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T

TitusAndronicus
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Heute ist wieder einmal einer dieser Alptraumsamstage. Ich sitze allein auf meinem beschissenen Sofa und ersticke fast an der Einsamkeit. Das geht so Woche für Woche. Unter der Woche bin ich selbstverständlich auch allein, aber am Wochenende wird es immer am deutlichsten. Weil ich weiß, dass draußen das Leben tobt und Millionen Menschen Spaß haben, Leute treffen, mit ihrem Partner glücklich sind... während ich hier sitze wie eine verstaubte Zimmerpflanze, die keiner braucht und vor mich hin modere. Und das seit Jahren, Jahrzehnten. Immer wieder aufs neue der gnadenlose Kampf ums Wochenende, den ich meist verliere. Es endet immer damit, dass ich einsam und gelähmt in meiner grauenvollen Wohnung hocke und vor Einsamkeit fast verrecke. Und keine Hoffnung auf jegliche Besserung jemals. Das einzige, was hilft, um den Abend zu überstehen, sind Tabletten und darauf warten, dass die gnadenvolle Müdikeit einsetzt und ich ins Bett gehen und schlafen kann. Mehr habe ich wohl nicht zu erwarten. Mir graut echt davor, wird das bis in alle Ewigkeit so weitergehen?? Ich fürchte, ja , weil in den vergangenen über zwanzig Jahren gab es schließlich auch nie eine Alternative.

Ich wünsche mir, dass dieses Leben bald ein Ende nimmt.

12.03.2012 #1


215 Antworten ↓
F

frederick
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So sein, wie ich bin? Authentisch? Aber was ist, wenn ich gar nicht weiß, wie ich eigentlich bin? Oder wenn ich immer geglaubt habe, so oder so zu sein, das aber in Wirklichkeit gar nicht stimmt, sondern nur das ist, wie ich mich gerne gesehen hätte? Was ist, wenn ich in Wirklichkeit lauter Eigenschaften habe, die ich gar nicht haben will und mich die anderen deswegen ablehnen?

Oder wenn ich immer ganz anders wirke, als ich denke, dass ich wirke? Wenn ich ein bestimmtes Repertoire an Gesichtsausdrücken und Körperhaltungen entwickelt habe, die mich einst schützen sollten, die sich aber inzwischen selbständig gemacht haben und mir nach außen einen völlig verzerrten Eindruck auf andere verschaffen?

Und wann fing das an, dass ich abgelehnt wurde? War ich erst komisch, traurig, einsam, unsicher oder war ich erst einsam und bin dann merkwürdig geworden? Hatte ich schon immer diese immense Erwartungshaltung, dass für mich doch eigentlich mehr vorhanden sein sollte, dass ich eigentlich mehr verdient hätte und war dann enttäuscht, weil ich eben nichts besonderes war und hat sich dann die Enttäuschung eingefressen? Mein Gesicht eine ständig verzerrte Maske der Enttäuschung, der Empörung über das wenige, was ich bekomme?
Was war zuerst da? Wann hat alles angefangen? Und warum ist es so geworden, wie es ist? Kann ich den Lauf noch ändern oder ist der Zug abgefahren? Bin ich an einem stillgelegten Bahnhof gestrandet und werde dort verrosten?

Sehr gute Beobachtung. Bei mir geht es soweit, dass ich mir bestimmte Gesten oder Wörter von anderen Menschen abkupfere, wenn ich das Gefühl habe, diese würden cool und anziehend wirken. Ich sage seit kurzem immer "ciao, ciao" zur Verabschiedung, was ich mir aus dem Fitness-Studio "geklaut" habe.

Ich habe soweit keine negativen Erfahrungen gemacht. Die Verabschiedung stimmt.

Was wäre wohl, wenn ich so schauen würde, wenn ich so sprechen würde, wie ich mich in Wirklichkeit fühle? Wie fühle ich überhaupt? Was sind meine Ziele? Wer bin ich? Wenn ich so wäre, wie ich bin, wie ich mich fühle, wäre ich noch viel einsamer und ausgeschlossener. Vielleicht bin ich ja die absolute Stimmungskanone, vielleicht ein brillianter Redner, wenn ich nicht so gehemmt wäre? Vielleicht ein leidenschaftlicher Liebhaber, ein guter Zuhörer, ein Erfinder oder ein Mensch mit sozialem Gewissen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich weiß nicht, was in meinem Leben schief gelaufen ist.

Wenn es mir gut geht, habe ich vor anderen Menschen eine große Achtung, während ich an mir selber zweifele. Wenn es mir schlecht geht, dann beneide ich andere, ja verachte sie, dass sie trotz ihrer Gewöhnlichkeit Beruf, Freunde und Familie haben.

Zur Zeit werde ich öfters zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Eigentlich ein Erfolg, wenn man meinen Lebenslauf ansieht. Aber ich muss mich verstellen. Ich würde gerne die Wahrheit sagen, wenn ich meinen lückenhaften Lebenslauf, mein Scheitern erklären muss. Einmal den Frust rauslassen, die Verzweiflung, die nicht verarbeitete Ablehnung, die Perspektivlosigkeit. Was möchten sie denn im Leben erreichen, lieber Frederick? Was haben sie in den zwei Jahren nach Beendigung ihres Studiums gemacht? Wo liegen ihre Stärken? Wo ihre Schwächen?

Warum fragen mich die Personalchefs Dinge, auf die ich keine Antworten weiß.

Heute abend habe ich mich mit den ganzen Persönlichkeitsstörungen befasst. Wieder. Der Vorgang ist immer derselbe. Fachbegriff wiki, Fachbegriff Symptome, Fachbegriff Therapie. Selbst hier schein nichts richtig zu passen. Bindungsangst ? Narzistische Persönlichkeitsstörung? Gefühlskälte? Mangelndes Selbstwertgefühl? Dysmorphophobie?

Ich bin müde und traurig. Wobei - nein, nicht traurig. Müde und abgestumpft trifft es besser. Ich höre mir seit einer Stunde dasselbe Lied an. Ich bin in einem Chat angemeldet, obwohl ich gar nicht chatten will. Ich hatte gerade ein Treffen, welches gar nicht so schlecht verlief. Es war sogar richtig gut. Ausbaufähig. Trotzdem fühle ich mich einsam und wie ein Versager ohne Perspektive.

Es hilft nichts. Morgen werde ich wieder aufstehen, in den Kampf ziehen, in den großen Kampf gegen die Einsamkeit und Sinnlosigkeit. Ich habe ihn noch nicht gewonnen und vielleicht werde ich ihn nie gewinnen (können). Ich werde aber kämpfen und lernen dann zufrieden zu sein, wenn ich ihn manchmal gewinne. Und wenn es nur für einen kurzen Moment ist.

24.01.2012 01:20 • #151


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A


Und wieder der entsetzliche Samstag Abend.

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P

PIXEL96
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Hallo Titus...

heute bin auch ich (Kay, 39, männlich, mit Freundin) auf diese Seite hier gestossen, und lese, dass es noch mehr Leute gibt, denen es ähnlich geht wie mir. Meine Geschichte ist natürlich etwas anders, aber viele deiner Beschreibungen habe ich in meinem Leben wieder erkannt. Die schlimmste Zeit ist etwa 8/9 Jahre her. Damals ging es mir exakt so, wie es dir offenbar noch heute geht.
Dein erster Beitrag zu dem Thema ist ja nun schon eine Weile her. Hat sich seit dem an deiner Situation irgendetwas verbessert, oder sitzt du immer noch neben der selben Pflanze auf der selben Sofa-stelle?
Ich kenne das miese Gefühl genau... man sitzt in seiner zwar geheizten aber trotzdem eiskalten Wohnung, starrt an die Wand, ist völlig alleine und keine Sau interessiert es. Man ist absolut ratlos, wie man aus dieser Leere raus kommen soll. Dann mahlt man sich in seiner Fantasie aus, wie toll das Leben da draussen sein muss und wird noch trauriger. Man ist wie gelähmt und bedauert sich selber. Warum ich... was ist an mir so mies...was hab ich gemacht um das zu verdienen. Man sieht ab und zu auf´s Handy... vielleicht hat ja doch jemand eine Nachricht geschrieben. Sofort erkennt man, dass das blödsinn ist, denn wer sollte einem den schreiben. Der einzige menschliche Kontakt sind die Arbeitskollegen. Da spielt man aber "heile Welt" weil man ja mit niemandem so eng ist, dass man solche schweren Sorgen erzählen könnte. Und selbst wenn man andeutet, was für Probleme man hat interessiert es kaum jemanden oder die "normalen" Leute verstehen es garnicht was man meint (den sowas gibt es in deren Leben nicht). Bleibt noch das Internet. Das ist zwar für den Moment eine kleine Stütze, hilft aber nicht wirklich, um im echten Leben aus dem Dreck zu kriechen. Und so geht die Zeit dahin... man wird durch den Mangel an Kontakt noch scheuer und schüchterner und traut sich dadurch garnicht mehr raus. Kämpft man sich nun doch mit viel Mut nach draussen wird man gleich wieder enttäuscht. Den was will man denn alleine machen, wo soll man den alleine hin, wen will man den ansprechen und was soll man denn sagen, ohne sich lächerlich zu machen?? Denn... man hat nichts zu erzählen, weil man einsam ist und nichts erlebt. USW. USW. (ich könnte hier noch ewig schreiben)

Wie soll man diesem Kreislauf entkommen?

Ich hab es damals dank einer tollen Kollegin geschafft. Ich hab ihr eher zufällig eine "leichtere Version" meiner Probleme erzählt und sie hat doch tatsächlich zugehört. Sie hat garnichts weiter gemacht, als mich eines Abends angerufen und gesagt, dass sie mit ihrem Freundeskreis jetzt feiern geht und ich solle mich sofort anziehen und wo wir uns treffen. Ich lag da (wie du ) schon im Bett. HERRGOTT, war ich aufgeregt. Aber ich hab mich zusammen gerissen und bin los. Seit diesem einen Auslöser ging alles im Selbstlauf.

Ich denke, diese "eine und echte Person" braucht man unbedingt als Starthilfe!

Durch diese "Führungsperson" fällt einem dann alles viel viel leichter. Sie stellt einem dann andere Leute vor (ohne das es diesen An-mach oder Lächerlich-mach-effekt hat) und man merkt schnell, dass die alle nur mit Wasser kochen. Man merkt, dass die vielen Fantasien über den Spass der Leute die man hatte zum grossen Teil falsch waren. Da gibts viel hohles Gelaber und Show aber im Grunde hat fast jeder unterschiedlichste Probleme oder Sorgen. Das wird nur in der oberflächlichen Welt überspielt. Und nun komm ich langsam zu meinem neuen Problem...
Ich war zwar die nächsten Jahre nicht mehr so allein aber ich konnte auch mit der neuen Welt nicht viel anfangen. DAS, was ich damals sooo sehr wollte, macht mir, nun wo ich´s endlich habe, keinen Spass. Bis heute habe ich nicht eine Person gefunden, die auf der gleichen Wellenlänge tickt, die die selben Interessen hat, die über die selben Dinge nachdenkt oder ähnliche Meinungen hat wie ich.
Und so fühle ich mich trotz das ich nicht alleine bin ...

EINSAM

21.12.2011 17:20 • #97


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H
Hallo,

ich bin neu hier im Forum und seit einiger Zeit kann ich dieses Gefühl von Einsamkeit vor allem am Wochenende sehr gut nachvollziehen. Inzwischen freue ich mich schon auf die dunkle Jahreszeit, denn da ,stelle ich mir so vor, fällt es einem leichter den ganzen Tag nur blöd zu sitzen. Da ist das Wetter schuldig und ich denke, dass die meisten dann auch daheim bleiben müssen. An sonnigen Tagen, in denen jeder was besseres vorhat, Spaß haben wird, ertrage ich sehr schwer den Gedanken, dass ich wie immer zu Hause bleiben werde. Dieser Sommer hatte ich ständig das Gefühl, dass jeder die schönen Tagen genießt, nur ich nicht. Früher war es mir egal, was andere taten oder von mir dachten, aber jetzt denke ich oft darüber nach. Trotz allem denke ich, dass es nur eine Phase ist und dass wenn ich mich anstrenge, alles besser wird. Es kann nicht sein, dass man da keinen Ausweg findet.

#2


L
Hallo Titus,

lerne dich auch an Sachen zu erfreuen. Du schreibt die grauenvolle Wohnung, verstaubte Zimmerpflanze.....das kannst nur Du ändern. Mache es dir doch gemütlich zu hause.... Richte es dir schön her und nutze das WE zum Entspannen....

Geh doch mal auf Stadtfeste, shoppen.... sicherlich lernt man da auch welche kennen und wenn nicht das Internet gibts ja auch noch.....

Jedenfalls mache es dir schön....

LG

#3


Strand
Hallo Titus,

Es tut mir total leid zu lesen dass das Leben bald ein Ende nimmt
Hast Du schon versucht aktiv etwas gegen die Einsamkeit zu tun? Wenn Du zu Hause auf dem Sofa bleibst, ändert sich ja nix.
Geh doch raus unter die Leute, meld dich bei einem Verein oder Kurs an, einer Laufgruppe oder sowas. Das ist sicher nicht leicht, aber irgendwo musst Du ja anfangen, wenn Du es so nicht aushältst.

LG
Strand

#4


Strand
Ich meinte dass Du geschrieben hast dass du hoffst , dass das leben bald ein Ende nimmt...

#5


S
Hallo Titus,

mir geht es ähnlich. Ich hasse Wochenenden. Ganz besonders schlimm ist es an Sonntagen, wenn keiner meiner Freund Zeit für mich hat. Ich weiß dann einfach nichts mit mir anzufangen und schlage die Zeit tot und fühle mich schrecklich einsam dabei. Gestern Abend habe ich vor Einsamkeit sogar geweint. Ich bin jetzt fast 40 und habe schrecklich Angst, daß alles im Alter noch schlimmer und einsamer wird.

Ich weiß nicht wie ich mit diesen Gefühlen umgehen kann und wie ich mir selbst genug werde. Vielleicht hat ja jemand einen Rat, der seine Einsamkeit überstanden hat und sich nicht mehr einsam fühlt, wenn er alleine ist.

Viele Grüße
Scorpio

#6


S
Zitat von TitusAndronicus:
Weil ich weiß, dass draußen das Leben tobt und Millionen Menschen Spaß haben, Leute treffen, mit ihrem Partner glücklich sind...

Woher weisst Du das?

#7


T
@saidndone

Weil auf der Arbeit alle ständig von ihren Partnern, Familien und Urlauben erzählen, weil, wann immer ich rausgehe, ich sehe, dass die Menschen etwas unternehmen, in Gruppen zusammen sind, weggehen etc. Allein in der Gegen herumdackeln tun die wenigsten. Wenn ich schon etwas unternommen habe - allein - war ich meist die einige Person, die allein unterwegs war.

#8


S
Zitat von TitusAndronicus:
Allein in der Gegen herumdackeln tun die wenigsten. Wenn ich schon etwas unternommen habe

Wenn Du - im Sinne von ausnahmsweise - was unternommen hast.

Daraus ergibt sich logischerweise, dass man die Alleinunternehmer (falls die sich genauso wie Du verstecken und das ist zu erwarten) nur selten auch herumdackeln sieht.

Das zweite ist: Mit der entsprechenden Schwarzseherbrille sieht man überall glückliche Pärchen, wenn zwei Leutchen einen Abstand von weniger als zweieinhalb Metern zueinander haben. Natürlich werden unter diesen Zweiergruppen wohl auch glückliche Pärchen sein, aber das weiss man nicht und sagen tun sie es nicht und wenn man sie frägen würde, dann würden sie -natürlich- behaupten, dass der letzte Streit nur eine Meinungsverschiedenheit war.

Worauf sich Punkt drei ergibt: Niemand würde doch von einem bescheuerten Urlaub erzählen oder einem schiefhängenden Haussegen. Da wird dann maximal ein Manchmalsogarschönurlaub draus und von zweiterem erzählt man erst gar nicht.

Irgendwie habe ich das Gefühl, Du kultivierst Deine Lebensweise sogar literarisch. Erinnert doch an das Lebensgefühl der Wiener mit Morbidität und Zentralfriedhof. Wobei das einfach zur Unverwechselbarkeit dieses Menschenschlages dazugehört und diese GERADE dadurch anders und unverwechselbar in der heutigen glatten Welt und auch sympathisch macht.

#9


T
Leider macht mich meine "Lebensweise" in keiner Weise sympathisch. Eher das Gegenteil. Ich weiß auch gar nicht mehr, wie das geht - einfach leben, sich gut fühlen, zufrieden sein, auf erfüllte Träume zurückblicken können... ich glaube, ich wusste es nie. Aber im Vergleich zu jetzt gab es schon Teile, mit denen ich etwas zufrieden war. Jetzt ist das nicht mehr so. Die Woche über kämpfe ich mich bis zur Erschöpfung durch die Arbeit, am Freitag bin ich so müde, dass ich gar nichts mehr schaffe und am Wochenende bin ich allein. Das ist so trostlos, dass ich mich beständig frage, wozu das ganze. Weswegen lebe ich? Wird das jetzt bis in alle Ewigkeit so weitergehen? Werde ich immer einsam bleiben? Es haben sich alle von mir abgewandt, werde ich nie den Weg zu den anderen finden? Ich bin echt verzweifelt.

#10


S
Zitat von TitusAndronicus:
Erschöpfung durch die Arbeit

Machst Du gerne, was Du machst?

#11


T
Nein.

Leider muss ich von irgendetwas leben.

#12


S
Zitat von TitusAndronicus:
Ich wünsche mir, dass dieses Leben bald ein Ende nimmt.

Dann kannst Du doch vorher das arbeiten aufhören und hast Du ein besseres Leben, möglicherweise mit positiver Lebenseinstellung.

Ich meine, mal die Tatsachen emotionslos hineinandergereiht.

PS: Und musst dann wieder arbeiten gehen, um diese positive Lebenseinstellung zu finanzieren.

#13


E
Du sitzt also Samstag Abend Woche für Woche, Jahr für Jahr, Jahrzent für Jahrzent auf der Couch rum und es gefällt dir nicht, aber warum gehst du nicht einfach mal raus? Geh in die Stadt, geh in eine Kneipe, in ein Irish Pub, in eine Disco, auf ein Konzert... ganz egal wohin, wo du dich halt wohl fühlst. Du wirst sehen dass du nicht Samstag Abend Woche für Woche, Jahr für Jahr, Jahrzent für Jahrzent alleine dort rumhockst. Was denkst du wohl wie schnell man neue Leute kennen lernt? Das geht schneller als du denkst! Du musst nur den ersten Schritt machen.
Vielleicht schließt du dich bei Arbeitskollegen an? Vielleicht lädst du sie mal ein?
Wie siehts aus mit Nachbarn?
Oder Sport? Einem Verein beitreten? Ein Instrument erlernen?
Du hast soooo viele Möglichkeiten, nutze Sie! Du hast nur dieses eine Leben, dann genieße es. Ich tu das auch gerade. Ich hatte gestern auch die Wahl 1) ich sitze zu hause rum, glotz Fernsehn und futter was in mich rein, oder aber 2) ich mach mich zurecht und treff mich mit Freunden! Wenn ich keine Freunde hätte, würde ich trotzdem weg gehn, denn nur so kannst du Freunde finden!

Das klappt schon, sei optimistisch und tu dir was gutes!
Du könntest auch beispielsweise Ehrenamtlich im Altenheim arbeiten oder so

#14


K
oh weia. das ist mal ein Negativer Bericht. Und ich kann es Nachvollziehen.

Früher, als ich noch gearbeitet habe (das war in einem anderen Leben) bin ich nach Hause gekommen von der Arbeit. Und alles worauf ich gewartet habe war der Montag, damit ich wieder arbeiten darf.
Menschen wie wir gehen nicht aus. Wozu auch? Wir enden doch eh wieder dort, wo wir angefangen haben.
Bars, Clubs, Diskos... solche Orte sind erfüllt von Menschen, denen es besser geht. Und die wollen wir nicht belästigen. Ausserdem sind wir dort fremd und kennen niemanden. Ein Grund mehr, direkt abzuhauen oder erst garnicht dort hin zu gehen.
Ab einem gewissen Alter ist es eh zu spät, etwas zu verändern.

Umbringen ist keine Lösung, am Ende wird das, was kommt, nur noch schlimmer als das Süße vergessen, das du suchst.
Warum also weitermachen? Wozu aufstehen? Wieso weitermachen wo es doch sowieso Sinnlos ist?
Ich schätze mal aus dem selben Grund, aus dem ich 5 Jahre die Hölle im Beruf mitmachte, bevor der Arzt mir von meinem drohenden Nervenzusammenbruch erzählte. Wir machen weiter weil ein kleiner Teil von uns auf Besserung hofft... auch wenn diese höchstens in Filmen und billigen Kitschgeschichten passiert.

#15


E
Alter Walter. Oder Alter Kalle? Wenn 80 dein Geburtsjahr ist bist du gerade mal 9 Jahre älter als ich, also 31. Entschuldigung, was ist das bitte für ein Alter? Lasst euch doch net so hängen verdammt. Geht raus und lebt! Von wegen belästigen wen wollt ihr denn belästigen? Bitte net so selbst bemitleiden davon wirds auch net besser. Ehrlich mal, heute abend bin ich auch allein und überleg ob ich trotzdem weggehn soll (meine freunde haben alle keine zeit)
und ich denk schon, dass ich es mache! warum auch nicht? hab ich irgendwas zu verlieren? NEIN! Hab ich etwas zu gewinnen? JA! vielleicht ne neue Bekanntschaft/Freundschaft/whatever!?

#16


E
Alter Walter. Oder Alter Kalle? Wenn 80 dein Geburtsjahr ist bist du gerade mal 9 Jahre älter als ich, also 31. Entschuldigung, was ist das bitte für ein Alter? Lasst euch doch net so hängen verdammt. Geht raus und lebt! Von wegen belästigen wen wollt ihr denn belästigen? Bitte net so selbst bemitleiden davon wirds auch net besser. Ehrlich mal, heute abend bin ich auch allein und überleg ob ich trotzdem weggehn soll (meine freunde haben alle keine zeit)
und ich denk schon, dass ich es mache! warum auch nicht? hab ich irgendwas zu verlieren? NEIN! Hab ich etwas zu gewinnen? JA! vielleicht ne neue Bekanntschaft/Freundschaft/whatever!?

#17

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E
Alter Walter. Oder Alter Kalle? Wenn 80 dein Geburtsjahr ist bist du gerade mal 9 Jahre älter als ich, also 31. Entschuldigung, was ist das bitte für ein Alter? Lasst euch doch net so hängen verdammt. Geht raus und lebt! Von wegen belästigen wen wollt ihr denn belästigen? Bitte net so selbst bemitleiden davon wirds auch net besser. Ehrlich mal, heute abend bin ich auch allein und überleg ob ich trotzdem weggehn soll (meine freunde haben alle keine zeit)
und ich denk schon, dass ich es mache! warum auch nicht? hab ich irgendwas zu verlieren? NEIN! Hab ich etwas zu gewinnen? JA! vielleicht ne neue Bekanntschaft/Freundschaft/whatever!?

#18


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Alter Walter. Oder Alter Kalle? Wenn 80 dein Geburtsjahr ist bist du gerade mal 9 Jahre älter als ich, also 31. Entschuldigung, was ist das bitte für ein Alter? Lasst euch doch net so hängen verdammt. Geht raus und lebt! Von wegen belästigen wen wollt ihr denn belästigen? Bitte net so selbst bemitleiden davon wirds auch net besser. Ehrlich mal, heute abend bin ich auch allein und überleg ob ich trotzdem weggehn soll (meine freunde haben alle keine zeit)
und ich denk schon, dass ich es mache! warum auch nicht? hab ich irgendwas zu verlieren? NEIN! Hab ich etwas zu gewinnen? JA! vielleicht ne neue Bekanntschaft/Freundschaft/whatever!?

#19


K
wow, irgend etwas stimmt echt nicht mit dem server
whatever, es ist jetzt halb Acht, Zeit für mich schlafen zu gehen. ist ja auch schon dunkel draussen.

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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