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augenblau
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Hallo ihr da draußen ...

Bin heute mal wieder in einer kriese, sehe alles ganz grau, selbstzweifel plage mich und fühle mich wie 6 Jahre. Mein inneres Kind übernimmt mal wieder die Führung. Ich mecke, wie ich mich kindisch verhalte, kann es aber trotzdem nicht abstellen. Immer wieder dies gefühlt, nicht geliebt zu werden, macht mich immer wieder fertig. Ich habe das vertrauen verloren.

Wer von euch kennt dieses gefühl ....

26.11.2019 #1


40 Antworten ↓
Hotin

Hotin
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@juwi

Natürlich machst Du Dich hier nicht breit. Dies sind wichtige Fragen.

Zitat:
Aber wozu dann Therapie, wenn man mit dem ganzen Mist eh allein gelassen wird?


Zu der Arbeitsweise von einzelnen Therapeuten kann ich nichts sagen. In einer Therapie wird man
üblicherweise nicht allein gelassen.
Zitat:

Ich hatte zwar jemanden zum plaudern über Alltägliches, aber wurde abgewiesen, wenn ich in besagte Tiefe gehen wollte, oder lächerlich gemacht. An mir lag es nicht, aus meiner Sicht.


Das hast Du schon mehrmals erzählt. Natürlich redet man in einer Therapie. Wie soll es anders gehen?
Es geht aber darum, dass man herausfindet und lernt, welche gedanklichen Grundlagen
im Leben jemand sich selbst geschaffen hat und welche durch andere Menschen, Eltern, Lehrer,
Erzieher gelegt wurden.
Wenn man dann diese Grundlagen frei geschürft hat, dann kann man beginnen, die freigelegten
Gedanken nach brauchbar oder nicht brauchbar, nach für mich eher falsch oder für mich eher richtig
zu sortieren. Ein Gedankensystem, in dem Gutes und Schlechtes sortiert wurde, fühlt sich meistens
wesentlich weniger belastend an, als wenn die Gedanken noch unsortiert beieinander liegen.
Ein guter Psychologe sollte die Aufgabe eines gedanklichen Begleiters haben, der Entscheidungshilfen geben
kann und sollte.
Mit sortierten Gedanken kann man auch in der Regel besser schlafen. Legt man sich mit unsortierten
Gedanken zur Ruhe, versucht das Gehirn selbständig etwas zu sortieren.
Im Ergebnis führt das oft zu innerer Unruhe und Schlaflosigkeit.

Für mich fehlt in einer normalen Therapie immer eine sprachliche Vereinbarung zu Beginn.
Wenn etwas nicht automatisch abläuft, sollten Therapeut und Patient am Anfang über die Art sprechen,
wie sie in den Sitzungen kommunizieren wollen.
Wichtig ist auch. Der Patient hat das erste Entscheidungsrecht. Nur ist das kaum jemandem klar,
weil man sich ja schwach und schlecht fühlt, wenn man zu einen Seelen-Reparateur geht.
Wer die Musik (Therapie) bezahlt, der darf auch entscheiden, welche Lieder gespielt werden sollen.

25.11.2019 21:00 • x 1 #34


Zum Beitrag im Thema ↓

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Inneres Kind - Austausch und Erfahrungen

x 3


Hotin

Hotin
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Zitat von juwi:
Hm, also einer meiner Therapeuten meinte, bei mir "lauert immer die Psychose"; die breche womöglich aus, wenn man in der Vergangenheit kramt bei mir. Aber das gilt sicher nicht für jeden, nicht mal für viele; wer weiß, vielleicht hat er sich selbst bei mir getäuscht.


Vielleicht hat er da Recht gehabt.
Wenn andere, z.B. Psychologen in Deiner Verhangenheit (Psyche) kramen kann so etwas möglicherweise passieren.
Weil, wenn jemand versucht eine Tür zu öffnen und Du willst dass sie zubleibt, kann es zu schweren
inneren Konflikten kommen.

Wenn Du das Buch liest, entscheidest Du aber selbst, welche Tür Du in Deinem Keller (Unterbewusstsein)
öffnen willst. Und Du entscheidest auch, wann Du das machst und wie schnell Du das machst.
Wo und warum soll dann eine Psychose ausgelöst werden?

25.11.2019 19:44 • x 1 #27


Zum Beitrag im Thema ↓


jadi
rede mit deinem inneren kind....setze dich vor dem spiegel und rede mit ihm.......sage ihm das du da bist....das es nicht alleine ist....das du es lieb hast....nimm es in den arm........hört sich zwar blöd an...aber es hilft........versuchs immer wieder

#2


E
Ich stimme jaleandi zu. Es hilft. Allerdings darfst Du Dich dabei nicht unter Druck setzen lassen. Das innere Kind ist es nicht so gewöhnt wahrgenommen zu werden. Es braucht Zeit um Vertrauen zu fassen, sich Dir zu nähern.

Ganz wunderbar funktioniert dies mit Reiki. Kennst Du jemanden der den 2. Grad hat? Damit kannst Du Dein inneres Kind in Deiner Kindheit als Erwachsene besuchen. Es richtig in den Arm nehmen, es viel besser wahrnehmen und kennenlernen. Denn wenn es geheilt ist bist Du es in der Gegenwart. Allerdings darf man das nicht übertreiben mit dem mentalen Reiki. Ich habs leider getan, und es kam bei mir zuviel auf einmal hoch.

#3


A
Danke für eure wortbeiträge. Ich werde diese Dinge ausprobieren. Wobei ich immer ein
wenig skeptisch bin, ob ich mit diesen Methoden an mein inneres Kind komme bzw. eine verbindung aufbauen kann. Ich wünsche mir nichts lieber als das. Denn darin liegt der Schlüssel zu meiner zufriedenheit.

Welche erfahrung hab ihr denn mit eurem innneren Kind gemacht?

#4


M
Erfahrungen wie unüberlegtes Handeln, freche Antworten geben usw. Das hat sich aber mittlerweile so gut wie abgestellt. Manchmal muss man eben 2x nachdenken bevor man den Mund aufmacht. Und wenn du so bist, dann bist du eben so.. Dann müssen die anderen lernen dich so zu akzeptieren.

Lg, Chris

#5


F

Inneres Kind

Hallo Smile
Ich wollte mal Fragen, was es bedeutet das innerliche Kind - und wie geht ihr damit um?

lg

#6


heartstowolves
Hey,
da gibt es ein tolles Buch von Stefanie Stahl Smile Kann das nur wärmstens empfehlen.

x 2 #7


Sonja77
Das innerliche Kind,das sind wir als Kind...
Genau für das macht man in der Therapie die Reise in die Vergangenheit....um mit dem inneren Kind in Kontakt zu kommen

x 2 #8


MrsAngst
Ich lese aktuell ein gutes Buch dazu Dein inneres Kind muss Heimat finden

Erst dachte ich, dass es ein ganz nettes Selbsthilfebuch ist und interessant aber
mich nicht beeinflussen wird, doch mittlerweile hat es sehr viele alte Wunden aufgerissen
von denen ich hoffe sie nun richtig heilen zu lassen.

Das innere Kind ist laut Definition ein Teil unseres Unterbewusstseins und beinhaltet all unsere Prägungen in der Kindheit (grob sagt man bis zum 6ten Lebensjahr die intensivsten)
Das innere Kind hat das Urvertrauen oder das Urmisstrauen es kommt darauf an wie es von den Eltern geprägt wurde.

Ich finde diesen Ansatz sehr sehr gut und meine Psyche spricht sehr darauf an.

x 1 #9


F
Vielen lieben dank für eure Antworten. Die Frage die sich bei mir stellt, ich hab einiges in meiner Kindheit erlebt, die sache mit meinen Onkel, Trauer um einen geliebten Menschen - gehauen worden zu sein in der Kindheit von Kindern aus der Familie wo ich war, einen Wohnungsbrand und so weiter. Jetzt stellt sich für mich die Frage was für eine Therapie wäre für mich am besten?

#10


heartstowolves
Zitat von MrsAngst:
gutes Buch dazu Dein inneres Kind muss Heimat finden

Das meinte ich von Stefanie Stahl. Smile
Da gibt es noch ein intensives Arbeitsbuch dazu, vielleicht wäre das auch was für dich, wenn das Buch dir schon geholfen hat?

#11


MrsAngst
Zitat von heartstowolves:
Das meinte ich von Stefanie Stahl. SmileDa gibt es noch ein intensives Arbeitsbuch dazu, vielleicht wäre das auch was für dich, wenn das Buch dir schon geholfen hat?


Also ich finde das Buch Bombe ! Toll erklärt und man spürt richtig wie es auf einen wirkt. Ich bin noch mitten drin, da ich immer wieder pausiere, da es mich ganz schön mitgenommen hat. Das Arbeitsbuch hatte ich bereits in der Hand beim Kauf des Buches aber ich wollte erst schauen ob es überhaupt gut ist, da es das ist, werde ich das noch nachkaufen Smile

Zum Themenstarter, die Arbeit mit dem inneren Kind ist Teil der Traumatherapie obwohl ich mir vorstellen kann das es tiefenpsychologisch und analytisch auch Anwendung findet.

x 1 #12


heartstowolves
Zitat von MrsAngst:
Also ich finde das Buch Bombe ! Toll erklärt und man spürt richtig wie es auf einen wirkt. Ich bin noch mitten drin, da ich immer wieder pausiere, da es mich ganz schön mitgenommen hat. Das Arbeitsbuch hatte ich bereits in der Hand beim Kauf des Buches aber ich wollte erst schauen ob es überhaupt gut ist, da es das ist, werde ich das noch nachkaufen

Das ist echt super. Ich pausiere eher beim Arbeitsbuch, weil das auch sehr belastend sein kann. Das "normale" Buch hatte ich schnell durch. Kann es dir aber echt empfehlen. Ich glaub da gibt es noch 2 weitere Bücher von ihr.

Das Buch kann man eigentlich bei jeden Ängsten und Depressionen und Traumata anweden (Ausnahme schwerwiegende Störungen, meiner Meinung nach). Ich hab kein direktes Trauma erfahren sondern falsche Glaubenssätze übernommen und das wird in dem Buch sehr gut aufgearbeitet und umgewandelt. Ich mache eine Verhaltenstherapie und da wurde auch schon das innere Kind besprochen.

#13


F
Zitat von FallenVampire:
Die Frage die sich bei mir stellt, ich hab einiges in meiner Kindheit erlebt, die sache mit meinen Onkel, Trauer um einen geliebten Menschen - gehauen worden zu sein in der Kindheit von Kindern aus der Familie wo ich war, einen Wohnungsbrand und so weiter. Jetzt stellt sich für mich die Frage was für eine Therapie wäre für mich am besten?

Ist es egal was man für eine Therapie macht?

#14


Sonja77
Ich mache eine Mischung aus verhaltenstherapie und Gesprächstherapie....
Wir machen oft solche inneren reisen....
Und reden oft über und von dem inneren kind

x 1 #15


J
Ich habe mir das Buch auch gekauft, aber habe Scheu, damit anzufangen... womöglich bricht da was auf, was ich aus guten Gründen verdrängt habe.

#16


heartstowolves
@juwi Fang erstmal langsam an. Du musst auch nicht direkt die Übungen anfangen, wenn du nicht möchtest. Bis Seite 66 wird alles erstmal erklärt und danach beginnt dann die Entdeckung des Schatten- und Sonnenkindes. Es hat mir geholfen, wenn ich nur eine Übung gemacht hab und dann eine Weile abgewartet hab, bis ich es weitergemacht habe. Ich bin auch noch beim Schattenkind, weil da ein paar Sachen hochkamen und über die ich nachdenken musste.

x 1 #17

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J
Ich frag' mich halt, woher die Sonne kommen soll bei mir... aber ich werde mich auf das Buch einlassen Smile Danke für deine Ausführungen!

x 2 #18


heartstowolves
Die wirst du finden, sei unbesorgt. Jeder trägt seine Sonne in sich, auch wenn sie sehr versteckt sein mag Smile

x 1 #19


N
Das Thema interessiert mich auch, habe mich damit aber noch nicht befasst. Möchte ich ohne Therapie auch nicht, da ich glaube, dass es für mich allein viel zu schwer zu verstehen und zu verarbeiten ist.
Ich fühle mich eigentlich ständig wie ein Kind. Verhalte mich auch oft so, das ist einfach meine Persönlichkeit geworden.
Ich sage immer, dass ich immer noch das versuche auszuleben, was ich als Kind nicht konnte. "Kindheit nachholen".
Ich möchte aber nicht anders sein, nur Traumata und negative Glaubenssätze verarbeiten.
Sich nicht geliebt, nicht akzeptiert und wertlos zu fühlen begleitet mich ständig.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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