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@DrSeltsam achso, so verstehe ich deine Gedanken etwas mehr.
Es kommt ja wirklich selten vor, dass man mit Menschen sein inneres soweit nach außen kehrt, dass man sich dann auch gut kennt. Das ist ja bei vielen dann eher so, wenn sie sich im Alltag befreunden (Kollegen, oder kleine Grüppchen nach dem Verein, oder Freunde von Freunden) oder wie du sagst auch sowas wie Klinik und Therapien dort.
Gerade bei Klinik ist natürlich auch viel ausgeblendet und man ist fokussiert nur auf das Innere und dort ggf. Gleichklang usw. Da hast du natürlich recht, dass der Alltag völlig anders sein kann und wo ich denke, auch ziemlich ernüchternd sein kann oder es mehr Konflikte gibt oder der Alltag so die inneren Gefühle verdrängt o ä. Gut, bie Paaren wird ja empfohlen die sollen sich so bewusste "Paarzeit" nehmen am besten, um das Feuer am laufen zu halten.
Und in ner Klinik z B werden so Liebeleien auch nicht gern gesehen, weil man ja selber auch grad sein Fundament sucht iwie...und wenn dann zwei zusammentreffen...das kann ablenken oder man sucht dann was im anderen...und dann im Alltag kracht es, weil man nicht so sicher steht.
Also so wie du es beschreibst, könnte der jeweilige Alltag dann von den beiden gleich empfindenden ganz anders sein, und beim zusammenleben nicht funktionieren...aber als Freunde, um Gefühle auszutauschen schon....joah, also diesen Einzelfall kann ich schon nachvollziehen dann. Und dann ist das ja was gutes wenn da so ein Mensch im Hintergrund ist, der einen verstehen kann.
Und ich denke auch, so wie du auch schreibst, dass viele Paare sich im Alltag eher kennenlernen und schätzen lernen....also durch das zusammen tun, sich treffen, sich nach und nach öffnen. So rein theoretisch dachte ich, dass sowas dann schon auch ein Fundament hat. Ist halt nicht so knall auf Fall sondern wächst langsam, trägt dann aber vermutlich auch.
Theoretisch möglich, wie oben geschrieben, meine ich, dass es für mich theoretisch blieb, ich es für andere praktisch beobachtbar finde und auch machbar finde, aber bei mir gabs das irgendwie nicht, dass im Alltag dann so Leute wie so begleitend irgendwie da waren - bzw man traf sich bei irgendwas....da gabs bei mir weniger Gelegenheiten auch, außer Arbeit dann vielleicht oder damals Hobbie- Verein oder Gemeinde...und ja wenn da niemand passendes dabei ist wegen Alter, schon vergeben, insgesamt anders orientiert oder vom Charakter nicht so einladend oder sowas, dann ist da nix.
Wegen den Seelenverwandten und Freunde sein: Ich denke, das müsste dann beiden gleichbleibend klar sein, dass da nicht mehr ist. Da darf halt nicht dann bei einem mal so ein Wunsch oder Bedürftigkeit auftauchen. Oft ist ja einer unsicherer als der andere.Und dann kann noch dazukommen dass da dann z B auch ein Partner bei einem oder beiden ist...und dieser Partner, bzw diese Partner müssten ja ebenso damit klarkommen dass es dann noch so einen "Seelenpartner" gibt, also ich finde da wirds dann irgendwie auch kompliziert.
🤔