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L

lonanon
Gast

Ich fühle mich auch schrecklich alleine.


Ich habe eine Freundin, die ich nicht liebe,

habe Kinder die ich zwar liebe aber nicht wollte,

habe viele Menschen um mich herum, obwohl ich allein sein will.

Menschen deren Lebenseinstellung ich hasse, die ich aber nicht vermeiden kann.

Menschen die alle nur mein Bestes wollen, mich aber nicht verstehen.

Ich habe eine Krankheit, die mich zwar leider nicht umbringt,

die man aber auch nicht heilen kann.

Mir ist das egal, denn mein Reizdarm und meine Sozialphobie sind es,

die mein Leben wirklich kaputt gemacht haben.

Ich habe von der großen Liebe geträumt, davon etwas zu verändern,

ausgetretene Pfade zu verlassen, etwas neues auszuprobieren,

Konventionen zu brechen.

Aber wenn ich in den Spiegel gucke, sehe ich nur einen Mann,

der immer älter wird, der das Gefühl hat, dass das Leben langsam

gelaufen ist, in dem die Seele eines kleinen Jungen steckt,

der noch nie angefangen hat zu Leben.

Alles was mir jemals wichtig war im Leben, hat sich in sein genaues

Gegenteil verkehrt, so wie ich es eigentlich vermeiden wollte.

Und jeder Versuch daran etwas zu ändern, wird im Keim erstickt.

Früher konnte ich manchmal wenigstens noch mit anderen Menschen

reden. So wie ich mich wirklich fühle und was mich beschäftigt,

ohne die Maske zu benutzen, die sonst notwendig ist um akzeptiert

zu werden. Aber inzwischen ist die Situation so grotesk, dass man

eigentlich nur noch wahnwitzig darüber lachen kann.

Die Hoffnung, daß sich daran jemals noch etwas ändern wird, habe ich

aufgegeben. Selbst das ist mir eigentlich gleichgültig.

Das einzige was ich mir nicht auch noch wegnehmen lassen werde, sind

meine Träume. Und mit denen werde ich jetzt ins Bett gehen auch

wenn ich weiß dass es immer welche bleiben werden.

30.03.2015 #1


213 Antworten ↓
C

Cathy
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Hallo Sternenstaub,

ich versuch mich Heute mal kurz zu fassen
was ich wiedermal verkackt habe...sorry...ich mag nur nicht irgendwelche Statements schreiben ohne mich zu erklären.

Hab Gestern ca 3 mal eine Antwort geschrieben und nicht abgeschickt...

Ok, wenn ich für einen Moment außer Acht lasse, dass Dir bestimmte "Zustände" wirklich richtig schaden, dann muss ich aber trotzdem den Hut vor Dir ziehen! Du bist unglaublich Willensstark, Zielgerichtet, Mutig und Energiegeladen - und keineswegs schwach und orientierungslos...ich meine das ganz ernst! Du willst seit 3 Jahren diesen Mann für Dich - und gleichgültig was alles dagegen spricht, gleichgültig wie professionell und unerreichbar er ist, egal was er Dir sagt, egal was das für Deine Psyche bedeutet....Du verfolgst ein Ziel - diesen Mann für Dich zu gewinnen. Das erstmal vorweg...das hat mich Gestern, als ich Deine letzte Antwort las echt umgehauen und beeindruckt.

Als Therapeut nimmst Du ihn aber keineswegs ernst - Du machst die Regeln

- entweder Du kannst ihn weiter regelmäßig als Mann sehen oder Du brichst Deine komplette Behandlung ab - als ob ER der Grund für Deine Erkrankung/Störung wäre oder die einzigste Möglichkeit etwas dagegen zu tun.

- vor einem Jahr hast Du, weil er auf Dein Geständnis professionell reagiert hat - ohne irgendwelche Alternativen für Dich in Betracht zu sehen oder Dich nach einem anderen Therapeuten umzusehen ganz simpel GAR NICHT mehr behandeln lassen - hast für DICH entschieden Du willst keine Behandlung.

Entweder ER (der Mann) oder gar keine Behandlung...ER hatte gar keine Wahl außer Dich zu kontaktieren,denn Du hast Dich sicherlich nicht offiziell (durch eine schriftliche Erklärung)aus dem Patienten-Therapeutenverhältnis ausgeklinkt, er war also rein professionell weiterhin dein behandelnder Thera und konnte Dich nicht einfach so rumrennen lassen

- wenn Du Dir einen anderen Thera gesucht hättest, dann wär er von dem kontaktiert worden, auch die Krankenkasse wird sich bei ihm gemeldet haben und wollte wissen warum die Therapie unterbrochen wurde - für Dich ist das alles rein privat und persönlich...für ihn nicht.Du bist seine Patientin und dementsprechend hat er eine ganz klare Fürsorgepflicht.
Du warst und bist eindeutig therapiebedürftig, er konnte rein professionell gar nicht anders reagieren außer zuzusehen, Dich wieder in therapeutische Behandlung zu bekommen

Er geht davon aus, dass Dich ein Therapeutenwechsel traumatisieren würde weil DU dort nicht hingehen würdest, weil DU bereits schon einmal mit komplettem Behandlungsabruch reagiert hast, als Du nicht von IHM bekommen hast, was DU Dir von ihm gewünschst und erhoffst hast - denn Dir geht es nicht um die Therapie sondern um ihn als Mann und das schadet Dir ganz fürchterlich. Ich bin kein Profi - aber Dein Thera ist offensichtlich davon überzeugt, dass Du ohne Behandlung komplett abschmierst (traumatisiert), also ist er als Dein behandelnder Thera schon mal rein rechtlich dazu verpflichtet, gleichgültig wie sinnvoll das ist oder nicht seiner Fürsorgepflicht nachkommen in dem Umfang in dem DU das zulässt. Oder hast Du Dich damals bei der Krankenkasse, Deinem Psychater oder anderen übergeordneten Instanzen bescheid gesagt, dass Du die Behandlung aus eigenem Wunsch abbrichst und somit Deinen Thera von seinen Pflichten entbindest?

Du interpretierst seine Aktionen und Worte aber grundweg als persönliche Zeichen der Zuneigung...ich sag nicht, dass er Dich nicht leiden mag...aber er hat als Therapeut und Mensch gar keine Chance gegen Deinen starken Willen, gegen Deine Überzeugung anzukommen.Durch Dein Verhalten (Er oder Behandlungsverweigerung) zwingst Du ihn mehr oder minder dazu, Dir Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.Das ist ein riesen Problem aber noch viel heftiger ist bei der ganzen Sache:Du nimmst ihn als Thera nicht ernst, damit nimmst seine Therapieversuche, die Dir helfen sollen, auch nicht an. Denn:

DU brauchst Deine "Erkrankung" Deine "Persönlichkeitsstörung" und damit auch all die schrecklichen Symptome um das zu erreichen was DU Dir als Ziel/Hoffnung gesetzt hast - ihn als Mann für Dich zu gewinnen.

Ich bin kein Profi und eigentlich sollte ich meine Vermutung nicht mal äußern, aber das was Du für Dich als Liebeskummer oder Verlustängste gegenüber Deiner Freundin interpretierst sind meines unprofessionellen Gefühls nach viel eher Kontrollverlustängste...ne ganz andere Geschichte, eine völlig andere Motivation

Du schreibst z.B. "Ein Leben ohne meine Freundin ist schon hart genug": Deine Freundin ist nicht aus Deinem Leben verschwunden "nur" aus Deinem direkten und unmittelbaren "Wirkungskreis" und "Zugriff" - ich glaube Dir ist gar nicht klar um wieviel besser es auch Deiner Freundin ginge, wenn es Dir Stück für Stück ein bißchen besser ginge - die würde Dich auch lieb haben und mit Dir befreundet sein wollen wenn Du nicht ständig ihre "Hilfe" bräuchtest.Versuch Dir das mal vorzustellen, wie das wär wenn ihr Beide auch einfach nur über irgendwelchen "profanen" Quatsch erzählen, lachen und kichern könntet...

warum Du weiterhin für Deinen Thera "krank" und "hilfebedürftig" sein mußt ist ja klar - jedenfall für Dich - jeder Therapieerfolg würde auch ein mögliches Risiko bedeuten, dass er sich aus Deinem direkten Zugriff zurückzieht, wenn er nicht mehr "verpflichtet" ist bzw. Dich endlich an einen unbelasteten, neutralen Kollegen überweisen oder eine andere Form der Therapie für Dich sucht...

Du glaubst vielleicht sogar, Dir würde es psychisch schlagartig besser gehen, wenn er sich auf eine Beziehung mit Dir einlassen würde...und also fokussierst Du Deine überwältigende Kraft und Energie genau auf dieses Ziel...Dein Thera KANN Dir gar nicht helfen, weil er in seiner Funktion als Therapeut gar nicht zu Dir durchdringt - und das ist ihm völlig klar - er hat nur gar keine Wahl, selbst wenn er das wollte, könnte er wegen DEINES Zustandes, DEINER Fehlentscheidung nicht einfach sagen "dann geht doch und find raus, wie weit und lange Du unbehandelt klar kommst"

Um Deinetwillen erinnere Dich bitte daran warum und unter welchen Umständen Du ihn überhaupt aufgesucht hast. Du konzentrierst Dich seit 3 Jahren darauf, dass er sich und seine Haltung ändert.

Ganz ehrlich ich glaube nicht ein bißchen dass Du Deine Symptome simulierst und einfach nur ohne Rücksicht auf Verluste bockig Dein Umfeld manipulierst - aber wenn ich höre/lese was Du alles auf Dich nimmst, wieviel Energie und Kraft Du darauf verwendest um weiter zu diesem "Mann" gehen zu können, wie schlecht es Dir dabei geht, wie klar Du Deinen Zustand selbst einschätzt, wie klar Dir auch ist, dass Du dringend Hilfe und Therapieerfolge brauchst und trotzdem ganz bewußt jede andere Option für Dich ausschließt, dann macht mir das Angst.

Denn das bedeutet auch, dass Dir die durchaus reale Situation bewußt ist, dass dieser Mann ohne Deine Erkrankung/Störung (Ich weiß ja nicht warum Du eigentlich in Therapie bist)vielleicht gar kein Interesse an Dir hätte...Du ihn ohne das alles vermutlich nie kennen gelernt hättest...und damit bekommt Deine Erkrankung/Störung etwas gruselig Positives für Dich.

Als Außenstehende fällt mir wieder die unerschöpfliche Kraft, Energie und Macht auf die da aus Dir raussprudelt - gerade weil Du seit nunmehr drei Jahren dieses eine Ziel/diesen einen Wunschgedanken verfolgst...wenn das wirklich "nur" ne Übertragungsgeschichte wär, hättest Du - wie ich - schon vor Jahren das Handtuch geworfen und wärst gar nicht in der Lage so selbstbewußt und unbeeindruckt ihm jede Woche wieder entgegenzutreten, jede professionelle Reaktion von ihm als persönliches und verhohlen liebevolles Interesse an Dir umzudeuten. Weißt Du was ich meine? Das hat gar nicht unbedingt was mit reale Chancen einschätzen und Konsequenzen ziehen zu tun, was ich meine - das fällt uns ja allen schwer, gerade wenn wir verliebt sind...ich meine dieses unerschöpfliche Selbstbewußtsein das nicht nur Deine heimliche Hoffnung nährt sondern auch ganz heftigst Dein Verhalten ihm Gegenüber ausdrückt...ganz offensichtlich bist Du auch überzeugt davon, dass Du die Richtige für ihn wärst - was er nur noch nicht gemerkt oder deutlich gezeigt hat...nicht dass ich Dich für eingebildet halte...ich kann darin nur absolut gar nichts "schwaches" und einseitig "abhängiges" erkennen...

Einige Probestunden bei einem anderen Thera oder einer Frau würden Dir vielleicht zum ersten Mal zeigen, wie so eine Therapiestunde ablaufen kann, wenn Du Dich nicht nur aus persönlich/sexuellen Motiven auf Deinen Therapeuten als Mann konzeintrierst und natürlich wünschte ich, Du würdest diese Energie und Willenskraft in Deine Genesung stecken...

19.09.2007 13:02 • #64


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Einsam und allein auf dieser Welt / Betroffene helfen sich

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Cathy
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Hallo Sternenstaub,

vielleicht hat das gar nichts zu bedeuten, mir ist nur aufgefallen, dass Du häufig das Wort "Recht" benutzt und thematisierst.

Zu Deiner Freundin: Die wird Dich und Eure Freundschaft jetzt wesentlich mehr brauchen als Du vielleicht denkst - egal was sie in München tut oder unternimmt, erstmal ist sie jetzt immer und überall die Neue, das heißt auch dass sie sich jetzt zwangsläufig mit sich selbst und "ihrem Kram" beschäftigen muss...das ganze drum und dran was bisher "selbstverständlich" war ist einfach nicht mehr...das fängt mit dem vertrauten Gesicht und dem kleinen Gespräch Frühmorgends beim Bäcker an und hört im schlechtesten Fall mit einem eingeschworenen Arbeitsteam auf, der auf persönlicher Ebene keine "neuen" braucht oder haben will...das bietet ihr natürlich auch ganz viele Möglichkeiten sich selbst weiter zu entwickeln, Erfahrungen zu machen, Menschen kennen zu lernen, die sie in der "alten" Umgebung ganz simpel nicht da waren...

Und für Euch beide ist die örtliche Trennung auch eine Chance...für Dich bietet sich gerade jetzt die Möglichkeit auch Deine Position als ihre Freundin neu zu gestalten, anzupassen und neu zu definieren, Dich selbst auf einem neuen Level kennen zu lernen - Freundschaft heißt ja nicht nur dass man in schwierigen Situationen füreinander da ist, sondern auch und gerade dass man auch in ganz unspektakulären Lebensphasen in ganz "normalen" und undramatischen Momenten miteinander verbunden ist und vor allem dass man sich miteinander und füreinander freuen kann und will...

...ich brauche meine Freunde nicht um mich bei ihnen ausheulen zu können - sondern das Gefühl, dass sie sich mit mir über kleine Erfolge freuen, dass sie genau wie ich auch an mich denken wenn sie ein bestimmtes Lied hören, irgendeinen Quatsch im TV sehen etc

Das Allerbeste wenn etwas positives oder ulkiges in meinem Leben passiert ist, dass ich das sofort und ganz spontan - je nachdem was es ist - mit einem meiner Freunde teilen will - dass wir in Krisen und Notfällen für einander da sind - soweit wir das können - ist gut...dass meine Freunde aber auch ihre schönen Momente und Erfolge mit mir teilen wollen, DAS ist für mich wichtig und sehr sehr wertvoll...egal wo wir gerade sind (hab selbst einige Freunde im Ausland und hab selbst auch schon für einige Jahre im Ausland gelebt). Innerhalb meiner Familie kenn ich dieses positive Teilen so gut wie gar nicht...und diese Familie akzeptiert bis zum Heutigen Tag nicht,

..sieh mal zu dass Du Deiner Freundin nicht nur das Recht einräumst ihren Weg zu gehen, sondern dass ihr Euch weiterhin füreinander und miteinander freuen und motivieren könnt, dass Du sie auf ihrem Abenteuer mental, als Freundin begleitest und unterstützt...das verbindet und gibt wesentlich mehr Sicherheit als sich ständig nur über Krisen und Probleme auszutauschen..nicht dass man das nicht sollte.

Aber wie es sich aus Deinen Erzählungen anhört, neigst Du auch dazu, Dich mit Deiner Freundin vorwiegend über Deine Probleme auszutauschen...das ist für Dich auch nicht gut..auf diese Art und Weise empfindest Du Dich selbst ja auch als vorwiegend negativ - da ist schon ein Automatismus drin "Freundin sprechen heißt: Ich rede über Probleme und Negatives"

...und wenn Du jetzt sagst, du würdest Dich jetzt mehr um ihre Probleme "kümmern", dann ist das auch wieder einseitig...das hört sich so an wie "wenn es ihr schlecht geht, kann sie mich ja anrufen oder mir ne mail schicken"...bestimmt lieb gemeint...aber das ist ja wohl selbstverständlich!

Sag ihr mal auch, dass sie Dir auch von all den neuen und schönen Sachen erzählen soll. Gewöhn es Dir selbst auch an, auch um Deinetwillen...Jetzt wo sich Deine Freundin zwangsläufig vermehrt um sich und ihren eigenen Kram kümmern muss anstatt sich im Zweifelsfall an die Lösung Deiner Probleme zu machen - bietet sich für Euch beide die Gelegenheit diese klar definierten Rollen aufzulösen...Sie kann und darf nicht mehr nur die Zuverlässige und mitfühlende Freundin sein (weil sie ihre Energien und die Zeit auch anders verteilen MUSS), und Du kannst Deine eigene "Rolle" als ständig problembeladene Freundin auch ablegen...das war ja für Euch beide nicht schön...ich sag nicht, dass es Dir damit schlagartig selbst besser gehen wird...aber wenn´s Dir richtig schlecht geht, dann geht´s Dir ja nicht dardurch besser, dass Du es Deiner Freundin erzählst...also kannst Du ihr - und damit auch Dir- auch genausogut auch mal was nettes, was Positives berichten und damit Deine alte, eindimensionale Rolle ablegen...

Das Du im Moment Panikatacken hast ist vermutlich nicht verwunderlich...denn mit dem Wegzug Deiner Freundin verändert sich auch Deine Lebenssituation - bzw. sollte sich jetzt Deine Einstellung zur Freundin, Deine Ausharposition verändern...vielleicht hast Du es genau deshalb bisher einfach vermieden über einen Therapeutenwechsel bzw, eine andere Form der Therapie aktiv nachzudenken...das das so nicht funktioniert siehst Du schon, auch dass die Beziehung zwischen Dir und Deiner Freundin einseitig belastend war - aber aktiv nach einer Veränderung nach anderen Möglichkeiten zu suchen, überläßt Du vielleicht ganz gerne und selbstverständlich Deiner Freundin bzw Deinem Therapeuten...aber letztlich ist es egal was die beiden tun oder sagen...die Frage ist, ob Du die Veränderung möchtest oder ob Du auch hier lieber "abwartest", dass da von irgendwo anders entschieden wird, wie´s weiter geht...die Kasse dreht früher oder später unter Garantie den Geldhahn ab...

Das ist natürlich kaum zu vergleichen - aber würdest Du Dir 3 Jahre lang wöchentlich Spritzen gegen Rückenschmerzen verpassen lassen, die keinerlei Wirkung zeigen? Das ist ne ehrliche Frage - ich kenne einige Leute, die täglich Pillen, die schon vor Jahren nicht richtig gewirkt haben, gegen Krankheiten schlucken, die mittlerweile chronisch sind...meine Nachbarin hatte vor 10 Jahren einen Bandscheibenvorfall, tut schei. weh, ihr Rücken hat sich nie wieder richtig erholt und sie schluckt ziemlich regelmäßig Schmerzmittel und ist rein bewegungstechnisch eingeschränkt ~ auch im Beruf ist sie nicht voll einsetzbar und belastbar..aber neue Therapieformen will sie auch nicht probieren - ich verurteile das nicht, das ist ihre Entscheidung - ich versteh es eben nur nicht...deshalb frag ich Dich frei raus warum DU bisher noch nicht ganz aktiv einen Therapiewechsel ins Auge gefaßt hast...


Es ist Deinem Thera nicht egal wie´s Dir geht...aber es liegt nicht an ihm Dir eine "Veränderung" aufzudrücken - der ist dazu angehalten abzuwägen - nicht nur was für Dich am besten, erfolgversprechendsten wäre, sondern vorranging muss der auch bedenken, wie Du auf die Ankündigung einer Veränderung reagieren würdest und inwieweit Du letztlich selbst Bereitschaft zeigst und vor Allem die NOTWENDIGKEIT zu einer Behandlungsänderung erkennst und anstrebst. Du hast auch schon vor 2 Jahren gesehen und gemerkt, dass diese Therapie Dir nicht wirklich viel bietet, um damit an Dir selbst zu arbeiten...und nun?...Nichts...das hängt tatsächlich nur von Dir selbst ab...keine Sorge ich komm Dir nicht mit Sprüchen wie" Du mußt nur wollen, und positiv denken" - sondern nur dass Dir weder Dein Thera noch Deine Freundin sagen können, wann für Dich der Punkt erreicht ist an dem DU eine Veränderung für notwendig hälst, wann Deine ureigenen "copingskills" für DICH nicht mehr funktionieren...eine von diesen copingskills war für DICH Deine Freundin...solange die in der Nähe war, war es vielleicht gar nicht so "wichtig" ob die Therapie funktioniert oder nicht...Auf keinen Fall möchte ich den Eindruck erwecken als ob die nächtlichen Panikattacken heilsam für Dich wären...aber ich kann mir gut vorstellen, dass die gerade jetzt auftauchen, weil Dir jetzt erst klar wird, wie wichtig die Thera für Dich ist, dass Deine Freundin keineswegs dazu geeignet war diese in irgendeiner Weise zu ersetzen.

16.09.2007 17:49 • #61


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Dr.-Doris-Wolf
Hallo Ionanon,
ich kann gut verstehen, dass du im Augenblick verzweifelt bist, wenn du glaubst, deine Träume niemals erfüllen zu können. Ich frage mich, ob es für dich nicht doch noch eine Möglichkeit gibt, aus deinem Gefängnis auszubrechen.Manchmal übersieht man Möglichkeiten oder nimmt Veränderungen nicht wahr, weil man so sehr davon überzeugt ist, dass es keine Chance mehr gibt. Möchtest du nicht mit Hilfe eines Psychotherapeuten nochmals deine Situation ausloten?
viele Grüße
dowo

#2


N
vielleicht solltest du einen krassen schnitt im leben wagen. du fühlst dich einsam und hast immer nur angst? dann gehe auf sie zu. sage und tue dinge die nur du so willst, sei egoistisch, laß es drauf ankommen, daß alle dich nicht verstehen. du musst nicht mit der masse schwimmen. bleib dir selber treu und wenn du glück hast, dann wirst du eine frau kennenlernen, die genauso denkt und fühlt wie du.
wenn du deine freundin nicht liebst dann zwing dich nicht mit ihr zufrieden zu sein. damit tust du auf dauer niemanden gut.
hoffe alles wird wieder gut.

#3


L

Einsam

Hallo an alle!

Habe mich hier spontan angemeldet, um wenigstens so noch Kontakt zu irgendjemanden an diesem doch so schönen Tag zu haben.

Hier etwas hinein zu schreiben, fällt mir nicht leicht, da ich eigentilch nie über meine Gefühle rede. Aber da es hier einigen wohl auch so geht, sollte ich den Sprung ins kalte Wasser wohl einfach mal wagen.

Ich bin 26, wohne in Süddeutschland und fühle mich ständig einsam. Was nicht bedeuten soll, dass ich keine Freunde habe. Es gibt da schon ein paar Leute, die ich sehr gerne mag, und denen ich auch nicht egal bin. Aber selbst mit denen kann ich nicht über meine ständige Angst reden, ich habe das Gefühl, dass sie es nicht verstehen.

Jetzt zum Beispiel sitze ich hier am Fenster, sehe dass die Sonne scheint, glückliche Menschen an meinem Fenster vorbeilaufen und denke mir: Los raus, die Sonne scheint. Aber der entscheidende Schritt vor die Tür kommt leider nicht. Stattdessen sitze ich hier und bemitleide mich selbst.

Falls ich es dann doch mal schaffe, habe ich das Gefühl unter ständiger Beobachtung zu stehen,... obwohl die Leute da draußen sicherlich besseres zu tun haben, als ausgerechnet mich anzuglotzen. Aber ich werde dieses Gefühl einfach nicht los.

Und da ich auch nie in Discos gehe oder zu sonstigen Veranstaltungen, bei denen man dann doch mal Leute in seinem Alter kennenlernt, bin ich nun auch schon seit ca. 2,5 Jahren Single, was mich noch mehr stresst, denn manchmal tut es einfach gut, wenn man von der Person die man liebt einfach mal in den Arm genommen wird. Mein damaliger Freund hat mich verlassen, als es mit den Depressionen und der Angst los ging. Ein zusätzlicher Schlag... zudem, da er Psychologie studiert... Seit dieser Zeit traue ich keinem Menschen mehr über den Weg.

Zu dieser Zeit begann ich dann mit einer Psychotherapie, die mir auch ein Stück weit half (was ich mittlerweile aber mehr den Tabletten zuschreibe, die ich genommen habe / Citalopram). Die Therapie mache ich nun leider nicht mehr, da ich eine BU-Rente abschließen wollte, mich aber die Versicherung erst aufnimmt, wenn ich 2 Jahre lang keine Therapie mehr mache. Da sitz ich jetzt.... und frage mich wofür das alles.


Und da mir jetzt schon wieder die Tränen kommen, höre ich jetzt lieber auf und hoffe, hier ein paar nette Leute kennenzulernen, denen es auch so geht wir mir!

VG
lotti

#4


tinschti
Hallo,

habe mir durchgelesen, was Du geschrieben hast. Besteht die Möglichkeit, dass Du dich mit einem Stuhl vor die Haustür setzen kannst? Hört sich jetzt vielleicht dumm an, aber wenn du diese Möglichkeit hast, dann tue es und mache dann genau das, wovor du Angst hast. Glotze die Menschen, die an die vorbeigehen an. Schaue ihnen in die Augen, lächle dabei. Mache es jeden Tag, wieder und wieder, ich gebe dir Brief und Siegel, du wirst so dein Selbstvertrauen stärken und dir wird klar werden, dass es normal ist, dass Menschen sich gegenseitig anglotzen.

LG
Christina

#5


L
Hallo Christina!

Ich glaube nicht, dass ich mich hier jetzt mal einfach so auf die Straße begebe.

Sorry, kann sein, dass das helfen kann... nehme Deinen Rat aber ehrlich gesagt gerade nicht sehr ernst.

VG

#6


tinschti
Hallo,

ich schrieb ja, dass es sich dumm anhört, es ist aber mein voller Ernst. Ein Freund von mir hatte das gleiche Problem, egal wo wir waren hatte er das Gefühl er wird von allen Menschen angeschaut. Es ging soweit, dass er nicht mehr raus wollte. Ich redete Tage mit Ihm um ihn davon zu überzeugen, dass er raus muss um wieder zu lernen, dass es normal ist, dass Menschen sich gegenseitig anschauen. Wir haben in kleinen Schritten angefangen und uns tatsächlich bei ihm vor die Tür auf die Treppe gesetzt. Am Anfang trug er eine Sonnenbrille, dann nahm er Sie irgendwann ab und wollte selbst seinen Radius erweitern. Wir setzten uns in den Park, dann in ein Cafe. Das ganze hat ca. 6 Monate gedauert. Er ist auch heute noch recht schüchtern, aber er hat gelernt, dass schauen, ein völlig normales Verhalten des Menschen ist.

LG
Christina

#7


L
Hello again!

Schön, dass Du ihn dabei unterstützt hast....
So eine Freundin könnte ich jetzt auch gebrauchen.

Meine Antwort war etwas patzig, sorry.
Aber ich habe ja schon ein Problem damit durch die Straße zu huschen (so unauffällig und schnell wie möglich), da habe ich echt ein Problem damit, mich hier vor die Tür zu setzen, an einer Stelle zu sein, ohne mich verstecken zu können, das geht echt gar nicht.
Aber danke, weiß dass es gut gemeint war

LG zurück
Anja

#8


E
Hallo Anja,

Ich habe dein Bericht gelesen und das von Christina auch.
Und Sie hat vollig Recht damit, wenn man von was Angsthat, sollte man das gerade machen.
Doch mein Gefühlt sagt, dass es vielleicht Sinnvoll wäre
wenn du Dir Hilfe holst und zwar von eine Verhaltenthreautin.
Denn alleine ist es sehr schwer.
Ich merkte, dass du versucht dein Angst los zu werden, das du hier schreibt und gleich auf Antworten schreibt, ein Hilferuf ist.

Ich kann es Dir das sagen, weil es mir genau so ging und habe die Hilfe angenommen.
Das war nicht gerade sehr leicht gewesen über sein Schatten zu springen.
Aber man schafft es und ist nicht so schwer, weil du damit nicht alleine bist.

Das geht nicht von heute auf morgen und du solltes mithelfen.
Ich wünsche Dir viel Kraft und ich weiß das du es schafft.

Alles liebe
Ella 222

#9


P
hio, ich verstehe solche ängeste sehr gut da ich scho recht lange an sowas und starken depris leide:). das es bei sonnigen wetter besonderst schlimm is ,ist klar da die hitze und der gedanke an die *normalen* leute die draussen in der sonne spas haben scho sehr erdrückend sein kann. vor paar jahren im sommer gings bei mir schonma soweit das ich sogar angst vor den sonnenlicht an sich bekommen hatte und denn fürn paar wochen kein tageslicht mehr gesehen habe da ich mich mit runtergelassenen rollos ängstlich vorm pc verbarrikadiert habe Oo.

das mit den *sich freunden anvertrauen* is sone sache. als frau mag das ja noch ok sein da sich freundinnen eh alles anvertrauen^^ aber ich als mann sag doch nicht zu meinen letzten kumpel das ich kein fenster mehr brauche um sterne zu sehen*g*. will mich ja nicht vollkommen lächerlich machen weil bissel stolz hab ich ja auch noch:). dazu kommt noch das ich genau weiss das es eh nichts bringen würde da er eh nichts machen kann und leute die sowas nicht selber erlebt haben es auch nicht verstehen können/wollen. das gilt meiner meinung nach auch für die meisten psychologen die ohne genügend praxis für solche menschen sicherlich keine so grossartige hilfe sind. und die paar die gut praxis haben stecken ein denn in die psychatrie für ne verhaltenthera oder sagen ein das man sich den ängsten stellen muss und drücken ein nen paar medikamente in die hand(das mit den ängsten stellen weiss ich auch selber,dazu brauch ich keinen psychologen). bin noch nie für irgendwas zum psychologen oder sonstwehn gegangen obwohl es in hinsicht auf manch andere probleme von mir sicherlich was hätte bringen können. nur bei diesem problem bin ich mir recht sicher das man es nur alleine oder mit hilfe eines selbst betroffenen freundes oder ner beziehung zu nen ähnlich kranken partner wirklich schaffen kann, da es ein fulltime job ist. jetzt kommt bestimmt gleich woher ich das weiss^^ tja bin halt auch nen hellseher nur leider sehe ich meist dunkel*GG*.

um da raus zu kommen is das *sich seinen ängsten stellen* und sich den angstsituationen gezielt auszusätzen sicherlich das beste nur das muss man erstma hin bekommen und vor allem immerwieder tag für tag übern längeren zeitraum kontinuierlich durchziehen....!?....ohne nen partner an seiner seite zu haben der andauernd dabei ist und ein in Ar. tritt und beisteht schaffen das mit sicherheit nicht viele der etwas härteren fälle. jetzt stellt sich noch die frage wo man nen partner herbekommt der bock auf sowas hat und ein versteht?.ja das is ne gute frage:P hab ich selber keine antwort drauf. vielleicht findet man irgendwo in solchen foren oder so nen passenden ähnlich kranken partner. *normale* leute sind meist nicht wirklich kompatibel zu psychisch kranken:)und vorallen schafft man es meist garnicht sie zu erobern ,vor allem auch weil man sich nichts traut und die leute angst vor solchen krankheiten haben ,was sie lieber auf distanz gehen lässt. man brauch denn auch noch unbedingt nen job um erfolge zu haben und nicht früher oder später wieder abzurutschen. nur das ist auch nicht immer so leicht wenn man z.b. wie ich nen völlig verkorksten lebensweg und nichtma nen abschluss hat wird man höchstens in solche seppen einrichtungen zu den letzten heulern gesteckt wo man denn wieder darauf warten kann das es berg abwärts geht*lol*.

zu mittelchen kann ich auch noch gut was erzählen da ich scho ne beträchtliche palette durch habe;(. also bei medikamenten sollte man sich auch nicht alles antun,nur weil es medikamente sind müssen sie noch lange nicht helfen und können ein noch weiter runter ziehen als man scho ist. man sollt sie auf jedenfall immer brav nach anleitung nehmen und falls sie nicht helfen oder nach na zeit ihre wirkung verlieren lieber einfach wegwerfen alls denn anzufangen mehr und mehr zu nehmen weils sonst böse enden kann....und von den ganz harten medis kann ich auch nur abraten,is zwar schön wenn man denn keine angst und depris mehr hat nur leider bringen die ein nicht weiter weil man denn plat in der ecke liegt und nicht mehr 1+1 rechnen kann:)

Dro. gibts ne mänge die fürn moment helfen,sogar über längere zeit .allerdings überdecken sie die angst/depris nur und früher oder später ist man denn eigendlich immer abhänig und hat denn die alten+neue depris/ängste gepart mit na unschönen sucht und fühlt sich noch beschissener als vorher:)bei manchen Dro. kanns nach na zeit sogar so schlimm sein das sie die angst/depries für die man sie ursprünglicher weise genommen hat schon direkt nach konsum verstärken ohne viel/garnichts von der beruhigenden wirkung zu zeigen.

das einzige ziemlich wirkungsvolle mittel ohne nebenwirkungen was ich bis jetzt gefunden habe ist sport machen bis man zusammenbricht und sich viel der sonne aussetzen sowie öffters in die natur gehen, auch wenns schwer fällt.man kann in der natur viele orte finden wo keine menschenseele ist:).gerade kommts auch gut in den noch etwas kalten seen zu baden, is wie ne schock therap:P

oh jetzt hab ich scho mehr geschrieben als ich eigendlich wollte:P war schon öffters in solchen foren unterwegs und hab auch scho zich ma angefangen ewig lange deprie posts zu schreiben die ich denn alle wieder gelöscht habe nachdem ich sie fertig hatte:P.obwohl ich scho länger krank bin ist das mein erstes post zu so einen thema und somit ne premiere! also sorry das ich bissel viel geschrieben habe mir war halt langweilig:)

#10


M
Hallo Anja,

glaub mir, viele Menschen kennen dieses Problem und obwohl ich in meinem Beruf mit sehr vielen Menschen zu tun habe, bringe ich es nicht über mich mal alleine wegzugehen. Ich denke dann immer, dass mir jeder ansieht, dass ich alleine bin. Ich habe zwar auch einige Freunde, aber keine echte große Clique. Ich komme übrigens auch aus deiner Gegend Und obwohl ich einen Partner habe, wurmt es mich immens, dass ich mich sogar unwohl fühle, wenn ich einkaufen gehe und ich meide alle möglichen Kollegentreffen. Seit einiger Zeit wird mir das aber zu bunt.
Mir ist jetzt klar geworden, dass man sich dadurch einen Großteil seiner Lebensfreude raubt und man wird sehr abhängig von anderen Menschen. Gerade, wenn man nicht alleine weggehen mag. Da kann man nur durch Training etwas ändern. Ich weiß ja nicht, wie schlimm das bei dir ist? Bei mir ist es eher so ein Unbehagen verbunden mit dem Gefühl, dass ich ganz schnell wieder in meine kuschligen vier Wände möchte.
@psycholein: Sport ist sicher eine tolle Methode, aber da muss man auch hart an sich arbeiten, dass man überhaupt mal rausgeht zum Sport machen.
Liebe Grüße an euch beide von einer Leidensgenossin, Alex

#11


L

Einsam....

Wo soll ich anfangen....bnin seit dem 23.04.07 Arbeitslos bin der Gastro tätig aber seit ich arbeitslos bin mußte ich bemerken das ich gar keine richtigen freunde haben oder eine beziehung ich denke die ganze zeit nach dadrüber was ich in meinem leben bis jetzt errreicht habe(bin 34jahre alt!)und ich mußte bemerken das es nichts ist leute die ich kenne sind vehrheiratet haben 1-2 kinder oder sind in einer festen beziehung!Das leben ist irgendwie an mir vorbei gerauscht weil ich mich nur in die arbeit gekniet habe!ich habe irgendwie das leben verpasst u jetzt weiß ich einfach nicht was ich machen soll!
meine längste beziehung waren ganze 18 monate mehr auch nit!
hab in denn letzten tagen mal versucht mit der welt da drausen mal klar zu kommen u ich hab es irgendwie nicht geschaft!Die menschen dadrausen sind irgendwie anders...ich komme nicht mal mit meiner familie klar...letzte nacht habe ich sogar über das sterben nachgedacht warum!?weil das leben was ich habe irgendwie nur aus einsamkeit besteht u ich damit gar nicht klar komme!ich habe angst davor einsam zu sterben das kommt auch noch dazu..ich frage mich was habe ich bloß verkehrt gemacht das ich jetzt aufeinmal so einsam bin die gastro ist hart da ist nix mit nach 10std arbeit nachhause gehen wenn es sein muß ist man jeden tag 16std auf der arbeit geht dann nach hause schläft u geht wieder zur arbeit...aber was soll ich sonst tun? einene anderen beruf?eine umschulung bekomme ich nit vom A.Amt eine ausbildung?dafür bin ich zu alt mich zu vermitteln wäre nit so einfach es ist schon schwer genug einen 16-18jährige einen ausbildungsplatz zu vermitteln..ich sitze jetzt hier u weiß einfach nit weiter...hab nur eine frage im kopf soll ich denn leichten weg gehen oder denn steinigen weg??ich finde denn weg aus der einsamkeit nicht mehr raus ich kann es nicht alleine schaffen ich brauche hilfe aber wer kann mir da helfen wer BITTE???

#12


G
hallo lonewolf,

du darfst dich nicht aufgeben! ich bin in deinem alter und es gibt so viele, denen es ähnlich geht. du bist keineswegs zu alt, um dein leben zu verändern. willst du denn in der gastro bleiben? oder würde nicht die chance bestehen vielleicht in einem neuen bereich einzusteigen? du bist noch nicht lange arbeitslos und natürlich stürmt jetzt alles erst einmal auf dich ein. in dieser zeit werden sich dann auch die wirklichen freunde rauskristallisieren. ich habe in einer ähnlichen situation gemerkt, dass ich genau einen, einen einzigen freund habe, auf den ich mich verlassen kann. alle anderen waren weg. aber die, die gutwetterfreunde die kann man dann auch getrost vergessen.
ich glaube nicht, dass es zu spät für eine beziehung ist. du findest bestimmt auch noch eine frau, die zu dir passt. und glaub mir, in einer beziehung kannst du dich auch brutal einsam fühlen.
also bitte halt durch! ich versteh dich so gut, aber du musst kämpfen. ja?
schreib mal, wie es dir so weiter ergeht.
ich wünsche dir viel kraft! mia

#13


P
Einsame sind nicht einsam! Sie sind viele! Und sterben wirst Du sowieso einsam! Sieh es positiv! Schreibe Bewerbungen ohne Gnade und dann geh einsam auf Arbeit! Es ist nichts schlimmes. Viele Menschen fühlen sich auch in Gesellschaft unverstanden und einsam.

Freunde Dich mit Deiner Einsamkeit an, dann bist Du nicht mehr allein. Glaub jetzt bitte nicht, daß ich Dich verarsche. Es ist nur so, wenn Du allein sein kannst, ohne Dich einsam zu fühlen, dann wirst Du es nicht mehr lange sein. Keiner möchte Menschen um sich rum haben, die sich an ihn klammern, um nicht einsam zu sein. Naja, solche gibt es wohl auch. Aber wenn Du Dich mit Deiner Einsamkeit angefreundet hast, dann akzeptierst Du sie. Erkennst Du sie als einen Teil von Dir und mit diesem Teil stellst Du Dich gut.

Und dann wirst Du merken, daß Du schonmal viel entspannter durchs Leben gehst, weil Du mit Dir im Reinen bist. Und mal ehrlich: Was willst Du denn im Leben erreichen? Weißt Du das?

Schau mal Deine Bekannten an, ja die sind verheiratet und haben 1-2 Kinder. Die sind nicht alle Sorgen los oder haben was erreicht. Du glaubst vielleicht, daß Dich das glücklich machen würde, aber bisher hat es das nicht, weil Du Dir diesen Traum noch nicht erfüllen konntest.

Aber Du lebst! Du kannst das schaffen. Such Dir Arbeit, und schei., dann geh gern auf Arbeit, auch wenn es 16h sind. Mach das gerne, dann werden Dich zwar alle griesgrämigen Mitarbeiter hassen, weil Du soviel Spaß hast, aber schei. drauf. Die hassen sich nur selbst.

Und dann versuche nicht sinnlos was zu erreichen! Was denn? Mein Haus, mein Auto, meine Frau, mein blabla? Nein! Mach was Dir Spaß macht und wenn es total bescheuert ist. Du bist doch Du und nicht wie die anderen. Und wenn die anderen alle heiraten und Kinder kriegen, na und? Dann werden die blöd kucken, wenn Du Dir mit 40 ne 20jährige schnappst.

Einsam wirst Du nur solange sein, wie Du Dich einsam fühlst. Das ist ein Schritt zur Selbsterkenntnis.

Ansonsten halt die normalen Tips von mir mit Hobby suchen, in nen Verein eintreten oder wenn Dir das nichts ist, dann kauf nen Blumenstrauß und schenk ihn der Verkäuferin mit nem Heiratsantrag.

Und nochmal zum Sterben: Ist doch cool, kann man sich umbringen und ist alle Sorgen los. Aber warum? Da erfrier ich doch lieber als Penner im Park und sag mir - ok, war ein schei., aber MEINS! UND ICH HABE NIEMALS AUFGEGEBEN!

LG

#14


G
Hi,
Habe mich in vielen dieser Berichte wiedererkannt. Also bei mir is es so,dass ich ab und zu schon alleine weggehe und ich fühl mich fast immer unwohl,weil ich mich total angestarrt fühle...in dem Moment denke ich,dass ich der einzige einsame Mensch bin,der in dem Lokal is und wenn ich dann frühmorgens nach Hause fahre,fühle ich mich noch einsamer als zuvor....

#15


A
Hallo an alle,
Ich hatte schon viele Phasen in meinem Leben,wo ich dachte,dass ich niemanden habe,der mich versteht und dem/der ich wirklich wichtig bin.Die wenigen "Freunde",die ich habe,sind alle oberflächlich oder zumindest bin ich nicht auf einer Wellenlänge mit ihnen...aber wie und wo findet man heutzutage Freund/innen,die einen so nehmen,wie man ist,mit denen man stundenlang quatschen kann über Gott und die Welt,die deine Probleme auch wirklich ernst nehmen...ich möchte mich nicht mehr in ons stürzen,um meine Einsamkeit für ganz kurze Zeit zu vergessen,sondern Freundschaften.

#16


E
Hallo Amelie,


Ich kenne es auch ganz gut, das Gefühl zu haben einsam zu sein.
Und ich weiß, wie schwer es ist neue Kontakt zu bekommen.
Ich suche auch neue Kontakt und da ist mir mal was passiert.
Ich bin der Therapie und wurde sehr gelobt, das ich was erreicht habe, was für mich sehr schwer war.

Das Lob tat mir wirklich sehr gut für meine Seele und mir ging danach sehr gut.
So gut, wie schon lange nicht mehr, ich stahlete von lauter zurfriedenheit.
Meine Augen waren am glänzend. Da sagte eine Frau, wie schön ich lächel kann und so kamen wir in Gespräch.

So fing ich an, die Menschen anzusehen und auch zu grüßen, obwohl ich Sie nicht kenne.
Sie schauen erst mal und die meisten kam ein lächel zurück.
Mir kam dann nicht mehr so vor, als ob ich alleine bin.

Wenn du möchtes könnten wir uns schreiben.

Ella 222

#17

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E
Hallo Gast,

Das Gefühl fühlt sich nicht so gut an.
Ich weiß es und doch bis du auf den besten Wege, daraus zu kommen.
Denn es gehört ganz schön viel Mut dabei, alleine raus zu gehen.

Versucht es bitte immer wieder, bis du dich sicher genug fühlst,
erstmal Blickkontakte zu bekommen.

Sein einfach stolz auf dich.

Gib bitte nicht auf, denn so bekommt du immer das Gefühl,
das du auf den bessen Wege bist.

Ella 222

#18


S
Hallo,

geh auf alle fälle den steinigen Weg, denn aus Steinen die Dir in den Weg gelegt werden, lässt sich irgendwann mal etwas schönes bauen!

Versuch mal einen Schnitt zu machen und sag Dir bis hier hin und keinen Schritt weiter! Setze Dir Ziele und kämpf drum um sie zu erreichen! Denk nicht darüber nach, was Du bis jetzt alles nicht erreicht hast sondern überleg Dir was Du noch alles wunderbares erreichen kannst! Mach einfach immer mehr kleine Schritte nach vorne und blicke dabei nicht zurück! Versuch in allem negativen etwas positives zu sehen! Als Beispiel: Du bist jetzt arbeitslos geworden und hast gemerkt, dass irgendwie alles an Dir vorüber gegangen ist! Das positive dabei ist, dass Du es noch früh genug gemerkt hast und das Du mit Sicherheit dadurch einer der Menschen geworden bist, der einen Freund, eine Beziehung bzw. Glück zu schätzen weiss!

Hör bitte nur nie auf zu kämpfen!

Liebe Grüsse!

#19


F

Einsam

Hallo,
ich fühle mich so alleine und einsam und traurig und mir ist langweilig würde mich freuen wenn jemand mit mir schreiben möchte.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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