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kira-kira
Ich kann es nicht richtig beschreiben, probiere es aber mal:

Ich wohne seit fast 4 Jahren in Berlin. Ich wohne alleine. Aber meine Schwester (super enges tolles Verhältnis) sehe ich ca. 1 x die Woche und ich habe 1 sehr gute Freundin hier und eine gute Freundin und noch ein lockerer Kolleg.
Seit dem Sommer date ich einen Typen. So viel erst mal zu meinem Umfeld.

Ich fühle mich dennoch einsam. Und ich weiss es liegt an mir. Ich kann nicht gut Nähe zulassen (zum anderen Geschlecht) und mich erdrückt zu viel Nähe. Anderseits wünsche ich mir soo sehr ein warmes Zuhause mit einem lieben Menschen (egal ob Freund oder Freundin). Dieses Gefühl können leider nur meine Eltern mir geben. Denn: wenn ich zuhause zu Besuch bin, bin ich gesund, ansonsten in Berlin fühle ich mich krank, totkrank

Ich bin seit einer Woche krank geschrieben, weil es mir wieder sooo schlecht geht. Angefangen hat alles ein paar Monate nachdem ich nach Berlin gezogen bin.
Es hilft mir aber nicht, in eine WG zu ziehen oder einfach unter Leute zu gehen. Ich brauche meine Familie! Ich weiss, dass sich Freundschaften ja erst mit der Zeit entwickeln und man darf die Familie (die man seit Geburt kennt) nicht vergleichen mit Freunden. Mir geben einfach Freunde nicht so ein warmes Gefühl wie meine Eltern.
Ich habe Angst, dass ich ohne meine Eltern nie mehr glücklich werden kann.
Was meint ihr dazu?

03.01.2020 15:21 • 03.01.2020 #1


5 Antworten ↓


Ich frage mich, ob du tatsächlich einsam bist oder dich so fühlst und eine Abhängigkeit hast.
Was meinst du?

03.01.2020 15:27 • #2



Heimweh nach meiner Familie

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Hoffnungsblick
Zitat von kira-kira:
dass ich ohne meine Eltern nie mehr glücklich werden kann


Das verstehe ich zwar, aber es ist nicht der Weg. Du wirst sie ja nicht verlieren. Trotzdem geht das Leben vorwärts und nicht rückwärts.

Zitat von Jochanan:
und eine Abhängigkeit hast.



Das ist es wahrscheinlich. Es ist in der Ablösungsphase auch ein Stück weit natürlich.


Zitat von kira-kira:
soo sehr ein warmes Zuhause mit einem lieben Menschen


Glaube daran, dass du dir ein soches Zuhause schaffen wirst. Male es dir in allen Farben aus. Stelle dir vor, dass du es geschafft hast. Verwende deine emotionale Energie dafür. Halte es eine Zeit lang durch. Schreibe ein Erfolgstagebuch. Ich bin davon überzeugt, dass du es schaffst. Und dann lädtst du deine Eltern eines Tages in dein Zuhause ein.

03.01.2020 18:54 • #3


kira-kira
Zitat von Jochanan:
Ich frage mich, ob du tatsächlich einsam bist oder dich so fühlst und eine Abhängigkeit hast.Was meinst du?


Ich bin nicht einsam. Ich fühle mich nur einsam.

03.01.2020 21:07 • #4


kira-kira
Zitat von Hoffnungsblick:
Glaube daran, dass du dir ein soches Zuhause schaffen wirst. Male es dir in allen Farben aus. Stelle dir vor, dass du es geschafft hast. Verwende deine emotionale Energie dafür. Halte es eine Zeit lang durch. Schreibe ein Erfolgstagebuch. Ich bin davon überzeugt, dass du es schaffst. Und dann lädtst du deine Eltern eines Tages in dein Zuhause ein.

Es wäre schön, wenn es nur so einfach wäre....
Aber durch Vorstellungen kann ich mir nicht die Wärme und Geborgenheit geben.
Ich bin ja eigentlich auch nicht alleine in Berlin. Aber ich fühle mich halt so.

03.01.2020 21:10 • x 1 #5


Hoffnungsblick
Zitat von kira-kira:
Aber ich fühle mich halt so


Das verstehe ich. Du bist ein fühlender Mensch.


Zitat von kira-kira:
Es wäre schön, wenn es nur so einfach wäre....
Aber durch Vorstellungen kann ich mir nicht die Wärme und Geborgenheit geben.


Einfach ist es bestimmt nicht.
Aber du musst von A nach B kommen. Dazu brauchst du positive Ziele und Vorstellungen auf längere Sicht.

Oder welche Wahl hast du sonst?

Hier fällt mir ein, dass es auch die buddhistische Mettameditation gibt, wo du schrittweise lernen kannst, vielleicht hier, in Übergangszeiten, erst mal dir selbst und später anderen, Liebe und Wärme zu geben.

03.01.2020 21:27 • #6




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