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G

Glasblume
Gast

Hallo, ich bin neu hier und hoffe, vielleicht auf diesem Wege Menschen zu finden, denen es ähnlich geht wie mir. Mein Mann und ich haben schon einige schwere Zeiten erleben müssen, aber was jetzt ist, hat unser Leben völlig verändert. Er brach Weihnachten vor drei Jahren mit einer Leberzirrhose zusammen, die er knapp überlebte. Seitdem wird unser Leben immer schrecklicher. Die furchtbaren Begleitumsände: Wasserbauch (dafür muss er ca alle fünf Tage für zwei Tage ins KH) extreme Verlangsamung (auch vom Kopf her) durch Amaniak, Massen an Medikamenten, Diabetes und natürlich schlechte Stimmung aufgrund der Situation-er ist äußerlich und innerlich um mindestens 15 Jahre gealtert-machen das Leben immer unerträglicher.
Für uns gibt es keinen Urlaub mehr, oder fröhliche Feste. Ich fühle mich so dermaßen belastet, dass ich einerseits nicht in der Lage bin, mich an den fröhlichen Unterhaltungen und Freizeitberichten anderer zu beteiligen oder daran teilzunehmen, anderseits möchte ich nichts lieber als den normalen Alltag. Alle -wirklich alle -auch die Kollegen im Büro - haben Verständnis und sind voller Mitgefühl. Aber ich fühle mich einsam und nicht mehr dazugehörig. Das schöne Wetter macht alles nur noch schlimmer. Mein Partner ist kein Partner mehr- er ist eher mein Kind geworden. Er wartet auf eine Transplantation, was eine zusätzliche Belastung ist. Ich bin in psychologischer Behandlung, aber irgendwie bringt mir das nichts. Ich weiß nicht, was ich gegen dieses Einsamkeitsgefühl machen kann....Gibt es vielleicht jemanden in einer ähnlichen Situation?

26.02.2020 x 1 #1


5 Antworten ↓

B
Oh man, nicht schön Sad

Wünsche dir Kraft!

Lg

#2


A


Depressionen und Ängste da Partner schwer krank

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E
Hallo , dass Leben ist ein Auf und Ab. Vieles haben wir selber in der Hand manches wiederum nicht. Ich denke ,du solltest dich gedanklich abgrenzen vin dem Schicksal deines Mannes. Es ist sein Leben nicht deins. Auch wenn man verheiratet ist heißt das nicht das wir uns aufgeben sollen. Liebe dich genauso wie du deine nächsten liebst dass heißt nicht das du dich aufopfern sollts sondern das du Dein leben weiter führen muss um für Dich glücklich zu werden denn auch Du hast nur dieses eine Leben und das möchte gelebt werden mit aller Freude aber auch mit traurige Situationen. Du bist schon zulange in diesem grauen traurigen Zustand das hat sich vielleicht mit einer Depressionen bei dir ausgebreitet ,dass ist nichts schlimmes ,deine Seele braucht abstand von dem Leid. Dann wirst du auch wieder gesund. Jedes Lebewesen braucht Licht. Um zu Leben . Ich wünsche dir vom ganzen herzen das du Dir sehr viele Momente des Glücks dir schenkst. Wenn die Schuld kommen sollte ,sage ihr mot aufrichtige Stimme ,nein es sind meine eigenen Gedanken die mir jetzt Schuldgefühle einreden, schuld b
Gibt es nicht , ich habe auch ein Recht auf Leben und tue mir etwas Gutes und bei Zeiten auch für meinen Mann . Lg Steffi

#3


G
Liebe Steffi, vielen Dank für deine Antwort. Natürlich hast du recht, dass ich etwas Abstand finden muss, aber das ist gar nicht so einfach. Es gibt zwischendurch Zeiten, denen ich ganz gut klar komme, aber dann wieder denke ich, dass ich es nicht aushalte. Ich bekomme den Zustand ja jeden Tag mit und glaube mir, da kann man nicht einfach sein Leben leben. Ich verabrede mich ja zwischendurch mit Freundinnen, aber mir fehlt die innere Fröhlichkeit, auch wenn ich manchmal ganz gut Schauspielern kann. Er tut mir so unglaublich leid, zumal er früher ein sehr positiver Mensch war. Ich arbeite an mir, sonst hätte ich mich gar nicht hier angemeldet . LG

#4


J

Zukunftsangst wegen Krankheit des Partners

Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich heiße Jacky und bin 24 Jahre Jung.
Ich habe einen Partner der 23 ist und zwei Söhne, die bezaubernder nicht sein könnten.
Ich lernte meinen Partner damals über eine Plattform kennen, schnell stellte sich heraus, dass wir zwei für einander gemacht waren.
Nach kurzer Zeit wurde ich schwanger und unser erstes Kind kam zur Welt. Das ist auch das einzig Positive.
Kurz nach der Geburt meines Sohnes ging es meinem Partner schlecht. Laut aussage vom Arzt eine Margen Darm Grippe. Diese hörte aber leider nicht auf (wir wussten nicht das es Vergiftungserscheinungen sind). Nach wochenlanger "Grippetherapie" sah mein Mann plötzlich auf einem Auge nichts mehr. Er kam wurde zu einem Spezialisten für seine Augen geschickt. Schnell sah der arzt das das eigentliche Problem nicht bei den Augen lag, sondern eher was mit dem Blutdruck zutun hatte. Also von dort aus ins Krankenhaus. Dort wurde der Blutdruck gemessen. Dieser lag bei 250! Einen Tag später kam dann nach zahlreichen Untersuchungen das Ergebniss Niereninsuffizient Sad erst gingen die Ärzte davon aus, das fie Nieren eine Leistung von insgesamt 50% haben dürften. Nach genauerer Untersuchung dann der Schock, 17%!
Es ging knapp ein Jahr gut mit Medikamenten. Aber letzendlich musste mein Mann vor 3 Wochen das erste mal dialysiert werden. Es ist hart ihn so sehr leiden zu sehen. Ich habe ihn meine Niere angeboten, aber will partout nicht das ich ihn eine gebe Sad das macht mich fertig.
Ich will doch nur das es ihm besser geht. Momentan liegt er mal wieder im Krankenhaus und wird Operiert. Mein ältester Sohn (1,5 Jahre) rennt immer zur Tür und ruft nach Papa, das zerbricht mir das Herz. Ich mache mir häufig Gedanken, wie die Zukunft aussehen wird. Werde ich mit 60 noch mit meinem Mann zusammen auf der Couch sitzen, oder ist er dann nicht mehr?! Es macht einem emotional fertig. Man muss stark sein für die Kinder und für den Mann. Aber irgendwann halte ich es nicjt mehr aus, es zerfrisst mich förmlich!
Wenn er von der dialyse kommt, ist er sehr erschöpft und hat immer Kopfweh. Ich will ihn nicht so leiden sehen. Ich möchte doch einfach nur einen Mann der nicht leiden muss und ein normales Leben führen kann!

Ich wollte mir einfach mal meinen kummer von der Seele schreiben, ich hoffe das es okay ist.
Liebe Grüße
Jacky95

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K
Deine Geschichte ging mir ans Herz.
Du bist eine sehr starke Frau und ich wünsche Dir das Ihr zusammen alt werdet !

x 1 #6





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