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06.01.2008 00:08 • #21


Hallo,

mir geht es zur zeit genauso wir dir. Habe jetzt innerhalb des letzten halben Jahres mehrere Freundinnen "verloren". Die eine hat einen neuen
Freund , die andere ist beruflich nach duisburg gezogen...usw.

Ich habe mir jetzt vorgenommen mich einem Freizeittreff anzuschliessen.
Da gibt es einige in meiner Gegend und ich denke dass das ne gute Möglichkeit bietet neue Leute kennenzulernen. Schau doch mal in deiner Region.
Woher kommst du denn?

L.G. Karin

06.01.2008 00:30 • #22



Einsamkeit Erfahrungen - wem geht es wie mir?

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Hey liebe grüße aus göttingen

Ich war am Sonntag im Harz und bin mehrere Stunden im Tiefen schnee gewandert

glaubt mir das war balsam für die Seele

gerede eben komme ich vom Fußball 2 stunden mal den kopf ausschalten

tut richtig gut

nun hoffe ich das ich heute nacht schnell einschlafen kann

hatte in den letzten tagen damit ziemliche schwierigkeiten weil immer viel nachgedacht über dieses und jenes

freue mich auf nette kontakte hier um einfach mal über gott und die welt zu sprechen freue mich auf rege beteiligung

kurz zu meiner person

37 jahre angestellter gleichgeschlechtlich vielseitige interessen

aber eben doch sehr einsam oder besser gesagt auf dem besten weg dahin

aber ich kämpfe ich will das ändern..vielleicht bekomme ich hier ein paar anregungen freue mich aber auch anderen zuzuhören

gruß k

08.01.2008 22:58 • #23


02.05.2008 21:33 • #24


Hallo Pflänzchen ,

eigentlich finde ich, dass sich dein bisheriger Lebenslauf nicht gar so schlecht anhört. Du bist doch erst 18, da muss noch nicht alles perfekt sein. Immerhin hast du jetzt eine Lehrstelle im 2. Lehrjahr, das läuft also auch.

Und ich meine inzwischen, dass man sich wegen der "Einsamkeit" überhaupt keine Minderwertigkeitsgefühle machen sollte. Anscheinend ist das eine Erscheinung unserer Zeit, von der enorm viele betroffen sind. Vielleicht besonders Einzelkinder, die eben schon von zu Hause aus mit wenig Sozialkontakten gesegnet sind. Aber die Einzelkinder sind ja wohl schon fast oder ganz die Mehrheit!

Du könntest m.E. also ganz selbstbewusst, ohne Komplexe, zu den Veranstaltungen gehen, wo viele Leute sind, und dir einfach dort irgendeine Gesellschaft aussuchen. Dich z.B. einfach in die Nähe von einer ganz nett wirkenden Gruppe stellen und abwarten, bis sich vielleicht eine Gelegenheit zum Mitmischen ergibt. Je lockerer du dabeistehst, desto schneller wird dich jemand aus der Gruppe irgendwie einbeziehen, durch Blicke und Ansprache. Oder du wirfst selber etwas ein. Oder lachst mal mit, wenn etwas Lustiges vorkommt. Das habe ich gestern erst selber so praktiziert, es funktioniert meistens. Und wenn es mal nicht so funktioniert, kannst du die Gruppe wechseln oder es hat dann mal halt nicht funktioniert, was soll's.

Nur eine Anregung hätte ich für dich: Wähle einen anderen, männliche Nicknamen. Wenn du dich weiblich als eine Pflanze siehst, dann sendest du falsche Signale, zumindest nicht die, die du bewusst willst. Unbewisst aber möglicherweise doch?

Lieben Gruß,
GastB

03.05.2008 09:29 • #25


awa pflanze geht ab!

03.05.2008 16:11 • #26


naja alleine ausgehen is schon hart..den anderen zuzusehen wie sie spas haben ..
aber ich werds halt versuchen
das mit den signalen könnte stimmen ich hab nähmlich komplett andere interessen die in keiner seits denen des jugendlichen mädchen gleichen...

03.05.2008 17:31 • #27


Zitat von pflanze:
awa pflanze geht ab!


Bitte um Übersetzung: Was bedeutet "awa"? Und was "geht ab"?

03.05.2008 22:52 • #28


ach was pflanze is doch super

03.05.2008 23:38 • #29


Ach so.

Naja, das musst du selber wissen.

Eine Pflanze ist jedenfalls weiblich. Das ist das, was bei mir als Leserin rüberkommt.

03.05.2008 23:45 • #30


Hallo,

ich muss sagen, ich habe kurz gestutzt, als ich dein Posting gelesen habe. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich in dem Alter unter Druck setzt und trotzdem möchte ich dir sagen, dass das alles nicht schlimm ist..!

Mit 18 noch JF... Na und ? Wo ist das Problem ? Ich war auch erst 19..und heute mit 35 denke ich darüber gar nicht mehr nach.

Wie GastB schon geschrieben hat. Ich finde dein Lebenslauf hört sich doch gar nicht schlecht an. Du hast eine Lehrstelle, ist doch super! Und dass mit den Kollegen...daran solltest du dich gewöhnen. Ich selbst komme aus der Bankbranche. WAs meinst du was da los ist...
Ich musste zwei Jahre mit jemanden zusammenarbeiten, der überhaupt nicht mein Fall war, aber es hat irgendwie funktioniert.

Ich kenne das Problem mit alleine weggehen. Aber ich habe mich daran gewöhnt. Ich gehe auch oft alleine auf Konzerte und mittlerweile finde ich es sogar angenehm mich nach niemanden richten zu müssen.
Man kann auch alleine ins Kino gehen.
Außerdem kannst du übers I-Net versuchen, Kontakte in deiner Umgebung zu finden..Vielleicht gibt es irgendwo Stammtische, vielleicht auch hier aus dem Forum..Frag' doch mal rum..Mein Bekanntenkreis besteht mittlerweile zu 70% aus I-Net Bekanntschaften und Stammtischen

DAss die Umstellung von der Schule ins Arbeitsleben schwer ist, ist klar. Aber ich glaube das geht vielen so...Die meisten müssen schauen, wie sie Beruf und Hobbie unter einen Hut bekommen. Speziell vielleicht im Winter..

Ich hoffe ich habe dir etwas weiterhelfen können.

lg
Nicita

04.05.2008 06:04 • #31


"nach freunden suchen" is irgendiwe voll komisch weint ihr nicht ?

04.05.2008 09:37 • #32


Nein, weinen wir nicht.

Freunde existieren aber nicht irgendwo schon fix und fertig und warten darauf, dass man sie "findet".

Freunde sind erstmal fremde, unbekannte Menschen, mit denen man mehr oder weniger zufällig zusammenkommt. Dabei guckt man ein wenig, ob dieser Fremde einem spontan ein wenig sympathisch ist. Dann entscheidet man sich, der Person ein wenig Zeit und Interesse entgegenzubringen. Dann versucht man, eine Wiederholung der Bekanntschaft zu ermöglichen, indem man nach der Telefonnummer, E-Mail-Adresse o.ä. fragt. Wenn man diese bekommen hat, dann nutzt man diese Kontaktmöglichkeit zu einem weiteren Kontakt, zu erweitertem Kennenlernen ... bis man irgendwann mal das Gefühl hat, dass man den Kontakt genießt UND ein Gefühl von gegenseitigem Vertrauen hat. Dann hat man einen Freund gesucht - und gefunden.

Bleibt man dagegen zu Hause und ermöglicht und knüpft keine Kontakte, auch nicht übers Internet - wie soll man dann an Freunde kommen?

04.05.2008 21:23 • #33


Ich war vor vielen Jahren in einer ähnlichen Situation. Nachdem ich mich von meinem Ex getrennt hatte, verlor ich nahezu meine ganze Clique..Da es finanziell auch eng war, ging ich kaum noch weg und musste mein Pferd in einen Stall stellen, wo es kaum Menschen in MEINEM Alter gab. Entweder sie waren über 40 (ich damals anfang 20) oder zw. 15 und 18...

Ich viel damals in ein Loch. Mein einziger bester Freund wohnte 150km weg. Ich jammerte ihm irgendwann vor, dass ich so alleine bin, keine Freunde und er ja gut reden hätte, weil er ständig unterwegs sein.

Er setzte mich damals ziemlich auf den Pott und meinte was ich den glauben würde, ob mir das alles zufliege...Es sei „harte“ Arbeit und ich brauche nicht erwarten, dass die Leute auf mich zukommen, wenn ich zuhause sitze und dass man eben auch mal „Abstriche“ machen muss, wenn es nicht 100% passt..Hauptsache man hat Kontakte, wenn auch am Anfang oberflächlich..

Hhmm, ich fing dann an mit den Kiddys aus dem Stall mich zu treffen. Ich kam mir schon ganz schön doof vor...aber im Nachhinein haben sich wirklich gute Bekanntschaften daraus entwickelt...Ich bin jetzt 35, die „Kids“ 28 und keinen interessiert mehr den Altersunterschied..

Vor einigen Monaten habe ich in einer Gruppe eine Frau kennengelernt...mittlerweile würde ich sie fast als Freundin bezeichnen (bin immer noch vorsichtig mit dem Wort „Freund“), es hat sich einfach so ergeben...

Mit meinen besten Freunden gehe ich übringes selten weg. Wir telefonieren eher oder übers I-Net..
Die „Weg-Geh-Freundschaften“ sind eher etwas oberflächlich, wobei das nicht abwerten sein sollte.

Lg

P.S:Natürlich habe ich auch oft deswegen geweint

05.05.2008 08:18 • #34


06.12.2008 16:57 • #35


bin ich etwa so en hoffnungsloser fall... ^^. schreibt doch mal was

06.12.2008 22:16 • #36


Hallo Infinity93 !

Niemand ist ein hoffnungslose Fall.

Ein Umzug bringt immer eine Veränderung mit sich. Der Aufbau eines neuen Freundeskreises braucht dann auch eine gewisse Zeit.

Ich bin heute 49 Jahre alt, im Alter von 12 Jahren musste ich wegen der Trennung meiner Eltern auch umziehen. Es hat auch eine Zeit gedauert, bis ich einen kleinen Freundeskreis aufgebaut hatte.

Nur Geduld, die Schule bietet doch eigentlich Möglichkeiten genug.

Liebe Grüsse, Helpness

06.12.2008 22:30 • #37

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Du ergreifst die Initiative, das ist kuhl. Schon in dem Alter, andere warten lange um sich mal zusammenzureissen.

Ich habe selber Probleme und kann dir keinen direkten Rat geben aber mir fällt zu dem Thema ein Buch ein, von Dale Carnegie ''Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflußreich zu werden'' soll angeblich aussergwöhnlich gut sein.

Kannst ja Bericht erstatten ob das Buch wirklich was bringt. ich habs nicht gelesen aber ich kenne Dale Carnegie Bücher, definitiv kein Bulslhit

06.12.2008 22:34 • #38


erstmal bedank ich mich für eure antworten. ich denke das buch werde ich mir aufjedenfall ausleihen oder kaufen (größtenteils nur positive bewertungen zu dem buch) und werd euch einfach mal davon berichten, obs was bringt

07.12.2008 22:38 • #39


23.01.2009 12:55 • #40



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