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WChris
Hallo ,
Ich hatte früher des Öfteren klassische Panikattacken wie sie hier auch schon oft beschrieben wurden .

Jedoch leide ich sehr sehr oft an leichten Panikattacken,
Beispiel ich muss zum Arzt bzw. Habe einen Termin und davor kann ich es nicht mehr aushalten habe so Angst und Panik abzuwarten bis der Termin ist .
Ich bekomme nasse Hände ,
Und will einfach nur so schnell wie möglich dahin , oder muss mich bewegen ablenken ihrgendwas .
Jedoch nicht in der Härte wie ich es auch schon hatte mit herzrasen und das Gefühl keine Luft zu bekommen etc.

Kenn ihr das bzw. Ist sowas schon eine Panikattacke?

Diese Art habe ich ziemlich häufig .

Grüße chris

09.10.2023 15:26 • 10.10.2023 #1


13 Antworten ↓


Afraid1992
@WChris hättest du eine Panikattacke würdest du wahrscheinlich nicht fragen, ob du eine hättest. Das wäre sehr offensichtlich. Wahrscheinlich sind das kleine Angstwellen, das kennen auch einige von uns

09.10.2023 15:28 • x 1 #2


A


Leichte Panikattacke

x 3


-IchBins-
Zitat von WChris:
Ist sowas schon eine Panikattacke?

Was sagt denn dein Arzt dazu?
Ja, die Symptome können passen. In der Vergangenheit litt ich unter starken Panikattacken mit noch anderen Symptomen. Ist aber vorbei.
Was hast du bisher dafür getan, dass es besser werden kann?

09.10.2023 15:29 • #3


WChris
@-IchBins- ausgesessen oder spazieren gegangen ….
Bin erst seit 1 Monat in Behandlung beim Psychotherapeuten.

09.10.2023 17:14 • #4


-IchBins-
Zitat von WChris:
@-IchBins- ausgesessen oder spazieren gegangen …. Bin erst seit 1 Monat in Behandlung beim Psychotherapeuten.

Ein Monat ist ja noch nicht so lang.
Die Arbeit beginnt im Kopf, mit deinen Gedanken usw. Aber das wirst du sicher alles in der Therapie lernen. Viel Erfolg.

09.10.2023 19:10 • #5


Oxuz
@-IchBins- kannst du mir bitte sagen was du für deine Heilung getan hast. Ich möchte es ebenfalls loswerden.

09.10.2023 19:43 • #6


-IchBins-
Zitat von Oxuz:
@-IchBins- kannst du mir bitte sagen was du für deine Heilung getan hast. Ich möchte es ebenfalls loswerden.

Sehr viel. Ich habe viel recherchiert und für mich aufschlussreiche Hörbücher gehört, Videos angesehen, Gedanken hinterfragt, mit der Vergangenheit abgeschlossen, nicht mehr in der Zukunft zu denken, sondern im Hier und Jetzt zu sein, mit Achtsamkeitsübungen gearbeitet, Meditation begonnen verschiedener Arten seit etwa einem Jahr und zehn Monaten so gut wie täglich, Gedanken beobachtet, der Angst nicht mehr so viel Raum gegeben, Entspannungsübungen gemacht täglich, mich gefragt: was sind nur Gedanken, was ist gerade jetzt in der Realität, in diesem Moment. Ich weiß, ich bin nicht meine Gedanken.
Mich gefragt: Welches Problem gibt es jetzt gerade, wenn die Angst wieder hoch kam - es gab keins, ich war sicher und diese Angst-gedanken waren nur in meinem Kopf (die Stimme oder das Äffchen im Kopf, dass den lieben langen Tag tausende von Gedanken erzählt....)

09.10.2023 20:07 • x 1 #7


Oxuz
@-IchBins- danke für deine Erfahrungen und Lösungsvorschläge. Die Symptome sind ja aber da und vor denen hat man ja Angst das es was ernstes sein könnte. Das zu ignorieren fällt mir momentan sehr schwer.

09.10.2023 20:11 • x 1 #8


Kai73
@WChris Ich kenne das auch, aber wenn ich den Gedankenkreis mit Bewegung, Ablenkung etc. unterbrechen kann, wird es keine Panikattacke.

09.10.2023 21:33 • x 1 #9


Schlaflose
Zitat von WChris:
Beispiel ich muss zum Arzt bzw. Habe einen Termin und davor kann ich es nicht mehr aushalten habe so Angst und Panik abzuwarten bis der Termin ist .
Ich bekomme nasse Hände ,
Und will einfach nur so schnell wie möglich dahin , oder muss mich bewegen ablenken ihrgendwas .
Jedoch nicht in der Härte wie ich es auch schon hatte mit herzrasen und das Gefühl keine Luft zu bekommen etc.

Das ist einfach nur Angst oder Nervosität. Eine Panikattacke ist die höchste Stufe der Angst und ist neben den klassischen Symptomen dem Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen oder zu sterben verbunden.

10.10.2023 06:43 • #10


-IchBins-
Zitat von Oxuz:
Die Symptome sind ja aber da und vor denen hat man ja Angst das es was ernstes sein könnte. Das zu ignorieren fällt mir momentan sehr schwer.

War bei mir nicht anders. Aber die Symptome schwächten sich nach der vielen Arbeit an mir selbst immer mehr ab. Hatte damals einen Ärztemarathon hinter mir und auch nicht immer geglaubt, dass alles in Ordnung war nach den Untersuchungen, die mehrmals durchgeführt wurden wie z. B. beim Kardiologen.
Jetzt habe ich keine Symptome mehr, die ich damals während meiner Phase hatte.

10.10.2023 07:08 • #11


E
Zitat von Oxuz:
danke für deine Erfahrungen und Lösungsvorschläge. Die Symptome sind ja aber da und vor denen hat man ja Angst das es was ernstes sein könnte. Das zu ignorieren fällt mir momentan sehr schwer.

Kann ich total verstehen, aber ich kann die Zeilen von @-IchBins- nur unterstreichen.
Auch ich würde jedem empfehlen, zumindest zu versuchen, täglich (!) Entspannungsübungen zu machen (bei Youtube gibt es unendlich viele). Ich weiß, dass das nicht jedem liegt, aber man sollte es probieren und nicht sofort aufgeben. Oft benötigt es Zeit, bis man die passenden Videos oder die richtige Art (PMR, Meditation, Atemtechniken) für sich gefunden hat. @Grummel72 wird uns hier glaube ich in der Hinsicht auch bestätigen können.
Ein weiterer Punkt von @-IchBins- ist wirklich das Lernen, in der Gegenwart zu sein, also kopfmäßig.
Ängste können nur dann richtig Raum entfalten im Zusammenhang mit der Zukunft. Wer mal genau überlegt und in sich geht, wird feststellen, dass er sehr oft geistig in die wahrscheinlich negative Zukunft geht.
Das muss nicht einige Tage, Wochen oder Monate in die Zukunft sein. Es reicht die Zukunft, dass man die nächsten Minuten einen Herzstillstand bekommen könnte.
Daher wäre es so wichtig, versuchen, zu erlernen, oft wirklich nur im JETZT zu sein. Das ist leider unfassbar schwer und ich schaffe es immer noch nicht sehr oft muss ich zugeben, aber es wird immer besser.
Auch das Grübeln über die Vergangenheit ist kontraproduktiv. Was war, ist vorbei und nicht zu ändern. Was kommt (Zukunft) ist dagegen absolut nicht sicher und auch kaum kontrollierbar. Daher wie gesagt Wege finden, in der Gegenwart zu bleiben und in der Hinsicht wird dann eben oft Achtsamkeit, Mediation usw. empfohlen (z.B. das bewusste Achten auf den eigenen Atem). Ablenkung ist ja auch eine Konzentration auf die Gegenwart. Mir half das während meiner Panikattacken sehr. Ich bin z.B. dann sofort raus in den Garten, habe mich zu Blumen begeben oder INsekten beobachtet und zwar ganz nah. Das ist pure Gegenwart ohne Gedanken an die Zukunft.

Beim Sport ist es ja ähnlich. Egal, ob man Fußball oder Tennis spielt oder Rad fährt. Man muss ich konzentrieren und ist somit viel in der Gegenwart und geistig nicht am Grübeln oder in der Zukunft.
Zusätzlich wird der Körper natürlich noch belastet, was auch gut ist.

10.10.2023 08:24 • x 2 #12


G
@Hicks ich glaube ich bin da ein super Beispiel!
Ich hab von Meditation und Entspannungsübungen überhaupt nichts gehalten und konnte mich am Anfang überhaupt nicht darauf einlassen und heute gehört es zu meinem Leben mindestens 30 Minuten am Tag zu Meditieren. Es tut so gut, man hat dabei seine Ruhe und es ist der Wahnsinn wie entspannt man dabei ist und wie man loslassen kann.
Auch wenns am Anfang nicht so recht klappt und immer wieder irgendwelche Gedanken dazwischen funken, einfach dabei bleiben, es wird von mal zu mal besser.

10.10.2023 09:14 • x 1 #13


E
@Grummel72
Freut mich sehr, dass du das für dich gefunden hast und es auch hilft.
Super und weiter so.

10.10.2023 09:34 • x 1 #14


A


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