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B

Burned
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Hallo Forengemeinde,

ich weiß ehrlichgesagt gar nicht wie ich richtig beginnen soll etwas hier zu schreiben (wo wir ja eigentlich schon bei meinem Problem sind)... Damit ich mein Problem hier verständlich machen kann, werde ich erstmal etwas aus meinem Leben erzählen (ich hoffe es ist nicht zuviel).

Ich bin 25 und leide schon lange an meiner Introvertiertheit, die mich seit meiner Kindheit eigentlich auch schon immer irgendwie begleitet hat. Ich würde gerne mehr in Kontakt mit Leuten kommen, einfach Spaß haben, nette Gespräche führen... Nur das alles kriege ich im wahren Leben meist einfach nicht hin, auch wenn vieles schon besser geworden ist. Habe in meiner Kindheit viele negative Dinge erlebt, von denen ich heute weiß, dass mein gesamtes Denken und Handeln von diesen angelernten Verhaltensmustern abgeleitet wird.
Ich hatte als Kind Null Selbstvertrauen, da ich mich für hässlich empfunden habe und hab mich irgendwie selber, auch ohne dass ich deswegen gemobbt wurde, zum Aussenseiter gemacht.
Meine Eltern haben mir keine Liebe oder Anerkennung gezeigt, so dass ich meine Eltern mit 5 Jahren nur noch beim Vornamen genannt habe und auch körperliche Nähe ab da nicht mehr so zugelassen habe wie es früher mal war.
Das hat wahrscheinlich auch viel damit zu tun, dass mein Vater ein absoluter Choleriker ist und mich während seiner Ausraster geschlagen hat (meist waren die Auslöser, dass ich beim Spielen was kaputt gemacht habe). Daraufhin heulte ich meistens eine halbe Stunde, hab mich komplett zurückgezogen. Ich denke gerade diese Zeit war für mich sehr prägend und Ursache für meine Depressionen.

In der Schule habe ich nie viel gesagt, da immer die Angst vor dem öffentlichen Sprechen da war. Im Mittelpunkt zu stehen und zu merken, dass mir jeder zuhört, war für mich der blanke Horror.
Immer die Angst etwas Falsches zu sagen und dafür ausgelacht zu werden.
Auf dem Gymnasium folgte dann irgendwann Mobbing und wurde so irgendwann der absolute Einzelgänger.

Ich hab viele Krisen alleine durchgestanden, habe nach unzähligen Streits (mein Vater wollte mich mit 14 zuhause rausschmeißen, weil ich entsprechend heftiges Kontra gegeben hat) und vielem hin und her dann endlich nach meinem Abi den Entschluss gefasst zuhause auszuziehen, weil mich die Depressionen und das Gefühl ,,Jetz hockst du wieder alleine zuhause rum und verpasst das Leben" kaputt gemacht haben.

Habe dann vor 4 Jahren einen kompletten Neuanfang gestartet: Weit weg gezogen in ein anderes Bundesland und selber mit Azubi-Gehalt und Nebenjobs mich durchs Leben gekämpft. Zu dieser Zeit ging es mir richtig gut, weil ich endlich Abstand von all meinen Problemen bekommen konnte, die ich letztendlich aber nur leider verdrängt habe und nun wieder hochkommen.


Ich weiß, dass das jetzt vielleicht nicht unbedingt alles mit diesem Forum zu tun hat. Ich denke mal nur so kann man verstehen, warum ich so ein Problem mit dem Umgang von Liebe oder auch schon ganz normalen zwischenmenschlichen Beziehungen habe, die ich jetzt hier beschreibe:

Ich sehe mittlerweile sehr gut aus, kann auch so auf freundschaftlicher/geschäftlicher Ebene (im Vergleich zu früher) gut kommunizieren. Sobald es aber um Frauen geht, blocke ich vollkommen ab. Habe noch nie eine Freundin gehabt, da ich selber immer abgeblockt habe. Mein erstes Date hatte ich mit 13. Sie war total verknallt in mich und ich habe sie auch geliebt, aber diese Gefühle konnte ich nicht zulassen. Ich habe mich nicht mal getraut sie anzufassen, geschweige denn zu küssen.
Durch diese Angst vor Bindung und körperlicher Nähe hab ich sie dann abblitzen lassen, was ihr, aber auch mir sehr weh getan hat.

Ich schaffe es einfach nicht emotional zu sein. So wie ich hier ein wenig geschwollen schreibe, so bin ich meist auch im echten Leben. Immer viel zu erst und anständig - so wie mich meine Eltern erzogen haben. Habe nie gek. , war nie in Schlägereien verwickelt, hab nie viel Blödsinn gemacht. Einfach immer viel zu anständig. Habe noch nie wirklich eine Frau angesprochen.

Ich sehne mich schon sehr lange nach einer festen Partnerschaft, bzw. überhaupt einmal körperliche Nähe, nur macht diese extreme innere Blockade mich regelrecht kaputt, sodass ich mittlerweile heftige psychosomatische Auswirkungen durch meine Depression spüre.
Ich dachte immer ,,Wird schon. Die richtige Frau werde ich schon treffen und wenn ich erst einmal die Initialzündung hinbekommen habe, dann läuft der Rest auch."
So war es dann vor knapp einem halben Jahr, dass ich auf einer Party war, wo sich ein Mädel sich total an mich rangeschmissen hat. Ich war total betrunken und auf einmal hockst sie auf meinem Schoß und macht sich an mich ran und fängt mich die ganze Zeit an zu berühren. Selbst da war ich nicht fähig sie auch nur zu berühren, weil ich einfach immer noch extreme Selbstzweifel und kein Selbstvertrauen habe.
Ich habe mich dann mit ihr getroffen. 1x, 2x, 3x,... aber nie habe ich es bei den Dates nie geschafft irgendwie körperliche Nähe herzustellen, obwohl sie -sogar für Anfänger wie mich- klare Signale gezeigt hat. Die Gespräche und mein Verhalten war auf einer ziemlich sachlichen Ebene. Ich habe versucht mit belanglosem Smalltalkgelaber gegen die Angst vor dem peinlichem gegenseitem Schweigen anzukämpfen.
Irgendwann habe ich mich dann nach mehreren Dates überwunden sie in den Arm zu nehmen, zu streicheln und Händchen zu halten. Es war alles wunderschön, aber trotzdem merkte ich noch meine innere Blockade, die mich vom nächsten Schritt Küssen abgehalten hat. Geküsst habe ich sie dann beim darauffolgenden Date. Nur auch das war für mich eine enorme Überwindung, weil ich davor sichtlich Angst gehabt habe. Ich habe einfach gemerkt, dass ich selbst da keine Gefühle zulassen konnte und nicht fähig bin mein Herz für sie zu öffnen, obwohl ich sie wirklich sehr geliebt habe.

Sie hat mir dann die Abfuhr erteilt, was mich wirklich schwer getroffen hat, aber bei meinem Verhalten ja auch mehr als verständlich.

Ich könnte mich mit jeder anderen Frau treffen, aber ich weiß, dass sich immer wieder das selbe Schema abspielen wird.
Ich weiß einfach nicht weiter und könnte mich manchmal nur noch selber hassen...

09.12.2020 #1


6 Antworten ↓

E
Hallo,

aus meiner Sicht gehen aus deinem Post ganz viele Dinge hervor, dass du dich selbst nicht liebenswert findest: du fandest früher dein Aussehen nicht okay und die Kommunikation auch nicht-mittlerweile hast du dir dann ein "äußerliches" Bild zugelegt, was dir ganz gut passt und auch Kommunikation geübt, was aber eher oberflächlich rüber kommt und nicht du bist-es kommt so rüber, als wenn es dir immer noch unangenehm ist im Mittelpunkt zu stehen und aus meiner Sicht lebst du eine prophezeite Offenbarung: Du gibst ein Verhalten vor, dass der andere nicht versteht und es führt zur Abfuhr, was dich dann wiederum in deinem schlechten Selbstwert bestärkt-ich glaube, da wirst du Hilfe brauchen (prof.), denn wenn ich lese, dass der Vater, also das Vorbild arg cholerisch war und da schon als Kind eine große emotionale Distanz stattgefunden hat, dann bist du irgendwo auch jetzt in so einer Spirale (unterbewusst), die du nicht lösen kannst mal eben...

#2


A


Kann keine Bindung, Nähe, Emotionen zulassen

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B
Dass ich professionelle Hilfe brauche, ist mir mittlerweile klar geworden.
Ich habe hier eigentlich mehr erzählt als ich ursprünglich wollte, aber trotzdem gibt es da auch noch viele andere familiäre Probleme: Mutter seit Jahren stark depressiv, mein kleiner Bruder vor 2 Jahren ebenfalls mit Selbstmordandrohungen, Geschlossene etc. und ich repräsentiere leider so ziemlich das 1:1 Bild meines Vaters, den ich für vieles hasse, was er mir angetan hat.

Habe ein halbes Jahr warten müssen, um einen Termin beim Psychiater zu bekommen. Der steht nun endlich nächste Woche an.
Nur auch davor habe ich Angst, denn ich weiß, dass man mir auf jeden Fall Psychopharmazeug geben will.
Für mich ist das nichts anderes als Dro., weil ich seit Jahren in meiner Familie sehe, was das Teufelszeug mit einem macht.

Ich will einfach einen Weg finden, der mich glücklich macht. Und dieser Weg soll nicht mit Pillen beginnen, die mich dann bis ans Lebensende begleiten.

Es tut mir Leid, wenn das alles hier Off-Topic ist. Mir ist ja eigentlich auch klar, dass mir keiner hier so auf die Schnelle wirklich helfen kann.
Ich würde gerne einfach Meinungen, Erfahrungen von Menschen lesen, die sich in ähnlicher Situation befinden oder befunden haben. Welche Therapieformen sinnvoll sind oder auf was ich mich auf keinen Fall einlassen sollte und wie es um die Erfolgsaussichten steht. Ich habe schon viel im Internet recherchiert, wär aber dankbar hier noch ein paar Denkanstöße zu bekommen.

#3


E
Hallo Burned,

wieso steht denn schon fest, dass du Pillen nehmen sollst?
Ich bin auch kein Freund von Psychopharmaka, dennoch sind sie oftmals zu Anfang einer Therapie unerlässlich, wenn z.B. die Depression zu ausgeprägt ist, dass der Patient nur einseitiges Grübeln verspürt, an starken Schlafstörungen leidet oder großer innerer Unruhe.
Das verhindert in solchen Fällen, dass Patienten überhaupt die Therapieinhalte aufnehmen und verarbeiten können und daher bekommen sie begleitend Medikamente.

D.h. aber nicht, dass diese Medikamente dich ein Leben lang begleiten müssen und die Entscheidung überhaupt Medikamente zu nehmen, trägst du sowieso selbst, es sei denn, du bist so mies drauf, dass du aus irgendeinem Grund eine Zwangsbehandlung erfahren musst, weil du für dich oder andere gefährlich wärst.

Viele Grüße

#4


A

Ich kann keine Emotionen zulassen

Zunächst ein verknappter Lebenslauf:

Als einziges Kind meiner Eltern durfte ich eine behütete und glückliche Kindheit in einer recht wohlhabenden bürgerlichen Familie erleben. Doch obwohl meine Eltern mir viel mitgaben ,wurde ich nie verwöhnt oder gar verzogen, sie erzogen mich mit der nötigen strenge, die ein junges Kind bedarf, um auf dem rechten Weg zu bleiben. Ich habe bis heute ein sehr gutes Verhältnis mit meinen Eltern.

Meine Schulzeit war geprägt von stetiger Veränderung. Das lag nicht an meinem Verhalten, sondern an administrativen Maßnahmen der Schule, beispielsweise das immer wieder erfolgte aufteilen und zusammenlegen von verschiedenen Klassen. Ich war in Folge dessen immer wieder gezwungen mich an einen neuen Klassenverband anzupassen. Vor allem in der Adoleszenz war dies oft verbunden mit immer wieder aufkommenden Hierarchiekämpfen innerhalb der entsprechenden Peer Group, die ich mit abwechselndem Erfolg bestritt. Es gab gewiss Situationen die man als Mobbingähnlich beschreiben könnte, doch diese Phasen hielten nicht länger an, ich konnte mich immer wieder entweder aus eigener Kraft oder durch die Unterstützung eines Freundes aus diesen Situationen befreien. Ich war nie ein Ausgestoßener, denn hatte ich doch immer eine Freundesgruppe um mich herum, doch ich gehörte sicherlich auch nie zu coolsten auf dem Schulhof, was nicht zu Letzt an meiner doch zu dieser Zeit sehr nerdigen und ,aus einem heutigen Blickwinkel betrachtet, auch sehr schwachen Identität lag.

In der Spätpubertät ändert sich einiges, die Hackordnung ist weitestgehend irrelevant geworden. Ich und die Gleichaltrigen um in meiner Umgebung hatten sich weiter entwickelt, wer ein außergewöhnliches Hobby besaß war jetzt kein Nerd oder Looser mehr ,sondern die Person hatte jetzt eine interessante Persönlichkeit. Man lud mich auf Partys ein, ich veranstaltete Partys und mein Freundeskreis wuchs beträchtlich an. Parallel dazu schloss ich das Gymnasium erfolgreich mit dem Abitur ab, und begann danach in der Studienrichtung des Bauingenieurwesens zu studieren, und auch dort ,bestärkt durch meine positiven Erlebnisse in der Spätpubertät, lebte ich mich schnell ein und fand Anschluss zu meinen Mitstudenten. Und die Zukunft ? Nun davor habe ich auch keine Angst, mein Studium läuft zufriedenstellend. Nach dem Bachelor kommt der Master, danach der Doktor und mit dreißig liegt mein Ziel darin ein eigenes Bauunternehmen zu gründen.

Angesichts dessen darf man sich nun schon fragen warum ich hier diesen Beitrag verfasse. Mein Leben ist, von außen betrachtet, eine Disneygeschichte. Ich wuchs in einem intakten Elternhaus auf, verbrachte eine glückliche Kindheit und Jugend und auch um die Zukunft muss ich mich wahrlich auch nicht sorgen. Will ich angeben ? Möchte ich dass die Leute sich schlecht fühlen ? Lebe ich meinen Narzissmus aus ? Wohl kaum. Mein Problem liegt in meinem Verhältnis zu meinen eigenen Emotionen.

Doch ich springe noch einmal zurück. Ich einem der vorherigen Absätze bezeichnete ich meinen Charakter in der Hochpubertät als Schwach. Wie meine ich das ? Ich war damals sehr naiv, wurde in Folge dessen oft von Gleichaltrigen und auch Freunden in humoristischer aber manchmal auch auf beleidigende Art vorgeführt. Ich glaubte jeden Quatsch. Auch war ich sehr impulsiv und neigte zu gelegentlichen Gefühlsausbrüchen, und affektierten Verhalten. Ich zeigte dabei auch leicht narzisstische Tendenzen die sich zum Beispiel in einer Überschätzung meiner Fähigkeiten äußerten. Es waren meine Freunde ,die mich vor sozialen Konsequenzen schützten und dafür sorgten, dass ich nicht zum Außenseiter degradiert wurde.

Ich war auf emotionaler Ebene das komplette Gegenteil meines jetzigen selbst. Wie es zu diesem Umschwung gekommen ? Auch wenn ich damals noch ein gänzlich anderer Mensch war ,eint mein damaliges und jetziges ich, die Fähigkeit, Analytisch meine Umgebung beobachten zu können. In Folge dessen betrachtete ich auch die Menschen und deren Verhalten. Ich wurde nie betrogen, stark ausgenutzt oder einfach ausgestoßen, doch ich sah wie anderen jenes Schicksal widerfuhr, und dass meine Charaktereigenschaften dafür verantwortlich sein könnten ,dass mir ähnliches geschieht. In Folge dessen änderte sich mein Charakter extrem.

Wer bin ich jetzt ? Nun zum einen begann in mir eine emotionale Abkühlung, von dem Hitzkopf der ich einmal war, entwickelte ich mich zu jemanden der relativ kühl und berechnend mit seiner Umgebung interagiert, was damit auch einherging, ist der Verlust des Großteils an Empathie ,den ich einmal besaß. Auch setzte in mir eine emotionale Verschlossenheit ein. Ich war vorher jemand der relativ offen über alles sprach und dabei in das ein oder andere Fettnäpfchen trat. Jetzt erleben eine derartige emotionale Öffnung nicht mal mehr die besten meiner Freunde. Abgerundet wird diese Entwicklung durch einen latenten Zynismus, der mich an nichts mehr glauben lässt, außer an mich selbst. Dazu gesellen sich noch leicht paranoide Tendenzen, die mich glauben lassen, dass andere Menschen nur das schlechteste für mich im Sinn haben. Aber dies war zunächst nur die Entwicklung von einem Trottel zu einem A., die Probleme beginnen auf einer anderen Ebene.

Ich bin in Folge dessen nicht mehr in der Lage wirklich tiefe Beziehung, emotionale Wärme (von und zu mir), und Bindungen zu zulassen. Während meine freundschaftlichen Beziehung nur insofern darunter leiden, dass meine Freunde, und vor allem, meine guten Freunde, sich daran stören, dass ich Emotionalität nicht zulassen kann bzw. will, sind Sexuelle und damit auch Liebesbeziehungen relativ unmöglich geworden. Es liegt nicht daran, dass ich so oft Ablehnung erfahre oder erfahren habe. Nein ganz Gegenteil meine Liebesunternehmungen, wenn sie auch nicht viele an der Zahl sein mögen, waren immer erfolgreich. Doch gegenwärtig habe ich einfach Angst. Angst vor der öffentlichen Demütigung einer Ablehnung, Angst vor einem Partner ,der mich betrügt oder ausnutzt. Ich habe einfach Angst davor verletzlich und schwach zu sein, wenn ich Emotionen zulasse und beginne mich an einen Partner zu binden.

Ich hoffe es wurde für den Leser ersichtlich wo meine Probleme liegen, und ich frage höflichst ob jemand eine Vorschlag hat wie, diese Probleme anzugehen sind.

x 2 #5


A
ich würde eine Therapie machen, eventuell kann man dein Verhalten entschlüsseln und dir werden die Hintergründe klarer.
Es muss meiner Meinung nach einen Auslöser für deine emotionalen Ängste geben.

#6


Icefalki
Zitat von Azul:
Ich hoffe es wurde für den Leser ersichtlich wo meine Probleme liegen, und ich frage höflichst ob jemand eine Vorschlag hat wie, diese Probleme anzugehen sind.



Du bist doch prima drin in der Reflektion. Man kann sich aber auch selbst damit ausbremsen. Das Geheimnis liegt an der Selbstsicherheit, die du im Inneren aufbauen kannst. Dieses Wissen, dass alles sein darf und kann und man eben ein Mensch ist, der manches nimmer möchte, dann aber auch mit den Folgen klar kommen muss.

Wirkliche Freiheit findet im Kopf statt. Und dort ist sie grenzenlos. Wenn man nimmer Risiken eingehen möchte, auch mal verletzt zu werden, oder eben Fehler zu machen, begrenzt man sich auch in der Freude. Deine Entscheidung.

Ich denke, dass wir eine Tendenz in uns haben, die zu gegensätzlich ist. Zuviel von dem, wenig vom anderen und das Augenmerk je nach Situation mal auf das, dann aufs andere lenken.

So dazwischen ist besser. Innere Gelassenheit, und mal selbst über sich lachen können. Weniger perfekt, mehr, wird schon irgendwie und leben und leben lassen können.

#7






Dr. Reinhard Pichler
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