Gast

Hallo,
da ich an einer Diplomarbeit über Reizdarm und Reizmagen im Studiengang Diplompsychologie arbeite, wende ich mich auf diesem Weg an Euch.

Magen-Darmsymptome, für die keine klare organische Ursache auffindbar ist, sind in der Allgemeinbevölkerung weit verbreitet und wie Sie als Betroffene sicher wissen, bedeuten sie häufig große Beeinträchtigungen der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit.
Leider fehlt es bisher noch an geeigneten Diagnoseinstrumenten, die dazu beitragen diese Störungen auf wissenschaftlich gesicherte Weise festzustellen und ihre Entwicklung über die Zeit adäquat abzubilden. Dies ist erforderlich, um mehr über Häufigkeit, Bedingungen des Auftretens und die Wirksamkeit von Behandlungsansätzen herauszufinden. Ein solches diagnostisches Instrument in Fragebogenform soll im Rahmen meiner Diplomarbeit untersucht werden.

Aus diesem Grund suche ich Betroffene, die bereit wären diesen Fragebogen (Ausfüllzeit ca. 5 Minuten) und ein anschließendes Interview von ca. 20 Minuten Dauer mit mir zu führen. Die Daten werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet.

Mit der Teilnahme an dieser Befragung tragt Ihr dazu bei, den Kenntnisstand über diese weitverbreiteten Erkrankungen zu verbessern und längerfristig auch neue Wege zu ihrer Behandlung zu eröffnen.

Bitte nehmt Kontakt mit mir auf, damit ich Euch nähere Information über den Ablauf geben kann. Selbstverständlich wird jede/r Teilnehmer/in über das Ergebnis informiert werden und gerne stehe ich für Fragen oder weitere Informationen zur Verfügung.

Vielen Dank,
Barbara

05.06.2002 20:43 • 24.04.2004 #1


8 Antworten ↓


Ramona1


Hallo,

Ich bin froh, nach langem Suchen, endlich eine Seite gefunden zu haben, die sich mit meinen Beschwerden, und wie ich sehe, mit denen vieler anderen, auseinander setzt. Ich bin 16 Jahre alt, vor etwa 9 Monaten stellte mein Artzt nach etlichen Arztbesuchen und Untersuchungen, die Diagnose "ReizdarmSyndrom". Ich war froh endlich einen Begriff zu haben, der mir Klarheit verschafft, der mir klar macht, dass ich mir diese Bauchschmerzen nicht nur einbilde. Besonders in Angstsituationen, wenn ich unter Druck stehe, wird mein Magen nervös und mich plagen Blähungen und Durchfall. Der tägliche Besuch der Schule wird zum schwerwiegenden Hindernis. Oft fühl es sich an, als trage ich einen Stein im Magen und mich plagt das Gefühl der unvollständigen Entleerung des Darms. Etliche Medikamente bekam ich schon verschrieben, deren Erfolg aber nur ein paar Tage anhielt, in denen ich sozusagen , wieder Teil am Leben hatte. Seitdem die Beschwerden einsetzten hat sich mein Leben total verändert, ich habe mich zurückgezogen, traue mich kaum, eine gute Laune, wenn sich mein Magen beruhigt hat, auszuleben, weil es schlagartig wieder losgehen kann , mit diesen Beschwerden und ich mich dann unverstanden fühle, weil andere denken ich würde alles nur inszenieren. Als ich gemerkt habe, dass ich keine Milchprodukte vertrage, habe ich meine Ernährung umgestellt. Ich versuche vieles lockerer zu nehmen und mich nicht unter Druck setzen zu lassen, entspannt zu sein. Doch wenn ich lese, dass es noch keine vielversprechenden Therapien gibt und eine Heilung auch fernbleiben kann, entmutigt es mich schon ein bisschen. Ich wünsche mir, dass das RDS, so erforscht und in aller Munde ist wie Beispielsweise Diabetes, damit Mitmenschen verstehen lernen, dass es sich dabei um eine ernste Erkrankung handelt, die sicherlich auch mit der Gesellschaft aber auch mit der Psyche des Betroffenen zu tun hat. Auf diesem Wege suche ich Kontakz zu ihnen und würde ihnen gerne bei ihrer Diplomarbeit behilflich sein.



Liebe Grüße, Ramona

06.06.2002 17:56 • #2


Herbert


Liebe Barbara!
Zwar bin ich nicht ganz sicher, ob ich schon zu den "Betroffenen" gehöre, aber ich würde Ihnen/Dir gerne helfen, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer man bei Fragebogenaktionen wirkliche Daten einheben kann. Allerdings möchte ich damit noch warten (wenn es möglich ist), bis ich die von mir so gefürchtete Coloskopie endlich in Angriff genommen habe (wohl noch in diesem Sommer). Meine Beschwerden sind eher leicht, treten aber in Streßsituationen gehäuft auf und schränken zwar nicht meine Lebensqualität, wohl aber die Belastbarkeit ein. Grundsätzlich bin ich aber zu der gewünschten Form der Mitarbeit bereit und über die obige e-mail-Adresse auch erreichbar.
Mit freundlichen Grüßen
Herbert

06.06.2002 20:02 • #3


Gast


Hallo Barbara,

ich leide seit über einem jahr an rds und möchte dich gerne bei deiner
arbeit unterstützen. bin unter meiner e-mail erreichbar.

viele grüße
michaela

07.06.2002 09:42 • #4


Jana


Hallo Barbara,

ich leide seit ca. 5 Jahren an RDS (Reizdarmsyndrom), zwischendurch war die Krankheit für 1 1/2 Jahre völlig verschwunden und plötzlich war sie wieder da.
Ich würde mich gerne an Deiner Befragung beteiligen und vielleicht findest Du ja auch etwas heraus, was allen Betroffenen weiterhelfen könnte. Im Moment gibt es ja noch mehr Fragen als Antworten zu diesem Thema.

Melde Dich einfach unter meiner Mail-Adresse:

viele liebe Grüße

Jana

07.06.2002 12:31 • #5


Gast


Liebe Michaela,
vielen Dank für deine Antwort und deine Bereitschaft. Leider kann ich deine Email-Adresse nicht anklicken. Mail sie mir doch bitte noch mal an meine Adresse:
Vielen Dank!
Liebe Grüße Barbara

08.06.2002 18:21 • #6


Karin1


Hallo Barbara,

schreibe auch gerade meine Abschlussarbeit fürs Studium...

Fühle mich solidarisch! Wenn Du willst, kann ich Dir mal etwas über
mein Krankheitsbild erzählen:

Schleppe mich jetzt seit 15 Jahren mit dieser Krankheit so durchs Leben.

War schon oft im Krankenhaus, aber eine organische Ursache wurde nie gefunden. Seit einiger Zeit spricht man bei mir nun von einem Reizdarm.

Zur Zeit ist es wieder ganz schlimm, was sicherlich auch am baldigen Ende
meines Studiums liegt...

Du glaubst gar nicht, was ich seit 15 Jahren für Bauchweh habe! Nahezu ohne Unterbrechung. Seit einigen Tagen nehme ich ein neues Medikament,
was erst in der Schweiz zugelassen ist. Mal sehen!

Falls Du Interesse hast, meld Dich...

27.06.2002 10:22 • #7


Bi


Hi Barbara!


Ich habe seit ca. vier Jahren einen Reizmagen bzw. einen Reizdarm. In dieser Zeit konnte ich gut Erfahrungen damit sammeln.
Endlich hat diese Krankheit auch mal einen Sinn, wenn ich dir damit helfen kann. Und wer weiß, vielleicht kommen wir alle ein wenig weiter durch deine und unsere gemeinsame Arbeit.

Also auf meine Hilfe kannst du auf jeden Fall vertrauen.
Hier nochmal meine E-Mail Adresse:



Schreib´mir einfach!
Viele Grüße,
Bibiana

28.06.2002 15:17 • #8


Gast


Hallo!

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und leide nun schon seit ca. 8 Jahren unter meinem Reizdarm. Würde dich gern unterstützen!

Liebe Grüße,
Anja

24.04.2004 16:01 • #9




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