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Hallo,
ich hab vor etwa 3 Jahren nach einer Trennung eine Depression bekommen. Mir ging es ein Jahr psychisch sehr schlecht, dann ging es ganz langsam bergauf. Nun habe ich nur noch ganz selten mal eine Phase in der ich depri bin, ich hatte auch in der ganzen schlimmen Zeit keine großartigen körperlichen Beschwerden, aber seit Anfang dieses Jahres ist der Wurm drin. Ich hab etwa alle 5 Wochen eine Erkältung was mich mittlerweile fertig macht und natürlich auch auf die Stimmung drückt. Ich arbeite an der Grundschule und die Infekte haben eben zeitgleich damit begonnen bzw. hab Sommer vor einem Jahr begonnen und es ging noch, aber seit Dezember letzten Jahres ist es ganz schlimm. Hab vieles probiert, neben den gängigen Hygiene Maßnahmen dort, nehm ich Eisen, weil ein Eisenmangel festgestellt wurde. Hab wochenlange Vitaminkuren gemacht, auch mal für 14 Tage mit Orthomol immun. Außerdem Symbioflor und Probiotika probiert. Meditiere, schlafe genug, esse viel Obst und Gemüse (nur Bio), habe Schüßler Salze probiert aber nichts hat sich verändert habe vor einem Monat auch begonnen Sport zu machen aber musste nun wegen Infekt wieder unterbrechen. Wenn ne Erkältung weg ist vergehen fast immer genau 5 Wochen bis die nächste ausbricht. Nur im Sommer war ich nun mal 8 Wochen nicht krank. Ärzte sagen es wird angeblich nach 1-2 Jahren besser und das es vielen so geht, die in Berufe mit Kindern einsteigen aber langsam kann ich nicht mehr und will nur noch das ich auch mal wieder ein paar Monate am Stück gesund bin. Auch zwischen den Infekten gibt es Tage an denen es im Hals kratzt oder ich schlapp bin. Rückblickend hab ich das Gefühl dieses Jahr dauerkrank gewesen zu sein.

Ich weiß das die letzten Jahre sehr anstrengend waren. Manchmal frag ich mich, ob es einfach die Dauerbelastung war die mein Immunsystem völlig geschwächt hat, das es quasi nun "Spätfolgen" sind?! Ich weiß ja nicht wie es wäre, wenn ich nicht mit Kindern arbeiten würde. Ich weiß nicht ob ich wirklich noch mehr abhärte, so langsam glaub ich nicht mehr dran. Es scheint ja doch das ich mir bei vielen Kindern einfach immer wieder was einfange.

Über Tips wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüße

24.10.2015 22:14 • 25.10.2015 #1


2 Antworten ↓


Hallo!

Ja, wenn man mit vielen Menschen eng auf einem dichten Raum zusammen ist, dann steigt die Ansteckungsgefahr. Mal kurz geniest oder gehustet, dann hat sich der Andere mit Pech vielleicht schon angesteckt. Nun beginnt auch noch die Grippezeit. Da könntest du dich impfen lassen. Ansonsten denke ich, dass du auf dem richtigen Weg bist. Du kümmerst dich auch gut drum.

Die einzige Möglichkeit, sich nicht anzustecken wäre ein Mund-/Nasenschutz. Aber das ist wohl eher nicht realisierbar. lg

24.10.2015 22:24 • #2


Schlaflose
Zitat von Lischen:
Ich arbeite an der Grundschule und die Infekte haben eben zeitgleich damit begonnen bzw. hab Sommer vor einem Jahr begonnen und es ging noch, aber seit Dezember letzten Jahres ist es ganz schlimm.


So ging es mir auch, als ich ins Referendariat kam. Ich bekam in einem Winter kurz hintereinander zwei so schlimme Erkältungen wie vorher noch nie im Leben. Danach habe ich mich jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen. Mein Hausarzt sagte, dass die Grippeimpfung nicht nur gegen die echte Virusgrippe schützt, sondern auch allgemein das Immunsystem stärkt. 2-3 kleinere Infekte im Jahr bekam ich zwar damit auch noch, aber die waren immer harmlos und nach ein paar Tagen vorbei.

Ansonten heißt es, dass regelmäßge Saunebesuche das Immunsystem stärken. Habe ich aber selbst nie gemacht. Ich setze mehr auf viel Sport, vor allem an der frischen Luft und im Sommer viel schwimmen im kalten Naturwasser bei uns im Freibad, wo ich schon im Mai bei 16-17 Grad reingehe. Das Wasser wird normalerweise 19-20 Grad, nur wenn es länger so heiß ist wie in diesem Sommer 22-23 Grad, da es aus einer unterirdischen Quelle stammt. Das härtet wirklich ab

25.10.2015 08:20 • #3




Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser