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Merle
Mitglied
- 9
- 1
font color="darkblue"Hallo Ihr alle.
Habe bis jetzt noch nie in ein Forum geschrieben,
aber ich weiß nicht mehr, wie ich meine Einsamkeit überwinden soll!
Ich bin sehr verzweifelt und heule jeden Tag, weil ich das Alleinsein nicht mehr
aushalten kann.
Ich nehme mir jeden Tag neu vor, dass ich heute NICHT daran verzweifle und
das Beste daraus mache - aber irgendwie überrollt es mich immer wieder und
ich gebe auf, weil ich nicht dagegen ankomme...! *schrei*
Es ist ein Fass ohne Boden, habe ich den Eindruck. Egal was ich versuche,
irgendwie kann ich es nicht aktzeptieren, dass ich alleine bin, kann dem nichts
Positives abgewinnen.
Ich bin seit langer Zeit schon arbeitlos und habe auch, seit dem ich umgezogen
bin, keine engen Freunde mehr (um mich) und Familie sowieso nicht.
Ich habe jetzt endlich mal den Schritt getan und helfe jetzt jedes Wochenende
an 1 oder 2 Tagen für 4h ehrenamtlich in einem Tierheim aus.
Ich bereue den Schritt auch nicht. Aber das reicht nicht! Sobald ich zu Hause bin,
erdrückt mich wieder die Einsamkeit...
Ich fahre jeden Tag Rad, damit ich was gegen meine Depressionen tue, aber
irgendwie bekomme ich trotzdem nicht die Kurve! *heul* Ich weiß wirklich nicht
mehr, was ich tun soll.
Ich heule auch, während ich dies hier schreibe - es beherrscht mich so!
Ich fühle mich so überflüssig - wenn ich hier in meiner kl. Wohnung sterben
würde, würde es gar keiner mitbekommen, weil mich erst mal keiner vermissen
würde. Das ist doch schrecklich!
Ich würde in meiner Bude verschimmeln, bis die Nachbarn sagen, es stinkt hier
- wie in den Nachrichten... Ich möchte nicht mehr zu diesen Leuten gehören,
um die sich keiner schert! *heul*
Ich möchte doch einfach nur geliebt werden und Freunde haben und einen
Partner - ist das den zu viel verlangt in dieser sch... Welt...?! Ich kann das nicht
mehr ewig ertragen. *verzweifel* Kann mir denn niemand helfen? Anscheinend
kann ich es selber nicht oder nicht schnell genug.
Ich beobachte mich permanent, sobald ich außer Haus bin, und stelle mich
damit noch zusätzlich unter Druck. Bin total verkrampft, sobald Leute irgendwo
auch nur anwesend sind, wo ich gerade bin.
Ich gehe raus, weil es mir ja gut tun soll, wenn ich raus gehe, aber wenn ich
z.B. mich an den Fluss setze, um was zu lesen (Schwätzchen halten geht ja nicht
alleine..) oder so, dann fallen mir nur alle Pärchen um mich rum auf und die
Freundes-Cliquen - was ICH ja alles NICHT habe und bin wieder fertig!
Wie soll ich das bloß jemals noch in den Griff bekommen..?!
Ich werde in 2 Wochen nach über 2 Jahren Arbeitlosigkeit mit einer 12-monatigen
Maßnahme beginnen, die mir helfen soll, wieder in den Beruf zu kommen.
Ich hoffe, dass mir das weiterhilft. Aber meine Zweifel sind sehr groß - ich habe
nur noch Angst vor allen Herausforderungen, habe Angst vor weiteren
Fehlschlägen...
Überfordere Leute oder habe Angst, sie zu überfordern, sobald ich den Mund
aufmache - und melde mich dann auch DESWEGEN nicht mehr bei den wenigen
Leuten, zu denen ich noch Kontakt habe... Ich kann ja von gar nichts anderem
mehr reden, als dass es mir nicht gut geht. Deshalb habe ich... ach schei., bringt
doch alles nichts mehr..!
*heul*
Ich mache Therapie, ja. Aber ich habe das Gefühl, dass ich 3 Jahre in die Klinik
müsste, damit ich ALLES wieder in den Griff bekomme und das geht ja nicht - soll ich
mit 35 immer noch nichts auf die Reihe bekommen haben, weiß ich nicht, ob ich
mir das noch viel länger antun kann... *verzweifel*
Ich weiß auch nicht genau, weshalb ich das Euch alles schreibe, eigentlich suche
ich Hilfe und Gleichgesinnte, aber ich weiß nicht, ob da bei mir noch was zu retten
ist! ;-(
Es geht schon zu lange so...
Eigentlich bin ich ein humorvoller, unternehmungslustiger Mensch, aber das geht
total unter - ich habe ja gar keine Gelegenheit das auszuleben - ALLEINE kann ich
das nicht..!
Ich habe 1, 2 gute Freundinnen, die wohnen aber 100 bzw. bis 300 km weit weg
- da fehlt mir schlicht und einfach das Geld, dass ich sie regelmäßig besuchen kann..
Es muss doch möglich sein, dass ich mich einfach mal mit jmd. zum Schwatz
treffen kann, 1, 2 Stunden oder so was.
...Aber dann käme gleich das nächste Problem:
WAS sollte ich diesen Leuten erzählen? Dass ich seit Jahren nix auf die Reihe
bekomme, arbeitslos bin, kein Geld habe und kreuzunglücklich bin..? *seufz*
Das sind die Dinge, die mir fehlen...
Dinge, die andere als völlig SELBSTVERSTÄNDLICHE Tatsache HABEN...
Merle
Habe bis jetzt noch nie in ein Forum geschrieben,
aber ich weiß nicht mehr, wie ich meine Einsamkeit überwinden soll!
Ich bin sehr verzweifelt und heule jeden Tag, weil ich das Alleinsein nicht mehr
aushalten kann.
Ich nehme mir jeden Tag neu vor, dass ich heute NICHT daran verzweifle und
das Beste daraus mache - aber irgendwie überrollt es mich immer wieder und
ich gebe auf, weil ich nicht dagegen ankomme...! *schrei*
Es ist ein Fass ohne Boden, habe ich den Eindruck. Egal was ich versuche,
irgendwie kann ich es nicht aktzeptieren, dass ich alleine bin, kann dem nichts
Positives abgewinnen.
Ich bin seit langer Zeit schon arbeitlos und habe auch, seit dem ich umgezogen
bin, keine engen Freunde mehr (um mich) und Familie sowieso nicht.
Ich habe jetzt endlich mal den Schritt getan und helfe jetzt jedes Wochenende
an 1 oder 2 Tagen für 4h ehrenamtlich in einem Tierheim aus.
Ich bereue den Schritt auch nicht. Aber das reicht nicht! Sobald ich zu Hause bin,
erdrückt mich wieder die Einsamkeit...
Ich fahre jeden Tag Rad, damit ich was gegen meine Depressionen tue, aber
irgendwie bekomme ich trotzdem nicht die Kurve! *heul* Ich weiß wirklich nicht
mehr, was ich tun soll.
Ich heule auch, während ich dies hier schreibe - es beherrscht mich so!
Ich fühle mich so überflüssig - wenn ich hier in meiner kl. Wohnung sterben
würde, würde es gar keiner mitbekommen, weil mich erst mal keiner vermissen
würde. Das ist doch schrecklich!
Ich würde in meiner Bude verschimmeln, bis die Nachbarn sagen, es stinkt hier
- wie in den Nachrichten... Ich möchte nicht mehr zu diesen Leuten gehören,
um die sich keiner schert! *heul*
Ich möchte doch einfach nur geliebt werden und Freunde haben und einen
Partner - ist das den zu viel verlangt in dieser sch... Welt...?! Ich kann das nicht
mehr ewig ertragen. *verzweifel* Kann mir denn niemand helfen? Anscheinend
kann ich es selber nicht oder nicht schnell genug.
Ich beobachte mich permanent, sobald ich außer Haus bin, und stelle mich
damit noch zusätzlich unter Druck. Bin total verkrampft, sobald Leute irgendwo
auch nur anwesend sind, wo ich gerade bin.
Ich gehe raus, weil es mir ja gut tun soll, wenn ich raus gehe, aber wenn ich
z.B. mich an den Fluss setze, um was zu lesen (Schwätzchen halten geht ja nicht
alleine..) oder so, dann fallen mir nur alle Pärchen um mich rum auf und die
Freundes-Cliquen - was ICH ja alles NICHT habe und bin wieder fertig!
Wie soll ich das bloß jemals noch in den Griff bekommen..?!
Ich werde in 2 Wochen nach über 2 Jahren Arbeitlosigkeit mit einer 12-monatigen
Maßnahme beginnen, die mir helfen soll, wieder in den Beruf zu kommen.
Ich hoffe, dass mir das weiterhilft. Aber meine Zweifel sind sehr groß - ich habe
nur noch Angst vor allen Herausforderungen, habe Angst vor weiteren
Fehlschlägen...
Überfordere Leute oder habe Angst, sie zu überfordern, sobald ich den Mund
aufmache - und melde mich dann auch DESWEGEN nicht mehr bei den wenigen
Leuten, zu denen ich noch Kontakt habe... Ich kann ja von gar nichts anderem
mehr reden, als dass es mir nicht gut geht. Deshalb habe ich... ach schei., bringt
doch alles nichts mehr..!
*heul*
Ich mache Therapie, ja. Aber ich habe das Gefühl, dass ich 3 Jahre in die Klinik
müsste, damit ich ALLES wieder in den Griff bekomme und das geht ja nicht - soll ich
mit 35 immer noch nichts auf die Reihe bekommen haben, weiß ich nicht, ob ich
mir das noch viel länger antun kann... *verzweifel*
Ich weiß auch nicht genau, weshalb ich das Euch alles schreibe, eigentlich suche
ich Hilfe und Gleichgesinnte, aber ich weiß nicht, ob da bei mir noch was zu retten
ist! ;-(
Es geht schon zu lange so...
Eigentlich bin ich ein humorvoller, unternehmungslustiger Mensch, aber das geht
total unter - ich habe ja gar keine Gelegenheit das auszuleben - ALLEINE kann ich
das nicht..!
Ich habe 1, 2 gute Freundinnen, die wohnen aber 100 bzw. bis 300 km weit weg
- da fehlt mir schlicht und einfach das Geld, dass ich sie regelmäßig besuchen kann..
Es muss doch möglich sein, dass ich mich einfach mal mit jmd. zum Schwatz
treffen kann, 1, 2 Stunden oder so was.
...Aber dann käme gleich das nächste Problem:
WAS sollte ich diesen Leuten erzählen? Dass ich seit Jahren nix auf die Reihe
bekomme, arbeitslos bin, kein Geld habe und kreuzunglücklich bin..? *seufz*
Das sind die Dinge, die mir fehlen...
Dinge, die andere als völlig SELBSTVERSTÄNDLICHE Tatsache HABEN...
Merle
• • 01.06.2007 #1
11 Antworten ↓