Pfeil rechts

Guten Tag miteinander,

zufällig bin ich auf dieses lebendige Forum gestoßen und möchte mich gerne euch anschließen. Ich bin auf der
Suche nach Rat und gleichgesinnten. Ich möchte euch von meinen Problemen erzählen:

Mein Probleme liegen im Bereich "Beziehung" und "Persönlichkeit" (würde ich sagen). Ich befinde mich in einer tollen Beziehung
mit einer tollen Frau. Allerdings leide ich wirklich - das muss ich zugeben - unter meiner übertriebenen Eifersucht (...und natürlich auch meine Partnerin).
Diese Eifersucht ist so stark, dass sie mich phasenweise kontrolliert. Es sind alltägliche Dinge, wie z.B:

- Ich projiziere eine Fremdgehen-Situation in einem Film auf uns
- Wenn wir in der Stadt sind oder generell unter Menschen, ist jeder potenzielle Mann, den meine Partnerin sehen könnte, ein Feind und Konkurrent

Ich weiss, dass ich meiner Partnerin vertrauen kann, aber diese negativen Gedanken und die starke Verlustangst beeinflussen mein Leben so dermaßen, dass ich unbedingt etwas dagegen tun möchte. Ich selber weiss alleine nicht mehr weiter und möchte in der Hinsicht freier sein, wissen damit umzugehen. In solchen Situationen bin ich
diesen Gefühlen hilflos ausgeliefert und werde kontrolliert...

In meiner Vergangenheit wurde ich in anderen Beziehungen betrogen und einmal schwer tyrannisiert.
Außerdem habe ich 2 Jahre meines Lebens anabole Steroide (Testosteron) verwendet (exzessiver Sport, Selbstwertproblem?, Adonis Komplex) - ein schwerer Einfluss auf die Psyche ist hierdurch nicht auszuschließen.

Nun bin ich auf der Suche nach einem Psychotherapeuten ggf. mit medizinischem Titel aufgrund meiner hormonellen Vergangenheit. Allerdings bin ich hier zögerlich. Ich hatte bisher ein Erstgespräch bei einem Psychologen, bei dem ich mich nicht ernst genommen fühlte, wir möglicherweise nicht harmonierten und er an keiner Einzeltherapie interessiert war.
Trotzdem will ich den nächsten Therapeuten aufsuchen...

Was sagt ihr zu dem ganzen?

Gruß
freiergeist

10.03.2010 11:08 • 12.03.2010 #1


11 Antworten ↓


- ich sage dazu: Eine gute Idee mit der Therapie - mache sie aber vordergründlich für dich und nicht um die Partnerin zu halten...
Zitat von freiergeist:
In meiner Vergangenheit wurde ich in anderen Beziehungen betrogen und einmal schwer tyrannisiert.

Aufgrund ungünstiger Umstände in der Kindheit kann man später im Leben auch wahre Kunststücke hervorbringen, ja da können viele Lieder davon singen...
In der Therapie kannst du das gut bereinigen, und dann wird es auch wieder mit einem neuen Selbstwertgefühl und ohne Eifersucht aufwärts gehen können.

Mein Tipp - wenn du durch die Stadt gehst, sage in deinen Gedanken zu jedem einzelnen Typen: 'Du darfst nicht, ich schon.' Körperlich bist du doch gut drauf?!

11.03.2010 20:35 • #2



Übertriebene, kontrollierende Eifersucht, Verlustangst

x 3


hallo feiergeist,

was du schilderst kann ich zum teil sehr gut nachvollziehen. ich bin auch starkeifersüchtig, insbesondere auf ex freundinnen. ich hasse sie alle, obwohl sie eigentlich nette menschen sind. mein freund ist 33 und hatte um die 7 beziehungen, was mich arg stört. 7, die er geliebt hat, so wie mich, die er berührt hat so wie mich. und ich finde 7 nicht wenig. wie du auch sagtest, projeziere ich filmszenen auf die vergangenheit meines freundes, wie er mit anderen rum gemacht hat, etc.
er ist auf jeden fall ne treue seele und sucht nach etwas beständigem, aber ich kann mich nicht ganz glücklich fühlen mit diesen gedanken. manchmal spüre ich auch den drang sachen zu durchsuchen und muss mich davon abhalten.

ich denke irgendwie es hat mit mangelndem selbstwert zu tun, mit verlustängsten und bei mir glaub ich auch damit, dass ich mich schon fast kramphaft selbst daran hindere glücklich zu sein. ich denke so viel über schlechtes nach und das schon seit ich denken kann. ich bin 25.
ich hatte nie das gefühl, für jemanden etwas besonderes zu sein und möchte diesen status dringend erreichen- wie zb. die einzigartigste freundin sein, etc.,aber das geht nunmal nicht auf so ne weise, mit eifersucht und anklagen.
ich denke, es hat viel mit kindheitserfahrungen zu tun. wie liebevoll die kindheit war, ob man schreckliche verluste erlitten hat, etc. es fehlt einfach sicherheit und zu aller erst selbstsicherheit. wie siehst du denn deine kindheit
ich denke viel darüber nach, zu viel vielleicht. mir ist zum teil bewusst, woran es liegen könnte, aber geschafft es zu überwinden, habe ich bisher auch nicht. ein bißchen vll. und in therapie war ich auch schon- die erste war nicht gut, die ich jetzt habe, gerade aber unterbrochen, ist besser, aber auch nicht das a und o. ich bin ziemlich unsicher und selbst vor meinen therapeutinnen hatte/habe ich hemmungen und fühle mich nicht wirklich verstanden. liegt aber auch an mir. und ich denke beim nächsten mal würd ich zu nem mann gehen.
ne therapie kann sicher viel bringen, man muss nur gründlich nach dem richtigen therapeuten suchen.

grüße

11.03.2010 20:41 • #3


Zitat von rubby:
manchmal spüre ich auch den drang sachen zu durchsuchen und muss mich davon abhalten.

Hast du einen Grund dafür? Ist er dir oder einer der 7 Vorgängerinnen schon mal untreu gewesen?

11.03.2010 20:46 • #4


hi,

nein, wohl nicht. glaub ich auch. seine letzte und längste beziehung hat mit ihm in der jetzigen wohnung gewohnt und da er nicht sehr ordentlich ist, hab ich einiges von ihr vorgefunden. im bad pillenpackung, kosmetik, etc.
irgendwie macht mich das verrückt und ich denke halt immer, dass die für ihn was ganz besonderes war, wo ich nicht dran komme. es ist wohl auch selbstquälerei, dass die möglichkeit besteht in seinem gerümpel noch einiges von ihr zu finden und manchmal reizt es mich zu suchen.finde ich was, bin ich im endergebnis natürlich ziemlich frustriert. wie als ich das fotobuch fand, was aber sehr offen noch unter einem wohnzimmertisch lag. enfach zu wissen, dass sie immer hier war, er es in dem gleichen bett mit ihr getrieben hat, etc. voll mies! da bekomme ich hassgefühle.
wahrscheinlich nicht ganz normal, wie ich darauf abgehe!?

lg

12.03.2010 01:48 • #5


Hallo,

vielen Dank für Eure antworten!
Ich versuche mal weiter zu machen und auch auf euch einzugehen...

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich kaum mit mir selbst und meiner Vergangenheit beschäftigt. Vielleicht werden mögliche persönliche Probleme nun in meiner Beziehung mehr als deutlich aufgedeckt...

In meiner Kindheit bin ich einmal umgezogen (Freunde verloren), in meiner Pubertät habe ich meine Geschwister "verloren", weil sie weit weg umgezogen sind und ich dann alleine war.
Hinzu kommen dann die einschlägigen Ereignisse in meinen Beziehungen in der Vergangenheit. Erste große Liebe = betrogen, eine andere Liebe = emotionale Erpressung (vorgetäuschte Schwangerschaft), Tyrannisierung...

und parallel viele Jahre exzessiver Kraftsport mit Medikamentenmissbrauch.

Negative Ereignisse gab es auch in meinem Berufsleben: Kündigungen, Ausbildungsabbruch...

Nun habe ich die Frau gefunden, mit der ich mein Leben teilen werde.
Verlustängste und übertriebene Eifersucht meinerseits machen mich und uns phasenweise richtig fertig. Das kann auf Dauer nicht gut gehen... Ich will eine Therapie auf jedenfall für mich machen.

Zitat:
ich denke irgendwie es hat mit mangelndem selbstwert zu tun, mit verlustängsten und bei mir glaub ich auch damit, dass ich mich schon fast kramphaft selbst daran hindere glücklich zu sein. ich denke so viel über schlechtes nach und das schon seit ich denken kann. ich bin 25.
ich hatte nie das gefühl, für jemanden etwas besonderes zu sein


Bei mir ähnlich - Manchmal habe ich das Gefühl nicht zu genügen, nicht männlich genug zu sein (siehe Sportvergangenheit)...Ich strebe nach Sicherheit und hasse es, wenn andere Männer in ein mein "Revier" einzudringen versuchen.
Obwohl ich weiss, dass ich ihr vertrauen kann, befinde ich unter Menschen in einer Art "Kampfstatus" und habe alles im Blick.

Mir fällt es oft schwer entspannt zu sein, schöne Situationen zu genießen...
Eine Situation eskaliert, wenn ich meine Partnerin mit der Thematik konfrontiere. Ich mache Sie dafür verantwortlich ("Warum hast du den angeschaut?").

Es klingt banal, aber ich kann soetwas manchmal NICHT kontrollieren, als würde in dem Moment eine Welt zusammenbrechen und mir etwas weggenommen werden.
Bei mir klingeln alle Alarmglocken und ich bin wie ein Tier mit Tunnelblick. Da werde ich regelrecht kontrolliert und erstarre...

Ich verliere den Verstand und fühle mich wie in einer anderen Welt...

@rubby:
schön (obwohl es eigentlich nicht schön ist), dass wir uns irgendwo verstehen.
Ich würde dir gerne beim Thema "7 Vorgängerinnen" etwas zum nachdenken mitgeben.

Über viel oder wenig lässt sich immer streiten. Mit 33 Jahren durfte man im Leben nunmal schon viel Erfahrung sammeln. Ich denke "von zwei Händen abzählen" können ist ein gesundes Maß in dem Alter? Es gibt heutzutage wesentlich schlimmere Fälle... (es gibt immer besser und schlechter, mehr und weniger)

Aber was könnt ihr daraus machen? bzw. du?

Sieh' es mal so: Hattest du vor ihm auch andere Partner? Wenn ja, dann habt ihr beide eure Erfahrungen gesammelt (positiv als auch negativ) für eure jetzige Beziehung. Versucht eure Beziehung als etwas zu sehen, was ihr euch gemeinsam aufbaut... ihr seid in diesem Moment nur für euch beide da, was einmal war interessiert nicht. Was aber nicht heisst, dass man darüber nicht reden darf. Reden ist gesund für eine Beziehung und wenn dich bestimmte Gegenstände stören (das tun sie gewiss), dann sprich mit deinem Partner darüber, auch wenn du mehr über seine Vergangenheit wissen möchtest, ganz ehrlich und offen - bevor du versuchst zu stöbern.. macht euch keine Geheimnisse. Das Thema "drückt" im ersten Moment, aber langfristig wird es euch gut tun darüber zu sprechen und alles geklärt zu haben.

Menschen wie wir, die übertrieben Eifersüchtig sind, warten eigentlich darauf, dass sich Befürchtungen bewahrheiten. Das wäre dann alles einfacher, es wäre etwas passiert und ich kann damit abschließen... aber tut es NICHT und so setzt sich das immer wieder fort... ohne Ende.

An dieser Stelle muss man arbeiten, das hat sicherlich auch etwas mit selbstvertrauen, selbstwert zu tun...

Ich schaffe es jedenfalls nicht alleine und habe bisher alle meine Probleme verdrängt. Wird wohl mal Zeit sich damit genauer zu beschäftigen, vorallem mit der Vergangenheit... mit professioneller Hilfe.

Gruß
freiergeist

12.03.2010 11:27 • #6


Zitat von rubby:
... wahrscheinlich nicht ganz normal, wie ich darauf abgehe!?

Hi, für mich ganz normal, dass du verunsichert bist. Die Situation ist doch absolut ungünstig. Es it immer besser eine gemeinsame Wohnung zu beziehen als den Partner dort zu beherbergen, wo vor ihm schon eine oder mehrere Vorgänger gelebt haben. Das wäre doch eine gute Option für die Zukunft? Durch neue Lebensbedingungen entkommt man oft den alten Zwängen. Das mit dem Kontrollieren hat wenig Sinn, da kann man aber doch jederzeit anfangen daran zu arbeiten. Man braucht nur etwas Selbstdisziplin dazu, denn letztendlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier - und wenn man sich in kritischen Situationen immer wieder sagt: Nein, das tust du jetzt nicht, weil egal bei welchem Ergebnis nur Negatives herauskommen kann, wird man auch bald routinegemäß umdenken können. Und wenn man es nicht schafft und die Situation sich verschlimmert, dann kann man auch überlegen, ob das nur an einem selbst liegt, dass man zum Partner kein Vertrauen fassen kann, denn manche Menschen passen einfach nicht gut zueinander.
Schau dir mal den Eifersucht Ratgeber hier im Forum an.

12.03.2010 13:15 • #7


Zitat von freiergeist:
Es klingt banal, aber ich kann soetwas manchmal NICHT kontrollieren, als würde in dem Moment eine Welt zusammenbrechen und mir etwas weggenommen werden.
Das klingt nicht banal, ist auch nicht so, Schmerz, Panik... all die vergangenen Leiden vergegenwärtigen sich. Nicht die Blicke der Partner tun weh, sondern die Kindheitstraumen. Daran zu denken hilft in den ungünstigen Situationen etwas ruhiger zu bleiben...

12.03.2010 13:54 • #8


Mein Denken, mein Handeln hat schon paranoide Züge in der Hinsicht, es ist wie eine Psychose, ein Trauma... ein heftiger Knacks, so oder so ähnlich könnte man es beschreiben.

@vent:
Du meinst also ich soll es das nächste Mal auf meine Vergangenheit schieben? Ob das klappt...?
Ich frage mich generell was überhaupt gegen solche Zustände gemacht werden kann.
Vielleicht erfahre ich das ja mal, wenn ich einen Therapieplatz bekomme.

Gibt es Medikamente für die Art von psychischen Störungen? Anti-Depressiva o.ä?

Gruß

12.03.2010 14:11 • #9


hallo feiergeist,

also medikamente sollten immer die letzte lösung sein,finde ich. mir wurde letztens noch von einem seminar berichtet, in dem es darum ging, wie schlimm diese medikamente eigentlich sind und das sie oft genug einfach ohne genauere ursachenforschung verschrieben werden. chemische substanzen sollte man seinem körper als letztes antun, wenn´s garnicht mehr geht, man überhaupt nicht mehr klar kommt. aber ich denke in deinem fall, solltest du erst mal über einiges sprechen, also dir professionelle hilfe suchen. der einwurf von medikamneten ist mir zu einfach und löst auch nicht das eigentliche problem. ich glaube es ist sehr viel eigenarbeit nötig, die viele menschen abschreckt und sie den einfachereren weg suchen, also tabletten in dem fall. ich hab auch schonmal so´n zeug verschrieben bekommen, aber ich hab es nie genommen, da ich es selbst schaffen will. es ist hart, ich breche oft ein, sowie zur zeit wieder. aber ich muss mich daraus holen und dran arbeiten, dass diese schlechten phasen immer weniger werden und wenn man an sich arbeitet, fühlt man sich auch viel besser, wenn man erfolge erkennt. ganz anders, als wenn man die gedanken einfach lahm legt und sich mit tabletten benebelt.

ich rate dir, sprich darüber, arbeite an dir, auch wenn´s noch so oft hoffnungslos erscheint. ich kenne das alles. und die kindheit hat glaub ich mehr mit allem zu tun als man glaubt. wenn man dinge begreift, die passiert sind, kann man nochmal ganz neu damit umgehen lernen. dinge in meiner kindheit belasten mich und ich weiß mittlerweile viel mehr, seit ich mir fragen stelle. ich weiß zb., dass mir kaum einer lob ausgesprochen hat, dass ich meist in mein zimmer geschickt wurde. mir fehlte mein vater, etc. ich rede heute mit meiner mutter darüber und sie räumt fehler ein und ich hab einfach ein anderes bewusstsein und kann dinge in verbindung bringen. das ist einfach wichtig, um an sich zu arbeiten und vll. noch nicht verarbeitetes zu verarbeiten.

ganz viele grüße

12.03.2010 14:37 • #10


Hallo freiergeist!!
Zitat:
Du meinst also ich soll es das nächste Mal auf meine Vergangenheit schieben? Ob das klappt...?
Ich frage mich generell was überhaupt gegen solche Zustände gemacht werden kann.

Ich glaube, fast jeder Mensch hat Dinge im Leben erlebt, die er nicht so einfach verdaut hat.
Ging mir auch nicht anders.
Mein Therappeut hat so eine Aufarbeitung verglichen mit: Zimmer aufräumen.
Ich fand das ganz passend. Man glaubt auch gar nicht, an was man sich mit einem Mal so alles erinnern kann. Nur, durch reden.
Also, freiergeist, ran an den "Haushalt".
Ich drück Dir und Deiner Partnerin die Daumen, das ihr eure Partnerschaft bald wieder so richtig geniessen könnt.
Vent hat übrigens sehr recht. Die Wut, die Eifersucht, die Du jetzt fühlst, hat nichts mit der momentanen Situation zu tun.
Liebe Grüße.... Simmi

12.03.2010 14:57 • #11


Hi Freier Geist,
du schiebst sicher nicht deine Probleme auf die Vergangenheit, weil es um keine Frage der Schuld geht, sondern darum, dass bestimmte Ereignisse dein Denken und Verahlten geprägt haben und dass du, sowie deine Partnerin das einfach akzeptieren müsst. So ist es, Punkt.

Wenn du als Kind unzähligen Trennungen und Verlusten ausgesetzt warst, hat es bestimmte Ängste zur Folge, je älter man wird, desto mehr werden sie sich manifestieren - und denen musst du dich in der Therapie stellen. Rede ganz ruhig mit den Psychologen, lass dir gleich bei meheren Termine für Vorgespräche geben und suche dir dann für das Therapieverfahren den aus, bei dem du ein gutes Gefühl hast, dass er engagiert genug ist und dir am besten weiter helfen kann.

Zitat:
Mein Denken, mein Handeln hat schon paranoide Züge in der Hinsicht, es ist wie eine Psychose, ein Trauma... ein heftiger Knacks, so oder so ähnlich könnte man es beschreiben.

Nein, da hat sich nur etwas festgefahren, da kannst du jederzeit wieder herauskommen, Schritt für Schritt. Wie schnell - das hängt u.A. auch von äußeren Umständen ab. Es ist dabei wichtig einen ehrlichen und verständnisvollen Partner zu haben, der mit Problemen in der Beziehung gut umgehen kann.

Überleg mal, in welchen Situationen du am meisten ratlos bist und leidest, und meide sie fürs erste mal. Als Beruhigungsmittel kann ich dir Opipramol empfehlen, das ist ein Sedativum, das keine Abhängigkeit erzeugt und im Gegensatz zu AD's keine ziemlich häufig vorkommende Nebenwirkungen hat. Das Mittel bekommst du auch von einem Hausarzt verschrieben.

Setzt dich doch auch mal ruhig hin und überleg, was dir alles im Kindesalter geschehen ist... wie kann ein kleines Kind unbeschadet mit so vielen Belastungen fertig werden? Geht doch gar nicht. Das ist die Situation und wir brauchen keine Helden zu spielen. Die Aufgabe ist zu lernen damit, was man hat, mit allen Nach- und Vorteilen im Frieden mit sich selbst zu leben. Dann werden auch die anderen Männer auf der Straße oder sonst jemand für dich gar keine Bedrohung mehr sein.

12.03.2010 15:02 • #12



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag