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Wenn es sowas wie Schicksal gibt, wie weit kann man es dann selbst beeinflussen?Ist Schicksal das Ziel oder der Weg dahin?
Wenn jemand sagt, dass etwas so und so geschehen muss (also jetzt im negativen Sinne) beschwört er/sie es damit herauf?

Würd gern eure Meinungen und Ansichten davon hören... ...es lässt mich schon lage nicht mehr los.

LG

Leo

28.05.2009 15:21 • 29.05.2009 #1


11 Antworten ↓


Nein, von Außen kann nichts kommen, aber aus deinem Inneren,je mehr du von Dingen überzeugt bist, desto eher treten sie ein, die sich selbst bewahrheitende Prophezeihung. Dein Unterbewusstsein sorgt dann für die Umsetzung DEINER Gedanken. Also kannst du es ( das Unterbewusstsein ) auch stärken durch Suggestion, Autosuggestion, Affirmationen.

28.05.2009 16:30 • #2



Schicksal

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ich beschäftige mich auch schon lange mit dem schicksal glück was das genau bedeutet wie man es hat oder beeinflussen kann...
und ich denke das man das glück schon beeinflussen kann genau wie das schicksal!
also zum teil können wir was für UNSER glück tun !!

28.05.2009 16:54 • #3


Hallo ~leo~

Meiner Ansicht nach gibt es keine Vorherbestimmung (Schicksal).

Es handelt sich um ein Kunstwort, ähnlich wie die Bezeichnung Gott.
Beide Wörter dienen nur dazu, Dinge zu erklären, die ohne wirkliches Wissen nicht erklärbar sind, oder sie dienen dazu, Verantwortung auf etwas Imaginäres abzuschieben.
Nichts ist Vorherbestimmt, und niemand hat eine höhere Macht über uns.

LG, omega

28.05.2009 19:01 • #4


elster
Es gibt etwas, das man sich selbsterfüllende Prophezeihung nennt. Wenn man davon ausgeht, eine Sache/ das Leben kann sich nur in negativer Art und Weise manifestieren und immerzu alles auf schwarzmalerische Art und Weise betrachtet, dann wird es höchstwahrscheinlich auch so kommen.
Insofern bist du selber für dein Schicksal verantwortlich.

28.05.2009 19:05 • #5


eine kurze frage an keramikschnecke.... was heißt suggestion?

lg
leo

28.05.2009 21:41 • #6


Ich glaube auch nicht, das man das Schicksal beeinflussen und schon garnicht durch negative Gedanken und dunkle Vorahnungen herbei führen kann....ich habe mir nicht ausgemalt mit 26 einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben zu verlieren, geschweigedenn mich jemals damit auseinandergesetzt, und doch ist es passiert...
Ich finde Omega hat ne super Erklärung dafür..

Liebe Grüße, Judith

28.05.2009 21:57 • #7


elster
Sicher entwickeln sich Angelegenheiten, die man von Anfang an mit negativer Grundhaltung angeht, in der Regel eher negativ. Man besetzt sie doch selber schon so. Wenn man an ein Wagnis mit der Prämisse Klappt es nicht! rangeht, woher soll denn der Erfolg kommen?
Und was hat Schicksal damit zu tun, einen Menschen zu verlieren?
Wenn ein anderer Mensch stirbt ist das nun mal eine menschliche Eigenschaft, wir alle sterben früher oder später, kein Schicksalschlag. Und wenn man von einem Menschen verlassen wird, dann ist es nicht mehr als die Summe aller vorangegangenen Ereignisse...man ist nie und nimmer schutzlos und hilflos ergeben. Was hat das denn mit einem unabänderlichen Schicksal zu tun? Nur wenn eine Sache nicht in eurem Sinne läuft, sondern
anders ( was nicht mal unbedingt schlecht sein muß, wie man manchmal im Nachhinein merkt ) ist das noch lange kein Grund, fatalistisch zu denken, oder?

28.05.2009 22:13 • #8


Es ist jawohl als mein Schicksal zu betrachten einen Menschen zu verlieren, denn ich bin die, die mit Trauer und Schmerz zurück bleibt....und es kann wohl kaum als normal gesehen werden wenn derjenige mit 36 Jahren aus dem Leben gerissen wurde....

28.05.2009 22:21 • #9


Hallo

Bis vor einigen Monaten habe ich auch geglaubt, mein Leben sei von einer Art Schicksal (Gene, frühkindliche Traumata etc.) für immer vorbestimmt, ich hatte mich fast aufgegeben. Heute weiss ich, dass man doch noch sehr viel selber bestimmen (ändern) kann. Diese Erkenntnis habe ich nicht alleine gewonnen, Menschen aus diesem Forum haben mir dabei sehr geholfen.

LG, omega

28.05.2009 22:38 • #10


elster
@Juna
Menschen sterben nicht einfach so, es gibt nun mal Zwischenfälle, Krankheiten und Unfälle. Jeden kann es treffen und andere bleiben zurück und finden es ungerecht, aber im Grunde genommen ist es nicht so. Es ist eine Tatsache, dass das Leben nun mal endlich ist und der Mensch ist nun mal gewissen Dingen ( die er oft selber mitverschuldet hat, wie Krankheiten, Unfällen, Unachtsamkeiten anderer ) ausgesetzt. Das kann dich sehr wohl treffen, aber nach einer Zeit der Trauer solltest du dich nicht für alle Zeiten von einem durch eine vermeintlich schicksalhafte Konstellation verschuldeten Ereigniss entmutigen lassen, es geht weiter und je älter man wird, desto öfter wird man nun mal gebeutelt. Ich kenne Leute, die kleine Kinder verloren haben und selbst die sagen, das es nun mal keine andere Möglichkeit gibt, als dieses Trauma aktiv anzugehen, oder zu verzweifeln und zu erstarren, weil man es für Schicksal hält.

28.05.2009 22:58 • #11


@ Elster : Sicherlich hat jeder seine Einstellung dazu, und die will ich auch niemandem streitig machen, aber es ist sicherlich auch schwierig grade diese Situation zu beurteilen wenn man selbst noch nicht davon betroffen war, was ich im übrigen keinem Menschen dieser Welt wünsche....das es passiert weiß ich auch, aber es war in meinem Fall weder Unfall,noch Krankheit....und vielleicht bringt diese Einstellung zum Tod,die Du und Deine Bekannten haben einfach auch die Zeit, und da ist bei mir bei weitem noch nicht viel von vergangen....ich ergebe mich dem Schicksal auch nicht, aber es ist schon schwer damit zu leben...

Liebe Grüße, Judith

29.05.2009 18:42 • #12



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