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Frevelei
Mitglied
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Guten Tag erstmal,
ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll, ich bin unter dreißig habe zwei Kleinkinder zu Hause bin verheiratet. Mein Mann ist beruflich sehr eingespannt und alle paar Monate einige Wochen in den USA unterwegs. Ich wohne in einem Dorf, seit ca. drei Jahren und finde einfach keinen Anschluss.
Ich fühle mich momentan absolut isoliert. Einmal die Woche schaut meine Mama vorbei, zu meinen Schwiegereltern hab ich so gut wie garkeinen Kontakt liegt an der Alk. meiner Schwiegermutter mit der ich einfach nicht ins Reine komme. Ich habe kein eigenes Auto ... also das sind jetzt mal die Fakten
Emotional bin ich schon schwer angeschlagen und ich weiß, dass ich mir vermutlich doch noch prof. Hilfe suchen muss. Vor vier Jahren ist mein erstgeborener Sohn tödlich verunglückt und ich wurde damals ziemlich angefeindet (nachbarn etc) weil ich sofort wieder weitergemacht habe (ich bin der Meinung meine Trauer gehört mir und die muss ich nicht präsentieren) aber ab da schlich sich so ein Gefühl ein .. als wäre ich was schlechtes. Wir sind dann umgezogen und es ging mir zuerst viel besser, ich bekam meine beiden Goldschätze und steigerte mich in meine Aufgabe als Mutter rein. Aber im Moment kommt eigentlich täglich ein Gefühl von Gleichgültigkeit auf. Es ist mir egal wie der Tag wird, denn im Prinzip spult sich eine immerwährende Repeat Schleife ab. Es fehlt mir sehr soziale Kontakte zu haben, mal etwas zu unternehmen, einfach mal wieder laut loszulachen. Stattdessen muss ich mich überwinden mich überhaupt noch anzuziehen.. für was auch ? meinen kindern ist es egal und sehen tut mich ja sowieso niemand.... Ich weiß nicht immer wieder denk ich mir: das ist doch kein Leben, ich liebe meine Familie abgöttisch aber ich kann doch nicht jeden Tag gleich leben ? Ach .. es ist etwas wirr geschrieben, weil sich einfach in mir alles überschlägt, schon jetzt kommt wieder das Schuldgefühl hoch das mir flüstert: sag mal spinnst du ? jetzt schreibst da in ein Forum ? Sei doch froh das alles so ist wie es ist ....
Naja
ich wünsche euch einen schönen Tag
ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll, ich bin unter dreißig habe zwei Kleinkinder zu Hause bin verheiratet. Mein Mann ist beruflich sehr eingespannt und alle paar Monate einige Wochen in den USA unterwegs. Ich wohne in einem Dorf, seit ca. drei Jahren und finde einfach keinen Anschluss.
Ich fühle mich momentan absolut isoliert. Einmal die Woche schaut meine Mama vorbei, zu meinen Schwiegereltern hab ich so gut wie garkeinen Kontakt liegt an der Alk. meiner Schwiegermutter mit der ich einfach nicht ins Reine komme. Ich habe kein eigenes Auto ... also das sind jetzt mal die Fakten
Emotional bin ich schon schwer angeschlagen und ich weiß, dass ich mir vermutlich doch noch prof. Hilfe suchen muss. Vor vier Jahren ist mein erstgeborener Sohn tödlich verunglückt und ich wurde damals ziemlich angefeindet (nachbarn etc) weil ich sofort wieder weitergemacht habe (ich bin der Meinung meine Trauer gehört mir und die muss ich nicht präsentieren) aber ab da schlich sich so ein Gefühl ein .. als wäre ich was schlechtes. Wir sind dann umgezogen und es ging mir zuerst viel besser, ich bekam meine beiden Goldschätze und steigerte mich in meine Aufgabe als Mutter rein. Aber im Moment kommt eigentlich täglich ein Gefühl von Gleichgültigkeit auf. Es ist mir egal wie der Tag wird, denn im Prinzip spult sich eine immerwährende Repeat Schleife ab. Es fehlt mir sehr soziale Kontakte zu haben, mal etwas zu unternehmen, einfach mal wieder laut loszulachen. Stattdessen muss ich mich überwinden mich überhaupt noch anzuziehen.. für was auch ? meinen kindern ist es egal und sehen tut mich ja sowieso niemand.... Ich weiß nicht immer wieder denk ich mir: das ist doch kein Leben, ich liebe meine Familie abgöttisch aber ich kann doch nicht jeden Tag gleich leben ? Ach .. es ist etwas wirr geschrieben, weil sich einfach in mir alles überschlägt, schon jetzt kommt wieder das Schuldgefühl hoch das mir flüstert: sag mal spinnst du ? jetzt schreibst da in ein Forum ? Sei doch froh das alles so ist wie es ist ....
Naja
ich wünsche euch einen schönen Tag
• • 22.01.2014 #1
8 Antworten ↓
Das ganze hat sich jetzt schon so gefestigt, dass ich ehrlich gesagt relativ "giftig" bin in meinen Gedanken.Das kann ich so gut nachvollziehen, aber das wäre echt schade, wenn du dir die Stimmung vermiesen läßt dadurch. Mach ihnen das Geschenk nicht, sondern zeig denen wie gut es dir geht, jetzt erst recht. Ich trage mich mit dem Gefühl, "da draußen" gibts nur komische Leute... so gehts mir auch manchmal
richtig! Es gibt auch Wochen da denke ich nicht einmal darüber nach und bin einfach froh, das Leben zu haben das ich habe... aber dann kommts immer knallhart. Dann zweifel ich an allem, und am allermeisten an mir selbst. Ich habe wegen jeder Kleinigkeit ein schlechtes Gewissen leg das schnell ab
.. (beispiel, wenn ich meine routine unterbreche und mal einen tag nicht irgendwie pedantisch rumputze dann quält mich dieses Gefühl ein fauler hund zu sein bist du ganz sicher nicht, wer sieht den Dreck, nur du? oder?
, was bist du denn für eine mutter etc so sehr das ich wieder aufstehe und um halb zwei die küche mache) ich weiß nicht wieso da nicht rauskomme...mit kleinen Schritten. Was macht mir Freude ? Meine Kinder
na also ganz klar und ungelogen, da kann ich abschalten.
soll nicht so bleiben und leicht reizbar.. mein kopf sagt mir manchmal tagelang nur: ich kann nicht mehr ich kann nicht mehr ich kann nicht mehr das problem hatte ich auch mal ich weiß einfach nur noch nicht wie ich da wieder rauskomme....