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@Marco333
Seit etwa 25 Jahren habe ich mit Depressionen und Angststörungen aller Art zu tun gehabt
und war immer wieder in Therapie, mal beim Psychiater, mal bei Therapeuten und die Psychomühle
auf und ab mehr durch als mir lieb ist.
In all den Jahren habe ich mich gegen Medikamente gewehrt, in der Hoffnung, daß es auch ohne geht.
Letztes Jahr wurde herausgefunden, daß ich Rheuma habe und das mein ZNS angreift, der Arzt
geht davon aus, daß ich das schon immer hatte, nur eben vor zwei Jahren durch einen Grippevirus
stark aktiviert wurde und nicht mehr besser wird. Ebenfalls vor etwa einem Jahr, ging ich noch einmal
zu einer Psychiaterin, die zum Glück endlich, nach dieser langen Odyssee die richtige war und mir
Opipramol für die Nacht und Escitalopram für den Tag verschrieb. Seitdem geht es mir viel besser
und meine täglichen Kopfschmerzen, sind sehr stark zurück gegangen, auch die Migräne. Dazu
kommt, daß ich inzwischen wieder schlafen kann. Vor Opipramol, konnte ich mit Glück eine Nacht
von sieben schlafen, inzwischen hat sich das umgekehrt und fühle mich durch die Medis wie ein neuer
Mensch! Ich bereue es zutiefst, daß ich nicht schon viel früher dieser unnötigen Quälerei, mit Medis
ein Ende gemacht habe, denn alle natürlichen Verfahren, hatten bei weitem, nicht den positiven Effekt
und wenn es sein muß, nehm ich sie auch gerne den Rest meines Lebens. Denn dadurch habe ich
wenigstens wieder im Vergleich zu vorher eine Menge an Lebensqualität und Freude zurück gewonnen.
Meine episodischen Depressionen sind chronisch und das Rheuma krieg ich auch nicht mehr los, aber
solange es noch so bleibt, geht es immer noch.
25.08.2017 14:32 •
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