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Hallo zusammen,
ich bin 39 Jahre alt und momentan wegen einer mittelgradigen Depression und Panikattacken in einer Tagesklinik in Behandlung. Die Panikattacken beziehen sich im Moment vor allem auf das Alleinsein. Und ausgerechnet heute ist mein Mann 24 Stunden beruflich weg. Er ist heute morgen um sechs aus dem Haus und kommt morgen früh zurück. Jetzt spielt mein Hirn natürlich schon alle möglichen Fantasien ab, was alles heute Nacht passiert. Ich könnte total durchdrehen vor Angst, mir könnte es körperlich total dreckig gehen, es ist niemand hier der mir helfen kann (bei was auch immer), ich kann niemanden mitten in der Nacht anrufen, der dann vielleicht herkommen würde.
Ich hab für den Notfall Tavor hier, aber die Klinik sagt, dass ich die eigentlich nicht nehmen darf, weil ich anders mit der Angst klarkommen muss.
Geht es jemand anderem hier ähnlich? Wie geht ihr mit solchen Situationen um?
Danke und viele Grüße
Katja

13.05.2018 17:23 • 13.05.2018 #1


5 Antworten ↓


guteFee
Willkommen @Lillybertpaul

Hast Du die Möglichkeit im Schlafzimmer Fernsehn zu schauen?

Ich zum Beispiel bin immer alleine und habe mir mein Fernseher ins Schlafzimmer geholt.

So bin ich abgelenkt und stelle ihn immer so ein, dass er sich automatisch ausschaltet in der Nacht.

Das ist meine Art mit dem Alleinsein und der Angst umzugehen und ich komme gut klar soweit.

Du musst nicht denken, dass ausgerechnet diese Nacht irgendwas passiert. Das wird es wohl nicht nur weil Du diese Nacht alleine bist.

Selbst wenn, was ziemlich unwahrscheinlich ist, gibt es für alle Fälle den Notruf!

Also es gäbe immer eine Hilfe, selbst wenn Du niemanden hast.

Wenn es der Fernseher nicht ist könntest Du etwas lesen.
Zur Not kannst Du auch hier vorbei schauen.
Hier ist immer jemand da!

Also, Du bist nicht alleine!

13.05.2018 18:16 • x 1 #2


funny86
Jap tv schauen hilft oft..ich gucke oft online dann qvc.. das entspannt mich total..

13.05.2018 19:43 • #3


Schokopudding
Soll nicht hart und empathielos klingen, aber nütze es als eine Möglichkeit deine Ängste zu konfrontieren. Sieh es als Chance zu lernen, das nächtliches Alleinsein aushaltbar ist und nichts Schlimmes ist. Die Angst kann nur bis zu einem bestimmten Level steigen, dann geht sie langsam, aber kontiunierlich zurück und du hast dann die Erfahrung gemacht, dass sie bewältigbar ist. Alles andere wie vermeiden und ablenken ist kontraproduktiv, weil sich so die Angst einnisten kann. Alles Gute.

13.05.2018 20:39 • #4


farbenfroh
Mein Arzt hat mal zu mir gesagt: "Schlimmer wie jetzt, wird es nicht mehr."
Da ging es auch um Ängste. Und das hat mir total geholfen. Daran erinne mich immer wieder.
Habe außerdem immer einen Zettel dabei, auf dem die zehn Schritte draufstehen, wie man sich in einer Angstsituation verhalten soll.
Das hilft.
Ist nur ein kleiner Anstoß, aber vielleicht ja ganz hilfreich.
Tavor ist schon recht heftig, es gibt auch andere Medis.
LG

13.05.2018 20:50 • #5


Hallo, gut gemeinte Ratschläge helfen meistens da nicht. Ich weiß dass du deine Angst zu viel Aufmerksamkeit schenkst , dass stresst dich ,dass ist doch gesund wie dein Körper auf deine Bewertung reagiert . Du solltest dich deiner Krankheit stellen ich tue mir etwas gutes und Male wenn du dich fur etwas interessieren solltest so schenke deine Aufmerksamkeit. Darauf , lebe nicht in EILE sondern ich nehme mich an sie ich bin . Das allein sein ist nicht was dir Angst machen kann es sind deine Bewertungen wie du die Welt zur Zeit siehst ..ich weiss aus selbst Konfrontation das man das allein sein erlernen kann und es auch sollte den das ist der Schlüssel zur Freiheit das Ende deiner Angst Agora Phobie. Ich habe es geschafft also wirst du das auch schaffen .

13.05.2018 21:41 • #6




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