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single-1985
Eigentlich wollte ich es nirgends posten, aber irgendwie muss ich das jetzt einfach mal raus lassen. Egal, was andere sagen oder denken oder gar dazu verfassen werden.

Mit neun Jahren, ich erinnere mich zurück, da habe ich mein Kopfkissen an mich gedrückt und mir innerlich vorgestellt der rote Power Ranger liegt in meinem Bett. Innerlich habe ich Dialoge geführt mit ihm. Jeden Tag. Glaubt mir. Es war einfach eine Flucht vor der Realität. Der Stress zu Hause und die ganzen anderen Sorgen und Ängste die ich damals hatte. Er hat mir so zusagen oft am Ende des Tages gezeigt, dass es Menschen gibt, die einem wichtig sind - klingt total bescheuert, ich weiß. Schließlich war er ja nur in Gedanken bei mir. Doch ohne diese Traumfigur, die ja in der Realität existiert hat, zumindest die Person, wenn auch nicht als Power Ranger ... jedoch bin ich heute glücklich darüber, dass es diesen Schauspieler gab. Er war soetwas wie ein Bruder für mich oder so eine Art Ersatz als Vater, wobei er ja dann mit 10 hätte Vater werden müssen, aber egal. Lassen wir das:-)

Als er von der Bildfläche verschwand, so verschwand er auch langsam aus meinen Gedanken. Der Fantasy-Freund, war somit gestorben. Bis ich einen Menschen, einen realen Menschen begegnet bin, als ich 15 war. Er ging in meiner Klasse und wen wunderts ... er sah fast genau so aus Anfangs schien alles Glück der Welt auf meiner Seite gewesen zusein. Er besuchte mich an Weihnachten, machte mir Geschenke usw, doch wirklich etwas, hatten wir nie. Also keine Küsse oder sowas in der Art. Ich schätze, dass der Einfluss seiner Eltern und der seiner Freunde einfach zu groß gewesen war. Wie würde es auch aussehen, wenn ein Grieche sich zu seiner gleichgeschlechtlich bekennen würde. Nun ja ... nach der Zeit, wurden die Gespräche immer weniger und er redete nur noch mit mir, wenn niemand anderes aus der Klasse in der Nähe war. Er wollte einfach nicht wie ich als Schwuchtel abgestempelt werden. Das war ich schließlich. In Mülltonnen gesteckt, bespuckt, geschlagen und das nur, weil ich keine Frau haben will, aber lassen wir das. Darum geht es jetzt nicht.

Über neun Jahre lang, hingen meine Gefühle an ihm. Egal was ich versuchte. In Träumen verfolgte er mich. Sokam es, dass ich ihm 04 in einem Brief meine wahren Gefühle offenbarte (falsch geschrieben oder?) und ein paar Tage danach, stand er tatsächlich unter meinem Fenster und rief MAUSI - gleichgeschlechtlich gehts nicht mehr. Doch bevor ich überhaupt realisierte, dass er es war, da war er auch schon wieder weg. Ich wohnte zu dieser Zeit in der Innenstadt und viele pöbelnde Typen liefen dort herum. Es war das letzte mal, dass ich seine Stimme zu mir rufen hörte. 4 Jahre später, schrieb ich ihm erneut, doch kam keine Antwort. Ich hang fast neun Jahre an ihm. Auch wenn ich absolut mal verliebt war oder ihn einige Monate aus meinem Gedächtnis entfernen konnte. In Momenten der Einsamkeit, kam er immer wieder zurück in meinen Träumen. Heute ist er mir egal. Liegt wohl daran, dass ich mir ernsthaft Gedanken über diesen Typen gemacht hatte und meinen Verstand eingeschaltet habe.

Jetzt ist er zwar weg, doch die Einsamkeit die ist da. 2008, zerbrach eine Welt für mich. Dank einer heftigen Panikattacke, leide ich jetzt unter einer schweren Herzneurose und muss diverse Medikamente nehmen. Im November fängt die Psychotherapie an und ich hab voll keinen Bock darauf. Hinzu kommt die Arbeitslosigkeit, wegen der Angst halt und das ständige pleite sein. Ettliche Tage im Monat, muss man hungern und sich mal etwas kaufen bzw. leisten können, ist schon mal nicht drin. Dieses Jahr, war mein Highlight: ein Tisch, denn ich hatte 9 Monate keinen. Der Tisch kam 17 EUR und wenn ich sage, dass dies mein Highlight war, dann ist es so. Ein Richter verurteilte mich zu zwei Monaten, weil ich ein Paket mit der Post versendet habe und nicht mit Hermes - total dumme Geschichte, die jetzt demnächst vorm Landgericht weiter ausgetragen wird und das ohne Anwalt - ja hallejulia ... aber gehört auch nicht zum Thema.

Schon seitdem ich denken kann, will ich einen Menschen, der mich liebt und den ich ebenfalls liebe. Einseitige Liebe bringts einfach nichts. Da kann er noch so nett sein usw. Wenn ich nichts empfinde, dann empfinde ich einfach nichts. Ohne Schmetterlinge geht nichts und wenn man den jenigen nicht mal in die Augens chauen kann, dann geht es erstrecht nicht. Tagtäglich sitze ich vorm Rechner, bin in zig Internetportalen angemeldet und erhoffe mir immer den einen endlich zu finden bzw. das er mich anschreibt. Doch die Leute die mich anschreiben, sind weit über meiner Alterssuche oder sehen aus wie die Kinder von der Merkel und dem Westerwelle, gemischt mit ein bisschen *beep* und Bush. Es geht mir nicht ums Aussehen - das Gewisse Extra muss einfach da sein. Schöne Augen und gepgfelgte Hände. Ich stehe z.B nicht auf mollige und jeder regt sich auf, dass ich zu wählerisch sei. Das bin ich aber nicht. Ich erinnere mich an diesen einen Typen an der Kasse. Das war 2005. ich habe ihn nur von der Seite gesehen und mir flogen fette, dicke Fledermäuse durch den Bauchraum. Das Herz raste und ich war verliebt. Ich stellte mich sofort an seine Kasse. Der Typ war schnuggelig. Zwar hatte er viele Narben im Gesicht und mehr Pickel als freie Hautstellen, aber er hatte dieses gewisse extra. Etwas, was einen anzieht. Ich kaufte jeden Tag ein. Manchmal bis zu 10 mal gleichgeschlechtlich war er leider nicht.

Schon immer hatte ich Poster an meiner Wand hängen. Männer natürlich - OK und abundzu hängen auch ein paar Frauen da, aber auch nur weil ich sie toll finde (Britney Spears, Aguilera). Mein jetziges Wohnzimmer, ist mit 17 großen Postern beklebt - also die Wand Zac Efron klebt da. Ich wollte ihn nicht so oft an die Wand klatschen, aber wenn ich diesen Menschen sehe ... in diese Augen, dann wird mir warm ums Herz und ich fühle mich irgendwie heimisch. Da ist eine Magie, das ist unglaublich. Zuvor wollte ich immer einen starken Mann wie Jensen Ackles oder Chad Michael Murray oder auch Justin Timberlake, doch die Zeiten sind vorbei. Zwischendurch ist es auch mal Chris Watrin, aber Zac regiert zu Zeit meine Gedanken. Ich weiß, dass es Träumerein sind, aber das ist ja egal. Wenn man niemanden hat, dann kann man nur noch Träumen, aber genau dieses nur noch, kotzt mich an. Ich schlafe mit Geistern. Liege Stundenlang mit geschlossenen Augen im Bett, drücke mein Kissen und da kommen sie wieder - die Dialoge, die man innerlich führt. Gedanken und Gespräche, unreale Gespräche, die einen glücklich machen, bis man einschläft.

Schon oft, habe ich Typen gedated, doch nie kam das dabei raus, was ich mir erhoffte. Einer sah sogar mal aus wie Zac Efron, zumindest das Gesicht. Aber das wurde auch nichts. Der wollte wie es aussah nur den schnellen Spaß.

Ich frage mich echt, wieso ich so allein bin ... OK, ich bin kein Model und kann auch sonst nichts großartiges bieten, aber liegt es wirklich daran?
Das klingt vielleicht blöde, aber manchmal wünscht ich echt, dass da eine Schulter wäre, eine Schulter von einem Menschen, den ich liebe, wo ich mich anlehnen kann und einfach mal so fett ausheulen könnte. Doch wie ebscheuert sieht es aus oder würde es aussehen, wenn ich sofort mit der Tür ins Haus fallen würde? Das wäre doch oberpeinlich. Auf Partys etc. gehe ich wegen der Herzneurose nicht. Bin auch so kein Partytyp, dennoch ging ich bevor die Angst kam, gerne auf Konzerte usw. aber das ist Vergangen ...

MAn liegt da nachts im Bett und drückt sein Kissen auf sich. Man wünscht sich nichts mehr als einen Menschen auf sich zu spüren, wie die Bäuche sich berühren, die Hände des anderen einen halten und an sich drücken. Schöne Worte am morgen, mit denen man geweckt wird. Flüsternde Sachen, die einen rattig machen. Einfach in Boxershorts unter der Decke liegen und herumalbern. Zusammen duschen, den Partner einfach zu spüren an und in sich. All dies will ich, bekomm ich aber nicht. Sex ist ein kurzer Kick und diesen Kick, hatte ich oft genug. Der langweilt mich sowas von ...

Oh man, dass ist wie Tagebuch schreiben hier

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal mehr, wieso ich das Öffentlich niederschreibe, aber na ja ... es ist einfach komisch, wenn man niemanden mehr hat. Meinen Vater kenne ich nicht, Freunde sind fort, halt weil ich gleichgeschlechtlich bin und die, die ich noch habe, wohnen verteilt in Deutschland. Man sieht sich ein, höchstens zwei mal im Jahr und das wars dann. Mit der Familie, habe ich nichts mehr zu tun. Außer mit meiner Mutter und meinen jüngeren Bruder, doch da war gerade erst eine heftige Auseinandersetzung und die werden mich jetzt auch eine Weile nicht mehr sehen. Ich bin sozusagen ganz allein auf mich gestellt. Früher habe ich immer gesagt, dass ich niemanden brauche, um mich komplett zu fühlen, doch seit der Herzangst, sehne ich mich nur noch mehr nach jemanden. Ich lag so oft im krankenhaus und niemand war da. Niemand und irgendwie bekomme ich langsam die Einstellung, dass wenn ich sowieso jedem egal bin, es mir auch egal sein kann, was als nächstes kommt. Das ich überhaupt noch diese Ängste habe, wundert mich. All meine Zukunftspläne, alles ist Sinnlos geworden. Zu nichts habe ich mehr Bock. Ja, manche nennen es Depressiv. Dann soll dem halt so sein, aber ehrlich gesagt reichen mir schon die Betablocker und die Angstpillen. Brauch da nicht noch mehr Chemie in mir. Oh mann ... Kopf schüttel und jetzt ins Bett gehe ... aber toll das alles mal Öffentlich zu sagen bzw. zu schreiben. Wer weiß, was als nächstes kommt ...

Euch einsamen da draußen alles Gute und viel Glück ...

26.09.2010 00:53 • 26.09.2010 #1


4 Antworten ↓


hallo single-1985

habe dein posting durchgelesen. gut, dass du das alles mal so runtergeschrieben hast.
mir geht es auch manchmal ähnlich. obwohl ich freunde und bekannte habe. aber jeder hat ja auch mit sich zu tun.
dieses forum hier ist schon eine große hilfe.
ich wünsche dir, dass es in zukunft besser läuft.

Lieben Gruß - Annette

26.09.2010 07:15 • #2



Einsam, unzufrieden, alles läuft schief

x 3


single-1985
Danke dir

26.09.2010 10:30 • #3


Hallo Single,

Mir scheint du machst gerade eine schwere Zeit durch. Es scheint so als würde bei dir Nichts klappen. Aber bitte tu mir und dir selbst den Gefallen: Häufe deine Probleme nicht zu einem Berg auf. Das hab ich früher auch so gemacht, und das Ergebnis ist dass man wie betäubt vor einem Haufen schei. -excuse my French- steht und nicht weiß wo man mit dem Schaufeln überhaupt anfangen soll. Man ist gelähmt und demotiviert, weil man in Gedanken die Dinge riesig und groß zusammen türmt, und natürlich kann man nicht Alles auf einmal lösen. Das kann aber keiner. Kein Mensch schafft es im Treppenhaus ohne Anlauf von Stufe eins bis 20 zu springen. Aber eine Stufe nach der Anderen nehmen, zwischendurch auch mal ausruhen - das schafft Jeder. Und am Ende kommt man dann auch oben an. Es dauert vielleicht etwas länger, ist vielleicht nicht immer einfach, aber es geht.

Deswegen folgender Rat: Notiere dir deine Probleme auf einem Zettel, ganz altmodisch. Verbinde das eine was mit dem Anderen zusammen hängt. Dann hast du schon mal gewisse Cluster, siehst vielleicht, was sich von selbst auflösen würde wenn das größere Problem vom Tisch wäre. Dann ordne nach Priorität.

An aller-erster Stelle sehe ich bei dir die Therapie. Alle Medikamente nutzen nichts ohne Therapie, darum ist es ein guter Schritt dass du jetzt eine beginnst. Auch wenn du gerade keine Lust darauf hast - gib der Therapie zumindesz eine Chance. Ich litt wie du auch unter Krankheitsängsten, hatte angst mein Herz macht nicht mehr mit, hatte Panikattacken, und war das Ganze nach etwa 6 Monaten schon wieder los. Die Therapie hat mich gerettet, wirklich. Ich bin froh, mich dazu gezwungen zu haben, auch wenn es nicht immer einfach war. Aber es war für mich der Sprung zurück ins Leben.
Weißt du was mir übrigens am Besten gegen die Herzangst half? Sport. Immer wenn das Herz raste und ich dachte Das war's jetzt! bin ich auf's Rad gehüpft und hab los gestrampelt. So lange bis ich wirklich keuchend über dem Lenker hing. Ich war durchgeschwitzt und völlig am Ende, aber ich merkte nach und nach: Mein Herz KANN gar nicht kaputt sein. Sonst würde es das Alles gar nicht aushalten. Und so fasste ich nach und nach immer mehr Vertrauen in mein Herz, in meinen Körper, in meine Ärzte, und schließlich fand ich heraus dass es mir besser tat den Tag mit so vielen Erlebnissen wie möglich vollzupacken anstatt allein Zuhause zu sinnieren - und ab da ging es aufwärts. Teilweise war ich auch so gemein und hab meine eigene Angst gegen mich verwendet, aber so dass sie mir nutzte. Ich hab zum Beispiel Angst gehabt draußen Panikattacken zu bekommen, also blieb ich Zuhause. Aber ich hatte ja auch Angst dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle, und Zuhause wäre ich dann gestorben, aber unterwegs waren Leute und die würden den Notarzt rufen falls ich umkippe - der Gedankengang, so blöd er jetzt für mich klingt, hat mich damals dazu getrieben rauszugehen und unter Leute zu gehen, und das tat mir im Bezug auf die Erkrankung sehr gut, ohne das sich es damals wusste.

An zweiter Stelle würde ich den Job ansiedeln. Ein Job bringt nicht nur mehr Ansehen und mehr Geld, er macht nicht nur attraktiv und glücklich, er macht auch gesund. Wir Menschen wollen uns beweisen und zeigen was in uns steckt. Deswegen haben Arbeitslose häufiger psychische Probleme als Menschen im Job. Ihnen fehlt es nämlich, sich beweisen zu können. Und der Kontakt zu Anderen tut gerade auch in der Angstzeit gut.
Nur Zuhause zu sitzen und im Selbstmitleid zu baden, seinen Problemberg zu betrachten und zu lamentieren, das tut bestimmt eine Zeit lang gut, aber helfen tut es leider nicht.
Vielleicht wäre dir schon mit kleinen kostenlosen Hobbies geholfen, zu denen du dich regelmäßig aufraffen müsstest, gemeinsame Treffen eben. Außer dem Anreiz das Haus zu verlassen brächten sie dir auch Kontakte und, ganz wichtig, über lange Zeit bestimmt auch Freunde. Vielleicht wäre auch ein Ehrenamt was für dich. Das kostet nichts außer Zeit und Geduld, aber man bekommt so viel dabei zurück. Ich hab selber mal in einem unterfinanzierten städtischen Kinderhort ausgeholfen, und das war die mit Abstand tollste Zeit meines Lebens. Die Kids um mich herum, die Eltern beim Sommerfest, die Betreuerinnen die mich mit der Zeit langsam akzeptierten und in ihre mitte aufnahmen, mich dann auch mal ins Schwimmbad oder zum Essen einluden.. das war klasse! Ich war danach so dankbar dass ich sogar noch einen Spendenaufruf gestartet habe, da konnten dann Eltern ihre gebrauchten Spielsachen spenden und ich hab Alles in den Hort gebraucht. Die Kinder haben sich sehr gefreut, denn es mangelte dort wirklich an so gut wie Allem. Das Gefühl etwas Gutes zu tun, gemocht und gebraucht zu werden, Anderen helfen zu können - das macht einen Menschen viel glücklicher als wenn man z.B. für sich selber was kauft. Da kann man sein Glück ja nicht teilen. Das ist beim Ehrenamt ein Glück das viel tiefer geht als solche Kleinigkeiten die man nur für sich selber tut.
Lass es dir mal durch den Kopf gehen, und schau inwieweit das mit deiner Krankheit zusammen geht. Du wirkst auf mich wie der Typ Mensch der da richtig aufgehen könnte.

Und dann, mit der Beschäftigung, mit dem Rausgehen, mit dem Ablegen deiner Ängste und der Rückkehr ins Leben, ich denke, dann wird sich auch der Rest ergeben. Oder wird zumindest lösbarer werden als er dir im Moment erscheint.
Denn du musst auch Eines klar vor Augen sehen: Vom Zuhause sitzen und Kissen drücken wird die Welt vielleicht schön für dich, aber Andere wissen ja gar nicht dass es dich überhaupt gibt. Du musst schon rausgehen, dich zeigen, positiv zu dir selber stehen. Das spüren die Anderen. Und dann interessieren sie sich auch für dich.
Im Moment bin ich bei meinem Freund zu Besuch, da wohnen 30 Studenten. Und welche davon kenne ich? Nicht die die ich nur durch's Fenster von Außen am Schreibtisch hocken sehe, nicht die die mit dem mp3-Player im Ohr stumm an mir vorbei laufen, sondern die die mich täglich grüßen, die die mir ihre Milch ausleihen obwohl sie dafür nur in der Unterhose die Tür aufmachen müssen, und die die mir die Wäsche aus der Trommel tun und vor die Tür bringen weil ich vergessen hab mir den Timer zu stellen wann meine wäsche fertig ist Menschen, die Andere glücklich machen, werden selber glücklich, und sie werden gesehen.


Aufmunternde Grüße,
Bianca

26.09.2010 14:53 • #4


Hallo Single,

ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen. Und finde es gut, dass du sie dir mal von der Seele geschrieben hast.

Aber letztendlich denke ich: In Wirklichkeit suchst du, unbewusst und verständlicherweise, deinen Vater und die nie gehabte Vaterliebe.

Du wirst m.E. erst diese uralte, bisher verdrängte Leere und Trauer ausgraben und durchleben müssen. Erst dann kannst du im Hier und Jetzt mit einem realen Partner richtiges, nachhaltiges Glück erleben.

26.09.2010 18:07 • #5




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