Zitat von Quasinemo:
Wirklich? Ohne jetzt ausgiebig ins Detail dringen zu wollen, würden mich Berichte von/über Hochbegabte(n) interessieren, die ihren Weg nicht finden bzw. gefunden haben. Bei den Betroffenen, an die ich denke, steht ein gering bis gar nicht entwickeltes Selbstwertgefühl im Raum.
Weiß jemand etwas dazu beizusteuern?
Kurz und bündig, mein Sohn hat seinen Weg nicht gefunden.
Er ist hochbegabt, leidet aber auch im Erwachsenenalter an ADS, einer Sozialphobie, Depressionen und Angststörungen.
Er ist arbeitsunfähig und bezieht Grundsicherung.
Über seine Kindheit bzw. seinen bisherigen Lebenslauf könnte ich ein Buch schreiben, viel beruht auf Unverständnis, Mißveständnisse, Mobbing und Ausgrenzung.
Er war in Therapie, zwei Mal in der TK, hat Medis durch, es bringt alles nichts.
Aber er hat trotzdem seinen Platz,und wenn es "nur" in derFamilie ist, auch wenn ihn die Welt draussen nicht haben will, denn egal wie alt er ist, ich werde ihn immer lieben so wie er ist, er ist ein herzensguter, hilfsbereiter, empathischer Mensch, schade, dass es da draussen keiner gemerkt hat oder nicht wollte.
Aus ihm hätte was Großes werden können, aber wenn er einfach nicht kann und ihn auch keiner will?