berliner

Hallo,

ich habe mal eine Frage :

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Modell von "inneren Anteilen" oder dem "inneren Kind" ?
Dass man in der Therapie so eine Art "Spaltung" feststellt, dass man irgendwie ambivalent ist, verschiedene, sich entgegenstehende Interessen hat ? Oder das man die Angst sozusagen als Anteil sieht (oder eben z.B. als das innere Kind, oder so, dass sehr energisch Forderungen stellt) und "abspaltet", und sie dadurch dann mit mehr Abstand betrachten kann ? Also z.B. "ach, das kenne ich ja, das ist nur die Angst" oder "das macht sie nur schon wieder, weil..." ?
Also z.B. das man die Angst als Methode des Anteils versteht.

Glaubt ihr, dass man davon schizophren wird ? Ich hatte eher das Gefühl, dass das hilfreich ist ...

Lg, Berliner

23.02.2010 12:28 • 27.02.2010 #1


24 Antworten ↓


vent


Zitat von berliner:
... das innere Kind, oder so, dass sehr energisch Forderungen stellt

Wenn aus der metaphorischen Veranschaulichung der Bewusstseinsvorgänge die Einbildung bzw. Empfindung eines mächtigen Anteils (Angst) entsteht, das unser Verhalten gegen unseren Willen steuert, kann man m.E. auf ein falsches, ggf. zweckgebundenes Denkkonzept schließen.

Zitat von berliner:
Ich hatte eher das Gefühl, dass das hilfreich ist

Hilfreich ist, sich mithilfe der symbolischen Einteilung der inneren Bereiche der unterschiedlichen Gedankenmuster bewußt zu werden und sie als solche zu erkennen, also als einen Teilbereich, auf den man sehr gut Einfluss nehmen kann. Gedanken- und ggf. Reaktionsmuster sind keine autonome Faktoren, die den Menschen im Griff halten bzw. ihn beherrschen. Diese illusionäre Denkweise kann m.W. auch im Rahmen einer Vermeidungsstrategie entstehen.

Eine Persönlichkeitsspaltung kann sicher jeder kompetenter Psychiater diagnostizieren...

23.02.2010 13:40 • #2


pax


Zitat:
Oder das man die Angst sozusagen als Anteil sieht (oder eben z.B. als das innere Kind, oder so, dass sehr energisch Forderungen stellt) und "abspaltet", und sie dadurch dann mit mehr Abstand betrachten kann ?

Könnte aber auch ein natürlicher Vorgang der Reifung sein.

23.02.2010 13:43 • #3


Pilongo


Zitat von berliner:
Glaubt ihr, dass man davon schizophren wird ? Ich hatte eher das Gefühl, dass das hilfreich ist ...


Ja, wo liegt denn dann das Problem? Wenn du es als hilfreich empfindest, ist das so doch in Ordnung, Ende der Diskussion.

Ambivalente Interessen hat übrigens jeder Mensch, nicht nur ein Kind. Ich muss mich auch jeden Morgen entscheiden, ob ich meinem eigenen Wunsch nach Ausschlafen folge oder mich dem Ruf der Arbeitswelt beuge und aufstehe, obwohl ich es nicht will. Ich muss mich jeden Tag dazu aufraffen, mich hinter die Kasse zu klemmen, obwohl ich den Job als öde und langweilig empfinde, aber ich brauch das Geld und will nicht Zuhause hocken, also mach ich’s eben. Neulich hab ich die Situation erlebt, dass ich während eines Musicals in einer geschlossenen Halle mit vielen anderen Menschen den Anfang einer Panikattacke gespürt hab. Aber ich wollte lieber bleiben und zuschauen, also ging die Angst vorüber.
Ambivalenz gibt es in jedem Menschen und ständig, das ist weder ein Zeichen von Schizophrenie noch davon, dass du ein seelisches Kind in dir herum trägst.

Ich lese derzeit übrigens ein Buch von einem Kinder- und Jugendpsychologen, der sehr schön die einzelnen Phasen des Erwachsenwerdens schildert, ebenso die Probleme in Form psychischer Erkrankungen, die entstehen können, wenn es einem Kind durch die Eltern oder andere äußere Einflüsse nicht gelingt, von einer in die andere Phase zu wechseln. Das führt dazu, dass sie sich später schwer tun, den „Sprung“ vom Kind zum Erwachsenen zu vollziehen, dass es ihnen nicht gelingt, ihren Platz in Gruppen oder in der Gesellschaft zu finden, dass sie es nicht schaffen, sich um Arbeit oder Ausbildung zu kümmern. In Japan ist dieses Problem weit verbreitet und besitzt auch einen Namen: Hikikomori. Auch in GB gibt es eine Bezeichnung dafür: NEETS. Hier in Deutschland hab ich noch nicht oft darüber gehört, aber hier mal kurze Beschreibungen beider Bezeichnungen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hikikomori
http://en.wikipedia.org/wiki/NEET
Findest du dich da wieder?


Liebe Grüße,
Bianca

26.02.2010 15:39 • #4


berliner


Hi,

ich dachte ja eigentlich, es wäre gut, dass ich mir dadurch dieser Ambivalenz bewusst(er) geworden bin, aber mir wurde halt mehr oder weniger durch jemand unterstellt, ich wäre nun auf dem Weg schizophren zu werden.

Ja, Hikkomori wurden hier schon mal in einem anderen Thread erwähnt und ich hatte damals schon nachgeschlagen und finde mich dort teilweise schon wieder.
Allerdings ist ja z.B. bei den NEETs nicht wirklich die Rede von Angst oder habe ich das überlesen ?

Es ist halt auch die Frage, bin ich nicht "richtig erwachsen", weil ich Angst habe, oder habe ich Angst, weil ich nicht richtig erwachsen werden will bzw. es mir nicht zutraue / mich überfordert fühle...
Ich glaubte, in der Therapie eher letzteres erkannt zu haben. Aber eben irgendwie "ambivalent", weil ich zu einem Teil ja schon erwachsen werden/sein möchte.

Übrigens : Ich war in den letzten Tagen ein paar Mal Kleinigkeiten einkaufen, habe heute sogar selbst meine Uhr zur Reparatur (eine Kleinigkeit) gebracht, das hätte ich früher nie selbst gemacht...

Lg, Berliner

26.02.2010 16:13 • #5


berlina


Deine Fortschritte klingen super, mach weiter so!!

Viele Grüße, berlina

26.02.2010 17:20 • #6


Pilongo


Berliner, wenn was für dich gut ist, ist das doch.. gut. Lass dich nicht so verunsichern von Anderen, sondern steh zu dem, was du denkst und fühlst

Und Glückwunsch zu deinen Fortschritten!
Machst du im Moment wohl wieder eine Therapie?

Übrigens gehen psychische Probleme und feste Regeln im Alltag und eine regelmäßige Arbeit Hand im Hand, darum hab ich auch die NEETs mit rein kopiert. Erst vor ein paar Wochen hab ich von einer Studie gelesen, die belegt, dass Arbeitslose oder Menschen ohne ausbildung und Beruf öfter zum Arzt gehen und häufiger unter psychischen Krankheiten leiden als Menschen, die in der Gesellschaft und im Beruf fest eingebunden sind.


Liebe Grüße,
Bianca

26.02.2010 18:05 • #7


berliner


Danke für Euer Lob, aber ich denke mal, das war wenn wohl vielleicht nur ein kleiner Fortschritt .
Nein, eine Therapie mache ich im Moment nicht.

Lg, Berliner

26.02.2010 18:54 • #8


Christina

Christina


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Zitat von Pilongo:
Erst vor ein paar Wochen hab ich von einer Studie gelesen, die belegt, dass Arbeitslose oder Menschen ohne ausbildung und Beruf öfter zum Arzt gehen und häufiger unter psychischen Krankheiten leiden als Menschen, die in der Gesellschaft und im Beruf fest eingebunden sind.
Wobei sich wie bei jeder Statistik die Frage stellt, ob Nicht-Erwerbstätige häufiger psychisch krank werden oder ob psychisch Kranke häufiger nicht erwerbstätig sind (bzw. sein können).

Liebe Grüße
Christina

26.02.2010 19:39 • #9


Pilongo


Zitat von Christina:
Wobei sich wie bei jeder Statistik die Frage stellt, ob Nicht-Erwerbstätige häufiger psychisch krank werden oder ob psychisch Kranke häufiger nicht erwerbstätig sind (bzw. sein können).


Oder ob arbeitende Leute größere Bedenken haben, zum Therapeuten zu gehen, weil sie Angst haben, ihren Job zu verlieren. Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. Trotzdem fand ich es interessant, dass Arbeitslose häufiger zum Arzt gehen als Menschen mit Beruf. Woran das nun liegt, ist wieder ein ganz anderes -ebenso interessantes- Thema.

26.02.2010 22:28 • #10


vent


Zitat von Pilongo:
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

Das nenne ich einen persönlichen Fortschritt. Noch vor einigen Wochen hattest du im Sex/P. (S.4) vehement nach einer Statistik über sexuelle Übergriffe verlangt.

27.02.2010 10:56 • #11


Chaosfee


Also ich halte eh nix von Statistiken......

Von mir kann ich sagen das ich immer nur krank wurde wo ich erwerbsfähig war.....jetzt wo ich zuhause bin gehts mir blendend....
Kann mir aber denken, das viele Arbeitslose zum Arzt gehn um vor Sinnlosigkeiten der Ämter Ruhe zu haben....hab ich auch gemacht,das knallte mir nämlich voll auf die Psyche...

27.02.2010 12:01 • #12


vent


Zitat von Pilongo:
Zitat von berliner:
... aber mir wurde halt mehr oder weniger durch jemand unterstellt, ich wäre nun auf dem Weg schizophren zu werden.
Lass dich nicht so verunsichern von Anderen

Oder umgekehrt... so manche Unterstellung der Unterstellung ist der eigene Schuß nach hinten. Der Teufel an der Wand sorgt nur für zusätzliche Ängste, die aus der feindseligen Haltung den anderen gegenüber entstehen. Viele Angstgefühle könnten allein durch Selbsterkenntnis gelöst werden, dazu ist aber notwendig, dass man die Angst davor, unverhüllt - so wie man eben ist - in den Spiegel zu gucken, verliert. Was bekommt man zu sehen? Nur einen ganz normalen Menschen, der Fehler macht und sich mit Ängsten, die in seinem eigenen Kopf entstehen, herumplagt. Das ist vielleicht nicht gerade der Idealzustand, jedoch weder schlimm noch hat es etwas mit Schuld oder Scham zu tun, so dass man gezwungen wäre, sich vor sich selbst und den anderen zu verstellen. Nur durch diese direkte Konfrontation kann eine Besserung eintreten. Nur wenn man nicht davor läuft und bereit ist zu erkennen, was und wie in seiner Psyche schief läuft, kann das Problem gelöst werden. Und für diesen Zweck wird m.W. auch die Arbeit mit inneren Anteilen verwendet. Sie sind veränderbar, manipulierbar.

Die Idee eines anderen Menschen, der in einem wohnt und für all das Übel, was einem - eigentlich durch die eigene Hand (Denkweise) - geschieht verantwortlich ist, manifestiert doch nur eine weitere Vermeidungsstrategie, die vielleicht ein vorübergehendes Gefühl der Erleichterung verschafft, das aber sicher nicht von Dauer sein kann. Irgendwo im Hinterkopf wird der Zweifel an der Glaubhaftigkeit dieser Einbildung immer gegenwärtig sein.

http://fueak.bw21.de/PortalData/5/Resou ... _Brust.pdf

27.02.2010 12:05 • #13


Pilongo


@berliner
Wieso würdigst du deine eigenen Erfolge eigentlich stetig herab? Ist doch auch nicht das gelbe vom Ei. Du musst auch mal stolz auf dich sein! Hast du eigentlich jemals eine Liste gemacht mit Allem, was du jemals erreicht hast? Dann eine Liste mit Allem, was du noch erreichen willst? Dann eine Liste mit allen Erfolgen, die du im Zuge der PAs verbucht hast?
Falls nicht: Dann mach das jetzt doch bitte mal.
Als ich an meinen PAs litt, hab ich sogar so Sachen als Erfolg verbucht wie "bin bei Kopfweh nicht ins Krankenhaus gerannt". Eigentlich seltsam, wenn ich es mir jetzt überlege, aber damals war es eben ein Erfolg. Aber ich glaube trotz alledem, dass du endlich mal einen großen Schritt brauchst. Ich vermute, dass deine Eltern dir nie beigebracht haben, dich um dich selber zu kümmern, die haben dich nie abgenabelt, wie man es als Eltern normal irgendwann ganz automatisch macht, sondern du lebst noch immer mit deinen 25 Jahren bei ihnen Zuhause wie ein Kind von vielleicht 8 Jahren. Ich glaube, deinen Eltern wird es auch nicht mehr gelingen, dich in die nächste Phase einer normalen Entwicklung in deinem Alter hinein zu führen. Ich fürchte, dass du dich alleine abnabeln musst, weil es ihnen nicht gelingt. Etwa durch einen Klinik-Aufenthalt, betreutes Wohnen, eine eigene Wohnung, eine Arbeitsstätte für Menschen mit Angsterkrankungen, oder ein Wohnheim, so dass du langsam, Schritt für Schritt, wieder in ein normales, altersentsprechendes Leben treten kannst.
Aber diesen großen Schritt nach all den bisherigen kleinen Schritten in ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben musst du allein machen, kannst auch nur du allein machen.

Liebe Grüße,
Bianca


P.S.: Ich glaube übrigens zu wissen, als welcher Beziehungsstörung deine Mutter leidet, aber ich bin kein Fachmann und kann das nicht mit Sicherheit sagen. Das Schlimme daran wäre, dass du als Kind quasi durch das Verhalten deiner Mutter über die Jahre hinweg in ihre Seele hinein absorbiert worden bist, ihr lebt -glaube ich- in einer Art schädlicher Symbiose. Deswegen gelingt es ihr nicht, dich abzunabeln, und dir fällt es so schwer, etwas zu tun, das sie nicht möchte, vor dem sie Angst hat -wie etwa den Klinikaufenthalt. Sie nimmt dich gar nicht wirklich als einzelnen Menschen wahr, sondern eher als ein Teil von sich, und hat dadurch verhindert, dass du zu einer autarken Persönlichkeit heran wachsen kannst. Ich lese derzeit ein Buch über Beziehungsstörungen und Auffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen, und Heranwachsenden, und ich komme gar nicht umhin, bei vielen der genannten Fallbeispiele an dich zu denken.

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Zitat von vent:
Das nenne ich einen persönlichen Fortschritt. Noch vor einigen Wochen hattest du im Sex/P. (S.4) vehement nach einer Statistik über sexuelle Übergriffe verlangt.


vent, hat das jetzt auch nur im Entferntesten irgend etwas mit berliner's Thema zu tun? Ich denke nicht. Dass du oftmals über meine Meinungen und Aussagen stolperst, ist mir durchaus bewusst, dass dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit beruht, vermutlich auch dir. Aber das gehört, wenn überhaupt, in eine persönliche PN, nicht aber in den Thread anderer User - was jetzt nicht als Aufforderung zu einer persönlichen Diskussion verstanden werden soll. Diskussionen zwischen dir und mir empfinde ich nämlich als unfruchtbar, und ehrlich gesagt sind mir dazu sowohl meine Zeit als auch meine Nerven zu schade.

27.02.2010 12:16 • #14


Leviathan


Zitat von Chaosfee:
das viele Arbeitslose zum Arzt gehn um vor Sinnlosigkeiten der Ämter Ruhe zu haben...

und aus Angst mir könnte jemand sowas unterstellen geh ich erst gar nicht zum Arzt und fang auch nicht an auf irgendwelchen Ämtern noch zusätzlich zu betteln...
Wenn ich nichts von denen will lassen die mich auch in Ruhe

27.02.2010 12:34 • #15


vent


Ich sehe das so: Man bettelt entweder beim Amt oder auf dem Arbeitsmarkt. Es ist doch so. Und warum? Weil man nicht in der Lage ist sich selbst mit dem Notwendigsten zu versorgen. Aber - ist es denn überhaupt heutzutage noch möglich? Den meisten Menschen nicht.

27.02.2010 12:40 • #16


vent


Zitat von Pilongo:
vent, hat das jetzt auch nur im Entferntesten irgend etwas mit berliner's Thema zu tun? Ich denke nicht. Dass du oftmals über meine Meinungen und Aussagen stolperst, ...

Warum denn, wir sind doch gemeinsam über die Unsinnigkeit der Statistik gestolpert.

Zitat:
Übrigens gehen psychische Probleme und feste Regeln im Alltag und eine regelmäßige Arbeit Hand im Hand...

Das durch eine einseitige Statistik zu beweisen ist schwer - und deshalb ist die Annanhme, dass Arbeit von psychsischen Problemen 'frei macht' durch nichts belegt.

Zitat:
Ich muss mich jeden Tag dazu aufraffen, mich hinter die Kasse zu klemmen, obwohl ich den Job als öde und langweilig empfinde...

Guck, du bist doch nur dabei dir hier selbst das Arbeiten anhand einer von dir gelesenen Studie schön zu reden, stellst aber dann fest, dass dem doch nicht so ist. Wenn ich zu der schwankenden Meinung nichts dazu schreiben darf, dann könnte man auch sagen, dass dein persönliches Problem nichts mit der Thematik der 'Inneren Anteile in der Therapie' gemeinsam hat.

27.02.2010 13:39 • #17


berliner


Hallo,

@ pilongo :

Ja, natürlich war das ein Erfolg . Ich habe zwar nicht viel Angst dafür überwunden, nur ein bisschen, aber ich denke, dass es mir hilft, wenn ich merke, dass ich solche Dinge auch allein bewältigen kann.

Sowas wie nicht ins Krankenhaus gehen bei Kopfschmerzen kenne ich auch, da habe ich schon gute Erfolge gehabt. Das war ja auch das Hauptthema der Therapie, weil ich halt massive hypochondrische Ängste hatte und die bearbeiten wollte. Aber ich finde es halt sehr schwierig, auch an den agroraphobbischen Ängsten zu arbeiten...

Das mit dem großen Schritt kann ich mir aber irgendwie gar nicht vorstellen...

Das mit der "Beziehungsstörung" klingt ganz interessant, aber ich bin mir da nicht sicher, würde sich das denn auch in ihrer Beziehung zu anderen Menschen, z.B. meinem Vater, äußern ?

@ vent :

Ja, also mit hilft das, wenn ich z.B. Angstgedanken habe und dann sagen kann, ach, das ist ja nur wieder einer der Tricks dieses Anteils, da brauche ich nicht drauf einzugehen. Natürlich schaffe ich das icht immer, aber das ist eine andere Geschichte.
Und gleichzeitig bin ich mir halt dadurch meinem großen Konflikt Kind -- erwachsen bzw. abhängig -- selbständig bewusst geworden. Und eben, dass diese Ängste vermutlich dazu dienen, die kindliche oder unselbständige Seite aufrechtzuerhalten.

Lg, Berliner

27.02.2010 14:48 • #18


Chaosfee


Manchen bleibt aber nichts anderes über wie sich dort in die Schlange zu stellen....wenn dann der Psychoterror von Amtswegen beginnt,wird man dadurch krank,damit könnt die Studie schon Recht haben.
Menschen die 30 jahre gearbeitet haben und nur gelebt haben für Ihre Arbeit und plötzlich arbeitslos werden,können auch in ein schwarzes Loch fallen und dadurch krank werden.
Ich denke mal der grösste Teil hier im Forum ist Berufstätig und trotzdem krank... .
Ich denke mal die allgemeine Hoffnungslosigkeit, wenn man in die Zukunft sieht...die macht so richtik krank...

27.02.2010 14:57 • #19


Chaosfee


Richtig....meinte ich natürlich

27.02.2010 14:58 • #20




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