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M

Mayuna
Mitglied

Beiträge:
16
Themen:
2
Mitglied seit:
Wisst ihr was ich mich oft frage....ich bin ja in den letzten Monaten oft in solchen Foren unterwegs gewesen. Und darunter sind natürlich auch immer ältere Beiträge die schon einige Jahre alt sind...ich frage mich immer ob sich bei diesen Leuten etwas geändert hat oder stecken sie noch immer in dieser Einsamkeit.


Ich fände es schön und auch irgendwie aufbauend von solchen Leuten etwas zu lesen, dass würde mir Kraft geben und vielleicht diese Hoffnungslosigkeit etwas mildern.

01.07.2009 #1


63 Antworten ↓
L

Loneman73
Mitglied

Beiträge:
275
Themen:
8
Mitglied seit:
Hallo omegaman,

deine Aussage, ich würde vieles absolut und viel zu eng sehen, ist ziemlich schwammig. Kannst du das mal näher erläutern?

Du irrst dich, wenn du meinst, ich würde zwanghaft nach Fehlern suchen, nur weil deine Äußerung "selbstverständlich" rein rhetorisch als Denkanstoß gedacht war, ich diese aber nicht als solchen interpretierte. Was bitteschön, soll an meiner Interpretation ein Fehler sein, wenn du dich nicht unmissverständlich ausgedrückt hast?
Ich kann sehr wohl Fehler eingestehen, wenn ich welche gemacht habe. Du kennst mich zu wenig, um diesbezüglich ein Urteil über mich treffen zu können.
Und glücklich wird man nicht, indem man Fehler eingesteht, die man nicht begangen hat.

Was ist daran falsch, wenn ich sage, dass die Vergangenheit das gegenwärtige Handeln und die innere Einstellung beeinflusst? Ich sage doch gar nicht, dass beides unabänderlich ist, aber du willst mir meine differenzierte Äußerung als Ablehnung und Widerspruch verkaufen.
Wie soll man seinen Blick auf die Vergangenheit ändern? Eine Neuinterpretation vergangener Situationen machen? Ursache und Wirkung quasi verfälschen? Wenn du geschrieben hättest, dass man die Vergangenheit loslassen soll, hätte ich es ja verstanden. Aber so...

30.06.2009 20:29 • #33


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A


Wer ist nach Einsamkeit wieder glücklich?

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K

Keramikschnecke
Mitglied

Beiträge:
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Danke erhalten:
2
Mitglied seit:
Hm, wenn ich ehrlich bin, genieße ich meine "Einsamkeit" , die ich nicht als Solche empfinde, sondern als Frieden und Ruhe.
In meiner Vergangenheit und Gegenwart hat es sich immer wieder gezeigt ( für mich persönlich halt ) dass Menschen Menschen nicht besonders anziehend finden, wenn sie nicht locker , leicht und fröhlich sind . Ich bin es nicht und ich bin lieber alleine und zufrieden, als ab und an Kontakte zu haben, die dann mit einer schmerzhaften Begebenheit enden. Sowas wie: "Ich bin müde, habe keine Zeit, ähm und stottern, es ist mir zu anstrengend" darauf habe ich einfach keine Lust mehr.
Kontakte bedeuten eigentlich auch immer Erwartungen, von beiden ( allen ) Seiten aus und bei mir persönlich geht das eben zu oft ( immer ) in die Hose. Deswegen: Ich mag es so, wie es ist, fühle mich wohl und nicht einsam. Ob ich darin eine Veranlassung sehe mich zu verändern, da es ja offensichtlich an mir liegt?
Nein
Ich finde mich gut so, wie ich bin.

01.07.2009 09:55 • #48


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O
Hallo Mayuna

Ich denke, manche werden ihr Glück gefunden haben, und manche werden irgendwann aufgegeben haben.

Interessant wäre es aber dennoch, nur was wäre, wenn die meisen aufgegeben hätten (was ich nicht hoffen will) ?

LG, omega

#2


P
Ich glaube, dass es denen heute Allen gut geht.
Und ihr "Nichtschreiben" ist für mich das deutlichste Zeichen dafür
Denn wenn es einem schlecht geht, findet man den Weg ins Forum.
Wenn es einem dann besser geht, braucht man das nicht mehr, wird immer inaktiver und irgendwann lebt man sein Leben, fernab vom Forum und den anderen kranken Menschen.
(Klingt irgendwie komisch.. aber es sind ja Erkrankungen, psychische halt, an denen wir leiden.)
Wenn's einem schlechter geht, kommt man wieder.
Liest man hier ja oft, die Beiträge ala "Ich melde mich nach langer Zeit wieder, weil es wieder schlechter wurde".
Und wenn sich aber keiner meldet, heißt das für mich, dass es dem gut gehen muss.
Sonst hätte er ja einen Grund zu schreiben

Liebe Grüße,
Pilongo

#3


K
hallo pilongo
ich bin mir nicht sicher ob diese theorie so ganz stimmt....bei mir jedenfalls trifft sie nicht zu,denn mir geht es immer noch schlecht und ich schreibe trotzdem nichts........

gruß kasi

#4


P
Hi Pilongo,

bin gerade etwas irritiert! Was hat Einsamkeit mit Krankheit zu tun Die darausfolgende (eventuell anfallende) Depression könnte man vielleicht als Krankheit bezeichnen!
Ich glaube, der eine findet den Weg aus der Einsamkeit schneller, der andere nicht so schnell! Genauso glaube (hoffe) ich, daß sich jeder Zustand im Laufe des Lebens (ver)ändert!
Wünsche Euch allen einen Weg, egal woraus!

Liebe Grüße, Penelope

#5


M
Nun ja im Grossen und ganzen werdet ihr sicher Recht haben, denen es wieder gut geht werden sich hier im Forum kaum wieder meldet, weil man eben diese 'Stütze' nicht mehr braucht. Trotzdem wäre es schön irgendwie etwas positives zu lesen. Obwohl man es natürlich verallgemeinern kann, es wird sicher auch Leute geben die noch immer in dieser Einsamkeitsschiene gefangen sind und sich trotzdem nicht mehr rühren.

#6


O
Hallo

Vorab:
Mir selber geht es im Moment (und auch hoffentlich in der Zukunft) wieder richtig gut. Und ich schreibe dennoch hier im Forum.
Ich bin zwar (lebenspraktisch) noch alleine, fühle mich aber nicht mehr einsam, und habe auch keine nennenswerten Depressionen mehr. Nicht zuletzt habe ich diesen Erfolg Menschen aus diesem Forum zu verdanken.

Hätte ich vor nur einem Jahr, als ich noch in tiefsten Depressionen war und mit meinem Leben abgeschlossen hatte, plötzlich nicht mehr in Foren geschrieben, dann bestimmt nicht, weil es mir wieder gut gegangen wäre, sondern eher, weil Friedhöfe nur sehr selten einen Internetanschluss haben.

LG, omega

#7


M
Lieber Omegaman!

Bin ich aber sehr froh, dass du mit deinem Leben nicht abgeschlossen hast und gratuliere dir, dass du aus deiner Einsamkeit herausgefunden hast. Ich beneide dich und hoffe ich finde auch diesen Weg!!

glg mayuna

#8


L
Zitat von omegaman:
Hallo Mayuna

Ich denke, manche werden ihr Glück gefunden haben, und manche werden irgendwann aufgegeben haben.


Ob so oder so...

#9


O
Danke Mayuna

@Loneman73: Wie siehst du diese Sache ?

LG, omega

#10


L
@omegaman:

Was genau meinst du mit deiner Frage?

#11


Schlafkappe
Vielleicht sind es einfach auch Menschen, die sich mit ihrem Alleinsein arrangiert haben, oder resigniert!

#12


L
@Schlafkappe:

Alleinsein ist nicht gleich Einsamkeit! Viele Menschen sind gern mal allein, weil sie sonst viel Trubel um sich haben. Aber einsam (und erst recht auf Dauer) will doch keiner sein!?

#13


Schlafkappe
Ich sehe mein Alleinsein nicht als Einsamkeit.

#14


L
Du hast oben aber nicht explizit von dir geschrieben. Ich schrieb ja auch, dass Alleinsein != Einsamkeit ist.

#15


O
Hallo

Ich erlebe mein alleine sein auch nicht mehr als Einsamkeit.
Vor etwa einem Jahr war das noch völlig anders.

@Loneman73:

Deinen Satz: "Ob so oder so..." konnte ich nicht interpretieren.
Ich denke, es ist ein grosser Unterschied, ob ein Mensch aufgegeben, oder sein Glück gefunden hat.

LG, omega

#16


P
Zitat von Schlafkappe:
Vielleicht sind es einfach auch Menschen, die sich mit ihrem Alleinsein arrangiert haben, oder resigniert!


Arrangieren bedeutet hier freiwillig oder aus der Not heraus?

Zitat:
Alleinsein ist nicht gleich Einsamkeit! Viele Menschen sind gern mal allein, weil sie sonst viel Trubel um sich haben. Aber einsam (und erst recht auf Dauer) will doch keiner sein!?

#17

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O
Hallo

Dir Frage von pax ist sehr interessant.

Wer alleine und/oder in der Einsamkeit (Zurückgezogenheit) zufrieden oder sogar glücklich ist, der hat auch kein Problem damit.
Solche Menschen (Eremiten, Mönche etc.) werden also auch nicht hier im Forum auftreten.

Wer sich aber aus der Not heraus mit der Einsamkeit arrangiert, also quasi mit zusammengebissenen Zähnen weiterlebt, der hat ein Problem damit.

LG, omega

#18


P
Zitat:
Wer sich aber aus der Not heraus mit der Einsamkeit arrangiert, also quasi mit zusammengebissenen Zähnen weiterlebt, der hat ein Problem damit.


So wars gemeint.
Und wenn man diese Einsamkeit mit allen Mitteln verteidigt, ist das nächste Problem auch schon da.

#19


C
Hallo...
kann mich da nur anschliessen.Wer es vorzieht und freiwillig lieber allein ist ist doch jedem selbst überlassen.
Irgendwann hab ich es auch vorgezogen,mich zurück zuziehn von den Menschen .Es kommt wahrscheinlich aber auch auf die Enttäuschungen an die man im laufe seines Lebens erlebt hat.
Was soll man mit 100 falschen Freunden wenn darunter vielleicht nicht 1 wahrer ist?.
Meine Wohnung ist für mich mein Zuhause nur hier fühle ich mich sicher und angstfrei.Manchmal fühle ich mich draussen wie ein kleines Kind unter den ganzen unfreundlichen,stressigen Menschen.Da fühl ich mich klein,verloren und verlassen.
Ich fühle mich jetzt aber enscheindend wohler und zufriedener wie damals und wenn andere sagen ich hätte nur eine kleine Welt,egal,aber es ist meine kleine Welt wo es keine Lügen,Hass oder Gewalt gibt,
Jeder sollte das für sich enscheiden wie er am besten klar kommt.

lg.Eva

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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