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Hallo,

mache immer irgendetwas falsch.

Über das Internet habe ich einen wirklich netten Mann kennengelernt. Online mochten wir uns sehr, bis ich ihm ein Bild von mir schickte, weil er unbedingt eins haben wollte. Da wurde er plötzlich abweisend. Bin normal aussehend, weder besonders hübsch, noch besonders unattracktiv. Er sagte mir nie warum seine Gefühle für mich aufgrund des Fotos abgekühlt sind.
Trotz allem, ich mochte ihn weiterhin und auch er brach den Kontakt mit mir nicht ab. Im Sommer haben wir uns getroffen. Auch das war so ganz nett. Er fand es auch nett, wie er mir beteuert.
Das ist jetzt ungefähr ein viertel Jahr her. Wir treffen uns weiterhin online, er meldet sich jedoch immer seltener.
Ich habe seit der Geschichte mit dem Bild immer das Gefühl, dass ich die aktivere bei der Angelegenheit bin. Manchmal komme ich mir schon richtig aufdringlich vor.

Vor kurzem wurde ich dann noch krank, was ich ihm schrieb, er meinte dann, ich sei immer so betrübt.

Das, was mir Probleme bereitet ist das Einsamkeitsgefühl, das ich dabei empfinde. Es ist auch nicht die erste Beziehung, bei der ich die aktivere Position einnehme und mich sehr verlassen vorkomme.

Ich habe das Gefühl niemand versteht wie verlassen und einsam ich mich fühle - es schmerzt mich schon, so sehr leide ich darunter.

Liebe Grüsse
Nachtwerk

12.11.2007 20:59 • 15.12.2007 #1


4 Antworten ↓


Vieleicht erweckst du zu stark das Gefühl das du sehr frustriert und Hilfebedürftig bist! Männer helfen zwar gerne, aber wenn jemand immer auf eine Mitleitschiene kommt, wird es schnell langweilig und man baut den Kontakt wieder ab. Ich denke das es vieleicht gar nichts mit deinem Aussehen zu tun hat. Oder ihr passt einfach nicht zusammen. Ich würde nicht so lange hinterherlaufen. Wenn Interesse besteht, wird er oder sie, kann man aus deinem Namen schlecht entziffern, auch wieder kommen.

12.11.2007 21:23 • #2



Einsam in einer Freundschaft/Beziehung

x 3


Danke, für Deine Antwort.

Mitleid ? hmmm. Möglich.

Hinterherlaufen ? Das schon eher. Da liegt auch der Punkt, wo ich mich selbst hasse dafür, dass ich ihm einfach nicht tschüss sagen kann.

Auf bestimmte Weise bin ich sehr abhängig vom Verliebtheitsgefühl. Wenn er sich meldet, dann wird die Welt für mich um einige Grade heller. Das ist der Punkt, an dem ich mich bei mir selbst nicht mehr auskenne. Letztendlich weiss ich, dass ich mich wieder verlieben werde und der siebte Himmel und auch der Weltuntergang kommen wieder. So gesehen könnte ich eine Art weiblicher Don Juan sein. Eher unfähig zu einer erfüllenden, tiefen Beziehung und süchtig nach dieser Ablenkung, um das Einsamkeitsgefühl nicht zu spüren.

Das Einsamkeitsgefühl tut verdammt weh und begleitet mich seit der Pubertät. Seit dieser Zeit verliebe ich mich in Männer, die meistens eher unerreichbar für mich sind.

Genau da liegt der zweite Punkt, für den ich mich fast abgrundtief hasse und verachte. Letztendlich hat das ja nichts mit Partnerschaft oder Beziehung zu tun - letztendlich dient es mir dazu mein Einsamkeitsgefühl zu übertünchen und ich denke mir in meinen krisenhaften Phasen: Was mache ich da eigentlich und vor allen Dingen, wie komme ich aus diesem Kreis raus ?

Denn wie das jüngste Abenteuer zeigt - ich mache es immer wieder.

lg
Nachtwerk

12.11.2007 23:08 • #3


Guten Abend,

seit ca. 1 Woche befinde ich mich in einem schrecklichen Zustand. Dazu muss man sagen, dass mein Freund mit dem ich seit 3 Jahren zusammen war sich von mir getrennt hatte. Ich hab per Zufall rausgefunden, dass er per E-mail andere Frauen kennenlernt. Daraufhin gab es Streit, der dann zum Ende führte. Ich habe die ganze Woche nicht geschlafen, nur geweint. Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich Freundinnen habe (schon seit 6 Jahren) aber jeder von uns hat jetzt eine eigene Beziehung und Pflichten. Man trifft sich vielleicht 2 mal im Monat. Natürlich konnte ich eine von ihnen anrufen, aber aus welchen Gründen auch immer, wollte ich das nicht. Es war vorher nie so. Also war ich jeden Abend im Internet. Hab lauter Psychotests gemacht die dann auch negativ ausgefallen sind. Auf der Arbeit lass ich mir nichts anmerken, ich mach überstunden damit ich noch Menschen um mich herum hab. Doch wenn ich allein schon den Hausflur betrete, fall ich ins schwarze Loch. Ich habe keine Lust auf meine Familie, die ich eigentlich sehr liebe. Ich fühle mich allein und nicht verstanden. Versinke im Selbstmitleid. Habe auch stark abgenommen.
Heute hat sich mein Ex bei mir gemeldet und wir sind wieder zusammen. Grad heute hatte ich Probleme mit meinen Eltern und habe ihn gebeten mich zu holen oder einfach mit mir Zeit zuverbringen. Anscheinend gig es nicht. Ich bin ein sehr sensibler Mensch und er eher nicht. Immer wenn wir Streit haben und ich weine, tröstet er mich nicht. Wenn ich Nachts dann selber anrufe und ihm sage das ich wegen dem Streit nicht schlafen kann (tränenübergoosen während dem Gespräch), meint er nur er will jetzt schlafen ich soll morgen wieder anrufen und macht das Handy aus.
Ich glaube ich habe mich während diesen 3 J. in diese Einsamkeit reingesteigert. Ich fühle mich so verlassen und es schmerzt. Ich weiß nicht wozu ich jeden morgen aufsteh und zur arbeit gehe. Ich habe keine Ziele mehr im Leben. Familie gründen?! Wozu am Ende bist eh allein oder du hast den Partner und fühlst dich trotzdem einsam.
Ich wünsche mir nur jemanden, der mich in Arm nimmt, ohne das ich es sagen muss. Ich schlafe mit 4 Kissen und stelle mir vor, dass es dieser jemand ist. Er muss nicht mal männlich sein...das spielt keine Rolle...Ich habe keine Lust aufzustehen, wozu? Und ich habe Angst ins Bett zugehen, denn dann kommen die Gedanken und ich weine die ganze Nacht durch. Ich hatte in meinem Leben keine Bezugsperson, die für mich da war und mir Schutz und Geborgenheit gab. Obwohl ich bereits 20J. bin sehne ich mich danach wie ein kleines Kind. Und dann zu realisieren, dass man alleine ist und obwohl die Menschen wissen, dass es mir nicht gut geht, sich um einen nicht kümmern, das ist echt hart.

Es ist Wochenende 24 Uhr und ich sitz alleine in meinem Zimmer und versteh selber nicht warum ich keine Lust hab raus zugehen...

Soll ich mich an einen Artz wenden?? Oder ist es noch "normal"??

Würde mich über Antworten/Kommentare freuen, danke im vorfeld

17.11.2007 00:29 • #4


ich kenne dein Problem sehr wohl und es ergeht mir leider genauso wie dir" Mein Freund hat leider auch kein Verständnis wenn ich weine oder mich nicht so gut fühle. Ich habe manchmal das Gefühl das ich nur wenn es mir gut geht was wert für ihn bin! Fühle mich auch sehr einsam in solchen Phasen! Also was kann man machen? ich denke man sollte versuchen es zu akzeptieren denn ich kann von dem anderen nicht Dinge verlangen die er mir sowieso nicht geben kann so schwer wie es auch ist. Die Einsamkeit oder das Alleinsein liegt in Dir und nur du kannst dieses Problem lösen. Versuchen tu ich es auch immer wieder aber ist es eigentlich zuviel verlangt wenn mein Partner auch für mich da ist wenn es mir schlecht geht. Also du siehst ich bin auch noch nicht weiter als du!

16.12.2007 00:55 • #5




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