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Hallo, ich weis gar nicht wo ich anfangen soll..

es geht um meinen Partner wir sind schon Jahre lang zusammen und ich liebe ihn von Herzen, wir wollten bald in die Familenplanung gehen. Sind beide berufstätig und haben eine gemeinsame Wohnung. Mein Partner hat sich so verändert, dass ihn nicht mehr wieder erkenne. Es fing vor einem halben Jahr an, distanzierte sich zu mir und wollte nur noch Ruhe und ist bei jeder Kleinigkeit auf der Palme. Er verstricke sich in Lügen mir gegenüber, welches mir weh getan hat. Nach einer Weile bereute er es. Er liebt mich aber kann es nicht zeigen, er sitzt in einem Loch.

Nach Monaten öffnete er sich etwas und sagte dass er nichts mehr fühlt weder Schmerz, Glück usw.. ihn regt alles auf. Er ist mal lieb dann wieder kalt zu mir. Die Situation ist schwer für mich, mache mir Vorwürfe dass es an mir liegt und versuche ihn aufzubauen.. Versuche keine Vorwürfe ihm zu machen wenn er mich so kalt behandelt. Aber manchmal überkommen die Gefühle und habe Angst dass ich Kämpfe und es vergebens ist. Er hat jetzt Tabletten bekommen und ich hoffe dass es ihm besser geht. Sorry für meinen riesen Text.

04.02.2018 15:50 • 02.04.2018 #1


39 Antworten ↓


Bauer-Jani
Hey Wunderblume!

Gehe erstmal nicht davon aus, das es an dir liegt oder hast du in der einen Hand das Herz und in der andere den Dolch? Also sofern du ihn nicht verletzt, denke ich mal nicht, das es an dir liegt.
Das er momentan nichts fühlen kann, liegt an seiner momentanen depressiven Phase oder Bournout. Hat er viel Stress in seinem Beruf oder ist die Familienplanung vielleicht doch noch nicht in seinem Sinne?
Das du dir Vorwürfe machst, dich die Gefühle überkommen ist legitim, du liebst ihn ja auch und wünscht dir eine Zukunft mit ihm.
Vielleicht braucht er einen Psychologen, von Tabletten halte ich nichts, die lösen nur das Symptom, nicht die Ursache.

Drücke Euch die Daumen! Bin mir sicher ihr schafft das!

Liebe Grüße

04.02.2018 15:59 • x 2 #2



Umgang mit Depressionen beim Partner

x 3


kirasa
Hallo @wunderblume12,

man erkennt in deinem Text das du ihn sehr liebst und das du dich auf eine Zukunft mit ihm sehr freust.
Ich würde dir raten, da er jetzt Tabletten bekommen hat, eine Zeit abzuwarten. Wenn du merkst er braucht grade Ruhe, dann gib ihm Raum und keine Vorwurfe mehr, damit macht man alles schlimmer und man geht wieder ein paar Schritte voneinander weg.
Aber natürlich gilt das nicht für ewig, irgendwann muss er auf dich zu kommen und sich öffnen. Aber versuchen würde ich es.

04.02.2018 16:42 • #3


Vielen Dank für eute Nachrichten,
Ja ich liebe ihn, deswegen möchte ich ihn helfen. Ich würde fast sagen beides wenn es sowas gibt. Er hatte eine lange Weiterbildung gemacht neben der Arbeit sozusagen auf Abendschule und hat Mist gebaut aber das möchte ich nicht schreiben was es war... es ist so ein auf und ab auch meine Gefühle wissen nicht so richtig. Verlassen werde ich ihn nicht weil er mir wirklich viel bedeutet..

05.02.2018 05:17 • #4


Vielen Dank nochmal über eure Nachrichten, ich verstehe meinen Freund, aber ich finde dass er sich mir abneigt und meine Gefühle erstmal nicht wichtig sind. Ist dieses üblich bei dieser Krankheit. Was kann ich tun damit er auch ein Stück wieder näher auf mich zu kommt.. Er bekommt seit paar Tagen ad welche aber letzte Nacht zu starkem Durchfall geführt haben. Ist dieses normal?

07.02.2018 19:48 • #5


Bine+3
Hallo Wunderblume12 und Leidensgenosssin,

ich mache schon seit ziemlichen 17 Jahren das gleiche mit.
Mein Mann hat phasenweise auch Depressionen und ist dazu ein hochgradige Hypochonder.

Für mich ist es auch nicht immer einfach diese Situationen mit ihm durchzustehen und muss lernen ihn in Ruhe zulassen, wenn ich das Gefühl habe es wird gerade zuviel.
wobei eigentlich eher er derjenige ist der darauf wartet sich mitteilen zu können.

Mir hat es schon sehr geholfen mich in diesem Forum auszutauschen in der Hoffnung auch die Sicht der anderen Seite verstehen zu können.

Er muß erst mal für sich selbst erkennen , dass er ein Problem hat sonst nutzt sämtliche Therapien nichts und vielleicht ist er auch jemand der Dinge eher mit sich selbst ausmacht als andere zu belasten?

Es kann schon sein, das die AD erstmal alles noch mehr aufwühlen und das du das Gefühl hast er neigt sich von dir ab kann damit zusammenhängen das die Medis zum Teil dämpfen .

So beschreibt es zumindest mein Mann und es ist auch manchmal eine rechte Karusellfahrt, wenn er gemeint hat sie eigenmächtig absetzen zu müssen und er dann wieder angefangen hat.

Wenn mein Mann in seinem Tal ist sind meine Gefühle auch eher nebensächlich und damit umzugehen ist alles andere als leicht, aber ich versuche mir zusagen es ist eine Phase und das ist nicht er.

Wichtig ist der richtige Mittelweg zu finden miteinander zu kommunizieren und sich die Freiheit zugeben sich zurück ziehen zu können, aber solange ihr miteinander reden könnt ist nichts verloren

Ich glaube wir können nicht mehr tun als für unsere Partner dazusein, wenn sie uns brauchen, aber uns selbst nicht dabei aufgeben und auch an die eigenen Bedürfnisse zu denken und ihnen aber auch wenn nötig in den Allerwertesten zu treten (nicht in Form von Trennung, sondern um ein bisschen zu pushen)

Ich wünsche euch alles Gute und das ihr einen Weg miteinander findet

P.s. ich hoffe das war nicht zu arg klugscheißerisch und spiegelt eher meine Erfahrungen und was ich bisher hier gelernt habe?

07.02.2018 22:07 • x 3 #6


Lokalrunde
Hallo Wunderblume12

Depression nach unten ziehen oder vergleichbar mit pressen. Stimmungsschwankungen, Narzistische Konflikte, Wut, Trauer, ungerecht behandelt worden, Verluste, Minderwertig, die Palette ist da gewaltig groß. Wer aber davon ist wirklich Depressiv.

Ich habe an mir selber feststellen müssen das ich es nicht bin obwohl ich nach Konflikten traurig war und nicht mehr schlafen konnte, mich minderwertig und schmutzig fühlte, unverstanden und dazwischen wütend. Igelte mich ein und wollte nicht mehr unter Menschen, ganz lange Zeit.

Ich durchlebte real und in meiner Fantasie diese Pallette der gemischten Gefühle, nahm mir unbewusst die Zeit alles zu fühlen, also Beispielsweise in die Traurigkeit zu gehen und es geschehen zu lassen, still zu weinen oder wütend sein zu dürfen und dabei gin auch etwas zu bruch aber ich ließ es passieren mit mir.

Und genau an diesem Punkt wurde mir gesagt das dies etwas sei was ich damit verarbeiten konnte, ich war nicht Depressiv. Hätte ich es aber nicht können, also nicht bereit dazu diese Art von Gefühlen zu zulassen dann wäre dies zumindest ein Hinweiß gewesen auf eine Depression. Verstehst du was ich damit meine.

In tiefer Traurigkeit bewegungsunfähig, verdrängen und sich zwingen diese Gefühle zu unterbinden, sie nicht zulassen und nicht in diese Traurigkeit gehen, sie akzeptieren und vor allem intensiv fühlen, wäre aber der erste Schritt zur Bewältigung. Nur weil man traurig ist oder anderes und sich in sein Kämmerchen zurück zieht ist man noch lange nicht Depressiv, kann man sich aber in diese Symptome begeben und alles zulassen ist es eine Bearbeitung besagter.

Freud hat mal ausgesprochen das wir alle vergänglich und verloren sind, alleine schon mit dem Sterben, unausweichlich durch Krankheit oder Alter, einige können dies nicht begreifen und verarbeiten und geraten damit an eine Stufe die sich Sinnlosigkeit nennt, sie werden dadurch gepresst wodurch das Wort Depression entstand. Seit den 60`ìger Jahren bevorzugen viele Therapeuten und Ärzte für die Behandlung deswegen Antidepressiva, obwohl Depression im eigentlichen Sinn medizinisch keine Krankheit ist. Dabei wird eine krankheitswertige gesundheitliche Störung des Körpers durch eine medizinische Diagnose bezeichnet und in der Medizinschen Diagnostik erfasst und eine krankheitswertige Störung der Psyche durch eine psychiatrische Diagnose in der Psychiatrischen Diagnostik.

Antidepressiva, sie unterdrücken aber heilen keine Depression! Ich hoffe ich habe das nun richtig erklärt so das es keinen Streit vom Zaun bricht.

13.02.2018 11:18 • x 1 #7


zWo3
Zitat von Lokalrunde:
Hallo Wunderblume12

Depression nach unten ziehen oder vergleichbar mit pressen. Stimmungsschwankungen, Narzistische Konflikte, Wut, Trauer, ungerecht behandelt worden, Verluste, Minderwertig, die Palette ist da gewaltig groß. Wer aber davon ist wirklich Depressiv.

Ich habe an mir selber feststellen müssen das ich es nicht bin obwohl ich nach Konflikten traurig war und nicht mehr schlafen konnte, mich minderwertig und schmutzig fühlte, unverstanden und dazwischen wütend. Igelte mich ein und wollte nicht mehr unter Menschen, ganz lange Zeit.

Ich durchlebte real und in meiner Fantasie diese Pallette der gemischten Gefühle, nahm mir unbewusst die Zeit alles zu fühlen, also Beispielsweise in die Traurigkeit zu gehen und es geschehen zu lassen, still zu weinen oder wütend sein zu dürfen und dabei gin auch etwas zu bruch aber ich ließ es passieren mit mir.

Und genau an diesem Punkt wurde mir gesagt das dies etwas sei was ich damit verarbeiten konnte, ich war nicht Depressiv. Hätte ich es aber nicht können, also nicht bereit dazu diese Art von Gefühlen zu zulassen dann wäre dies zumindest ein Hinweiß gewesen auf eine Depression. Verstehst du was ich damit meine.

In tiefer Traurigkeit bewegungsunfähig, verdrängen und sich zwingen diese Gefühle zu unterbinden, sie nicht zulassen und nicht in diese Traurigkeit gehen, sie akzeptieren und vor allem intensiv fühlen, wäre aber der erste Schritt zur Bewältigung. Nur weil man traurig ist oder anderes und sich in sein Kämmerchen zurück zieht ist man noch lange nicht Depressiv, kann man sich aber in diese Symptome begeben und alles zulassen ist es eine Bearbeitung besagter.

Freud hat mal ausgesprochen das wir alle vergänglich und verloren sind, alleine schon mit dem Sterben, unausweichlich durch Krankheit oder Alter, einige können dies nicht begreifen und verarbeiten und geraten damit an eine Stufe die sich Sinnlosigkeit nennt, sie werden dadurch gepresst wodurch das Wort Depression entstand. Seit den 60`ìger Jahren bevorzugen viele Therapeuten und Ärzte für die Behandlung deswegen Antidepressiva, obwohl Depression im eigentlichen Sinn medizinisch keine Krankheit ist. Dabei wird eine krankheitswertige gesundheitliche Störung des Körpers durch eine medizinische Diagnose bezeichnet und in der Medizinschen Diagnostik erfasst und eine krankheitswertige Störung der Psyche durch eine psychiatrische Diagnose in der Psychiatrischen Diagnostik.

Antidepressiva, sie unterdrücken aber heilen keine Depression! Ich hoffe ich habe das nun richtig erklärt so das es keinen Streit vom Zaun bricht.



Hallo,

Genau mit solchen berichten bricht man einen einen Streit vom Zaun du hast es sogar noch schön erkannt, muss es den sein? Diese Anti Medizinische Propaganda obwohl sich hier Betroffene und Angehörige versammeln um Mut und Verständnis zu bekommen?

Ich verstehe Menschen wie dich nicht, hier tummeln einige von euch die meinen sich über die Ärzte stellen zu müssen und sogar eine seit Jahren anerkannte Krankheit als keine zu betiteln , weist du eigentlich wie sich Betroffene mit sowas fühlen? Wenn man ihnen indirekt ins Gesicht sagt , hey du bist eigentlich nicht Krank aber man hat dir suggeriert das du es wärst?! Bildet man sich dann alles nur ein? Ist man ein Simulant? Wenn es nach einigen hier geht , gibt es eigentlich garkeine Psychischen Erkrankungen sie sind Erfindung der Pharmaindustrie um mehr Geld zu schäffeln oder?

Ich bin maßlos enttäuscht das immer wieder Leute kommen und betroffene jegliche Hoffnung zunichte machen.

Ich hoffe du fühlst dich damit besser und hast ein schönes Leben.

Ich kann nur den Kopf schütteln bei sowas..

13.02.2018 12:15 • x 2 #8


Lokalrunde
Na vielleicht hast du nicht so genau gelesen, ich schreibe was mir selber von Ärzten aus der psychotherapeutischen Medizin mehrfach gesagt wurde und ich zitierte einen Bericht von S. Freud dazu. Ich selber, wie du erlesen kannst, dachte selber ich leide darunter. Zumindest wurde mir dies lange Zeit von verschiedenen Ärzten so gesagt auch der eigene Hausarzt war der Ansicht und ich bekam Antidepressiva verordnet. Das Antidepressiva nicht heilt weiß jeder, das Antidepressiva unnütz ist habe ich nicht behauptet, im Gegenteil, Personen mit Depressionen benötigen besagte!

Wo also bitte ist dann dein Problem mit meinem Kommentar? Ich ersehe da keines.

13.02.2018 12:23 • x 1 #9


@Wunderblume12

Als erstes die gute Nachricht:

diese schwere Zeit wird vergehen,sofern Dein Partner sich in Behandlung begibt:sowohl in Form von medikamentöser Hilfe als auch verhaltenstherapeutisch.
Ab einem gewissen Schweregrad der Depression kommt man auch mit noch soviel gutem Willen alleine nicht mehr heraus und deshalb ist medikamentöse Hilfe das Wichtigste,weil sie die Grundlage der Stabilität bildet,die man benötigt,um die Therapien durchzuziehen.

Bei mir war es so:
Ich war schwer depressiv und leide unter einer stark ausgeprägten Angst und Panikstörung.
Die Medikamente haben mir das Leben gerettet.

Die meisten Menschen brauchen die Medikamente auch nicht ein Leben lang sondern nur in der Akutphase der Krankheit.

Was man dazu wissen muss: Es kann etwas dauern ,bis man das passende Medikament für sich gefunden hat.
Nicht jeder hat das Glück,dass das erste Medikament direkt gut anschlägt.

Ich kann Dir in diesem Zusammenhang Amitriptylin empfehlen,das ist ein Antidepressivum,das direkt nach Einnahme eine beruhigende Wirkung hat,was Deinen Partner sehr entspannen könnte,so dass er auch gut schlafen kann.
Es ist auch verhältnismässig nebenwirkungsarm im Vergleich zu nicht-trizyklischen Antidepressiva.

Dein Partner kann jetzt nichts fühlen ,weil eines der Hauptmerkmale einer Depression die besagte innere Leere ist.
Bei mir war es auch so.
Ich dachte,ich muss meinen Mann verlassen,weil ich nichts mehr für ihn empfand.
Ich empfand aber generell nichts mehr ausser Angst,Trauer und Leere,es hat also nichts mit Dir zu tun,dass er gerade keine Nähe aufbauen kann.
Sobald die Depressiion abklingt,kommen die Gefühle Stück für Stück zurück.

Was Du für ihn tun kannst:

Ihm versichern,dass Du ihn nicht im Stich lässt,egal,wie lange das dauert.
Er braucht Dich jetzt und gib ihm diese Sicherheit.
Er ist gerade nicht er selbst und muss langsam wieder zu sich finden.

Wie gesagt: es wird wieder besser,es ist nur eine Frage der Zeit!
Halte durch,sag ihm immer wieder,dass alles wieder gut wird.

Und hier noch eine Buchempfehlung für ihn:Wenn das Leben zur Last wird von Dr. Rolf Merkle.
Das Buch ist sehr informativ und es hilft,diese schwere Zeit durchzustehen.

13.02.2018 14:14 • x 3 #10


zWo3
Zitat von Flame:
@Wunderblume12

Als erstes die gute Nachricht:

diese schwere Zeit wird vergehen,sofern Dein Partner sich in Behandlung begibt:sowohl in Form von medikamentöser Hilfe als auch verhaltenstherapeutisch.
Ab einem gewissen Schweregrad der Depression kommt man auch mit noch soviel gutem Willen alleine nicht mehr heraus und deshalb ist medikamentöse Hilfe das Wichtigste,weil sie die Grundlage der Stabilität bildet,die man benötigt,um die Therapien durchzuziehen.

Bei mir war es so:
Ich war schwer depressiv und leide unter einer stark ausgeprägten Angst und Panikstörung.
Die Medikamente haben mir das Leben gerettet.

Die meisten Menschen brauchen die Medikamente auch nicht ein Leben lang sondern nur in der Akutphase der Krankheit.

Was man dazu wissen muss: Es kann etwas dauern ,bis man das passende Medikament für sich gefunden hat.
Nicht jeder hat das Glück,dass das erste Medikament direkt gut anschlägt.

Ich kann Dir in diesem Zusammenhang Amitriptylin empfehlen,das ist ein Antidepressivum,das direkt nach Einnahme eine beruhigende Wirkung hat,was Deinen Partner sehr entspannen könnte,so dass er auch gut schlafen kann.
Es ist auch verhältnismässig nebenwirkungsarm im Vergleich zu nicht-trizyklischen Antidepressiva.

Dein Partner kann jetzt nichts fühlen ,weil eines der Hauptmerkmale einer Depression die besagte innere Leere ist.
Bei mir war es auch so.
Ich dachte,ich muss meinen Mann verlassen,weil ich nichts mehr für ihn empfand.
Ich empfand aber generell nichts mehr ausser Angst,Trauer und Leere,es hat also nichts mit Dir zu tun,dass er gerade keine Nähe aufbauen kann.
Sobald die Depressiion abklingt,kommen die Gefühle Stück für Stück zurück.

Was Du für ihn tun kannst:

Ihm versichern,dass Du ihn nicht im Stich lässt,egal,wie lange das dauert.
Er braucht Dich jetzt und gib ihm diese Sicherheit.
Er ist gerade nicht er selbst und muss langsam wieder zu sich finden.

Wie gesagt: es wird wieder besser,es ist nur eine Frage der Zeit!
Halte durch,sag ihm immer wieder,dass alles wieder gut wird.

Und hier noch eine Buchempfehlung für ihn:Wenn das Leben zur Last wird von Dr. Rolf Merkle.
Das Buch ist sehr informativ und es hilft,diese schwere Zeit durchzustehen.



@Lokalrunde

Siehst du? So macht man Menschen Mut so wie es Flame gemacht hat chapeau.. mehr kann ich dazu nicht sagen absolout Stimmig Flame.

Danke!

13.02.2018 17:07 • x 1 #11


@Flame

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Er bekommt zur Zeit venlafaxin 70 mg. Ich persönlich finde dass er gut schlafen kann zumindest die letzten paar Tage. Jedoch hat er keinen Antrieb zu nichts. Würde auch vielleicht ein Urlaub mal gut tun? Ich muss auch sagen dass ich Angst vor der Zukunft habe. Wir wollten eine Famile gründen doch in der jetzigen Situation finde ich es nicht mehr so gut.. weil ein Kind auch Zuneigung und Liebe benötigt und ich es in Geborgenheit und Liebe wachsen lassen möchte.

13.02.2018 21:42 • #12


Zitat von Wunderblume12:
Wir wollten eine Famile gründen doch in der jetzigen Situation finde ich es nicht mehr so gut.. weil ein Kind auch Zuneigung und Liebe benötigt und ich es in Geborgenheit und Liebe wachsen lassen möchte.


Es bleibt ja nicht so,wie es jetzt ist.
Wie lange nimmt er das Venlafaxin schon und spürt er eine Besserung?

Depressionen brauchen in erster Linie Zeit um auszuheilen.
Die Medikamente brauchen Zeit um ihre Wirkung zu entfalten.

Urlaub ist eine gute Frage,frag mal Deinen Partner.
Für mich hätte ein Urlaub in der Depression nur zusätzlichen Stress bedeutet,weil man dann wieder das Gefühl hat gut drauf sein zu müssen.
Er brauch glaube ich einfach nur Ruhe,Zeit und die Gewissheit,dass Du ihm zur Seite stehst.

Wie wäre es,wenn Du alleine ein paar Tage wegfährst?
Ein bisschen Wellness oder zu einer Freundin oder mal ganz alleine sein...was immer Dir gut tut.
Es ist wichtig,dass Du auf Dein Wohlbefinden achtest und Dir Quellen suchst,an denen Du Deine Akkus wieder aufladen kannst.

Hierzu ein weiterer Buchtip:
Mit dem schwarzen Hund leben: wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können,ohne sich selbst dabei zu verlieren
von Ainsley Johnstone und Matthew Johnstone (bei Amazon kann man einen Blick in´s Buch werfen).

14.02.2018 15:02 • x 2 #13


Er nimmt es jetzt 1.5 Wochen.. er selbst sagt er kann es nicht beurteilen. Ich finde das er besser gelaunt ist und nicht mehr so extrem abweisend. Dennoch kann ich keine Probleme und Sorgen ansprechen und auch keine verlangen machen was zum Beispiel Haushalt betrifft.. dass stresst ihn.. Zur Zeit ist er noch krank geschrieben und ich bin arbeiten so finde ich etwas Ablenkung. Es ist halt schwer zu wissen dass es dem Partner nicht so gut geht.

14.02.2018 18:33 • #14


Zitat von Wunderblume12:
Er nimmt es jetzt 1.5 Wochen.. er selbst sagt er kann es nicht beurteilen. Ich finde das er besser gelaunt ist und nicht mehr so extrem abweisend. Dennoch kann ich keine Probleme und Sorgen ansprechen und auch keine verlangen machen was zum Beispiel Haushalt betrifft.. dass stresst ihn.. Zur Zeit ist er noch krank geschrieben und ich bin arbeiten so finde ich etwas Ablenkung. Es ist halt schwer zu wissen dass es dem Partner nicht so gut geht.


Ja,das ist schwer auszuhalten...mein Mann hat sich auch so hilflos gefühlt....
1,5 Wochen ist ja noch nicht lange.
Offenbar verträgt er ja das Medikament,das ist schonmal die halbe Miete!
Es dauert bis zu 4 Wochen bis ein Medikament die volle antidepressive Wirkung entfaltet.
Solange müsst ihr noch durchhalten.
Sag Dir immer: Es geht vorbei.

Was ihr machen könnt sind z.B. kleine Spaziergänge oder kurze Ausflüge.
Etwas gutes essen,sofern er Appetit hat.
Zur Beruhigung kann er auch parallel zum Venlafaxin Baldrian einnehmen,das gibt es bei Rossman günstig.

14.02.2018 18:58 • x 1 #15


Vielen Dank, ja Appetit hat er sogar riesen Großen.. ich wollte versuchen am Wochenende mit ihm mal ein paar Sachen kaufen zu gehen oder einfach mal etwas bummeln frische Luft und Sonne tanken. Vielen Dank dass du diese Ratschläge preis gibst es tut echt gut das jemand einen versteht

14.02.2018 19:45 • #16


Zitat von Wunderblume12:
Vielen Dank, ja Appetit hat er sogar riesen Großen.. ich wollte versuchen am Wochenende mit ihm mal ein paar Sachen kaufen zu gehen oder einfach mal etwas bummeln frische Luft und Sonne tanken. Vielen Dank dass du diese Ratschläge preis gibst es tut echt gut das jemand einen versteht


Das hört sich doch gut an!
Ja,ein bisschen bummeln und frische Luft ist super und dann was leckeres essen gehen,muss ja nichts teures sein.
Keine Ursache,freut mich,wenn es ein bisschen hilft.

14.02.2018 20:00 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo,

ich bin es wieder und ich gehe gerade durch die Hölle. Mein Partner und ich sind jetzt auf Abstand gegangen. Weil es so nicht weiter geht. Seit 2 Wochenenden streiten wir uns nur noch so dass beide sauer werden. Vor 2 Wochen war er drei Tage krankgeschrieben da war er der liebste Mensch wieder auf der Welt. Dann ging er wieder auf Arbeit und schlagartig änderte sich seine Gefühlslage.. dort hat er zur Zeit einen Leistungseinbruch so das andere sauer werden er aber die schuld bei anderen sucht. Er kann nachts nicht mehr schlafen und es kreisen tausende Gedanken in ihm rum. Er denkt das jeder was schlechtes will und ihn unter Druck setzt. Selbst für Sachen die er mit Leichtigkeit erledigt hat benötigt er Stunden. Letztes Wochenende wollte ich mit ihm Zeit verbringen da auch ich Gefühle habe aber der Schuss ging nach hinten los. In der Woche wenn wir uns nicht sehen schreibt er mir dass er mich liebt und vermisst. Kaum bin ich da dann ist er kalt sowas von kalt das ich ihn nicht wieder erkenne. Er sagt dass er zur Zeit sich selbst nicht erkennt und wie ferngesteuert ist, dann baut er Mist zum Bsp gibt viel Geld für onlinespiele im netz aus. Er macht komplett dicht wenn einfach über seine Gefühle gesprochen werden. Er findet alles als Druck an dabei möchte man nur helfen. Wenn etwas auf Arbeit war dann hat er die ganze Nacht komplett nicht geschlafen. (Was auch arbeitsmäßig gefährlich sein kann). Keiner kommt zur Zeit an ihn richtig ran weder ich noch seine Famile. Er kann keine Gefühle zur Zeit zulassen und schirmt sich ab. Mir persönlich tut es im Herzen weh ihn so zu sehen.. ich möchte ihm so gerne helfen aber ich weiß nicht wie. Wir hatten Pläne für die Zukunft Haus und Famile gründen und es ist so gekommen. Manchmal denke ich dass er mich schon hasst aber dann schreibt er er liebt mich wenn ich nicht da bin, er denkt auch das er mich nicht glücklich machen kann was nicht stimmt. Es ist wie die Hölle wenn man den Menschen den man liebt nicht verstehen und helfen kann..

18.03.2018 12:40 • #18


Bauer-Jani
Hey Wunderblume12!
Deine Zeilen bewegen mich sehr und es tut mir leid was du durch machen musstest
Manchmal muss man einen Menschen gegen die Wand laufen lassen, damit er wach wird.
Wünsche dir Kraft!

Liebe Grüße
Jani

18.03.2018 14:22 • #19


Vielen Dank, ich hoffe es das es besser wird. Ich liebe diesen Menschen seit vielen Jahren und habe immer zu ihn gestanden. Klar ich mache mir Vorwürfe dass ich ihn Vorwürfe oder dergleichen gemacht habe und auch im Streit verletzend sein konnte oder das ich an diesem Schuld bin es macht mich nur so traurig wenn nicht geredet wird um Hilfe zu bekommen.

18.03.2018 14:50 • #20



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser