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Hallo,

Mein Name ist Milena, bin 14 Jahre alt. Ich habe öfters Panikattacken ,Todesangst, "Leere in mir" und Schlafstörungen (Albträumen). Oft habe ich versucht im Internet eine Lösung zu finden, doch dann hat eine Freundin von mir die Seite gezeigt.

Angefangen hatte das mit 8 Jahren, als von meiner Freundin die Eltern gestorben sind. Zwischen meinen 10 und 13 Lebens Jahr war es nicht mehr so schlimm, doch als das Neune Jahr begann, starb von einem Freund die Mutter an Krebs. Seit dem habe ich große angst an Krebs zu erkranken. Doch das ist nicht alles. Oft sitze ich im Zimmer und plötzlich kriege ich eine Panikattacke! Ich hab wenn nur kurz darüber nachgedacht, was wohl in ein paar Jahren sein wird. Die Panikattacken kann ich dann nicht mehr stoppen und greife zu Tabletten (Baldrian-Beruhigungs Tabletten).

Im Unterricht haben wir das Thema ,,Sterben, Tod... und dann?". Und jede Stunde kriege ich so ein schreckliches Gefühl, dass ich nicht aushalten kann.

Die "Leere in mir" kriege ich auch oft. Ich fühl mich dann immer Kraftlos und fang oft an zu Heulen. Mir kommen auch dann Erinnerungen hoch, wobei ich heulen muss und ich stelle mir schreckliche Sachen von der Zukunft vor.

Abends kann ich kaum Schlafen. Ich muss Beruhigungs Tabletten nehmen und ein Schlafmittel, damit ich halbwegs die Nacht überstehe. Ich muss auch immer Musik oder ein Film nebenbei Laufenlassen, damit ich schlafen kann. Wenn es abends Still ist kann ich nicht schlafen. Neben dem Einschlafen habe ich auch Albträume. Anfangs sind sie alle schön, doch zum Ende hinzu wird es die Hölle! Es fühlt sich dann auch immer so echt an. (z.B. wenn ich von meiner Freundin träume und ihr etwas passiert, habe ich am Nächsten Morgen Angst, dass ihr wirklich was passiert ist).

Bitte, habt ihr irgendwelche Ratschläge für mich, wie ich das alles bekämpfen kann?

04.12.2014 16:41 • 18.01.2015 #1


28 Antworten ↓


Icefalki

Icefalki


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Hallo milena, herzlich Willkommen hier.

Darf ich dich fragen, ob deine Probleme deinen Eltern bekannt sind. Bist du in ärztlicher Behandlung? Welche medis außer baldrian nimmst du noch.

Erzähle mal ein bisschen mehr, damit wir versuchen können, dich etwas zu unterstützen.

LG Icefalki

04.12.2014 22:34 • x 1 #2


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Okey, also meine Elten wissen das nicht so ganz... Also meine Mutter wusste, dass ich nicht schlafen kann und dass ich Panikattacken kriege, aber momentan denkt sie, dass das nicht mehr ist. Mein Vater weiß nichts, da er und ich uns nicht verstehen. Ich bin nicht in ärztlicher Behandlung. Ich nehme eigentlich nur die Baldrian Tabletten und ein Schlaf Mittel (Gute Nacht Fee: Ein Pflanzliches Zeug, welches mann vor dem Schlafen einreiben muss).

07.12.2014 19:47 • #3


Icefalki

Icefalki


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Also was hälst du davon, dich deiner Mutter anzuvertrauen. Deine mittel sind in Ordnung, die kannst du ruhig nehmen. Aber kämpf doch nicht alleine, lasse dir helfen. Gehe mit deiner Mutter zum Arzt und schildere deine Probleme. Trage es nicht alleine mit dir herum, das zu schwer.
Traue dich ruhig, dafür sind Mütter ja da.

LG icefalki

07.12.2014 20:01 • x 1 #4


Blackshot

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Ehm, okey! Vielen Dank für deine Hilfe Icefalki !

08.12.2014 16:02 • #5


Icefalki

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Huhu milena, und wie geht es dir heute? Dein ok war mir ein bischen zu zaghaft, oder irre ich mich da?

Kannst ruhig schreiben.

08.12.2014 16:06 • x 1 #6


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Oh.. Schuldigung, ich hatte die letzten Tage ein Problem mit dem Internet.. Ich habe mit meiner Mutter jetzt nur über die Schlafprobleme gesprochen, aber sie meint, wenn das so weiter geht, geht sie mit mir zum Psychater, aber ich will da nicht hin, denn dann denkt meine Ganze Klasse ich wäre Psychisch gestört und so wenn die das heraus finden.

11.12.2014 17:21 • #7


Icefalki

Icefalki


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psychiater ist ein Arzt. Fertig. Und kann dir helfen. Und deine Mutter macht das richtig. Es geht darum, herauszufinden, was mit dir los ist. Warum soll das so weitergehen, ist doch Quatsch. Diese Therapeuten sind geschult und können herausfinden, was zu tun ist. Und du musst es doch niemanden sagen. Also, rede mit deiner Mutter darüber und wenn es nicht besser wird, dann ab zum doc.

Vom Nichtstun wird es nicht besser und du willst doch wieder lachen und schlafen können.
Ich knuddel dich mal

Icefalki

11.12.2014 18:33 • x 1 #8


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Meine Mutter denkt, dass ich ja nur diese Schlaf sache habe, aber wenn wir zum Psychiater gehen, muss ich ja alles sagen und dann behandelt meine Mutter mich so, als hätte ich eine Behinderung, aber das soll die nicht... Ich will auch nicht ständig Irgendwelche Chemische Tabletten nehmen, die ich von dem Artzt kriege... Es muss doch einen Natürlichen weg geben das zu verhindern...

11.12.2014 20:27 • #9


Icefalki

Icefalki


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Also, Tabletten bekommt man nicht sofort verschrieben, wenn man die nicht will. Und wenn du mit deiner Mutter beim Arzt bist, dann sage ihm das alles, sprich frei von der Leber weg. Wenn deine Mutter dabei ist, kann der Arzt ihr alles erklären. Und sie kann dann mit ihm sprechen.

Ich verstehe dich voll und ganz, keiner will diesen Mist haben. Aber wenn du dir keine Hilfe holst, es nicht zulässt, Kann es schlimmer werden. Also tu dir was Gutes und wage den Schritt in die richtige Richtung. Und sollten deine Eltern das nicht verstehen, dann lasse sie mal in diesem Forum lesen. Dann werden sie begreifen.

Eltern sind ab und an mal ein bisschen doof, aber wenn es um die Kinder geht, dann kümmert man sich darum. natürlich willst du ihnen auch keine Sorgen machen, aber du darf ruhig an dich denken und dir helfen lassen. Dafür gibt es Ärzte

Also ran an den Speck, sei mutig, sei offen zu deiner Familie.
LG icefalki

11.12.2014 22:28 • x 1 #10


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Ich hab versucht, dass meiner Mutter zu sagen, doch dann kommt immer etwas dazwischen. Entweder sie ist beschäftigt oder meine Schwester will etwas. Ich hatte einmal eine Chance, aber dann konnte ich nichts sagen. Ich weiß nicht wie ich es in Worte fassen soll...

12.12.2014 15:25 • #11


Icefalki

Icefalki


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[quote="Blackshot"]Hallo,

Mein Name ist Milena, bin 14 Jahre alt. Ich habe öfters Panikattacken ,Todesangst, "Leere in mir" und Schlafstörungen (Albträumen). Oft habe ich versucht im Internet eine Lösung zu finden, doch dann hat eine Freundin von mir die Seite gezeigt.

Angefangen hatte das mit 8 Jahren, als von meiner Freundin die Eltern gestorben sind. Zwischen meinen 10 und 13 Lebens Jahr war es nicht mehr so schlimm, doch als das Neune Jahr begann, starb von einem Freund die Mutter an Krebs. Seit dem habe ich große angst an Krebs zu erkranken. Doch das ist nicht alles. Oft sitze ich im Zimmer und plötzlich kriege ich eine Panikattacke! Ich hab wenn nur kurz darüber nachgedacht, was wohl in ein paar Jahren sein wird. Die Panikattacken kann ich dann nicht mehr stoppen und greife zu Tabletten (Baldrian-Beruhigungs Tabletten).

Im Unterricht haben wir das Thema ,,Sterben, Tod... und dann?". Und jede Stunde kriege ich so ein schreckliches Gefühl, dass ich nicht aushalten kann.

Die "Leere in mir" kriege ich auch oft. Ich fühl mich dann immer Kraftlos und fang oft an zu Heulen. Mir kommen auch dann Erinnerungen hoch, wobei ich heulen muss und ich stelle mir schreckliche Sachen von der Zukunft vor.

Abends kann ich kaum Schlafen. Ich muss Beruhigungs Tabletten nehmen und ein Schlafmittel, damit ich halbwegs die Nacht überstehe. Ich muss auch immer Musik oder ein Film nebenbei Laufenlassen, damit ich schlafen kann. Wenn es abends Still ist kann ich nicht schlafen. Neben dem Einschlafen habe ich auch Albträume. Anfangs sind sie alle schön, doch zum Ende hinzu wird es die Hölle! Es fühlt sich dann auch immer so echt an. (z.B. wenn ich von meiner Freundin träume und ihr etwas passiert, habe ich am Nächsten Morgen Angst, dass ihr wirklich was passiert ist).

Da sagst du ihr.

12.12.2014 22:14 • x 1 #12


Hotin

Hotin


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Hallo Blackshot,

schön, dass Du hier mit uns redest.
Wie allein du Dich fühlst, kann ich glaube ich ganz gut verstehen.

Zitat:
Ich hab wenn nur kurz darüber nachgedacht, was wohl in ein paar Jahren sein wird. Die Panikattacken kann ich dann nicht mehr stoppen

Das könnte passieren, wenn Du Dir keine Hilfe holst. Aber Du bist ja sehr intelligent
und kennst Dich schon gut aus.
Zitat:
Bitte, habt ihr irgendwelche Ratschläge für mich, wie ich das alles bekämpfen kann?


Deine Ängste sind etwas ganz normales. Sie sind nur zu stark. Wir alle haben Ängste. Alles was Du
lernen kannst, ist, wie Du mit deinen Angstgefühlen anders umgehst. Lerne sie zu verstehen, dann ärgern sie Dich
nicht mehr so.
Icefalci hat Dir hier einige wirklich tolle Tipps gegeben! Da solltest du einiges von umsetzen!
Zitat:
dann denkt meine Ganze Klasse ich wäre Psychisch gestört

Das denkt deine Klasse nicht. Du denkst das! Soweit ist Deine Angst schon!
Zitat:
und dann behandelt meine Mutter mich so, als hätte ich eine Behinderung,

Wenn Deine Mutter mit Dir zu einem Psychologen geht, macht sie das doch nicht, weil sie glaubt Du hättest eine Behinderung. Sie macht es, weil sie Dich liebt und möchte das du Dich bald wieder besser fühlst!
Zitat:
Es muss doch einen Natürlichen weg geben das zu verhindern...

Es gibt zumindest einen natürlichen Weg der sehr viel hilft. Dazu gehören folgende
Punkte.

- Vertrau Dich Deiner Mutter voll und ganz an! Sagst Du nicht die ganze Wahrheit
kann Sie Dir nicht richtig helfen.
- Bitte lies noch mal alles, was Icefalci geschrieben hat. Mit der Hilfe eines
Psychologen wirst Du schnell Erfolge erreichen
- Du hast eine gute Vorstellungskraft. Bitte stelle Dir nicht nur schlimme Situationen
vor. Stell Dir vor wie Du wieder glücklich lebst, weil Du Dich von den starken
Ängsten befreist.
- Und mach Dir bewusst. Wirklich stark ist der, der zugeben kann. "Ich brauche jetzt
mal Hilfe für kurze Zeit."
Du schaffst das!
Viel Kraft und Erfolg für Dich!

Gute Besserung und viele Grüße

Hotin

PS. Und melde Dich bitte hier womit Du Erfolg hattest. Das interessiert mich sehr.

12.12.2014 23:21 • x 1 #13


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Hi, ich habs immer noch nicht geschafft meiner Mutter davon zu berichten. Immer wenn ich damit anfing war meine Mutter Beschäftigt, meine Schwester hatte wieder Probleme, oder sie wollte alleine Sein.
Ich wollte gerade versuchen ihr es mitzuteilen, aber dann kam wieder Meine Schwester. Wir hatten uns dann gestritten, und dann ist ein Loch in eine Tür gekommen (weil meine Schwester mit mir einer Bürste abwerfen wollte) und alle haben mich dann angemekert.

14.12.2014 20:46 • #14


Hotin

Hotin


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Hallo Blackshot,
Zitat:
Hi, ich habs immer noch nicht geschafft meiner Mutter davon zu berichten.

Das macht doch nichts. Du versuchst es einfach morgen oder übermorgen. Nur Mut.
Der Anfang könnte zum Beispiel sein. "Mutter, ich möchte mal etwas wichtiges mit dir bereden.
Bitte sag mir, wann Du mal Zeit für mich hast". Mir macht etwas Sorgen. Ich fühle mich nicht so gut.

Viel Erfolg

Hotin

14.12.2014 22:15 • x 1 #15


Icefalki

Icefalki


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Liebe Blackshoot,

Den Einstieg in dein Gespräch mit deiner Mama hat dir Hotin schön aufgeschrieben. Und dann redest du dir alles von der Seele. Trau dich, der rechte Moment kommt.

LG icefalki

14.12.2014 22:20 • x 1 #16


Kyro28

Kyro28


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Wichtig ist eine familieäre Aufklärung du sagst schon das du und dein Vater euch nicht gut verstehen wahrscheinlich war das noch milde ausgedrückt ich rate dir von ganzem Herzen das du spätestens nachdem du dir klar darüber bist warum du reagierst wie du es eben tust, allen näheren Familienmitgliedern offen und ehrlich zu sein. Wenn deine Hemschwelle trotzdem zu hoch sein sollte und du dich einfach nicht traust, frage eine 3te unbeteiligte Person ob sie vermitteln kann. Glaube mir aus erfahrung und zwar aus einer äußerst negativen heraus das verheimlichen zwar erstmal angenehmer ist aber auf lange sicht mehr kaputt macht als es nützt.

Ansonsten kann ich mich Ice auch nur anschliessen! wichtig ist das du bei deinem therapeuten von anfang an komplett ehrlich bist auch wenns dir mal kindisch oder doof vorkommt. das problem an vielen in der gesellschaft ist das sie sich selbst gegenüber nicht ehrlich sind.


Alles Gute!
LG

14.12.2014 22:39 • x 1 #17


Danny34


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Hi Süße,
Ich bin selber eine Mama und weiß das es manchmal turbulent zu geht.
Aber wenn mein Sohn auf mich zu kommt und sagt ,Mama können wir mal reden...dann weiß ich das irgendwas im Busch ist. Aber ich muss auch zugeben das die Muttis manchmal einiges verharmlosen und da müssen die Kids manchmal etwas hartnäckiger ran gehen. Ist bei uns auch schon passiert
Aber wenn du es nicht schaffst ,ihr genau zu sagen was in dir vorgeht,dann schreibe ihr einen Brief oder zeig ihr hier dein Geschriebenes.
Ich gebe dir Brief und Siegel das sie dich ernst nimmt.
Bitte warte nicht bis es dir schlechter geht. Du hast noch so viel positives vor dir. Lass dir das nicht nehmen

LG Danny

15.12.2014 09:12 • x 1 #18


Julia136


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Hallo,
ich bin zwar "schon" 26, hatte aber auch große Angst meinen Eltern, besonders meinem Vater, von meinen Ängsten zu berichten. Ich habe es jahrelang verheimlicht, was mich heute ärgert. Er hat so toll reagiert und so viel verständnis gezeigt, was auch dadurch kam, dass seine neue Frau das gleiche hat wie ich.
Und so ist es bei den meisten Dingen, die ich mich nicht getraut habe meinen Eltern zu erzählen. Egal wie alt ich war 12,14,18, 25... Jedes Mal nach einer "Beichte" ging es mir viel besser, nicht schlechter.
Und wenn du dich nicht traust mit ihr zu reden, ich weiß wie schwer es ist einen Anfang zu finden, dann schreib ihr doch einfach einen Brief!

Und deine Klasse muss doch gar nicht wissen, dass du zum Psychater gehst. Wenn nur du und die Familie es wissen, dann wird es niemand erfahren. Du musst es ja nicht einmal deiner Schwester erzählen, wenn du das nicht möchtest. Du kannst ihr ja einfach sagen, du gehst zum Arzt.

Ich wünsch dir ganz viel Glück!

15.12.2014 09:45 • x 1 #19


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Hi,
Ich hab endlich geschafft meine Mutter davon zu erzählen. Anfangst dachte sie, dass ich übertreibe, doch dann hat sie mir doch zugehört. Wir haben uns einbisschen darüber unterhalten (bzw. ich hab die meinste Zeit geheult) und sie meint zu Wissen was ich habe. Sie sagte, dass ich Verlierungs Ängste (oder so) habe. Sie meint der Auslöser war als vor 6 Jahren von meiner Ehemaligen Besten Freundin die Eltern gestorben sind. Sie will auch mit mir zu einem Psychater gehen. Meinte Mutter sagte, dass sie das nie richtig wusste ( die Ängste) weil ich immer Still und so war. Ich hab immer so getan, als wäre ich stark aber meine wenn ich ehrlich bin gings mir all die Jahre Schei*e... Ich habe alles immer in mir rein gestopft, doch irgendwann ist jedes gefäß mal voll. Ich war selbst mal für eine Zeit Depressiv und so, doch dann kam meine Beste Freundin ( nicht die von früher) und half mir. Sie hat auch Panik Attacken und dann war ich etwas froh zu wissen, dass ich nicht alleine bin! Ich könnte auch nicht mehr ohne meine Beste Freundin!

Danke für eure Ratschläge! Ich danke euch allen wirklich sehr!

15.12.2014 21:08 • #20




Dr. Reinhard Pichler

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