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welchen schweregrad habt ihr?

ich habe eine leichte depression mit schlafproblemen trotz medikament.wie meistert ihr euren alltag?

angst hat die schlaflosigkeit ausgelöst, wodurch ich in die depression gerutscht bin.
da die schlafprobleme weiter bestehfn, diese nacht wieder schlaflos, hab ich angst wieder reinzurutschen

23.05.2017 09:06 • 30.05.2017 #1


38 Antworten ↓


Schlaflose
Ich bekam auch durch langjährige massive Schlafstörungen mittelgradige rezidivierende Depressionen. Die Schlafstörungen selbst sind durch meinen Beruf als Lehrerin ausgelöst worden. Ich hatte nur noch den Wunsch einfach zu sterben, um dem zu entkommen. Mit schlafanstoßenden Antidepressiva habe ich es jahrelang einigermaßen in Griff gehabt, aber auf Dauer hat mich der Beruf so fertig gemacht, dass ich nicht mehr konnte und merhmals krank geschrieben war, zuletzt fast ein Jahr. Durch einen Berufswechsel vor 6 Jahren bin ich dem entkommen und hatte seitdem keinerlei Depressionen mehr. Die Schlafstörungen sind zwar immer noch zeitweise vorhanden und ich nehme immer noch schlafanstoßende ADs und 3-4 im Monat auch noch bei Bedarf Schlaftabletten, aber insgesamt geht es mir sehr gut.

23.05.2017 11:11 • #2



Leichte depression- schweregrad

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deine worte muntern mich leider nicht auf

23.05.2017 11:14 • #3


Schlaflose
Zitat von Sunny81:
deine worte muntern mich leider nicht auf


War ja auch nicht unbedingt meine Absicht Du hast gefragt und ich habe meine Erfahrung dazu geschrieben.

23.05.2017 12:53 • #4


Die Befürchtung, durch Schlaflosigkeit wieder in eine schwerere Depression zu rutschen, habe ich auch. Deshalb beuge ich vor und nehme bei Bedarf, wenn ich zwei Nächte hintereinander schlecht geschlafen habe, vor der dritten Nacht Beruhigungsmittel, damit ich wieder einmal durchschlafen kann. Dann ist der Teufelskreis unter- bzw. abgebrochen. Diese Medis sind ein Segen für mich.

23.05.2017 13:05 • x 1 #5


Wie wäre es mit der natürlichen Variante? Powert euch abends aus und geht zu Sport. Bei meiner Arbeit sitze ich meist am PC und bin daher abends geistig ausgelaugt aber körperlich noch gar nicht....dann eine Stunde schwimmen oder aufs ergometer und der ganze Stress vom Tag ist weg und ich bin angenehm platt...die dusche/couch danach ist dreimal so gut wenn man seinen Körper abends nochmal nutzt - geht auch anders, ich weiss

So schläft es sich auch besser ein als wenn man sich aufs Bett legt und gar nicht richtig müde/erschöpft ist.

23.05.2017 17:16 • x 1 #6


@juwi

was nimmst du?
@lathan

das is manchmal einfacher gesagt als getan

23.05.2017 17:28 • #7


Schlaflose
Zitat von Lanthan:
Powert euch abends aus und geht zu Sport.


Sport ist sehr gut bei Schlafstörungen, aber um Gottes Willen nicht abends. Das putscht nämlich auf und man liegt die ganze Nacht wach. Für mich ist sogar am späteren Nachmittag schon zu spät. Ich muss bis spätestens 15 Uhr damit fertig sein.

23.05.2017 18:21 • #8


Echt? Hier in der Stadt sind die Studios alle abends voll...also so 19/20 Uhr rum...mein Schwimmbad hier um die Ecke hat sogar bis 22 Uhr auf, weil abends noch die ganzen berufstätigen kommen. Das man nicht direkt danach schlafen kann ist klar aber ein paar Stunden später sollte das dann super klappen...Wenn Dein Herz (Puls) länger braucht um wieder runter zu kommen würde ich das mal trainieren, normalerweise sollte es recht zügig wieder "runter kommen"
Bis 15 Uhr fertig sein ist wohl unrealisstisch für jemanden der normal arbeiten geht

23.05.2017 19:32 • #9


Entwickler
Zitat von Lanthan:
Wie wäre es mit der natürlichen Variante? Powert euch abends aus und geht zu Sport. Bei meiner Arbeit sitze ich meist am PC und bin daher abends geistig ausgelaugt aber körperlich noch gar nicht....dann eine Stunde schwimmen oder aufs ergometer und der ganze Stress vom Tag ist weg und ich bin angenehm platt...die dusche/couch danach ist dreimal so gut wenn man seinen Körper abends nochmal nutzt - geht auch anders, ich weiss

So schläft es sich auch besser ein als wenn man sich aufs Bett legt und gar nicht richtig müde/erschöpft ist.

Wenn ich Sport mache, so richtig viel wie 100 km Rennrad oder 1500 Meter Höhenunterschied mit dem Mountainbike, schlafe ich nachts überhaupt nicht mehr. Das habe ich jahrelang ausprobiert, aber es funktioniert nicht. Das Adrenalin kommt nur extrem langsam runter.

24.05.2017 09:33 • #10


Entwickler
Zitat von Schlaflose:

Sport ist sehr gut bei Schlafstörungen, aber um Gottes Willen nicht abends. Das putscht nämlich auf und man liegt die ganze Nacht wach. Für mich ist sogar am späteren Nachmittag schon zu spät. Ich muss bis spätestens 15 Uhr damit fertig sein.

Stimmt. Ich bin zwei Jahre lang mit dem Fahrrad 24 km zur Arbeit gefahren, auch bei Frost. Aber ich konnte damit nicht besser schlafen. Vielleicht würde es bei artgerechter Haltung wie den ganzen Tag wandern und jagen anders aussehen. Was dem modernen Menschen fehlt, ist nicht nur Bewegung, sondern auch an der frischen Luft und viel Licht tagsüber. Selbst die beste Bürobeleuchtung ist in den entscheidenden Lichtfarben noch 50 mal dunkler als ein bewölkter Wintertag.

24.05.2017 09:37 • x 4 #11


Schlaflose
Zitat von Lanthan:
Wenn Dein Herz (Puls) länger braucht um wieder runter zu kommen würde ich das mal trainieren, normalerweise sollte es recht zügig wieder "runter kommen"


Das hat bei mir nichts mit dem Puls zu tun. Den lasse ich nicht mehr als auf 140 ansteigen und er geht innerhalb von ein paar Minuten auch wieder auf 60-70 runter. Es ist ein mentales Aufputschen, das stattfindet.

http://www.gofeminin.de/sport/schlaf-gu ... 79818.html

24.05.2017 16:26 • #12


Haben alle Menschen mit Depressionen Schlafstörungen?

24.05.2017 17:26 • #13


Entwickler
Zitat von Aletschhorn:
Haben alle Menschen mit Depressionen Schlafstörungen?

Nein. Schlafstörungen führen zu Depressionen, aber umgekehrt nicht unbedingt. Wer depressiv ist, kann sogar u.U. noch mehr schlafen als normal.

24.05.2017 20:58 • #14


Jetzt mach ich mir Sorgen. dadurch dass ich um 12 mittags anfange mit arbeiten schlafe ich i.d.r. von 2, 3 nachts bis 11 morgens aber könnte auch gerne noch länger schlafen. Muss ich mir da sorgen machen?

24.05.2017 21:19 • #15


bei mir führte die schlafstörung auch zur depression,ausgelöst durch angst. konnte aber während der depressiom trotzdem nicht schlafen

25.05.2017 07:55 • #16


Ich kann nicht einschlafen ohne Medikamente, aber wenn ich dann schlafe, dann schlafe ich i.d.r. durch. Ich habe aber auch die Depressionsvariante mit Hypersomnie, also ein stark überhöhtes Schlafbedürfnis. Mit den schlafanstossenden Medikamenten zusätzlich zum anderen AD geht's aber ganz gut mit einschlafen.

25.05.2017 10:53 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Entwickler
Zitat von Freisein:
Ich kann nicht einschlafen ohne Medikamente, aber wenn ich dann schlafe, dann schlafe ich i.d.r. durch. Ich habe aber auch die Depressionsvariante mit Hypersomnie, also ein stark überhöhtes Schlafbedürfnis. Mit den schlafanstossenden Medikamenten zusätzlich zum anderen AD geht's aber ganz gut mit einschlafen.

Was kann man denn da empfehlen, was nicht abhängig macht?

25.05.2017 13:19 • #18


Schlaflose
Zitat von Aletschhorn:
dadurch dass ich um 12 mittags anfange mit arbeiten schlafe ich i.d.r. von 2, 3 nachts bis 11 morgens aber könnte auch gerne noch länger schlafen.


Das Schlafbedürfnis ist individuell. Bei Erwachsenen sind 6-8 Stunden im Bereichen des Normalen. Mir reichen 5-6 Stunden, ideal sind 6,5-7.

Wenn du es schaffst, aufzustehen, auch wenn du vielleicht noch gerne weiterschlafen würdest, sehe ich da kein Problem. Wer aufgrund von Depressionen ein übersteigertes Schlafbedürfnis hat, kommt gar nicht aus dem Bett.

25.05.2017 15:09 • #19


@Entwickler Ich nehme ein trizyklisches AD, Trimipramin, es muss dann halt einfach ausgeschlichen werden wie die anderen AD s auch.

Das stimmt was Schlaflose sagt, ich komme dann nicht mehr aus dem Bett. Ich kann dann Abends etwa 23 Uhr zu Bett und bis nächsten Tag 16, 17 Uhr im Bett bleiben und immer wieder schlafen. Es gabs auch schon, dass ich komplett durchschlief, kaum zu glauben aber wahr.

25.05.2017 18:39 • #20



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser