Pfeil rechts

Hallo
Ich habe zwar eine gute Familie und au Freunde, die mir zuhören, aber sie können mir ja die Extrasystolen und auch die Angst nicht wegzaubern. Ich fühle mich dann unter lieben Menschen dennoch alleine mit der Angst und der Verzweiflung.

Ich versuche, Entspannungsübungen zu machen, freu mich immer, wenn ich keine Symptome habe, aber ich hab schon Schonhaltungen angefangen und meine Gedanken sind etwa so: "ok...jetzt hab ichs net, aber wenn ich jetzt bummeln geh, was ich liebend gern tun würde, und die Extrasstolen gehen los, dann wie komm ich heim?"

Kennt ihr das? Kennt ihr das Gefühl, dass ihr euch von eurem eigenen Körper verraten fühlt? Auch eine Wut spürt? Obwohl ihr wisst, es bringt einen nicht weiter? Ich mag oft einfach nur plärren. Wenn ich keine EX hab, dann bin ich sehr gesellig, lach viel, etc, und auch sehr sehr unternehmungsfreudig. Aber iwie lass ich mich da gedanklich zu sehr beeinflussen mittlerweile.....

Was kann ich dagegen tun? Hat mir wer einen Rat?

LG Patty

10.08.2012 17:08 • 11.08.2012 #1


3 Antworten ↓


HeikoEN
Ich gehe mal von aus, dass Dein Herz bereits untersucht ist und nichts organisches vorliegt?

Hat diese Tatsache keinen positiven Einfluß auf die Wahrnehmung bzw. den Umgang mit den Extrasystolen?

Die Extrasystolen sind ggf. nur Ausdruck einer inneren Anspannung oder Stress?

Machst Du Sport?

Wenn nein, warum nicht?

Er hilft, wieder Vertrauen in den Körper zu bekommen und den Beweis zu spüren, dass das Herz voll belastungsfähig ist!

Tipp für den Notfall:
http://www.ratgeber-panik.de/downloads/die-goldenen-regeln-bei-herzphobie.pdf

11.08.2012 10:51 • #2



Einsam mit den Symptomen

x 3


Du kannst in einer Therapie die Ursachen deiner Ängste herausfinden. Wenn es gelingt diese zu verarbeiten oder zu akzeptieren hat das Einfluss auf deine Symptome.

11.08.2012 11:52 • #3


Zitat von Archangel77:
Ich versuche, Entspannungsübungen zu machen

Damit konzentrierst Du Dich auf alle Abweichungen und das kann auch Stress machen.

Mach nix.

11.08.2012 22:50 • #4




Dr. Reinhard Pichler