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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

B
Huhu liebe Schlaflose

Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich mit meiner Kritik an deiner positiven
Einstellung zur Gewaltanwendung gegen Kinder, deine Symphatie verloren
habe.
Dennoch muss ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass meine Informat-
ionen über reaktive Depressionen nicht auf mein persönliches Empfinden
beruhen, sondern so empirisch im Fachbereich Psychologie gelehrt werden.

Liebe Grüsse und ein gewaltfreies Wochenende wünscht, Der Beobachter

#41


N
Zitat:
Reaktive Depressionen, also Depressionen in Folge von realen Ereignissen oder
Erlebnissen, sind oft völlig unabhängig von eigenen Erwartungen und/oder eigenem
Handeln.

Zitat:
so empirisch im Fachbereich Psychologie gelehrt werden


"Völlig unabhängig von Erwartungen und Handlungen" wird kaum gehen, weil Reaktive Depression dem Bereich der

Anpassungsstörungen zugeordnet ist.

Das Gegenteil davon wird m. W. im Psychologie-Unterricht nicht gelehrt.

#42


B
Dass eine reaktive Depression eine Reaktion auf ein exogenes (also
in der Realität und nicht nur im Kopf) stattfindendes Ereignis ist, sch-
liesst ja eine endogene (also im Kopf) stattfindende Anpassung (zur
Milderung der reaktiven Depression) an dieses Ereignis nicht aus.

Fallbeispiel zur visuellen Veranschaulichung:

exogenes Ereignis : (Depressionsauslösende Realität)

endogene Reaktion : (Reaktive Depression/Angst)

endogene Anpassung : (Anpassung/Neubewertung)

angepasste Reaktion : (Depressions-/Angstreduktion)

#43


N
Zitat von Nyan:
Zitat:
Reaktive Depressionen, also Depressionen in Folge von realen Ereignissen oder
Erlebnissen, sind oft völlig unabhängig von eigenen Erwartungen und/oder eigenem
Handeln.

Zitat:
so empirisch im Fachbereich Psychologie gelehrt werden


"Völlig unabhängig von Erwartungen und Handlungen" wird kaum gehen, weil Reaktive Depression dem Bereich der

Anpassungsstörungen zugeordnet ist.

Das Gegenteil davon wird m. W. im Psychologie-Unterricht nicht gelehrt.


Wenn du ein sinnvolles Gespräch führen willst, dann bleib beim Thema.

Wo schließt Anpassung eine Erwartungshaltung und Handlung aus?

Zitat von Beobachter:
Denn nicht IMMER ist der innere Narzisst schuld am eigenen Leiden oder gar am Übel der
ganzen Welt

Was hat eine Depression, von der die Rede war, mit Narzissmus zu tun?

Vielleicht schreibst du im falschen Thread. Hier werden eigentlich Dateien zur Selbsthilfe reingestellt.

Einige haben sich für die Hilfe bedankt, und es freut mich sehr, dass sich der Kreis deren, die Hilfe des Autoren und Psychotherapeuten annehmen konnten, erweitert hat.

Tschüüüß

#44


B
Zitat von Nyan:
Wo schließt Anpassung eine Erwartungshaltung und Handlung aus?


Diese unklare Frage verstehe ich leider inhaltlich nicht.

Zitat von Nyan:
Was hat eine Depression, von der die Rede war, mit Narzissmus zu tun?


Den Begriff "Narzissmus" habe ich nirgendwo verwendet.

Zitat von Nyan:
Vielleicht schreibst du im falschen Thread. Hier werden eigentlich Dateien zur Selbsthilfe reingestellt.


Der Tipp einer Neubewertung in einer belastenden Situation
ist keineswegs unhilfreich, alle Therapien sind auf dieser Basis
aufgebaut.

#45


N
Zitat von Beobachter:
Zitat von Nyan:
Wo schließt Anpassung eine Erwartungshaltung und Handlung aus?


Diese unklare Frage verstehe ich leider inhaltlich nicht.

Diese Frage ist nicht unklar, sondern sehr konkret, wenn du dich an deinen Ausgangstext erinnerst:

Nyan hat geschrieben:

Reaktive Depression ist einer Anspruchshaltung und anschließender Lähmung der Aktivität durch Überforderung anhand des Scheiterns der eigenen Vorstellungsvorgaben gleich. Die Diskrepanz zwischen "Ist" und "Soll" ist ihrem Ursprung nach mit dem Schmerz des verletzten Kindes vergleichbar, der durch eine Erfüllung der eigenen Wünsche kompensiert und verdrängt werden soll. Abgelehnte Gefühle verursachen aber durch ihr Wirken und Operieren aus dem Unterbewusstsein heraus psychische Turbulenzen. Und die Wunscherfüllung ist wie eine Dro., deren Wirkung durch gesteigertes Dosieren erhalten bleiben soll.

Den kindlichen Schmerz zu leben, ihn zuzulassen, bedeutet ihn als ein Bestandteil des Lebens zu akzeptieren und ihm gleichzeitig im psychischen Bereich eine reinigende Wirkung zugestehen. Denn auch dieses Gefühl dient der natürlichen Regulierung des inneren Gleichgewichts. Wenn ich mich umsehe, sehe ich viel Schmerz auch bei anderen. Der Anspruch auf ein schmerzfreies Leben ist also ohnehin eine Illusion.

Nicht nur der Schmerz, sondern auch die Depression hat ihre Daseinsberechtigung. Sie ist ein Hinweis darauf, dass eine Gefühlsblockade mein inneres Gleichgewicht beeinträchtigt. Der Zustand ist ein Hinweis darauf, dass eine Veränderung möglich und wünschenswert ist - sie ist also keineswegs ein Unglück oder ein ungerechter Schicksalsschlag. Und der Weg aus dieser Depression heraus ist nicht schwer.


- Wenn ich den Ursprung meiner Depression erfassen kann, schwindet das Schuldgefühl für meine vermeintliche Andersartigkeit

- Ohne Schuldgefühl löst sich das Gefühl der eigenen Minderwertigkeit und der Selbsthass auf

- Ohne Minderwertigkeit und Selbsthass gibt es keinen Neid und keine Feindseligkeit den anderen gegenüber

- Ohne Selbsthass, Neid und Feindseligkeit stellt sich ein Gemeinschaftsgefühl ein

- Das Gemeinschaftsgefühl verhindert das Gefühl der Einsamkeit und der Isolation

- Das Gemeinschaftsgefühl bewirkt eine Lebensqualität, die keine Ansprüche und Wünsche nach Veränderung entstehen lässt


Wunschlosigkeit bedeutet: keine Depression mehr.




Beobachter hat geschrieben:

Zitat von Beobachter:
Zitat von Nyan:
Reaktive Depression ist einer Anspruchshaltung ... blah, blah ...


Reaktive Depressionen, also Depressionen in Folge von realen Ereignissen oder
Erlebnissen, sind oft völlig unabhängig von eigenen Erwartungen und/oder eigenem
Handeln.

Denn nicht IMMER ist der innere Narzisst schuld am eigenen Leiden oder gar am Übel der
ganzen Welt, manchmal sind es auch die Dinge, denen wir ohne Vorsatz auf dem langen
Weg durch unser Leben begegnen.

Ich versuche die ganze Zeit herauszufinden, mit welcher Begründung mein Text als "blah blah" bezeichnet wird. Bis jetzt hast du keine plausible Erklärung geliefert, und die Frage danach, wieso bei einer Belastungsstörung Erwartung und Handlung ausgeschlossen werden sollen, verstehst du nicht.

Meiner Meinung nach kannst du deine Behauptung gar nicht erklären, vielleicht weil du ja auch nicht mehr verstehst, warum du bei einer Belastungsstörung den Narzissten ins Spiel bringst (keinen Hypochonder, keinen Histrioniker, sondern eben einen Narzissten), und deshlab wäre es auch möglich, dass dir nicht mehr bewusst ist, warum du bestimmte Texte geschrieben hast. Vielleicht hattest du nur einen schlechten Tag und wolltest deinem Unmut egal wo und egal wie einen freien Lauf geben.

Eine Erwartungshaltung hat bereits ein Neugeborener, er hat eine ganz natürliche, naturgegebene Erwartung, dass er nicht *beep* und hungrig liegen gelassen wird, und damit dieser Fall nicht eintreten kann, wird er sich naturgemäß auch zu Wort melden um Aufmerksamkeit seines Sozialumfeldes auf seine Bedürfnisse zu lenken. Ebenso ist die Erwartung der Bedürfniserfüllung in puncto Geborgenheit, Anerkennung und Liebe vorhanden.

Ich werde jetzt nicht versuchen hier den Text, den ich verlinkt habe, zu interpretieren, der ist nämlich sehr umfangreich, und zwar erklärt er, warum ein Mensch, dessen Bedürfnisse in der frühen Kindheit nicht befriedigt wurden, sein Leben mit unrealistischen Erwartungen auf eine nachträgliche Erfüllung verbringt, warum er auf eine Genugtuung wartet, und warum es so wichtig ist, sich dieser inneren (Anspruchs)-Haltung bewusst zu werden und sich anhand dieser Erkenntnis aus dem Kreis der Depressionen zu befreien.

Dann schlägst du im Thread auf, und erzählst ein Mensch hätte keine Erwartungen und würde auch nicht handeln, trotzdem aber eine reaktive Depression durch eine Begegnung beispielsweise mit einer Bananenschale bekommen. Wie unsinnig so eine Behauptung ist, sieht man allein an der Tatsache, dass ein Mensch, der nichts erwartet und nicht handelt ein toter Mann ist, der wohl kaum noch depressiv werden kann. Und die zweite Begründung wäre, dass nicht die Bananenschale, sondern seine Vorbelastung und die Erwartung einer bananenschalenfreien Welt diesen Menschen in den Kreis der Verzweiflung und Depression stürzt.

Der therapeutische Weg bedeutet definitiv nicht Bananenschalen als Schuldige zu bezeichnen und sie als Zielscheibe des eigenen Unmuts zu machen, sondern die individuelle Verantwortung dafür zu übernehmen, dass man leider bei Begegnungen mit Bananenschalen Depressionen bekommt, während ein Anderer eine solche Situation mit einem Witz auf den Lippen meistern kann. Die Erkenntnis ist der Weg.

Zitat:
Den Begriff "Narzissmus" habe ich nirgendwo verwendet.

Dass muss ich wohl gar nicht mehr kommentieren. Für mich ergibt sich nach wie vor die Frage, warum mein Text unsinnig sein soll und warum du in einem Thread intervenierst, der als Hilfe zur Selbsthilfe gemeint ist.

#46


B
Sorry Nyan, aber du siehst/liest Dinge und Worte die nicht da sind ...

Ich bitte daher nun ernsthaft einmal darum, mir nicht Beitragsteile oder
Aussagen unterzujubeln, die ich zu keiner Zeit und in keinem Tread ge-
macht habe !

#47


P

Depression?

Hab ganz vergessen mich vorzustellen, wie man das ja machen sollte.
Hallo zusammen ich bin w und 27 Jahre alt und sollte eigentlich zufrieden mit meinem Leben sein, aber ich bin es irgendwie nicht.. fühle mich manchmal einsam und finde mich selbst einfach nicht gut..

Hab vor einem Jahr angefangen mich intensiv mit mir selbst auseinanderzusetzen und auf mich zu hören, was dann viele Änderungen in meinem Leben bedeutete. (Trennung von meinem Freund, nach 7 Jahren Beziehung) Jobwechsel mit Teilzeitselbstständigkeit, teilweise Wechsel der Freunde ect.. Ich habe immer viel gearbeitet und wollte was erreichen, was ich auch tag. Bin aufgestiegen und hatte viele Erfolge im Beruf...Also eigentlich sollte es mir ja blendend gehen.. doch der Erfolg ist nun nicht wichtig und nichts womit ich mich brüsten möchte... ich finde nämlich immernoch dass es nichts besonderes ist, wie auch ich nichts besonderes bin. Ich glaube ich hatte einfach Glück und fertig.. ich bin extrem negativ eingestellt was mich angeht und habe eine Messlatte die jehnseits ist. Ich habe sogar einen neuen Job der quasi noch besser ist..aber auch dies... ich mache mir druck dass ich diesen job gut machen muss ect...

Seit ein par Monaten bin ich immer sehr müde, ab mittag schlaf ich fast ein und auch am abend bin ich manchmal um 9 schon im Bett, obwohl das aber untypisch ist für mich..wenn ich jemanden kennelerne glaube ich nicht daran dass er an mir interesse haben könnte.. ich mach mir den ganzen Tag soo viele Gedanken über Dinge: Wie ich auf andere wirke, was sie über mich sagen und denken und wenn man was negatives kommt haut es mich fast aus der Bahn und ich kann fast nicht schlafen. Andere stecken doch Kritik auch einfach weg, warum kann ich das nicht.

Ich reflektiere mich selber und merke das ich nicht über meine Gefühle sprechen kann was mich wiederum wieder nervt, dass ich mich manchmal auch so kompliziert anstelle dafür schäm ich mich schon...
ich fühl mich so übel und weiss eigentlich gar nicht wie ich aus dem wieder rauskomme. So viele Baustellen in mir drin die ich zuende bringen soll, aber ich fühl mich wie in einem Durcheinander und weiss gar nicht was oben und unten ist. Beziehungstechnisch hab ich auch eine extreme Schutzmauer aufgebaut die nichts durchlässt was mich auch nervt denn so verpasst man ja auch gutes.. Am Wochenende dreh ich durch wenn nichts läuft und ich daheim sitze und nichts mache... ich kann nicht mehr gut entspannen und einfach mal relaxen, es geht sehr schlecht...
ich weiss irgendwie nicht mehr weiter und steh vor einem riesigen Berg...
Was ist bloss los.. ist das schon eine Art Depression oder wie kann ich lernen dies zu ändern? kennt das jemand?
Ihr würdet mir sehr helfen. Vielen Dank
Pineapple

#48


dampfnudel
Hallo ananas,

ja, das hört sich nach einer depression an. Du solltest einen Arzt aufsuchen. Depressionen können auch körperliche Ursachen haben. Könnte bei dir durchaus der Fall sein, weil beruflich und privat scheint es ja nicht so übel zu sein bei dir.
Vieleicht ist es was, was man schnell und einfach (wahrscheinlich dann halt mit Tabletten) wieder wegkriegt. Also, auf zum Doc und checken lassen.

gruß

#49


P
Okay danke vielmals für deine Antwort... hab mir das schon irgendwie so gedacht... ohmann...

Das krasse das würde nie jemand von mir denken weil ich nach aussen so taff wirke...

Also dann mal auf.... vielen Dank für Deine Einschätzung...

Liebe Grüsse

#50


A


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