leiden oder gar am Übel der
ganzen Welt, manchmal sind es auch die Dinge, denen wir ohne Vorsatz auf dem langen
Weg durch unser Leben begegnen.

Ich versuche die ganze Zeit herauszufinden, mit welcher Begründung mein Text als "blah blah" bezeichnet wird. Bis jetzt hast du keine plausible Erklärung geliefert, und die Frage danach, wieso bei einer Belastungsstörung Erwartung und Handlung ausgeschlossen werden sollen, verstehst du nicht.

Meiner Meinung nach kannst du deine Behauptung gar nicht erklären, vielleicht weil du ja auch nicht mehr verstehst, warum du bei einer Belastungsstörung den Narzissten ins Spiel bringst (keinen Hypochonder, keinen Histrioniker, sondern eben einen Narzissten), und deshlab wäre es auch möglich, dass dir nicht mehr bewusst ist, warum du bestimmte Texte geschrieben hast. Vielleicht hattest du nur einen schlechten Tag und wolltest deinem Unmut egal wo und egal wie einen freien Lauf geben.

Eine Erwartungshaltung hat bereits ein Neugeborener, er hat eine ganz natürliche, naturgegebene Erwartung, dass er nicht *beep* und hungrig liegen gelassen wird, und damit dieser Fall nicht eintreten kann, wird er sich naturgemäß auch zu Wort melden um Aufmerksamkeit seines Sozialumfeldes auf seine Bedürfnisse zu lenken. Ebenso ist die Erwartung der Bedürfniserfüllung in puncto Geborgenheit, Anerkennung und Liebe vorhanden.

Ich werde jetzt nicht versuchen hier den Text, den ich verlinkt habe, zu interpretieren, der ist nämlich sehr umfangreich, und zwar erklärt er, warum ein Mensch, dessen Bedürfnisse in der frühen Kindheit nicht befriedigt wurden, sein Leben mit unrealistischen Erwartungen auf eine nachträgliche Erfüllung verbringt, warum er auf eine Genugtuung wartet, und warum es so wichtig ist, sich dieser inneren (Anspruchs)-Haltung bewusst zu werden und sich anhand dieser Erkenntnis aus dem Kreis der Depressionen zu befreien.

Dann schlägst du im Thread auf, und erzählst ein Mensch hätte keine Erwartungen und würde auch nicht handeln, trotzdem aber eine reaktive Depression durch eine Begegnung beispielsweise mit einer Bananenschale bekommen. Wie unsinnig so eine Behauptung ist, sieht man allein an der Tatsache, dass ein Mensch, der nichts erwartet und nicht handelt ein toter Mann ist, der wohl kaum noch depressiv werden kann. Und die zweite Begründung wäre, dass nicht die Bananenschale, sondern seine Vorbelastung und die Erwartung einer bananenschalenfreien Welt diesen Menschen in den Kreis der Verzweiflung und Depression stürzt.

Der therapeutische Weg bedeutet definitiv nicht Bananenschalen als Schuldige zu bezeichnen und sie als Zielscheibe des eigenen Unmuts zu machen, sondern die individuelle Verantwortung dafür zu übernehmen, dass man leider bei Begegnungen mit Bananenschalen Depressionen bekommt, während ein Anderer eine solche Situation mit einem Witz auf den Lippen meistern kann. Die Erkenntnis ist der Weg.

Zitat:
Den Begriff "Narzissmus" habe ich nirgendwo verwendet.

Dass muss ich wohl gar nicht mehr kommentieren. Für mich ergibt sich nach wie vor die Frage, warum mein Text unsinnig sein soll und warum du in einem Thread intervenierst, der als Hilfe zur Selbsthilfe gemeint ist.

10.11.2012 22:17 • #46


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Depression

x 3


P

pineapple
Mitglied

Beiträge:
5
Themen:
2
Mitglied seit:
Hab ganz vergessen mich vorzustellen, wie man das ja machen sollte.
Hallo zusammen ich bin w und 27 Jahre alt und sollte eigentlich zufrieden mit meinem Leben sein, aber ich bin es irgendwie nicht.. fühle mich manchmal einsam und finde mich selbst einfach nicht gut..

Hab vor einem Jahr angefangen mich intensiv mit mir selbst auseinanderzusetzen und auf mich zu hören, was dann viele Änderungen in meinem Leben bedeutete. (Trennung von meinem Freund, nach 7 Jahren Beziehung) Jobwechsel mit Teilzeitselbstständigkeit, teilweise Wechsel der Freunde ect.. Ich habe immer viel gearbeitet und wollte was erreichen, was ich auch tag. Bin aufgestiegen und hatte viele Erfolge im Beruf...Also eigentlich sollte es mir ja blendend gehen.. doch der Erfolg ist nun nicht wichtig und nichts womit ich mich brüsten möchte... ich finde nämlich immernoch dass es nichts besonderes ist, wie auch ich nichts besonderes bin. Ich glaube ich hatte einfach Glück und fertig.. ich bin extrem negativ eingestellt was mich angeht und habe eine Messlatte die jehnseits ist. Ich habe sogar einen neuen Job der quasi noch besser ist..aber auch dies... ich mache mir druck dass ich diesen job gut machen muss ect...

Seit ein par Monaten bin ich immer sehr müde, ab mittag schlaf ich fast ein und auch am abend bin ich manchmal um 9 schon im Bett, obwohl das aber untypisch ist für mich..wenn ich jemanden kennelerne glaube ich nicht daran dass er an mir interesse haben könnte.. ich mach mir den ganzen Tag soo viele Gedanken über Dinge: Wie ich auf andere wirke, was sie über mich sagen und denken und wenn man was negatives kommt haut es mich fast aus der Bahn und ich kann fast nicht schlafen. Andere stecken doch Kritik auch einfach weg, warum kann ich das nicht.

Ich reflektiere mich selber und merke das ich nicht über meine Gefühle sprechen kann was mich wiederum wieder nervt, dass ich mich manchmal auch so kompliziert anstelle dafür schäm ich mich schon...
ich fühl mich so übel und weiss eigentlich gar nicht wie ich aus dem wieder rauskomme. So viele Baustellen in mir drin die ich zuende bringen soll, aber ich fühl mich wie in einem Durcheinander und weiss gar nicht was oben und unten ist. Beziehungstechnisch hab ich auch eine extreme Schutzmauer aufgebaut die nichts durchlässt was mich auch nervt denn so verpasst man ja auch gutes.. Am Wochenende dreh ich durch wenn nichts läuft und ich daheim sitze und nichts mache... ich kann nicht mehr gut entspannen und einfach mal relaxen, es geht sehr schlecht...
ich weiss irgendwie nicht mehr weiter und steh vor einem riesigen Berg...
Was ist bloss los.. ist das schon eine Art Depression oder wie kann ich lernen dies zu ändern? kennt das jemand?
Ihr würdet mir sehr helfen. Vielen Dank
Pineapple

18.02.2013 17:11 • #48


Zum Beitrag im Thema ↓


G
hallo liebe terra
ich kann die gefühle deines freundes sehr gut nach empfinden,aber ich denke nur ein arzt kann ihm da weiter helfen,ich leide selber unter schweren depressionen,wäre wohl auch nie zum arzt gegangen wenn ich keine kinder hätte aber der tod war mir schon so angenehm und ich sehnte mich nach der ruhe,das erschrack mich so derbe,das ich wußte ich muß nun was tun,sonst hätte ich es getan,der weg zum arzt war für mich total schwer und ich wußte nicht wie oder was ich dem arzt sagen sollte,erzähle ich dem arzt von meinen wünschen im tod ruhe zu finden,weil ich diese ständige unruhe und nicht mehr fähig war kleinste sachen zu erledigen habe,liefert der mich ein und man nehme mir vielleicht sogar noch die kinder weg,ich weiß ich mußte den arzt um ein medikament bitten das diese verdammte unruhe beseitigt,da dachte ich,der denkt bestimmt ich bin tabletten abhänig und wollte mir was auf rezept besorgen,was natürlich nicht an dem war,habe nie irgend welche beruhigungs pillen genommen,also war dieser weg für mich so schwer,aber ich bin dann gegangen und es war ganz anders,der arzt hatte sofort verstanden nach dem ich ihm meine situation geschildert hatte,um was es ging,nämlich das ich schwere depressionen habe,wir haben 2 stunden ausführlich gesprochen,ich habe ein medikament bekommen,ich bin zwar noch nicht weiter aber sie helfen mir zumindest diese ekligen zustände zu ertragen,leider kann ich dir nur so ungefähr erklären was vielleicht in deinem freund vor sich geht und du kannst es vielleicht ein wenig verstehen,frage ihn doch mal warum er nicht zum arzt gehen möchte,vielleicht hat er ja änliche gedanken wie ich sie hatte,leider kann ich dir nicht mehr helfen und hoffe das ihr beiden es schaft,den einen liebenden menschen an der seite zu haben ist gold wert.
liebe grüße
gitta

#2


G
Antwort für Terra.Dein Freund braucht Dringend Fachärztliche Hilfe.
Auch wenn er im Moment noch nicht will, solltet Ihr( Dein Freund ) sich
Bewußt, sein das man Suzidgedanken Nie auf die leichter Schulter nehmen
sllte.Diese Gedanken sagt man nicht aus Spaß.Der Schuß kann auch
schnell nach hinten losgehen.Ich wünsche Euch das Ihr den Ernst der
Lage erkannt habt.Alles Gute Jan.

#3


Zuckerschnute33
Hallo!

Bin in diesem Forum meist im Thema Panikattacken unterwegs, da ich mir nicht sicher bin wo dieses Thema hin soll habe ich es hier rein gestellt.

Also, ich nehme wie schon berichtet seit 4 Wochen Laif 900 gegen meine Angstzustände und ich habe mich in den letzten Wochen wirklich ruhiger und entspannter gefühlt.
Leider habe ich seit letzter Woche so heftige Depressionen das ich morgens keinen wirklichen Sinn darin sehe überhaupt noch aufzustehen. Leider macht sich da das Johanniskraut in dem Punkt nicht wirklich bemerkbar.
Samstag war ich auch nicht in der Lage arbeiten zu gehen -weswegen meine Kollegen natürlich ordentlich angefressen sind!

Ich habe auch das Gefühl das ich mich da momentan nicht rausziehen kann, weil mir alles zu viel ist. Im Job mach ich nur noch sehr wenig Stunden und nicht mal die schaffe ich...

Meine Lebensqualität ist momentan bei null, gestern habe ich so gedacht: wenn ich heute ins Bett gehe und morgen nicht mehr aufwache wäre das auch nicht schlimm!
Es ist nicht so das ich über Selbstmord nachdenke, aber wenn ich morgen einfach tot umfalle wäre es auch ok, ich habe nicht das Gefühl das ich etwas verpassen würde.

Irgendwie ist alles gerade k....e!

So, mußte das mal loswerden!
LG Zuckerschnute

#4


H
Hallo Zuckerschnute ,

wie lange nimmst du denn das Johanniskraut ? Dieses wirkt ja leider nicht von heute auf morgen . Mein Therapeut sagte mir mal , dass es oftmals bei so richtig schweren Depressionen nicht wirklich hilft und überhaubt dann in sehr hoher Konzentration (verschreibungspflichtig) genommen werden müsste.

LG Hummel

#5


Zuckerschnute33
Hallo!

Wie schon geschrieben seit 4 Wochen und das was ich nehme ist verschreibungpflichtig.....
Werde morgen mal wieder bei meinem Neurologen vorsprechen....das Problem ist auch das ich schon seit Wochen auf einen Therapieplatz warte....

LG Zuckerschnute

#6


B
Hallo Zuckerschnute!
Was du beschreibst, fühle ich auch in etwa momentan.
Nur, dass es mir sehr wohl etwas ausmachen würde, wenn ich morgen nicht mehr aufwachen würde.
Aber der Antrieb fehlt mir, ich hasse die dunkle Jahreszeit und ich habe ständig 'Angst vor meiner Angst'.
Ich bin auch seit 1,5 Wochen krank geschrieben (und werde es sicherlich auch noch die eine oder andere Woche bleiben).
Zum Glück muss das bei mir im Büro niemand 'ausbaden' und auch meine Chefin ist da GSD sehr verständnisvoll.
Mir fehlt da momentan so die Freude am Leben. Der Antrieb für jeden Tag.
Im Sommer ist's einfacher für mich, aber größtenteils ist das eben auch durch meine Ängste und Panikattacken begründet.
Aufstehen muss ich, allein schon wegen meiner Tochter und meinem Hund. Aber wirklich Spaß habe ich keinen mehr momentan.
Es ist alles so unendlich schwer und am wohlsten fühle ich mich, wenn ich nachts schlafe.

Ich habe vor 11 Tagen wieder mit einem Antidepressivum (Fluctin, das kenne ich auch noch von früher) angefangen und hoffe nun, dass es bald anschlägt.

#7


F
Hallo,

vielleicht kann mir jemand helfen. Ich habe meinen Mann mal darauf angesprochen, weil mir aufgefallen ist, daß er keine Medikamente mehr nimmt, obwohl er sie regelmäßig vom´Arzt verschrieben bekommt. Er meinte, er könne es sich nicht leisten im Moment. Er kann sie doch nicht einfach so absetzen. Ich habe ihm geraten, psychotherapeutische Hilfe anzunehmen, aber das blockt er ab. Mache mir Gedanken, wie es weitergehen soll und wie ich ihm am Besten helfen kann. Weiß jemand einen Rat?

Liebe Grüße

#8


S
Hallo Finja,
es ist schön das Du Deinem Mann zur Seite stehst udn ihm helfen willst.
Bitte sei mir nicht böse aber: Depressionen sind eine Krankheit und wenn Du keine ausgebildete Medizinerin bist kannst du ihm gar nicht helfen ohne selbst krank zu werden.
Er ist erwachsen und hat eine, in meinen Augen, unglaublich egoistische Entscheidung getroffen.
Die Tabletten einfach abzusetzen und Dich so wieder der Sorge und Belastung um und durch ihn auszusetzen.
Wenn er alleine wäre könnt er das natürlich einfach so machen - aber ich finde es nicht fair das Du letztlich auch unter den Auswirkungen die diese Krankheit nun mal hat leiden sollst.
Wenn Du Dich allzu sehr mit seiner Krankheit auseinandersetzt kann es sein das Du vergisst auf Dich und Deine Grenzen zu achten - und dann wirst Du womögich auch krank.....
Finja, bleib stark und voll Zuversicht. Sprich ihn drauf an wie egoistisch das ist so mit Dir umzugehen. Klar ist das seine Entscheidung - doch da sie letztlich euch beide betrifft solltet ihr das auch gemeinsam bepsrechen.
Wenn er weiter blockt dann lass es einfach laufen. Wenn er rumjammert oder wieder depressiv ist - geh raus nen Kaffee trinken. Steig nicht drauf ein. Fang kein Gespräch an um ihm "zu helfen" oder ihn aufzumumuntern oder so - nutzt eh nix.
Sei Dir immer bewußt das Du ihm nicht wirklich helfen kannst. Bgleiten vielleicht aber mehr auch nicht.
LG
Seelchen

#9


F
Hallo Seelchen,

erst mal danke für deine Antwort. Da ich selbst gesundheitliche Probleme habe, mache ich mir natürlich besonders Sorgen.
Werde ich machen, ihn nochmal darauf ansprechen. Hast schon irgendwo recht. Eigentlich mag ich mich nicht noch damit belasten, nur das ist leicht gesagt. Mal schauen, was ich machen kann.

Liebe Grüße

#10


S
Hallo Finja,
gerade weil Du selber Sorgen hast solltest du für Klarheit und Abgrenzung sorgen.
Also echt - das fehlte noch das Du Dich auch noch mit seinen Sorgen belastest.
Du kriegst das ganz sicher hin.
Und schau genau hin wie er reagiert und was das für Auswirkungen auf Dich und Deine Belastungen hat.
Klar ist manches leichter gesagt als getan doch der Spruch "besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne ende"....der kommt ja nicht von ungefähr.
Drück Dir die Daumen das alles gut wird und ihr gemeinsam eine Lösung findet mit der beide leben können1
Grüßle
Seelchen

#11


F
Danke dir nochmals für deine Offenheit. Ich war damals selbst in einem Gesundheitsberuf tätig, als ich noch gesund und arbeitsfähig war und habe erfahren, daß mir mal alles über meine Kräfte ging. Unsere Kinder sind erwachsen und gehen eigene Wege. Mit dem Abgrenzen finde ich okay, werde sehen, was ich machen kann. Tue Dinge, die mir gut gehen, natürlich alles nach meinen Möglichkeiten.

Grüße

#12


F
Dinge, die mir guttuen, sollte das heißen.

#13


F
Hallo ihr,

trotzdem hat er mich durch sein Verhalten ganz schön in Angst und Schrecken versetzt, sag ich mal so. Habe ihm aber dringend geraten, zum Arzt zu gehen.

Liebe Grüße

#14


S
Hallo Finja,
das ist es was ich meinte - Angst und Schrecken für Dich. Belastung durch sein Verhalten bzw. seine Entscheidung die er ohne Rücksicht getroffen hat.
Hm, hoffe er geht zum Arzt.
Früher hätte ich da auch ewig rum gemacht das mein Partner sich vernünftig helfen lässt und den Therapieweg einhält (Medikamente, Psychotherapie oder was auch immer).
Heute ist die Zeitspanne deutlich kürzer. 2-3 Hinweise und Gespräche und dann war es das für mich.
Wenn er wieder damit anfängt sag ich nur das es mich nicht mehr interessiert und ich miene Kraft und Nerven für mich brauche und er ein erwachsene rMensch ist der selbst nach sich schauen soll.
Das hört sich vielleicht krass an - aber mal erhlich: ist es nicht immer das gleiche rum labern, diskutieren, tränchen vergiessen, sich aufregen etc?
Und wozu das alles?
Wenn es für mich selber wäre okay. Aber für andere.....nee danke.
Hab es endlich geschafft genug Egoismus zu entwickeln das ich mich mit sowas nicht merh belaste.
Hilfreiche HInweise und Tips ja - aber wenn jemand nicht will bzw. nur bedauert oder bemuttert werden will ist das nciht mein Job.
Ist wie Koabhängig sein - man wird da teilweise mit rein gezogen obwohl man gar nicht will.
Wie geht es Dir eigentlich mit Deine Sorgen die allein Dich betreffen?
Geht es da bergauf?
LG
Seelchen

#15


F
Hallo Seelchen

Danke für deine Worte und der Nachfrage.
Ich versuche das zu machen, was mir guttut. Mache Entspannung, habe Hobbys und bewege mich. Will mich halt auch nicht so damit belasten, was ihn betrifft. Er will zum Arzt, aber warum erst so spät? Ich achte schon darauf, daß ich mich von ihm nicht runterziehen lasse.

Liebe Grüße
Finja

#16


F
Hallo Seelchen

Er ist endlich zum Arzt gegangen. Du hast aber recht, ich brauche meine Kraft für mich. Ist er auch alt genug, um für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Wünsche ein schönes und erholsames Pfingstwochenende.

Liebe Grüße
Finja

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Hallo Finja,
gut das Du nach Dir schaust und das er endlich beim Arzt war.
Du siehst das meiner Meinung nach völlig richtig!
Die Pfingst tage sind ja wunderbar um sich Ruhe und Entspannung zu gönnen.
Mach es mir auch gemütlich udn kein Stress.
Wünsche Dir auch noch eine schöne und ruhige Zeit.
LG
Seelchen

#18


F
Hallo Seelchen

Danke dir, hoffe du hast dich auch ein bisschen erholen können über Pfingsten.

LG Finja

#19


D
Hallo, hab mich auch mal getraut..... sitze mal wieder in einem tiefen Loch und komm nimmer raus. Meine Ärztin hat mir *Jarsin RX * mitgegeben.Wer hat Erfahrung damit?Wäre um Antworten sehr froh.

#20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore