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Muqq

Muqq
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Hey Leute,

ich würde mich gerne mit Betroffenen austauschen, die auch unter diesem Mist leiden (mehr oder weniger).
Mir macht das so zu schaffen und ich glaube, wenn ich es nicht hätte, dann wäre alles in Ordnung weinen

Freue mich von Euch zu lesen.

Muqq

04.10.2025 #1


70 Antworten ↓
powermoth

powermoth
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So, ich will hierzu auch mal was schreiben. Ich habe Glaskörpertrübungen seit etwa 15 Jahren, also seitdem ich 19 bin. Mit 19 habe ich mich damit absolut wahnsinnig gemacht! Ich bin zu sämtlichen Augenärzten gegangen, habe Foren durchstöbert und wollte einfach nicht akzeptieren, mit diesen Trübungen zu leben. Ich habe mir wirklich eingeredet, dass ein schönes Leben mit diesen Trübungen nicht möglich ist. Das ging vermutlich 1 Jahr so. Und irgendwann habe ich die Teile einfach vergessen bzw. akzeptiert. Ja, ich habe sie ab und an noch wahrgenommen, aber sie haben mich einfach nicht mehr gestört. Es ist vergleichbar mit etwas Dreck an der Windschutzscheibe bzw. Scheibenwischern beim Autofahren. Nimmt man sie wirklich als lästig war? Ja wenn man drauf achtet und jede Wischbewegung mitverfolgt; nein wenn man sie einfach als Teil des Autofahrens akzeptiert und sich auf die Strecke konzentriert.

Seit ein paar Wochen nerve ich mich jetzt aber auch wieder mit den Trübungen. Keine Ahnung was es wirklich ausgelöst hat, sie sind nicht wirklich viel mehr geworden als vor 15 Jahren. Aber ich merke, wie ich mich wieder darauf versteife und mir sage, dass das Leben so keinen Spaß macht. Mir hilft, dass ich weiß dass ich sie vermutlich bald wieder vergessen bzw akzeptieren werde und das Gehirn ziemlich gut darin ist, unwichtige Dinge auszublenden. Aber ja, aktuell ärgere ich mich mit den Trübungen sehr. Und für alle, die Angst haben dass sich die Sehqualität noch stark reduziert: eine Vitrektomie ist dann immer noch möglich. Die Eingriffe werden immer besser. Ja, man hat dann nach ein paar Jahren vermutlich einen grauen Star, aber auch dieser lässt sich mittlerweile sehr gut behandeln. Das Risiko zu erblinden ist eigentlich nicht vorhanden.

schei. GKTs!

08.07.2021 20:20 • x 2 #68


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A


Mouches Volantes/Glaskörpertrübung - Wer hat das auch?

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Narisomo

Narisomo
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Hallo Muqq,

bei mir schwimmen sie frei herum. Ein langer Faden allerdings scheint mehr oder weniger fest zu sein; ich meine lediglich, daß er manchmal ein wenig mehr links oder rechts ist oder die Form leicht ändert, das könnte jedoch sogar Einbildung sein. Er ist jedenfalls eher fest. Manchmal sehe ich ihn jeden Tag, mal jeden zweiten, mal eine Woche gar nicht, aber wenn ich ihn sehe, dann stört er mich sehr. Meistens schließe ich die Augen, schaue woanders hin – nicht aus dem Fenster, nicht Richtung Helligkeit –, versuche, nicht darauf zu achten, und oftmals sehe ich ihn dann nicht mehr.

Gestern beispielsweise wollte ich über eine Hauptstraße gehen, schaute nach rechts, und da war mein Lieblingsfaden. Auf der anderen Straßenseite kam ich in Schatten und ging in ein Gebäude. Ab dort war der Faden wieder weg und tauchte auch bei Bildschirmarbeit nur abends noch einmal kurz auf. Es ist seltsam, ich habe noch nicht herausgefunden, warum ich ihn meistens vor dem Bildschirm nicht sehe. Er bewegt sich jedenfalls nicht zur Seite weg. Vielleicht liegt es daran, daß er sich von vorne nach hinten oder andersherum bewegt? Ich weiß es nicht.

Tinitus habe ich übrigens auch noch, der ist dauerhaft und kann ebenfalls nerven. Augen, Ohren: Es ärgert mich, manchmal deprimiert es mich, oft fühle ich mich deswegen noch älter, als ich mich ohnehin wegen der Einsamkeit fühle. Ich kann daher gut verstehen, daß Du Dich für zu jung für solche Punkte und Fäden fühlst. (Mir fielen meine auch zuerst im Somme mit etwa 25 Jahren auf.)

Vermutlich hast Du wie ich davor Angst, wie sich das in den nächsten Jahrzehnten entwickelt, wir können am Altern jedoch nichts ändern. Unsere Gedanken, unser Ärger und unsere Angst sind verständlich, aber sie sind gänzlich nutzlos, sie führen zu nichts – nichts Positivem, man fühlt sich allenfalls schlechter. Es bleibt nichts, außer an sich selbst zu arbeiten, gelassener zu werden und hinzunehmen, was man nicht ändern kann.

07.01.2017 03:50 • x 1 #40


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Blues63
Hallo,
Hab den Mist in beiden Augen. So ein gewisser Gewöhnungseffekt ist inzwischen eingetreten und nimm die Fädchen nicht mehr so wahr.
Axel

x 2 #2


Muqq
Zitat von Blues63:
Hallo,
Hab den Mist in beiden Augen. So ein gewisser Gewöhnungseffekt ist inzwischen eingetreten und nimm die Fädchen nicht mehr so wahr.
Axel


Ist es bei dir sehr schlimm?
Ich habe in dem linken Augen ein Ding, dass hängt irgendwie oberhalb vom Auge fest und stört mich am meisten Crying or Very sad

#3


R
Hallo,
ich hatte schon als Kind mit dem 'Mückensehen' zu tun. Manchmal sind es auch so komische andere Teilchen. Ich finde das nicht schlimm. Hat für mich keinen Krankheitswert.

Grüße

#4


Schlaflose
Ich habe es seit 15 Jahren in beiden Augen mittlerweile so extrem, dass mein Sehen dadurch stark beeinträchtigt ist. Ich muss die großflächigen dicken Trübungen dauernd durch Augen- oder Kopfbewegungen aus dem Gesichtsfeld schleudern damit ich freie Sicht habe. So lange es mir psychisch schlecht ging, hat mich das in den Wahnsinn getrieben, aber seit es mir psychisch wieder gut geht, stört es mich kaum noch, obwohl die Trübungen immer mehr werden.

#5


Hazy
Ich habe es auch, auf beiden Augen. Je nach Stimmung nervt es mich mehr oder gar nicht. Dazu kommen noch sehr trockene Augen. Nachts geht gar nichts ohne Tropfen.

Lg

#6


Blues63
Je nachdem wo die Fäden einschwimmen bekomm ich sie durch Kopfbewegungen wieder aus dem Blickfeld raus. Bin auch in augenärztlicher Behandlung. Habe eher trockene Augen seitdem.
Axel

#7


Muqq
Mich macht der eine Faden echt wahnsinnig, der oben Links irgendwie fest hängt seufzen
Ich weiß einfach nicht, wie ich damit jemals wieder richtig glücklich werden soll.
Es bestimmt fast mein Leben und ich bin immer froh wenn es Abend wird weinen

#8


Muqq
Zitat von Schlaflose:
Ich habe es seit 15 Jahren in beiden Augen mittlerweile so extrem, dass mein Sehen dadurch stark beeinträchtigt ist. Ich muss die großflächigen dicken Trübungen dauernd durch Augen- oder Kopfbewegungen aus dem Gesichtsfeld schleudern damit ich freie Sicht habe. So lange es mir psychisch schlecht ging, hat mich das in den Wahnsinn getrieben, aber seit es mir psychisch wieder gut geht, stört es mich kaum noch, obwohl die Trübungen immer mehr werden.


Hut ab, dass du damit so gut zurecht kommst.
Das hat wohl viel mit dem psychischen Allgemeinzustand zu tun Sad

#9


Blues63
Ja glaube hat es bis vor der ganzen psychischen Erkrankung hatte ich das nicht. Hängt auch viel mit Stress zusammen. Gut da ich Stark kurzsichtig bin neigt man eh dazu.Der Faden wo festhängt wird sich lösen.

Axel

#10


Muqq
Zitat von Blues63:
Ja glaube hat es bis vor der ganzen psychischen Erkrankung hatte ich das nicht. Hängt auch viel mit Stress zusammen. Gut da ich Stark kurzsichtig bin neigt man eh dazu.Der Faden wo festhängt wird sich lösen.

Axel


Das haben ja so viele Leute.
Aber ich Schränke mich deswegen total ein Sad
Keine Ahnung wieso..
Meinst du? Der ist jetzt schon etwas länger da und bislang hat sich nichts gelöst seufzen

#11


Schlaflose
Du wirst noch sehr viele Veränderungen im Laufe der Zeit erleben. Der Glaskörper verflüssigt sich immer mehr und dadurch ändern die Trübungen ihre Lage. Das, was bei dir festhängt, wird irgendwann freikommen und herumschwimmen. Solange man nur Fäden und Pünktchen hat , ist es sowieso keine Sache. Schlimm wird es wenn es zu rauchsschwadenänlichen dichten großflächigen Trübungen kommt, durch die man wie durch Nebel sieht.

#12


Muqq
Zitat von Schlaflose:
Du wirst noch sehr viele Veränderungen im Laufe der Zeit erleben. Der Glaskörper verflüssigt sich immer mehr und dadurch ändern die Trübungen ihre Lage. Das, was bei dir festhängt, wird irgendwann freikommen und herumschwimmen. Solange man nur Fäden und Pünktchen hat , ist es sowieso keine Sache. Schlimm wird es wenn es zu rauchsschwadenänlichen dichten großflächigen Trübungen kommt, durch die man wie durch Nebel sieht.


Davor habe ich echt große Angst.
Ich wünschte es würde wieder weggehen oder sich so verändern, dass es mich nicht mehr so stört/beschäftigt.
Ich Frage mich, warum mir das so zu schaffen macht...

#13


Blues63
Muqq....der wird sich lösen . Versuch dich nicht auf die Fäden zu konzentrieren dann wirst du sie mit der Zeit kaum mehr wahrnehmen.
Axel

#14


Muqq
Zitat von Blues63:
Muqq....der wird sich lösen . Versuch dich nicht auf die Fäden zu konzentrieren dann wirst du sie mit der Zeit kaum mehr wahrnehmen.
Axel


Aber wie? Wenn das immer dort oben rum baumelt ... Ich gehe nur noch ungern am Tag raus Sad

#15


T
Huhu,ich habe das ganze nun auch seit 2 Jahren.
Am Anfang war es das schlimmste für mich-ich dachte wirklich,dass ich nicht mehr glücklich sein kann. Aber nach einer Zeit stellte sich die Gewöhnung ein und ich nehme sie kaum noch wahr. Oftmals sogar gar nicht Smile
Kopf hoch,das wird wieder Smile

#16


T
Hier ist noch jemand mit der problematik.

Bei mir sind beide Augen betroffen,links nur sehr schwach,rechts jedoch sind es mehrere Fäden die eine Art Struktur ergeben.


Am Anfang war ich so sehr darauf fokussiert,dass ich besonders beim Autofahren durch diese Ablenkung immer wieder in gefährliche Situationen geraten bin.

Inzwischen jedoch nehme ich es so gut wie gar nicht mehr wahr.

#17

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Muqq
Aber wie soll man sich daran gewöhnen, wenn das eine Teil im Auge fest hängt und man es nicht ausblenden kann Sad

#18


T
Zitat von Muqq:
Aber wie soll man sich daran gewöhnen, wenn das eine Teil im Auge fest hängt und man es nicht ausblenden kann Sad



Ich habe mich spätestens nach ein paar Monaten daran gewöhnt,allerdings einen wirklichen Ratschlag kann ich dir auch nicht geben.

Nomalerweise akzeptiert man solche Sachen nach einer gewissen Zeit ganz automatisch.

Wie lange hast du denn die Trübung schon?

#19


R
Zitat von Muqq:
Aber wie soll man sich daran gewöhnen, wenn das eine Teil im Auge fest hängt und man es nicht ausblenden kann Sad

Ich habe das schon seit Kindheit an und deshalb bin ich es nicht anders gewöhnt. Du kannst viel zur Entspannung der Augen machen, vor allem nicht in so helles Licht sehen und dunkle Untergründe bevorzugen, öfter die Augen schließen und auf genügend Augenfeuchte achten.
Auch wenn du den Eindruck hast, daß es im Auge festhängt, so wird es sich irgendwann wegbewegen - aber es wird nicht weggehen. Wenn du dich so sehr darauf konzentrierst, dann wirst du immer wieder irgendeinen Fussel finden, der dich stört.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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