QC1

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Hi,

bin mal über google hierhergekommen und weiß garnicht ob ich hier richtig bin. Mir wurde empfohlen mir mal Hilfe zu suchen und auch wenn das hier sicher nicht die richtige Art ist dachte ich ich probierts trotzdem mal.

Tja was gibts zu sagen?

Alter 26
Angststörung festgestellt vor 5 Jahren, ohne Behandlung
emfohlende Verhaltenstherapie nie gemacht
erster suizidversuch vor ca. 10 Jahren
letzter ersthafter Gedanke am Dienstag

Probleme?

Für die meisten wahrscheinlich garnicht nachvollziehbar und total lachhaft.

Die Leidensgeschichte fängt natürlich früh an, wer hätte das gedacht, allerdings kann von einer wahrheitgetreuen Sichtweise der Dinge nicht ausgegangen werden, da ich ständig alles so drehe das es in mein negatives Weltbild passt.

In meiner Schulzeit hatte ich nie viele Freunde, aber ab der 7. Klasse hatte ich jemanden den ich als meinen besten Freund bezeichnet hätte. Vorige Freundschaften, sofern es überhaupt welche waren, habe ich entweder kaputt gemacht oder dieser geopfert. Dieser Freund hat irgendwann später nur noch Zeit mit meinem Bruder verbracht und nicht mehr mit mir, da ich eh schon seelisch angeschlagen war, wegen meiner scheinbaren Unbeliebtheit, habe ioch ihm das nie verziehen auch wenn er später wieder mehr Zeit mit mir verbrachte, weil er sich mit meinem Bruder zerschritten hatte. Seit dieser Zeit ungefähr bilde ich mir ein das Leute die Zeit mit mir verbringen mich immer nur auf die eine oder andere Art ausnutzen wollen, und da Leute die man kennt in der Regel immer irgendwas von einem wollen, ist diese Haltung, dieses Weltbild recht einfach zu konstruieren. Zu anderen geh ich inzwischen immer ungerner, weil ich einfach nur das Gefühl habe zu stören, aber dazu später mehr.

Nachdem ich so verletzt war von diesem "Freund" lies ich die Freundschaft immer mehr abkühlen, nach dem Motto wenn ich ihm was bedeutete wird er sich schon melden, was er natürlich irgendwann auch nicht mehr tat, verziehen habe ich ihm bis heute nicht.

Zusätzlich hatte ich zu jener Zeit starken Leibeskummer, da ich unglücklich Verliebt war. Wegen meiner schüchternheit und meinen Minderwertigkeitskomplexen konnte ich sie nie ansprechen, was mich auch noch Jahre nachdem ich sie das letzte mal sah belastet hat.

Gegen Ende der Schulzeit bewarb ich mich auf eine Stelle die ich als Ausweg für meine Probleme sah, eine neue Stadt, ein neuer Umkreis, endlich Mensch sein. Doch der Traum zerbrach, ich wurde nicht genommen. Seit Monaten dachte ich nun schon an Selbstmord, das war der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Ich invrstierte 2 Wochen Planung um mich dann am zweiten Schultag nach den Herbstferien selbst zu richten. Es ging natürlich schief, ich wurde auf einer Parkbank von fremden Menschen gefunden, tja das kommt davon wenn man zu blöd ist sich die Pulsadern in die richtige Richtung aufzuschneiden.

Letztendlich bekam ich dann doch noch eine Lehrstelle doch der gewünschte Effekt blieb aus, nein ich müsste sogar häufig von Zuhause weg, war zwar teilweise mit anderen zusammen, gewann aber keine Freunde, mein Leben wurde nicht wirklich besser, nach Ende der Ausbilddung brauch diese Kontakt sofort und für immer ab.

Dann dachte ich meine Wehrdienstzeit bringt mir Freunde für Leben, aber falsch gedacht, spätestens dann fühlte ich mich allen unterlegen, da ich keine sozialen Erfahrungen besitze. Auch setzte mir immer stärker zu das ich nie eine Freundin hatte. Mit letzter Kraft widerstand ich den Waffen die eine magische Anziehung auf mich hatten.

In den folgenden 5 jahren lebte ich alleine, von Zuhause ausgezogen. Wenn ich nicht hätte arbeiten müssen hätte ich wohl selten das Haus verlassen. Ich lenkte mich gut ab und hatte eigentlich alles recht gut im Griff. Die depriphasen waren selten und ich konnte sie gut abstellen da meine Arbeit mir große Freude bereitete und da ich dort jeden tag war munterte mich dies sehr auf. Auch wenn mich scheinbar alle mochten, bat mir in 5 Jahren keiner das Du an und auch nach der Arbeit habe ich nie etwas mit meinen Kollegen unternehmen können.

Seit nunmehr 3 Monaten habe ich meine alte Arbeit verlassen und mir wurde eine große berufliche Chance geboten die quasi in einem bezahlten studium besteht. Leider ist dies ein großes Dilehma für mich. Ich lebe hier nun mit 23 anderen auf engstem Raum und komme damit nicht klar. Ich würde gerne mit denen befreundet sein und habe doch das Gefühl das ich es einfach nicht bin. Am Anfang habe ich mich sehr auf diese Zeit gefreut. Ich dachte das ich hier einfach Freunde finden muss, auch weil ich in den letzten Jahren ja kaum schlechte Phasen hatte. Das lag allerdings nur daran das ich mich ja garnicht erst in soziale Situationen gebracht habe.

Naja nun steh ich hier und habe das Problem wie ich die Kontakte knüpfe, ie ich doch so gerne will. In meiner "Freundeswahl" bin ich natürlich sehr selektiv. Augenscheinlich mögen mich alle, das wurde mir mehrfach versichert. Einige scheinen mich sogar sehr zu mögen. Doch das sind in meinen Augen langweilige Leute. Die sind zwar lieb und nett, denken wie ich und ich verstehe mich super mit dennen, aber ich hab das Gefühl die bringen mich nicht weiter. Ich möchte gerne interessante Leute als Freunde haben, und auch vorallem iurgendwie in meiner ALtersklasse. Ichj tuen dennen die mich mögen also ziemliches Unrecht.

Es gibt Personen hier, mit dennen ich sehr gerne viel Zeit verbringen würde, docjh auch wenn diese mich mögen ergibt sich das nie. Ich habe Hemmungen andauert bei dennen zu klopfen oder sie zu fragen weil mir das einfach das Gefühl gibt mich aufzudrängen. Wenn ich nach den Vorlesungen in mein Zimmer komme, fühle ich mich oft alleine und bin manschmal unfähig irgendwas zu tun außer nachzudenken. Manchmal möchte ich zu Leute gehen und drehe mich vor der Tür um und gehe weil ich mich nicht traue zu klopfen. Außerdem würde die Leute ja wohl auch mich ansprechen wenn sie mit mir was unternehmen wollen würden.

Auf den Partys die hier Stattfinden bin ich in der Regel immer vertreten. Allerdings fühle ich mich dort sehr einsam weil keiner mit mir spricht. Dies drückt bei mir immer öfters die Stimmung, was natürlich die Bereitschaft der anderen mit mir zu sprechen noch viel weiter senkt. Ich hab auch das Gefühl das es egal wäre ob ich nun auf der Party wäre oder nicht. Meistens zwinge ich mich selbst zu diesen Party zu gehen, in der Angst ich könnte etwas verpassen. Ich gehe allerdings inzwischen immer früher weil es meine Laune extrem verschlechtert.

vor ca. 3 Wochen ist mir etwas total lachhaftes auf einer dieser Partys passiert das mich sehr verletzt und gekränkt hatte. Dies hatte zur Folge das ich 5 Tage nicht mehr mit meinen Mitstudenten geredet hatte und mich total abgeschottet hatte. Dies nahmen mir einige PErsonen auch übel und zeigten mir das auch auf unterschiedliche Weise. Ich habe mich zwar vergangende Woche mit dennen ausgesprochen nur hab ich das Gefühl das es halt nun so ist wie vorher. Der QC der ist da wenn man ihn braucht ist lieb und nett, nie böse und ungerecht, immer kompetent und hilft wenn cih ein Problem habe. Habe ich aber kein Problem dann brauche ich ihn auch nicht. Für nächste Problem muss ich ihn mir allerdings ein wenig warmhalten.

Mit einer einzigen Person habe ich mich auf ANhieb gut verstanden und da diese mir etwas sehr persönliches erzählte (eigener Selbstmordversuch) lies ich mich dazu hinreißen ihr einen Großteil meiner Leidensgeschichte zu erzählen.Aber sie konnte mir nicht helfen und hat sich immer mehr geweigert darüber zu reden und zuletzt immer sehr verletzende kommentare von sich gegeben. Letzten Dienst hat es mir dann gereicht von ihr kritisiert zu werden und ich habe etwas länger mit dem Gedanken gespielt mir das Leben zu nehmen. Problem war das ich wirklich dachte in ihr meinen ersten Freund seit 10 jahren gefunden zu haben und dann langsam zu begreifen das es einfach nur träumerei war und ich halt nie ein normaler MEnsch sein werde. ICh bin fest davon überzeugt das mich irgendwann ein Ereignis so weit runterziehen wird das ich mir das Leben nehmen werde, deshalb überlege ich mir in solchen Situationen warum ich überhaupt warten soll. Um mich selbst vor dieser Person und ihrer Verletztungen zu schütze spreche ich nun seit Dienstag nicht mehr mit ihr, obwohl wir vorher jeden Tag zusammenhingen.

Zusätzlich um die Sache noch schlimmer zu machen bin ich auch noch in eine meiner mitstudeteninnen verliebt, diese ist allerding vergeben und anscheinend auch glücklich, was mich natürlich für sie freut. Im endeffekt würde es ja auch keinen Unterschioed machen, da ich sie 1. eh nie ansprechen würde und 2. sie mich auch nie haben wollen würde.

Naja und so bin ich halt Einsam und weiß nicht was ich tun soll.

Achja wegen meiner beruflichen Situation kommt professionelle Hilfe unter keinen Umständen in Betracht, obwohl ich selbst einsehe das ich sie brauche.

Gruß QC

20.07.2008 22:14 • 22.07.2008 #1


16 Antworten ↓


isis-z


Hi du!

Herzlich willkommen an Bord... super, dass du dieses Forum gefunden hast, denn hier bekommst du professionelle Hilfe anonym, musst dabei um deinen Job nicht fürchten. (In der Forum-Übersicht, nun 3 Beiträge davor schreiben, das hast du ja gleich..!)

Außerdem - jede Menge nette Leute hier zum Quatschen und auch ein Angst-Forum, wo sich die ganzen Leidgenossen über jeden Neuling freuen.

Deine Geschichte könnte auch meine sein, es gibt Enttäuschungen, die einen ganz schüchtern werden lassen, ist mir auch mal passiert und danach hatte ich Probleme soziale Kontakte zu knüpfen. Man bekommt alle möglichen Ängste. Nicht verstanden, enttäuscht oder verletzt zu werden.

Was ich noch kurz zu deiner Geschichte sagen möchte... ich finde schüchterne Jungs viel interessanter als die anderen. ("So lange du dich bemühst andere zu beeindrucken, bist du von dir selbst nicht überzeugt..!") Schüchterne Leute haben oft eine zauberhafte Ausstrahlung, hinter der sich Tiefgründigkeit und meistens auch Erhlichkeit verbirgt und deshalb sind sie so liebenswert.

Ich wünsche dir, dass du hier viele neue Freunde findest... und nicht vergessen... wegen "Depri" unbedingt den Robie anschreiben, versprochen..?

Ganz liebe Grüße

Isis

20.07.2008 23:20 • #2


QC1


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hmm was meinst du mit mit der professionellen Hilfe? Das versteh ich irgendwie nicht. Und es tut mir leid aber Leute in Foren und Chats sind für mich keine Freunde, auch wenn das jetzt doof klingt, aber nur solche Leute zu kennen finde ich armselig und ich bin schon armselig genug. Ich würde hier lieber Hilfe für mein richtiges Leben finden, aber naja mal schauen wie sichj das weiter entwickelt.

Gruß QC

P.S. wer ist Robie und was hat der mit "depri" zu tun?

21.07.2008 12:25 • #3


aiM

aiM


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@QC1: Warum so negativ. Natürlich kann man hier Freunde finden. Leute mit denen man reden kann, denen man sein Herz ausschütten kann und die einen nicht verurteilen. Weil sie selbst auch solche oder ähnliche Probleme haben.
Ausserdem kann man über diese Schiene vielleicht auch in den Griff kriegen, dass man draussen im *real life* Freunde findet.

Professionelle Hilfe wäre, zum Beispiel, ein Hausarzt der mit Dir zusammen einen Therapeuten sucht, mit dem Du dann Deine Probs aufarbeiten kannst! Vielleicht bieten sie Dir auch Medikamente an, mit denen Du Dich besser fühlst.

Es gibt hier im Forum die Möglichkeit nach drei Postings professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine Frage von Dir - und eine Antwort vom Fachmann. Ganz einfach und ohne Nebenwirkungen....

Mia

21.07.2008 13:03 • #4


QC1


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Naja wie schon gesagt kann ich nicht zu einem echten Therapeuten, weil ich dann zwar nicht meinem Job verliere, aber im Prinzip kann ich dann gleich mein Studium abbrechen. Da mein Job im Prinzip das einzige ist was mich am Leben hält macht mir das natürlich unheimliche Angst. Und wie gesagt Leute im Internet kenne ich doch einge, aber das sind für mich keine Freunde. Internet ist praktisch eine Art freizeitbeschäfitigung wenn man nichts echtes vor hat. Und ich hab halt meist nix besseres vor.

Ich habe mir hier jetzt eine Bezugsperson gesucht der ich das oben alles erzählt habe, aber ich habe halt auch das Gefühl das mir das 1. Nichts gebracht hat und 2. ich sie evtl. auch zu sehr belaste. Sie hat sich erstmal auszeit erbeten bis zum 12.08. mal sehen wie es mir in der Zeit ergeht. Ich denke mal das es mir immer schlechter gehen wird, aber ich versuche mein bestes.

Das ich mit der einen Person mit der ich vorher so viel zusammenhing nicht mehr rede belastet mich auch stark. Aber auch wenn mir die Person wichtig ist, hänge ich doch noch ein wenig mehr an meinem Leben und ich kann halt für mich nicht garantieren das ich mich nicht nächstes mal wirklich umbringe wenn sie mich so stark verletzt.

Ich erwarte allerdings von ihr mindestes eine entschuldigung damit wir wieder normal miteinander verkehren und ich denke die werde ich eh nie bekommen, da sie obwohl sie es eigentlich verstehen müßte, es nicht verstehen kann oder eher nicht verstehen will. Ich denke sie hatte bzw. ich weiß das sie in ihrer Jugend ähnliche Probleme hatte und ich denke das sie sich nun einfach selbst schützen will. Ich denke sie ist weit zerbrechlicher als sie den Eindruck erwecken will. Aber es hat halt auch keinen Sinn drüber nachzudenken, weil ich eh nie wieder mit ihr "reden" werde. IOch werde mich auf jeden Fall nicht entschuldigen, da ich mich sonst zu sehr angreifbar mache und unterordne. Dann weiß sie doch erstrecht das sie alles mit mir machen kann und ich würde mich nur noch qäulen. Leiber falsche Freunde als keine Freunde? Nein danke!

Was ich auch toll finde, das es eben an meiner Tür geklopft hat, da freu ich mich immer. Leider will sich dann meistens nur einer was von mir leihen, oder ähnliches was ich idiot natürlich auch immer sofort tue. Was anderes würden die ja eh nicht von mir wollen. Ich verstehe nicht warum ich so nett zu dennen sein muss wenn ich dennen im Prinzip doch egal bin?

Klar die sagen das sie mich mögen, ich mag auch süsse Tiere, deswegen bin ich aber auch nicht jeden Tag im Zoo, weil das einfach zu langweilig ist. Die merken doch gar nicht wie sie mich in Wirklichkeit ausgrenzen. Am liebsten würde ich ja wieder aufhören mit dennen zu reden aber so verhält man sich ja wohl nicht. Naja ich kann ja auch keinen zwingen mich zu mögen, wäre ja noch schöner.

Evtl. sollte ich echt das Studium abbrechen, wie soll ich das 3 Jahre lang durchhalten wenn ich nach 3 Monaten schon völlig fertig bin?
Ich fühl mich fast in meine Schulzeit zurückversetzt wo ich den halben tag drüber nachdachte warum ich mich nicht einfach umbringe. Und das ich alles positiv sehen soll kotzt mich an, ich kann doch die Fakten nicht verändern. Die sind wie sie sind und werden sich niemals ändern und je früher ich das einsehe um so eher kann ich akzeptieren das ich für immer allein sein werde. Wie gesagt dioe letzten 4,5 Jahre hat das ja auch super geklappt, warum sollte das nicht wieder klappen. Werde ich halt nen Workaholic und mache Karriere. naja egal

Ich wünsch euch trotzdem noch nen schnönen Tag

21.07.2008 13:48 • #5


aiM

aiM


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Vielleicht bin ich zu blöd, aber ich verstehe nicht warum Du nicht zum Doc und/oder Therapeuten gehen kannst? Und wieso es Dich Deinen Job, bzw Dein Studium, kosten würde?

Mia

21.07.2008 16:32 • #6


QC1


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Du bist nicht zu blöd, du könntest es mir aber auch einfach glauben. Aber ich erkläre es gern trotzdem. Ich mache eine Ausbildung zum Beamten. Am ende dieser Ausbildung muss man eine Beamtentauglichkeituntersucung überstehen. Dort wird festgestellt ob bedenken bestehen auf Grund derer man innerhalb der nächsten ~30 jahre Dienstunfähig werden könnte. Der häufigste Grund einer Dienstunfähigkeit bei Beamten sind pychische Erkrankungen. Und wer wird dann wohl durch die Tauglichkeitsuntersuchung fallen? Anzumerken ist das ich ja bereits einmal bei pychologen war und dies bei meiner letzten Beamtentauglichkeitsprüfung angegeben habe. Mir wurde gesagt das dies Grund genug dafür war das ich die Untersuchung nicht bestanden habe. Ich habe dann widerspruch eingelegt und behauptet das es mir inzwischen psychisch besser geht und wurde daraufhin zu dem gleichen Pychologen geschickt bei dem ich beim ersten mal war. Zufälligerweise ist das der Pychologe meines Vaters und der wusste daher auch wie wichtig eine positive Entscheidung für mich ist. Außerdem habe ich ihm natürlich nix tiefgreifendes von mir offenbahrt. Ich denke trotzdemn das man davon ausgehen kann das es ein gefälligkeitsgutachten war. Ich habe die Beamtentauglichkeit letztendlich bekommen, allerdings würde ich die sicher nächstes mal nicht bekommen wenn ich jetzt wieder zu einem Pychologen gehen würde. Deswegen scheidet dieser Weg für mich völlig aus, auch wenn ich einsehe das es eigentlich keinen anderen Weg für mich geben kann.

21.07.2008 19:41 • #7


Maxxis


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Hallo QC1,

man, die müssen das doch gar nich wissen das Du ne
Therapie machst. Geht niemand was an.

Kein Psychologe wird Dich verraten.

Grüße Maxxis

21.07.2008 20:02 • #8


QC1


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Ich werde da gefragt und es ist meine Pflicht wahrheitsgemäß zu antworten. Lüge ich muss ich mein Leben lang um meinen Job fürchten. Das will ich nicht. Außerdem bin ich so ein ehrlicher Typ, so das ich auch kaum lügen kann.

21.07.2008 20:13 • #9


mara_ynn


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Aber wenn du schon verbeamtet bist, dann sollte es eigentlich keine Schwierigkeiten mehr geben, oder? Oder kommen da noch mehr Tauglichkeitsprüfungen?
Meine Freundin ist übrigens auch dabei verbeamtet zu werden und macht eine Therapie, und sie hatte noch keine Probleme deswegen...?(bzw sie wurde mal deswegen von ner Privatkasse abgelehnt aber das ist ja was anderes).
Und auch wenn ne weitere Tauglichkeitsprüfung kommen sollte, du *musst* doch nicht angeben dass du zum Psychologen gehst?

21.07.2008 20:14 • #10


QC1


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klar muss ich das angeben sonst ist das eine Dienstpflichtverletztung

und das dauert noch bestimmt 5 jahre bis zur letzten tauglichkeituntersuchung von da her :

21.07.2008 20:22 • #11


mara_ynn


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Ok hab deine Antwort zu spät gelesen. Geh doch mal zur psychosozialen Beratung deines Studentenwerks. Es muss doch eine Lösung dafür geben. Es ist sowieso nicht zu fassen dass man Probleme kriegen kann nur weil man sich helfen lassen will...

21.07.2008 20:23 • #12


QC1


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Wir haben kein Studentewerk wir sind ja nur quasi Studenten, das ist alles sehr kompliziert. Das ich mir helfe lasse, damit hat meinn Arbeitegeber gar kein Problem, nur das ich dann bei ihm arbeite wenn ich so ein geistesgestörter bin, das mag der nicht so

21.07.2008 20:40 • #13


mara_ynn


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Ok, folgendes: wenn es kein Studentenwerk gibt dann erkundige dich doch mal woanders genau wie das mit dem Psychologen und der Verbeamtung abläuft. ZB ganz anonym bei einer psychologischen Beratungshotline. Oder frag die "Experten" hier, gibt ja auch nen speziellen Forumsteil für solche Fragen. Inwiefern man da verpflichtet ist, einen Anamnese-Striptease hinzulegen. Das kann nämlich nicht sein, dass du da gezwungen bist über jedes kleine Detail Auskunft zu geben.
Und was deine Geistesgestörtheit angeht: es kann ja offensichtlich gerade nur besser werden

22.07.2008 06:17 • #14


Marcus


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Zitat von QC1:
Naja nun steh ich hier und habe das Problem wie ich die Kontakte knüpfe, ie ich doch so gerne will. In meiner "Freundeswahl" bin ich natürlich sehr selektiv. Augenscheinlich mögen mich alle, das wurde mir mehrfach versichert. Einige scheinen mich sogar sehr zu mögen. Doch das sind in meinen Augen langweilige Leute. Die sind zwar lieb und nett, denken wie ich und ich verstehe mich super mit dennen, aber ich hab das Gefühl die bringen mich nicht weiter. Ich möchte gerne interessante Leute als Freunde haben, und auch vorallem iurgendwie in meiner ALtersklasse. Ichj tuen dennen die mich mögen also ziemliches Unrecht.


Also hör mal: Das ist ganz normal! Also in der Regel will jeder leute haben die besser und lustiger und toller sind als man selbst, warum auch immer. Nach deinen Schilderungen bist du aber ganz unten in dieser Kette und solltest dich eher schrittweise nach oben arbeiten, als ewig nach nem supertollen Über-Freund ausschau zu halten, der höchstwahrscheinlich sowieso drei handys besitzt die alle paar Minuten klingeln, weil er so ein toller Hengst ist

Solltest also keineswegs die Leute abweisen die Kontakt zu dir suchen und dich dann beschweren, dass dich keiner mag

Du haltest da dein eigenes destruktives Weltbild mit aller Kraft aufrecht. Es ist schon selten genug dass du leute treffen wirst(speziell bei deiner sozialen kompetenz) die auf dich zugehen, da solltest du die Chance ergreifen sonst bleibst du ewig alleine...

22.07.2008 06:49 • #15


isis-z


Ja, jetzt hab´ich´s!
Ich hätte mir erst 3 Handys um den Kopf binden sollen bevor ich hier vorgestern gegrüßt habe?... *grübel*... Isis

22.07.2008 07:36 • #16


QC1


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Ach wirklich mögen tu die mich sicher auch nicht, die kümmern sich doch eigentlich auch nicht um mich. Wenn ich bei den klopfe rennen die nur nicht weg, aber wenn die wo hingehen fragen die mich auch nicht ob ich mit will. Das ist dennen auch egal, von da her war das oben evtl. bissle übertrieben. Ist ja auch im Prinzip alles egal. Und ich will nicht irgendwelche Freunde ich will hier Freunde haben, irgendwo bringt mich nicht weiter weil ich andauert unterwegs bin(beruflich in Deutschland) halt mit den Leuten die hier sind.

Ich mekr schon mir ist nicht zu helfen und das war hier alles ein Fehler, ich hätts gleich sein lassen sollen, bringt mich wie jeder andere versuch nicht weiter. und es geht eh genug Leuten schlechter alsmir warum sollichmich beschweren, ich kann es ja auch einfach wie ein Mann ertragen und nicht so sein wie ne Memme.Das Leben ist halt kein Ponyhof und um so früher ich das einsehe um so besser.

Zitat von mara_ynn:
Und was deine Geistesgestörtheit angeht: es kann ja offensichtlich gerade nur besser werden


Nene wir sind ja eh gerade mitten im Personalabbau, nen Toter käme dennen sicher recht, einer weniger den man irgendwie unterbringen müsste.

22.07.2008 08:36 • #17



Dr. Reinhard Pichler


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