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Hallo, ich heiße Lara und bin 25 Jahre alt. Trotz das ich ein sehr unternehmungslustiger Mensch bin, der gerne verreist, tanzen geht, ins Kino geht und all das mag was junge Menschen in meinem Alter in ihrer Freizeit tun, bin ich dennoch sehr einsam. Während meiner ganzen Schulzeit hatte ich kaum Freunde, da ich in Gruppen große Kontakt- und Kommunikationsprobleme habe. Unter Gleichaltrigen war ich immer die Andersartige, da ich ein tiefgründiger Mensch bin und das Leben ohne Extremitäten, Alk. und Zig. genieße. Bin unter Menschen eher von ruhigerer Natur und stehe auch nicht gern im Mittelpunkt. Ich traue mich nicht alleine irgendwohin zu gehen, da ich befürchte komische Blicke von anderen zu bekommen und doch nur allein in der Ecke zu stehen. Meine Freizeit verbringe ich meist nur Zuhause vor dem Computer oder Fernseher, egal bei was für einem Wetter. Denn was soll ich alleine draußen spazieren gehen? Bei Spaziergängen mache ich mir zu viele Gedanken und werde anschließend depressiv. Ich möchte leben wie alle anderen, sehe aber keinen Weg aus dieser Isolation heraus.

22.06.2008 21:58 • 13.08.2009 #1


44 Antworten ↓


Wer kann mir Ratschläge geben? Suche Kontakt zu Menschen die in meiner Nähe wohnen und denen es ähnlich geht. Würde mich über Antworten und E-Mails freuen

22.06.2008 22:05 • #2



Einsamkeit- mein Schicksal und Lebensweg?

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Hallo Lara,

hört sich schlimm an diene Situation. Mir geht es so ähnlich. Ich hatte zwar Freundschaften während der Schulzeit, aber die sind alle aus mangelder Initiative meinerseits auseinandergegangen. VOr 4 Wochen hat mich meine freundin verlassen, mit der ich 5 Jahre zusammen war. Ich versuchen nun auch das Leben positiv zu sehen, was mir momentan auch seht schwer fällt.
Aber allein in der Wohnung vor dem Fernseher/ Computer zu sitzen wird dich auf Dauer auch nicht weiterbringen. Du mußt anfangen das Leben auch alleine geniessen zu können. Ist eine Frage der Einstellung. Jeder Mensch ist auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben. Ein Ziel das er erreichen möchte(Seine Bestimmung). Und die findet man nur durch aktives Suchen danach und nicht durch Passivität. Wenn du einen Sapziergang machst (Auch alleine) bist du Aktiv. Wenn Du Dich vor die Glotze hockst, Konsumierst Du passiv. Wenn Du ein tiefgündiger Mensch bist, mußt Du dir Leute suchen, die auch so drauf sind. In der Kneipe findet man meiner Erfahrung nach oft Menschen, die ihre Probleme hinter oberflächlichen Geprächen verstecken. Such die ein Hobby oder trete inem Sportverien bei, das sind bessere Lösungen.
Gru0 Fargesia

29.06.2008 17:02 • #3


Hallo Lara,

schade, dass du soweit weg wohnst, sonst könnten wir einmal zusammen spazieren gehen

Ich fühl mich im Moment auch sehr einsam. Mein Freund und ich haben uns vor kurzem getrennt und im Moment tut es einfach sehr weh und er fehlt mir wahnsinnig. Ich weis zwar, dass ich hier und da durchklingeln kann, aber das ist halt kein Ersatz für jemand der einem das Händchen hält.
Ich habe immer Freunde gehabt, leider sind die meisten auf Grund ihrer beruflichen Situation in alle Winde zerstreut. Es ist nicht gerade einfach Menschen zufinden, bei denen man sich wieder so wohl und fühlt, bei denen man einfach sein kann, wie man ist. Auch bin eher mal für ein sinnvolles Gespräch zu haben, nicht gegen mal mit "dumm quatschen" aber immer ist das nicht mein Ding.
Fargesia hat recht, von nichts kommt nichts...leider. Ich habe die letzten Jahre an verschieden Orten gewohnt, wo ich auch niemanden kannte, durch einen Verein kommt man aber relativ leicht mit jemanden ins Gespräch. Außerdem hast du dadurch mindestens zwei positive Effekte. Sport allein macht schon glücklicher und wenn du erstmal mit jemanden ins Gespräch gekommen bist, siehst du die ganz Welt schon wieder optimistischer und wer weis, vielleicht seit ihr euch so syphatisch oder dem anderen gehts es genauso, dass ihr euch auch mal außerhalb des Vereins trefft.

Ich wünsche dir alles Gute und würde mich freuen, von dir zu lesen.
lg luana

29.06.2008 19:42 • #4


Hey Lara,
Ratschläge kann ich dir nicht geben, aber vielleicht hilft es dir, dass ich genau so bin. Ich war/bin sehr schüchtern, habe das aber früher nie als was Schlimmes gesehen.

lg
Kris

29.12.2008 03:02 • #5


Hallo Lara,
wirkliche Ratschläge kann ich dir auch nicht geben, aber ich kann mal erzählen was ich versucht habe, um neue Leute kennen zu lernen und meine Erfahrungen damit.
Ich habe mich bei einigen Online-Communities angelmeldet, um dort neue Kontakte in meiner Umgebung zu knüpfen. Dachte, das geht Online leichter weil die Hemmschwelle jemanden anzusprechen nicht so hoch ist und es war auch so. Man knüpft schnell neue "Freundschaften". Nach einer Weile merkt man aber, dass man solche virtuellen Bekanntschaften definitiv nicht als "Freundschaft" bezeichnen kann. Da man in den Augen vieler dort einfach nur ein virtueller Nick ist, ist die Hemmschwelle jemanden wieder aus der Freundesliste zu entfernen oder den Kontakt wieder abzubrechen natürlich ebenfalls gering. Auch ist die Wahrscheinlichkeit tatsächlich ein reales Treffen mit jemandem zu organisieren ist aus meiner Sicht sehr gering. Viele dort wollen einfach nur virtuell Kontakt haben und sind bei einem Angebot auf ein reales Treffen erst mal pessimistisch. Das geht sogar soweit, das dir einige dann sogar die Freundschaft kündigen. Schließlich "kennen" sie dich ja nicht.

Liebe Grüße
Gringo

29.12.2008 12:40 • #6


Einsamkeit
Hallo Lara,

mir geht es ähnlich. Nur war ich immer schon ein offener Mensch, der so eingeschätzt wird, dass er leicht Kontakte knüpft. Ich kenne einige Leute, aber kaum einer steht mir wirklich nah. Und was bringen dir die ganzen Bekannten, wenn du doch alleine bist. Schau dir mal die Stars an. Die sind auch alleine. Mehr als wir wahrscheinlich, denn wenn du viele Leute kennst und keiner dabei ist, dem du wirklich nah bist und vertrauen kannst, dann fühlst du dich noch mehr alleine.
Ich habe das Problem, dass ich Kontakte nicht pflege. Ich rufe nicht an. Ich krieg es einfach nicht auf die Reihe und das schon jahrelang. Wo wohnst du denn? Ich war auch schon einige Male alleine spazieren, aber ich fühle mich dann auch immer noch mehr einsam, weil ich die ganzen Menschen sehe, die mit jemandem ihre Zeit teilen können. Und ich Depp renn alleine rum. Vielleicht ist ein Verein wirklich eine gute Lösung.
Ich wünsche dir alles Gute!

29.12.2008 21:54 • #7


Moin,

hab vorhin einen interessanten Bericht auf Spiegel.de gelesen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 87,00.html

Bei mir ist es übrigens so, dass ich gar keine Probleme habe, auf andere Menschen zuzugehen. Jedenfalls im ursächlichen Sinne nicht.

Nur ist es so, dass mich oberflächliches Gequatsche nur annervt und Smaltalk mich unglaublich stört. Außerdem ist es wohl so, dass Menschen, die Angst vor "was auch immer" haben, auf andere Menschen seltsam wirken.

Jeder, der nicht einfach im Getriebe der großen Gesellschaft so einfach mitdreht, ist erstmal außen vor. Kommt dann noch eine Krankheit hinzu, Arbeitslosigkeit oder sonstige Probleme, gehts ganz schnell und Deine Freunde, Familie, Partner(innen) verlassen Dich so schnell, wie Ratten ein sinkendes Schiff. Dein Empfinden, Deine Selbstwahrnehmung, Dein Verhalten gegenüber anderen Menschen und daraufhin auch deren Verhalten bedingen sich auf ziemlich destruktive Art und Weise.

Und dann gewinnt das ganze an Fahrt und Eigendynamik.

Mein persönliches (bitteres) Fazit?

Die Gesellschaft ist auf Einzelkampf ausgerichtet und trainiert. Jeder ist sich selbst der Nächste und andere möchten sehr gerne mit Dir zusammen ... sein, spazieren, leben, reden, was auch immer.

Aber eben nur dann, wenn Du ihnen gewissermaßen einen Mehrwert bietest. Spaß, Geld, ein gutes Gespräch, seelischen Beistand, oder, oder, oder.

Demnach: Scheint bei Dir die Sonne, hast Du viele "gute" Freunde und Schulterklopfer. Aber wehe, es regnet grad bei Dir oder es ist gar ein Unwetter.

Grüß Euch, Kai

04.01.2009 13:00 • #8


Hallo ihr alle,
es tut gut eure Beiträge zu lesen.
Auch ich bin so ein "komischer" Mensch, der sich immer einsam fühlt. An so Abenden kommt man sich vor wie der einzige Mensch, der niemanden hat zum Treffen, Weggehen etc. Man sieht nur was man nicht hat; glückliche Paare, Freundeskreise, im Radio kommt PartyMusik, PartyKalender, .... Wer ist schon an einem SamstagAbend zuhause?!!

Ich sehe nicht komisch aus, bin nicht dumm, mache keine seltsamen Sachen, bin eigentlich recht kommunikativ und ein guter Freund wenn man mich kennen gelernt hat. Ich mache auch gerne Party aber nicht immer und nicht mit Saufen und nicht mit Dro.. In meinem Leben hab ich schon so einiges geschafft aber was ich nicht schaffe sind Freundschaften zu haben, die mich ausfüllen, glücklich machen und lange andauern.
Ich bin vor einiger Zeit dazu übergegangen (vor ca. ein paar Monaten), mich einfach gar nicht mehr bei denen zu melden, die sich bei mir nicht melden und möchte niemandem mehr hinter herrennen wenn ich ziemlich enttäuscht wurde. Da hat sich der Anteil der Freunde schon einmal sehr minimiert. Trotzdem kann ich mich nicht von Freunden trennen, die ich sehr mag (warum auch immer), die mich aber immer wieder enttäuschen, weil sie mich ignorieren.
Jetzt ist es so, dass ich oft schon gar nicht mehr anrufe, weil ich Angst habe, die gehen nicht ran wenn sie sehen dass ich anrufe oder rufen einfach nicht zurück oder haben einfach nie Zeit.
Ich chatte shcon gar nicht mehr weil ich mittlerweile so anfällig bin dass ich schon verletzt bin wenn sich einer der Kontakte ausloggt wenn ich mich gerade anmelde oder sich nach einem kurzen Hallo schnell verdrückt. Das ist bestimmt übertrieben aber ich habe auf sowas einfach keine Lust mehr: weggeklickt und tschüss!

Bin ich verrückt? Ich mag einfach keine oberflächlichen Kontakte und kann es nicht verstehen warum so viele Menschen so rücksichtslos sind. Ich tue niemanden was und kann soviel geben.
Bitte um Antworten!
LG

24.01.2009 22:50 • #9


Ich hab mir das bekannte Ratgeberbuch gekauft
Zitat von Simplify Your Life Einfacher und glücklicher leben:
Nehmen Sie Ihre Armbanduhr ab.

Es funktioniert. Du wirst nie mehr einsam sein.

24.01.2009 23:11 • #10


allein spazieren gehen finde ich auch schrecklich. wenn ich sachen erledigen muss geh ich schon raus aber einfach so: zum sport machen, spazieren, cafe, weggehen? das ist fast unüberwindbar. wenn man nicht rasu geht wird es abe rnur nochn schlimmer: man wird unzufrieden, ist sauer auf sich selbst und dreht sich zuhause im kreis...
was freunde oder kontakt mit anderen menschen allgemein angeht: vergesse so gut wie nie jemanden anzurufen wenn ich es gesagt habe, also ich nehme das sehr ernst weil ich das mit Respekt dem anderen gegenüber verbinde. Allgemein sind mir bestimmte Werte sehr wichtig. Geht es euch ähnlich?

24.01.2009 23:12 • #11


Hallo ixmugl,
danke für deine Antwort ich werd gleich mal nach dem buch schauen. hat es bei dir wirklich geholfen? es gibt auch so ein buch: so machst du dir freunde aber ich habs mir noch nicht gekauft.
gut geholfen hat: so gehts dir gut.
aber wenn von der grundtendenz nicht rosig ausschaut, hilft das auch nicht

24.01.2009 23:17 • #12


Zitat von HalloAnna:
Ich ... kann soviel geben.
Bitte um Antworten!

Wollen die anderen das haben, was Du gibst (ich meine wollen sie das WIRKLICH haben)? Und in nicht allzu ferner Zukunft bist Du seelisch ausgebrannt.

24.01.2009 23:29 • #13


Ixmugl, du hast recht. oft wollen (meine?) freunde gar nicht immer "diese ernsthaften gespräche" mit viel ernsthaftigkeit und schwierigen themen zum nachdenken. andere themen sind einfacher.
auch ratschläge, die ich gebe, wenn jemand ein problem hat werde oft einfach nicht angenommen obwohl ich mir mühe gebe.
wahrscheinlich haben sie angst wenn ich anrufe man müsste ne stunde telefonieren oder sich mit mir treffen (ich rede nicht immer ernsthafte sachen sondern mache eigentlich auch oft scherze): einmal hat eine ehemalige freundin gesagt, was ich ganz schlimm fand, aber wahrscheinlich vielen ?freunden von mir so geht- "ich finde es eigentlich ganz nett mit dir zu telefonieren, aber du willst dich dann immer mit mir treffen"
vielleicht wollen sie einfach gar nicht nicht die art von freundschaft die ich möchte.
ich habe letztes jahr schon zweimal so schlimm gefühlt dass ich dachte ich halte es nicht mehr aus. richtig leer.

24.01.2009 23:41 • #14


Hallo Lara,
ich hoffe es ist nicht schlimm dass wir in deinem thread hin- und her schreiben.
geht es dir eigentlich mittlerweile besser? hast du freunde in deiner nähe gefunden? ich wünsche es dir.
ein verein habe ich mir auch schon mal überlegt. aber da ist wieder dieses gruppenproblem: alle kennen sich.

24.01.2009 23:45 • #15


Groucho
Hallo Lara,

ich bin erst vor ein paar Tagen auf das Forum gestoßen. Dein Beitrag hat mir irgendwie aus dem Herzen gesprochen. Ich war auch immer eher etwas abseits gestanden weil ich nie den Quatsch mitmachen wollte, der halt in der Jugendzeit so 'inn' ist. Wenn du deinen eigenen Weg gehst isolierst du dich halt zwangsläufig von den andern die in der Herde mitlaufen. Aber deswegen alles mitmachen was einem nicht liegt kann auch keine Lösung sein. Bekanntschaften schließt man immer wieder, leider ist es bei mir so daß ich nur zu wenigen Menschen eine gewisse Nähe und Verbundenheit spüre. Bei den Bekannten die vom Charakter her nicht zu mir passen bleibe ich auf in deren Gesellschaft irgendwie einsam weil ich einfach keinen tiefen Kontakt aufbauen kann oder will.
Oberflächliche Bekannschaften 'geben' mir einfach nichts und ich verfolge sie dann auch nicht weiter. Die wenigen Menschen bei denen das anders war haben sich auch weiterentwickelt durch Beruf/ neue Partner oder Umzug so daß die Anzahl langsam gegen Null geht.
Leider weiß ich auch keine Rat wie man seine 'Seelenverwandten' finden kann. Ich bin sicher sie sind da, vielleicht sogar in unmittelbarer Nähe aber keiner traut sich irgenwie offen miteinander zu reden. Stattdessen beschränkt man sich zum Schutz auf irgendwelche Banalitäten.....

LG Groucho.

PS in welcher Region wohnst du denn?

28.01.2009 16:30 • #16


Angel-Eye
Hey Süße!!

Erst mal fühle dich herzlich gedrückt von mir!! Das du nicht alleine bist, wirst du an den vielen lieben Antworten ja schon gemerkt haben.

Mir ging es exakt genauso wie dir! Ich bin jobmäßig umgezogen. Mein Freundeskreis war immer schon sehr überschaubar und die waren natürlich alle weit weit weg. Als ich also anfing in einer fernen fremden Stadt, hatte ich absolut nix. Ich hatte tierisch Probleme mit Panikattacken weswegen ich zu einer Psychotherapie ging. Der gute Mensch gab mir halt auch den Tipp einfach rauszugehen, in Kneipen oder sonstwo, um Menschen kennenzulernen... Das ist aber hier nich so einfach. Lebe in ner Gegend, wo man schwer in neue Kreise rein kommt. Und meine Angst hat das natürlich auch gerne untergraben.

Also war ich lange lange Zeit zu Haus und allein. Ich hab mich auch ins Internet geflüchtet. Über ein Online-Rollenspiel (wir wollen ja mal keine WErbung machen) hab ich mich mit Leuten unterhalten um wenigstens etwas Kontakt zu anderen zu haben.

Aber ich hab mich dann überwunden und mich rausgetraut. Indem ich einfach Dinge begonnen habe, die mir immer schon Spaß gemacht haben. Ich habe z. B. einen Volkshochschulkurs gemacht, habe wieder mit dem reiten angefangen... etc. und ich hatte super Glück mit den Arbeitskollegen. Das hat bestimmt nen halbes Jahr gedauert, aber als es ans laufen kam, war ich fast nur noch unterwegs.

Ich hab zwar immer noch keinen riesen Freundeskreis, aber das will ich auch nicht. Und ich bin im Moment froh, wenn ich auch mal nen Abend für mich sein kann!!

Bitte nimm dir ein Herz und geh in die Welt! Da draußen warten auch ganz ganz viele liebe Menschen auf genau DICH! Such dir einen Weg dem du traust und verlass dich auf dein Gefühl.

Und das wichtigste: GEB DICH NIE AUF! Du bist super so wie du bist!

Ganz ganz ganz liebe und sonnige Grüße!!

Deine Angel-Eye

28.01.2009 20:11 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von HalloAnna:
Hallo ihr alle,
es tut gut eure Beiträge zu lesen.
Bin ich verrückt? Ich mag einfach keine oberflächlichen Kontakte und kann es nicht verstehen warum so viele Menschen so rücksichtslos sind. Ich tue niemanden was und kann soviel geben.
Bitte um Antworten!
LG



Nein, Du bist nicht verrückt. Dir fehlt das Gefühl für Deinen Selbstwert. Das ist leider, wie sooft die Wurzel allen Übels.

Und fehlendes Selbstwertgefühl bedingt "seltsames Verhalten", auch wenn Du das selber so nicht siehst. Und so kommt auch Dein Rad ins rollen und Deine kommunikativen Negativ-Prophezeiungen gehen in Erfüllung. Klappt immer, ehrlich

Simply your life, was der Vorredner anspricht, ist nett. Durchaus lesenswert.

Auch empfehlenswert, aber nicht ganz easy zu lesen, ist "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls", ich müßt nachsehen, ich glaube von Nathaniel Brandon oder so ähnlich...

Unterm Strich aber kann man eigentlich immer festhalten, dass es an einem selber liegt, seltenm an anderen.

Dennoch kann ich die Welt um mich herum nicht freisprechen. Meine Situation, arbeitslos, Wohnung gekündigt, und, und, und... Kein Mensch, bei dem ich gerne gesehen war...

Inzwischen neue Wohnung gefunden, Job in Aussicht, usw.... Jetzt will jeder der sein, der mir auch in schkechten Zeiten beigestanden hatte... Ja, nee, iss klar...
Genau meine Theorie: Wenns Dir Käse geht, hilft Dir genau 1 einziger: Du selber!

Irgendwie traurig, ne? Ist aber so.

Grüße, Kai

14.02.2009 23:39 • #18


Text gelöscht

02.08.2009 13:07 • #19


Hallo,

ich wundere mich immer wieder, dass viele Leuten in Foren schreiben, dass sie sich so alleine fühlen, Oberflächlichkeit nicht mögen und gerne sowas wie eine/n Freund/in an ihrer Seite hätten. Allerdings habe ich nun schon zig Mal genau mit diesen Leuten die Erfahrung gemacht, dass vielleicht zwei mal hin-und hergeschrieben wird, und dann kommt plötzlich genau von diesen Leuten nichts mehr. Kann mir das bitte mal jemand erklären?

LG,
paulinchen

03.08.2009 09:55 • #20



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