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Hallo,

Demnächst ist meine Frau 4 Tage nicht da und ich bin dann alleine mit meinen Kids 14 und 11 und Hund ( haben wir seit 3 Wochen ). Mein Problem ist, eigentlich müsste ich der starke sein und vorangehen aber vor allem nachts hab ich Angst vor einer Panikattacke und fühle mich schwach und keiner ist da der mir nachts hilft. Wet kennt das auch und was tun?

LG Chris

07.06.2017 17:58 • 08.06.2017 #1


10 Antworten ↓


Icefalki
Naja, sterben können wir doch supi, oder? Und Leben und Leben weiter.

Du Weisst, dass das nur die Angst vor der Angst ist. Und ob die Nacht nun tatsächlich so schlimm wird, weisst du gar nicht.

Wenn's dich richtig erwischt, dann schreib hier im Forum.Wird immer mal jemand Dasein, der dir antwortet. Hoff ich mal. Oder du liest dir die Beiträge durch, und weisst,hast den Käse nicht allein.

Und als Tip,wenn Panik kommt, beweg dich. Bleib nicht liegen, mach Bauchbeugen, Kniebeugen, alles, was dich körperlich anstrengt. Das bringt das Adrenalin wieder runter.

07.06.2017 18:19 • #2


Hi. Ja gut gemeint. Aber hab auch noch zur Zeit aufgrund Achillessehnenriss so nen Stiefel an statt Gips. Also sport fällt flach. schei. Angst vor der Angst . Ich hasse es. Hab schon etliches probiert. Tagesklinik, VT.... Warum hab ich immer diese innere Unruhe und Ängste. Ich hasse mich dafür

07.06.2017 18:36 • #3


Sich selber hassen ist nie gut. Schwäche eingestehen ist viel cooler

07.06.2017 18:43 • x 1 #4


Icefalki
Hast du bei den ganzen Therapien noch nicht den Grund erkannt? Vielleicht ist der Grund nur, als Mann stark sein zu müssen., alles was mit Gefühlen zu tun hat, versteckst du.

Tuffie hat es schön gesagt. Manchmal muss man um stark zu werden, sich seine Schwäche zugestehen. Und die Ängste werden leiser.

07.06.2017 18:50 • #5


Hi. Ich kenne das nur zu gut. Mein Mann ist auch zwei Tage weg und ich hatte schon vor einigen Tagwn Schiss davor. Und heute war es so, dass die ersehnte Panikatte kam. Zwar schwach, aber sie war da. Was hab ich anderes erwartet, hab mir ja schon vorher gedacht dass sie kommt. Hab auch zwei Kinder, 7 und 5. wenn es mir schlecht geht, dann konzentriere ich mich auf die beiden Mäuse und versuche die Momente mit Ihnen aufzusaugen. Ich versuche einfach mal zu lachen und mich nicht ständig von meiner Angst kontrollieren zu lassen. Die Angst zu akzeptieren ist besser, als gegen sie anzukämpfen! Wenn eine PA kommt sag ich mir immer, "ich kenn das schon" und sitze es quasi aus als mich dagegen zu wehren. Seither kommen Sie nicht mehr so oft und nicht so stark. Und mal ganz ehrlich, es ist ja auch noch nie was passiert. Ich persönlich bin noch nie umgekippt oder erstickt, auch wenn ich das Gefühl hatte.

07.06.2017 18:53 • #6


@wutzilein. Du hast ja recht. Es passiert eigentlich nix. Aber dennoch beherrscht die Angst vor der Angst mich. Na ja wenn es soweit ist, ab 27.6., dann geh ich hier ins Forum und schreibe so Lieben Menschen wie z.b dir. Ich möchte mich irgendwie ablenken aber schaffs nicht so und nimm dann Schlafsterne ein, damit ich einschlafen und durchschlafen kann. Aber etz auch noch mit Hund iSt Stress für mich. Danke für eure Antworten. Hab euch lieb

07.06.2017 21:18 • #7


Chrissini , das kannst du natürlich gerne machen. Versuche jedes kleine Detail positiv in dich aufzusaugen. Schöne Bäume, Momente mit deinen Kindern, vielleicht auch einfach mal die Ruhe (der Alltag ist sowieso zu laut und stressig genug), setz dich hin und atme bewusst durch. Und der Hund ist ja ne prima Ablenkung. Spiel mit ihm und Kuschel mit ihm. Das kann auch beruhigend sein. Das wird schon. Auch die Tage allein werden vergehen.

08.06.2017 07:18 • #8


Kämpferin29
Zitat von Chrissini:
Hi. Ja gut gemeint. Aber hab auch noch zur Zeit aufgrund Achillessehnenriss so nen Stiefel an statt Gips. Also sport fällt flach. schei. Angst vor der Angst . Ich hasse es. Hab schon etliches probiert. Tagesklinik, VT.... Warum hab ich immer diese innere Unruhe und Ängste. Ich hasse mich dafür






Ich weiß wie schwer das ist die Angst los zu bekommen ich bin auch so in einer Situation wo ich Angst habe aber die Angst darf nicht zu sehr dein Leben kommen.
Versuche es doch mal mit entspannter Musik leg dich wenn du mal 10 Minuten für dich hast aufs Bett oder auf die couch und versuche diese Angst aus zu blenden auch wenns schwer fällt.

08.06.2017 07:53 • #9


Danke euch, ihr seid lieb. Zwischen 20 und 30 hatte ich fast keine Ängste, dann sind die Kinder geboren und es ging los mit dem Ängsten. Vermutlich fühl ich mich nicht selbstbewusst genug kein Selbstwertgefühl, der Starke für die Kinder da zu sein. Bin sehr ängstlich erzogen, bin sensibel, hab Herz am rechten Fleck und bin ehrlich aber auch sehr unsicherer Mensch. Brauch immer so ein Sicherheitsgefühl. Zum Glück hab ich ne relativ starke Frau an meiner Seite aber möchte nicht so abhängig sein. Ich möchte mehr Selbstwertgefühl. Ich hab doch auch was geleistet und geschafft. Ich muss mich einfach mehr loben lernen.

08.06.2017 18:12 • #10


Jeder ist wie er ist. Und glaube mir, die Kinder mögen den Papa so wie er einfach ist am liebsten. Verstell dich nicht. Das ist nur anstrengend. Hol dir mal vor Augen was du alles erreicht hast. Frau, Kinder, ev Haus, Job, Hund und sonstiges was du schon im Leben gemeistert hast. Du bist stark auf deine Weise mit deiner Ehrlichkeit und Sensibilität. Das hat nicht jeder! Und Sicherheit braucht jeder auf eine Art und Weise. Das ist nichts Schlimmes, sondern einfach nur schlau und gibt Halt im Leben. Deine Frau kennt dich und mag vielleicht genau die Sachen, die du an dir nicht magst, wer weiß?! Vielleicht ist sie auch gerne der starke Part in eurer Beziehung. Dann ist das eben so. Grüble nicht so viel, sondern genieße die Zeit mit deinen Liebsten und vor allem akzeptiere dich so wie du bist. Wir alle haben Stärken und Schwächen, das zeichnet uns aus.

08.06.2017 18:25 • #11




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