15

Zitat von Patrizia1964:
Stimmungsschwankungen habe ich auch. Manchmal einfach so aus heiterm Himmel. Es ist als ob jemand einen schalter umlegt und ich fröhlich pfeifend durchs leben marschiere. Leider sind diese Phasen sehr kurz. Manchmal nur Minuten und ich falle danach gleich wieder in ein Loch.
Medis nehme ich nur pflanzliche. Von den Psychopillen bin ich wieder weg. Obwohl ich mit denen besser schlafen konnte.
Heute nacht war ich wieder 2 stunden am grübeln. Die Selbsthilfegruppe für Ängstler die ich besuche hilft da auch nicht wirklich weiter. Höchstens wenns jemandem schlechter geht als mir, dann bin ich wieder zufriedener. Ich denke ich werde da nicht mehr hingehen. Ich hab eh viel zuwenig zeit.


@Patrizia1964 ,

darf ich Dich fragen, welche Psychopillen Du genommen hast und wie lang ? Ich hatte 10 Jahre ein Medi, das am Ende entweder nicht mehr richtig oder gar gegenteilig gewirkt hat.


Liebe Grüße
Maja

24.08.2017 19:16 • #21


Mit Verlaub, aber Antidepressiva sind nicht der Königsweg !
Es gibt auch immer noch Menschen, die es ohne schaffen, zumal Antidepressiva nur bei schweren Depressionen wirklich wirksam sind und bei leichten bis mittelschweren Deressionen gar nicht gegeben werden sollen.

24.08.2017 19:27 • #22



Hallo Marco333,

Extreme Stimmungsschwankungen, kennt das jemand?

x 3#3


Zitat von kleiner Igel:
Weiss der denn von diesem extremen Stimmungsschwankungen?
Ich hab das mal mehr mal weniger einmal im Monat (Frauenproblem ) und ignorier das soweit es geht. aber ich weiss ja woher es kommt und dass es spätestens am nächsten Tag wieder vorbei ist. Wenn ich mir aber vorstelle sowas ständig zu haben...


Das eine hat ja nicht zwangsläufig was mit dem anderen zu tun. Wenn du deine jetzige Situation als zu schlimm empfindest sprech es an, beim Therapeuten oder einem anderen Arzt, wenn dir jemand Medikamente vorschlägt lass dir alles erklären was du wissen willst und entscheide dann selbst ob du sie nimmt. Da kann dich schließlich niemand zu zwingen.


Meinem Therapeuten habe ich das genau noch nicht erzählt, aber er meinte dass ich mich durch diese gesteigerte Angst vor einer Psychose oder Schizophrenie viel zu genau beobachte und jedes noch so kleine Anzeichen dafür überbewerte... Weiß auch nicht was ich machen soll..

25.08.2017 12:25 • #23


Zitat von Maja72:
Mit Verlaub, aber Antidepressiva sind nicht der Königsweg !
Es gibt auch immer noch Menschen, die es ohne schaffen, zumal Antidepressiva nur bei schweren Depressionen wirklich wirksam sind und bei leichten bis mittelschweren Deressionen gar nicht gegeben werden sollen.


Das glaube ich eben auch... Generell reagiere auch auf so gut wie alle Medikamente sehr sensibel und ich glaube nicht, dass mir das weiterhelfen würde. Eher im Gegenteil, ich würde Nebenwirkungen oder andere Symptome davon kriegen und mich dann in diese erneut reinsteigern. Noch dazu wirken die Dinger ja noch nicht mal bei den meisten. Hab mir genug Studien zu dem Thema angesehen.

25.08.2017 12:43 • #24


Wenn Du Dich unnötig jahrzehntelang ohne herumgequält hast, nimmst Du sie gerne, weil nichts anderes wirklich funktioniert hat.
So ging es mir nämlich und mir haben sie sehr gut geholfen!

25.08.2017 12:45 • #25


Zitat von Blackstar:
Wenn Du Dich unnötig jahrzehntelang ohne herumgequält hast, nimmst Du sie gerne, weil nichts anderes wirklich funktioniert hat.
So ging es mir nämlich und mir haben sie sehr gut geholfen!


Was hattest du denn für Beschwerden, wenn ich fragen darf? Ich habe seit gut 5 Jahren mit einer Angststörung, Hypochondrie, leichten Depressionen und nun auch Zwangsgedanken zu kämpfen. Trotzdem ist bei mir noch nicht der Punkt gekommen, wo ich Medikamente nehmen würde. Vor allem weil ich mein Leben trotzdem mehr oder weniger geregelt bekomme. Habe in der Zeit mein Abitur gemacht, ein Jahr gearbeitet und studiere jetzt...

Zur Zeit geht es mir allerdings sehr schlecht durch die Zwangsgedanken und die extreme Angst vor psychischen Erkrankungen (Psychose o. Schizophrenie). Ich bleibe aber trotzdem optimistisch, weil mich die Vergangenheit gelehrt hat, dass man es auch so hinkriegen kann.

Trotzdem interessiert es mich was du so für Erfahrungen gemacht hast.

25.08.2017 12:53 • x 1 #26


Zitat von Blackstar:
Wenn Du Dich unnötig jahrzehntelang ohne herumgequält hast, nimmst Du sie gerne, weil nichts anderes wirklich funktioniert hat.
So ging es mir nämlich und mir haben sie sehr gut geholfen!



@blackstar, nimmst Du ausser Doxepin noch was anderes ? Ich bin ja zur Zeit bei 25mg. Ich habe auch für meine Verhältnisse in letzter gar nicht so schlecht geschlafen. Nur in den letzten paar Tagen schlafe ich schon wieder sehr schlecht ! Ich könnte weg laufen. Wenn ich da an meine "VERGANGENHEIT" denke. Immer guter Schlaf, vor und während der Einnahme von Clomipramin. Ich weiss jetzt aber auch nicht, ob es jetzt noch vom Entzug ist, aber ich denke schon, da ich es ja 10 Jahre hoch dosiert genommen habe. Ach @blackstar, alles zum Ich hab zwar geschrieben, das AD nicht der Königsweg sind, ich würde aber sofort wieder eins nehmen, wenn ich nur wüsste das es mir mein Leben zurück gibt, wie Clomi

PS: Ich weiss, jammern bringt mich nicht weiter

25.08.2017 12:56 • x 1 #27


@Marco333

Seit etwa 25 Jahren habe ich mit Depressionen und Angststörungen aller Art zu tun gehabt
und war immer wieder in Therapie, mal beim Psychiater, mal bei Therapeuten und die Psychomühle
auf und ab mehr durch als mir lieb ist.
In all den Jahren habe ich mich gegen Medikamente gewehrt, in der Hoffnung, daß es auch ohne geht.
Letztes Jahr wurde herausgefunden, daß ich Rheuma habe und das mein ZNS angreift, der Arzt
geht davon aus, daß ich das schon immer hatte, nur eben vor zwei Jahren durch einen Grippevirus
stark aktiviert wurde und nicht mehr besser wird. Ebenfalls vor etwa einem Jahr, ging ich noch einmal
zu einer Psychiaterin, die zum Glück endlich, nach dieser langen Odyssee die richtige war und mir
Opipramol für die Nacht und Escitalopram für den Tag verschrieb. Seitdem geht es mir viel besser
und meine täglichen Kopfschmerzen, sind sehr stark zurück gegangen, auch die Migräne. Dazu
kommt, daß ich inzwischen wieder schlafen kann. Vor Opipramol, konnte ich mit Glück eine Nacht
von sieben schlafen, inzwischen hat sich das umgekehrt und fühle mich durch die Medis wie ein neuer
Mensch! Ich bereue es zutiefst, daß ich nicht schon viel früher dieser unnötigen Quälerei, mit Medis
ein Ende gemacht habe, denn alle natürlichen Verfahren, hatten bei weitem, nicht den positiven Effekt
und wenn es sein muß, nehm ich sie auch gerne den Rest meines Lebens. Denn dadurch habe ich
wenigstens wieder im Vergleich zu vorher eine Menge an Lebensqualität und Freude zurück gewonnen.
Meine episodischen Depressionen sind chronisch und das Rheuma krieg ich auch nicht mehr los, aber
solange es noch so bleibt, geht es immer noch.

25.08.2017 13:32 • x 2 #28


Zitat von Blackstar:
@Marco333

Seit etwa 25 Jahren habe ich mit Depressionen und Angststörungen aller Art zu tun gehabt
und war immer wieder in Therapie, mal beim Psychiater, mal bei Therapeuten und die Psychomühle
auf und ab mehr durch als mir lieb ist.
In all den Jahren habe ich mich gegen Medikamente gewehrt, in der Hoffnung, daß es auch ohne geht.
Letztes Jahr wurde herausgefunden, daß ich Rheuma habe und das mein ZNS angreift, der Arzt
geht davon aus, daß ich das schon immer hatte, nur eben vor zwei Jahren durch einen Grippevirus
stark aktiviert wurde und nicht mehr besser wird. Ebenfalls vor etwa einem Jahr, ging ich noch einmal
zu einer Psychiaterin, die zum Glück endlich, nach dieser langen Odyssee die richtige war und mir
Opipramol für die Nacht und Escitalopram für den Tag verschrieb. Seitdem geht es mir viel besser
und meine täglichen Kopfschmerzen, sind sehr stark zurück gegangen, auch die Migräne. Dazu
kommt, daß ich inzwischen wieder schlafen kann. Vor Opipramol, konnte ich mit Glück eine Nacht
von sieben schlafen, inzwischen hat sich das umgekehrt und fühle mich durch die Medis wie ein neuer
Mensch! Ich bereue es zutiefst, daß ich nicht schon viel früher dieser unnötigen Quälerei, mit Medis
ein Ende gemacht habe, denn alle natürlichen Verfahren, hatten bei weitem, nicht den positiven Effekt
und wenn es sein muß, nehm ich sie auch gerne den Rest meines Lebens. Denn dadurch habe ich
wenigstens wieder im Vergleich zu vorher eine Menge an Lebensqualität und Freude zurück gewonnen.
Meine episodischen Depressionen sind chronisch und das Rheuma krieg ich auch nicht mehr los, aber
solange es noch so bleibt, geht es immer noch.


Okay das freut mich sehr für dich. Immer schön zu hören, dass man es nach so einer langen Zeit auch noch da raus schaffen kann.

25.08.2017 14:02 • x 1 #29


Zitat von Blackstar:
@Marco333

Seit etwa 25 Jahren habe ich mit Depressionen und Angststörungen aller Art zu tun gehabt
und war immer wieder in Therapie, mal beim Psychiater, mal bei Therapeuten und die Psychomühle
auf und ab mehr durch als mir lieb ist.
In all den Jahren habe ich mich gegen Medikamente gewehrt, in der Hoffnung, daß es auch ohne geht.
Letztes Jahr wurde herausgefunden, daß ich Rheuma habe und das mein ZNS angreift, der Arzt
geht davon aus, daß ich das schon immer hatte, nur eben vor zwei Jahren durch einen Grippevirus
stark aktiviert wurde und nicht mehr besser wird. Ebenfalls vor etwa einem Jahr, ging ich noch einmal
zu einer Psychiaterin, die zum Glück endlich, nach dieser langen Odyssee die richtige war und mir
Opipramol für die Nacht und Escitalopram für den Tag verschrieb. Seitdem geht es mir viel besser
und meine täglichen Kopfschmerzen, sind sehr stark zurück gegangen, auch die Migräne. Dazu
kommt, daß ich inzwischen wieder schlafen kann. Vor Opipramol, konnte ich mit Glück eine Nacht
von sieben schlafen, inzwischen hat sich das umgekehrt und fühle mich durch die Medis wie ein neuer
Mensch! Ich bereue es zutiefst, daß ich nicht schon viel früher dieser unnötigen Quälerei, mit Medis
ein Ende gemacht habe, denn alle natürlichen Verfahren, hatten bei weitem, nicht den positiven Effekt
und wenn es sein muß, nehm ich sie auch gerne den Rest meines Lebens. Denn dadurch habe ich
wenigstens wieder im Vergleich zu vorher eine Menge an Lebensqualität und Freude zurück gewonnen.
Meine episodischen Depressionen sind chronisch und das Rheuma krieg ich auch nicht mehr los, aber
solange es noch so bleibt, geht es immer noch.


@blackstar, Escitalopram hatte ich bisher noch nicht. Meinst Du, die könnten mir vielleicht helfen? Ich hab sie im Januar verschrieben bekommen, sie aber nicht genommen, weil es ja SSRI sind, und ich so schlechte Erfahrungen mit Fluoxetin und Paroxetin gemacht habe.
Aber damals 2015 wollte meine Ärztin mich viel zu schnell von Clomipramin auf Fluoxetin unstellen, innerhalb einer Woche. Bis dahin hatte ich schon 9 Jahre Clpmipramin von Ihrem Vater verordnet bekommen. Das war zu schnell und ich bekam damals auch eine schlimme Schlafstörung .

25.08.2017 14:03 • #30


@Maja72
Das kannst Du nur selbst heraus finden, hatte davor auch Sertralin und Paroxetin und beide waren bei mir auch nicht das Richtige.

@Marco333
Raus, wäre etwas zuviel gesagt. Aber immerhin, eine Schadensbegrenzung, mit der man im Vergleich zu vorher leben kann.
Wenn ich nicht so lange gewartet hätte, wäre der Mist wohl auch nicht chronisch geworden. Wenn auch Du, die nächsten 20 Jahre
warten willst, dann ist die Chance gut, daß auch Deine treuen Begleiter chronisch werden.

25.08.2017 14:23 • x 1 #31


Boz

15.01.2020 00:10 • #32


Liz98
Hey du,

Ich kann dich sehr gut verstehen, ich befinde mich momentan auch in einer Phase in der es mir sehr schlecht geht und sich auch minimale Depressionen da raus entwickeln. Ich bin auch ein sehr pessimistischer Mensch und denke über alles und jeden was man mir gesagt hat nach, genauso sehe auch hoffnungslos in mein Leben und sehe wie du nur Tiefpunkte, was einem unglaublich fertig macht. Eine Mischung aus Wut, Trauer und Enttäuschung, wo man manchmal am liebsten einfach nur aufgeben wollen würde. Du bist auf jeden Fall nicht alleine, ich bin ein einsamer Mensch da ich in einer egoistischen kaputten Familie lebe, nur falsche Freunde und ein negatives Umfeld hatte was mich sehr beeinflusst hat, ich aber irgendwie damit klar kommen muss und mich daran gewöhnt habe mit der Einsamkeit und Enttäuschung zu leben, auch wenn es ziemlich traurig ist. Nur leider leben wir in einer kaputten egoistischen, traumatisierten Gesellschaft.
Leider kann ich dir keine Tipps geben da ich selbst hilflos bin.

15.01.2020 11:08 • x 1 #33


Mylenix
Ya geht mir ähnlich.
Manchmal optimistisch, manchmal pessimistisch.
Zwischen Keine Lust und voller Tatendrang.
Nachts fühl ich mich immer wohl und tagsüber geht's mir schlecht.
Und ja ich kann dir auch nicht helfen, weil ich auch broken bin.
Aber immerhin weißte das jetzt und Maybe fühlst du dich weniger alleine.
Mag dein Bild übrigens Boz.

17.01.2020 21:15 • #34




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