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Hallo liebe Community!

Ich bin neu hier im Forum und mich bedrücken mehrere Symptome.

Hier meine Geschichte zu diesen Symptomen:

Vor gut 7 Wochen hat alles mit angefangen.
Ich hatte im Zuge eine starken Erkältung Schmerzen um das rechte Auge. Ich war direkt bei meiner Augenärztin, sie meine es wäre alles in Ordnung.
Dann hatte ich über Ostern gar nichts, bis vor gut 4 Wochen abends plötzlich diese Schmerzen wiederkamen. Am nächsten Tag kam dann noch ein seltsamen Flimmern hinzu, wenn ich mich auf etwas fokussiere (beidseitig).
Daraufhin war ich wieder bei meiner Augenärztin, welche dann einen Sehtest, Augeninnendruck, ein OCT und eine Gesichtsfeldmessung durchführte. Laut Augenärztin alles in Ordnung, ich soll mehr trinken.

Dieses Flimmern begleitet mich nun seit 4 Wochen. Hinzu kommen teilweise Lichtempfindlichkeit, kurze Lichtblitze und Mouches Volantes (welche ich allerdings bereits seit 4 Jahren habe, nur in der letzten Zeit vermehrt).

Am Dienstag letzter Woche kam dann wie aus dem Nichts als ich vor dem Computer saß ein starker Druck im Hinterkopf hinzu, welcher seitdem mal mehr und mal weniger ausgeprägt und zum Teil bis zum Oberkopf bzw. Schläfe und Nasenbein ausstrahlt. Kurz danach war ich dann wieder beim Arzt, welcher meinte, dass kommt von Verspannungen im Nacken/HWS-Bereich. Bereits vor dem Arztbesuch war ich unglaublich angespannt. Am Abend habe ich dann ebenfalls plötzlich ein Taubheitsgefühl um das Auge bis zur Nase, teilweise auch bis zur Stirn bekommen, vorallem wenn ich die Augen schließe. Seit gut 3 Tagen ist nun das Taubheitsgefühl etwas weniger aber immer noch nicht ganz weg und das Druckgefühl im Hinterkopf kommt und geht. Nachts hatte und habe ich bis auf das Taubheitsgefühl im Gesicht keine Beschwerden.
Übelkeit habe ich keine. Teilweise etwas Schwankschwindel und ein Pfeiffen im Ohr genauso wie Geräuschempfindlichkeit.
Die Sehprobleme bestehen ebenfalls weiterhin.
Außerdem habe höre ich in der HWS immer so ein knistern (wie Kohlensäure oder Brausepulver), vorallem wenn ich laufe. Direkt eine schmerzhafte Stelle kann ich am Nacken nicht erkennen aber wenn ich den Kopf nach vorne oder hinten mache, tut mir der Nacken insgesamt schon weh. Außerdem stottert mein Kopf, wenn ich ihn langsam nach unten mache.

Ich habe wirklich große Angst, dass ich einen Hirntumor haben könnte. Im Internet habe ich bereits mehrere Symptome gegoogelt und wirklich schreckliche Angst bekommen. Dazu muss ich sagen, dass ich im Allgemeinen immer schnell Angst vor Krankheiten bekomme und etwas vorbelastet bin, weil Familienangehörige Krebs hatten.

Mein Arzt meine, ich soll mir keine Gedanken machen, würde mir zur Beruhigung einen MRT Termin besorgen. Sowohl vor der Untersuchung, als auch vor dem Ergebnis habe ich ebenfalls große Angst.

Kennt jemand solche von mir geschilderten Symptome? Können solche Symptome wirklich von Verspannungen kommen? bzw. kann mir einen Rat gegeben. Ich habe wirklich große Angst.

Vielen Dank schon im voraus!

07.05.2024 13:28 • 16.05.2024 #1


17 Antworten ↓


JJ187
Hatte die selben Symptome. Fast 2 monate durchgehend. MRT unauffällig, EEG unauffällig.
Mein Neurologe verschrieb mir Physiotherapie. Schon nach der ersten Einheit waren die Schmerzen weg.

Bitte deinen Arzt dir Physio zu verordnen.

Liebe Grüße

07.05.2024 13:39 • x 1 #2


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Augenflimmern, Mouches Volantes & Druck im Hinterkopf

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Lieber Robert, ich kann deine Angst gut verstehen, weiß aber aus eigener Erfahrung wie intensiv Symptome, die durch die HWS ausgelöst werden, sein können. Vor allem, wenn man stark auf seinen Körper achtet und sensibel für kleinste Veränderungen ist.

Vor fünf Jahren hatte ich eine monatelange Schwindelepisode - ausgelöst durch eine Vorwölbung in einem Halswirbel. Mir war dauerhaft schwindelig, hinzu kam Übelkeit. Ich hatte das Gefühl, nicht richtig gucken/fokussieren zu können und stand irgendwie neben mir. Schlechte Konzentration, Stottern beim abendlichen Vorlesen, Gangunsicherheit.

Ich habe diverse Untersuchungen gehabt, MRT mit und ohne Kontrastmittel von HWS und Kopf. Es blieb bei der Diagnose Wirbelvorwölbung. In den Griff bekommen habe ich es mit Osteopathie, Physio, mehr Stehen im Alltag, Bewegung. Aber es hat gedauert.

Hab keine Angst, vor allem nicht vor der Untersuchung. Mach das MRT, dann hast du Gewissheit. Und: Ja, was du schilderst klingt plausibel für die HWS.

07.05.2024 13:42 • x 1 #3


Schlaflose
Zitat von Robert04:
Kennt jemand solche von mir geschilderten Symptome? Können solche Symptome wirklich von Verspannungen kommen? bzw. kann mir einen Rat gegeben. Ich habe wirklich große Angst.

Ja, und es kommt tatsächlich alles von Verspannungen.
Ein Hirntumor verursacht komplett andere Symptome. Da hat man durch einen erhöhten Hirndruck vor allem im Liegen starke Kopfschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen und diverse neurologische Ausfallerscheinungen. Das können sein je nach Lage des Tumors Sehstörungen in Form von Sehfeldausfällen, Doppelbildern, ungleiche Pupillenreaktionen, Sprachstörungen (durch Lähmung der Sprechorgane), Lähmungen an Armen und Beinen mit Gangstörungen (Herumtorkeln) u.ä.

07.05.2024 14:07 • x 1 #4


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Zitat von Steffestef:
Lieber Robert, ich kann deine Angst gut verstehen, weiß aber aus eigener Erfahrung wie intensiv Symptome, die durch die HWS ausgelöst werden, sein können. Vor allem, wenn man stark auf seinen Körper achtet und sensibel für kleinste Veränderungen ist. Vor fünf Jahren hatte ich eine monatelange Schwindelepisode - ...


Vielen Dank für deine Antwort!

Mich irritiert daran nur, dass ich keinen wirklichen Schmerzpunkt im Nacken bzw. HWS-Bereich ausmachen kann.

Kann man dennoch solche Verspannungen mit diesen (Begleit)-Symptomen haben?

07.05.2024 14:49 • #5


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Zitat von JJ187:
Hatte die selben Symptome. Fast 2 monate durchgehend. MRT unauffällig, EEG unauffällig. Mein Neurologe verschrieb mir Physiotherapie. Schon nach der ersten Einheit waren die Schmerzen weg. Bitte deinen Arzt dir Physio zu verordnen. Liebe Grüße

Hattest du denn auch diese Gefühlsstörungen bzw. Taubheit im Gesicht?

07.05.2024 14:54 • #6


Schlaflose
Zitat von Robert04:
Mich irritiert daran nur, dass ich keinen wirklichen Schmerzpunkt im Nacken bzw. HWS-Bereich ausmachen kann.

Es müssen keine Schmerzen vorhanden sein. Verspannungen können auf Nerven drücken, was nur Kribbeln und Taubheitsgefühle auslöst.

07.05.2024 16:26 • x 1 #7


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Zitat von Schlaflose:
Es müssen keine Schmerzen vorhanden sein. Verspannungen können auf Nerven drücken, was nur Kribbeln und Taubheitsgefühle auslöst.

Vielen Dank für die Info!

07.05.2024 16:45 • #8


JJ187
@Robert04 ich hatte kribbeln im gesicht bzw. An der schläfe.
Da ich mich da ziemlich reingesteigert hab und panisch war, schob ich auch viel auf die Angst.
Sind die Schmerzen konstant oder kommen und gehen die sekündlich/minütlich?
Probier dich schon mal übungen für die Nackenmuskulatur aus. Kann dir da Liebscher und Bracht empfehlen. Das bringt relativ schnelle Ergebnisse

07.05.2024 16:50 • x 1 #9


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Zitat von JJ187:
@Robert04 ich hatte kribbeln im gesicht bzw. An der schläfe. Da ich mich da ziemlich reingesteigert hab und panisch war, schob ich auch viel auf die Angst. Sind die Schmerzen konstant oder kommen und gehen die sekündlich/minütlich? Probier dich schon mal übungen für die Nackenmuskulatur aus. Kann dir da Liebscher ...

Also das Kribbeln ist genauso wie die Kopfschmerzen nicht konstant sondern Phasenweise bzw. aus einer sitzenden Bewegung heraus.

07.05.2024 16:57 • #10


S
@Robert04 Ich konnte auch keinen konkreten Schmerzpunkt ausmachen. Ich denke, es war einfach alles aus dem Gleichgewicht.

07.05.2024 18:50 • #11


Psychic-Team

Jakob02
@Robert04 Hi Robert, vorweg rate ich dir dringend, mit dem Googeln aufzuhören. Dir scheinen deine Krankheitsängste immerhin bewusst zu sein, widrigenfalls hättest du dich nicht im diesem Forum angemeldet.

Zu deinen Beschwerden: Ophthalmologisch scheint bereits alles abgeklärt zu sein. Mouches volantes liegen meines Wissens häufiger Glaskörpertrübungen durch Ablagerungen zugrunde, was per se nicht pathologisch zu werten ist. Was etwaige Lichtblitze und die Lichtempfindlichkeit betrifft, so solltest du dies natürlich neurologisch abklären lassen, auch angesichts der von dir geschilderten neurologischen Symptome. Sagt dir z.B. Augenmigräne etwas?
Ein Knistern im Nackenbereich kann, so hat man mir es zumindest mal erklärt, weil ich auch schon Probleme damit hatte, durch Gasbläschen im Gelenk zustandekommen, welche platzen oder sich verschieben können. Natürlich können auch degenerative Erkrankungen dazu führen, dann wird dieses Geräusch durch Verschleiß produziert, was ich angesichts deines jungen Alters aber erstmal zu bezweifeln vermag. Ich bin kein Arzt oder Medizinstudent, vermute in deinem Fall jedoch tatsächlich eine nicht-degenerative HWS-Problematik, wofür auch Schmerzen und Druckgefühle im Hinterkopf sprechen. Ich glaube, gerade Verspannungen im Schulter- oder auch Nackenbereich betreffen Muskeln, die eng mit dem Hinterkopf verbunden sind.

Wusstest du, dass Ängste, insbesondere Panikzustände mitunter Taubheitsgefühle hervorrufen können? Zumindest kann ich dir als angehender Physiker (wenn schon nicht als Arzt) erklären, dass die aus Angst resultierenden Muskelverspannungen dazu führen, dass die Nerven komprimiert werden, wodurch die auf Erregung basierende Signalübertragung gestört wird, was dann wiederum zu abnormen Empfindungen dieserart führen kann.

07.05.2024 21:59 • x 1 #13


L
Einige Symptome können durch Verspannungen erklärt werden. Mouche volantes entstehen durch Glaskörpertrübungen oder Netzhautschäden. Letztere sind bei dir ja auschgeschlossen worden durch OCT

08.05.2024 18:46 • x 1 #14


Tatjana1989
@Robert04 ja können die! Genau die Symptome hatte ich oder habe es ab und zu.. mach Physiotherapie.. es ist die HWS

09.05.2024 09:02 • x 1 #15


N
@Robert04 Hey Robert, ich befinde mich auch in einer ziemlich belastenden Phase momentan. Ich habe Anfang des Jahres Zuckungen bekommen, wo sich sogar ein ganzes Körperteil bei bewegt und habe dann totale Panik vor einer schweren Krankheit bekommen… mein Psychologe, der Gott sei dank auch medizinisch sehr bewandert ist, konnte mir versichern dass das von meiner Angststörung kommt, die ich entwickelt habe gegenüber Krankheiten und der Angst vor dem Sterben. Natürlich war ich auch beim Arzt und auch im MRT, alles unauffällig.

Ich kenne auch Mouches Volantes, habe diese auch ständig vor Augen, zum Glück nur bei Tag und wenn ich nicht an sie denke, sehe ich sie auch meistens nicht, liegt wahrscheinlich an der versteiften Aufmerksamkeit die man dann hat auf sowas.

Ich habe zudem auch das Gefühl das ich wenn ich bspw. nah an ein Objekt rangehe mit meinen Augen, dass ich das nicht mehr 100% scharf oder detailliert sehe wie vorher, also nichtmal so als wäre ich Weitsichtig, sondern auch eher unbeschreiblich.

Außerdem plagt mich momentan auch der Gedanke dass ich das Gefühl habe dass ich immer ein Stück nach rechts laufe ab und zu aber ohne das mir schwindlig ist und das meine Augen manchmal irgendwie ein wenig verrückt spielen… ist dir sowas auch bekannt oder jemand anderem der das hier liest… ?

Mache mir immer wieder neue Gedanken, wenn ich andere Symptome bekomme, das ich eine schwere Krankheit habe und kann es immer noch nicht ganz annehmen oder akzeptieren, das die Psyche, Angst und Stress solche Symptome auslösen können.

Liebe Grüße

11.05.2024 17:43 • #16


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16.05.2024 12:35 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Schlaflose
Zitat von Robert04:
Ich habe wirklich unglaubliche Angst vor einen Hirntumor.

Ich hatte dir ja schon in deinem vorigen Thread beschrieben, welche Symptome von einem Hirntumor verursacht werden. Deine gehören definitiv nicht dazu.

16.05.2024 14:24 • #18


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