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STEPHI1988

STEPHI1988
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Hallo zusammen 😊

Hoffe ihr hattet schöne Weihnachtstage 🎄

Wie ja bereits erwähnt werde ich demnächst mit meiner Wiedereingliederung starten. Nächste Woche habe ich einen Termin bei meinem Arzt wo wir das ganze planen werden.

Wie sah eure Wiedereingliederung aus und wie lange ging sie?
Da muss ja irgendwie ein Formular ausgefüllt werden über den Inhalt der Wiedereingliederung soweit ich gelesen habe.

Liebe Grüße
Stephi

03.01.2026 #1


10 Antworten ↓


Arya_
Ich bin aufgrund meines Rückens (hatte ne Op) in der Eingliederung. Nächste Woche startet meine 3. Woche.

In der ersten Woche hatte ich tgl 2 Std, dann 3 Std und in der kommenden Woche 4. Das kannst du mit deinem Arzt individuell auf sich bestimmt entscheiden.

#2


A


Eure Erfahrung mit der Wiedereingliederung

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T
@STEPHI1988 huhu! Also meine WEG ging über 8 Wochen. Ich habe jeweils 2 Wochen erst 2 dann 4 dann 6 und dann eben 8 Stunden gemacht.
Also quasi ab der 7. Woche wieder meine reguläre Arbeitszeit.

Für mich war das okay so - aber das schöne ist, dass der Plan jederzeit an dich angepasst werden kann. Ich glaube, man kann sie theoretisch sogar bis auf 6 Monate ziehen und man kann sie auch unterbrechen.

Das hat mich sehr beruhigt, weil man dann nicht so doll unter Druck steht 🙏🏻

Ich wünsche dir alles Liebe

x 1 #3


Broetchen
Als ich den Wiedereingliederungsplan mit meiner Ärztin geplant habe, hat sie die richtigen Sätze gesagt, dass das kein Wettrennen ist. Es geht bei der Wiedereingliederung nicht darum, möglichst schnell über die Ziellinie zu kommen, um danach umzufallen. Wichtig ist, dass du dich danach wieder wohl fühlst.

Ich kann dir nur raten, sehr langsam einzusteigen. Besonders die ersten Tage sind doch sehr herausfordern. Ich habe das unterschätzt und war froh, dass mich meine Ärztin für die ersten Woche 3h angesetzt hat.
Auch gut zu wissen: Falls du eine Therapie hast, dann empfehle ich dir, an diesem Tag frei zu nehmen. Ich hatte also eine 4-Tage-Woche.

#4


STEPHI1988
Frohes neues Jahr 🍀

Lieben Dank für eure Antworten zu dem Thema 🙏
Werde auch vorschlagen mit 3h für 2 Wochen zu beginnen und dann immer im 2 Wochen Rhythmus steigern.... sofern es dann auch für mich funktioniert 😏Bin auch mal gespannt wie das alles bei mir funktioniert...

Heute ist wieder ein ganz schlimmer Tag 😪 Ich habe solche Angst davor wieder Arbeiten zu gehen... wieder rückfällig zu werden... dem ganzen Druck, Stress nicht standhalten zu können. Würde am liebsten gar nicht mehr arbeiten gehen.
Sitze jetzt hier rum und das neue Jahr bereitet mir panische Angst. Könnte heulen, hab Herzrasen, krieg keine Luft.
Dachte eigentlich ich wäre durch meine 3 Klinikaufenthalte vorbereitet aber das bin ich wohl dann doch nicht 😪😪😪😪

#5


E
Ich hatte auch mal vor vielen Jahren eine Integration, aber in einer externe Firma, es war gut Organisiert und der Druck wurde langsam aufgebaut, auch mit wenig Stunden, dann langsam steigernd, das war auch kein Problem, war gut aufgehoben und man hatte eine Struktur, und Kontakt mit anderen, es war natürlich alles angepasst und zwischendurch machte man Arbeitseinsätzen, aber am Schluss reichte es bei mir nicht und das war schon immer so. Irgend wann endete es und ich blieb auf der Strecke hängen und musste selber schauen. Ich denke bei den einen kann es sehr gut klappen und sie schaffen den Sprung und finden einen Weg für sich und andere müssen halt auch ihren Weg suchen, oder gehen, manch mal bleibt einem nicht so eine grosse Wahl übrig.


Schau einfach wie weit du kommst und jeder Tag bringt was neues und setze dich nicht unter Druck, wirst du betreut in der Zeit?

x 1 #6


Broetchen
@STEPHI1988 Das ist absolut verständlich und nachvollziehbar! Ich hatte es unterschätzt und dann die ersten Tage gekämpft.
Leider ist am Anfang JEDE neue Situation für uns eine Herausforderung. Das Neue macht Angst.

Leg dir ein paar Skills bereit, die dich in der Not entspannen. Ich hatte Atemtechniken, Telefonkontakte und Kopfhörer mit Meditationsmusik vorbereitet.

Die ersten Tage war mir nur wichtig, meine Angst regulieren zu können, um so wieder vertrauen in meinen Körper aufzubauen.

Und weisst du, was das Witzig an diesem ganzen Quatsch ist? Irgendwann wird die Arbeit wieder zur Normalität und wenn die dann wie aktuell über die Feiertage wegfällt, macht dich das wieder nervös sowie ängstlich. 🤷🏼‍♂

x 1 #7


STEPHI1988
@Elemente

Lieben Dank für deine Nachricht. Tut mir leid dass es nicht so gut gelaufen ist bei dir damals 😒 aber du hast bestimmt einen anderen Weg gefunden der für dich ok ist oder?
Psychatrisch leider erst ab 1.2... habe endlich eine Psychotherapeutin gefunden mit der das Kennenlerngespräch auch gut lief 🙏

@Broetchen

Ja ich bin furchtbar wenn neues auf mich zukommt, alles was ich nicht kontrollieren kann. Dann fangen wieder die Schlafstörungen an und der ganze Rattenschwanz mit Ängsten usw.
Die Arbeitssituation war vielleicht anfänglich mal normal bei mir, mittlerweile lösen die Arbeitsumstände, die Kollegen usw nur noch stress in mir aus. Ich glaube ich kann mich nie daran gewöhnen 😪

War mittlerweile beim arzt und haben die Wiedereingliederung in 2 Wochen besprochen, habe bereits mit meinem Chef gesprochen und habe nun ein Gespräch mit dem Betriebsarzt bevor ich wieder starte. Auf einmal ist alles wieder so nah, das macht mir panische Angst. Jetzt schon! Habe so eine Angst vor dem Tag X, das ist nicht zu beschreiben. Die letzten 2 Monate ging es mir so gut, hatte mich nach 3 stationären Aufenthalten wieder aufgerappelt, war endlich wieder entspannt, hatte so gut wie keine Ängste und jetzt fühlt es sich so an wie vor einem Jahr als ich den Zusammenbruch hatte 😒
Weiss echt nicht wie ich das alles schaffen soll...Meine Gedanken drehen komplett durch!
Hab auch niemanden gross mit dem ich reden kann da niemand das nachvollziehen kann.....
Ich würde am liebsten wieder zum Arzt gehen und das mit der Wiedereingliederung rückgängig machen!
Ich will einfach nur entspannt leben können ohne Druck, Erwartungen, Schlafstörungen etc

Winterliche Grüße
Stephi

x 1 #8


E
@ STEPHI1988

Ich kann dich sehr gut verstehen, nach einer längeren Zeit sich wieder daran zu gewöhnen ist nicht einfach, besonders wenn du nicht Symptom frei bist.

Weiss jetzt nicht ob das überall so ist, doch am Anfang bekam ich schon einen grösseren Puffer, ich war auch zwischen durch am Anfang krank und dachte ich fliege raus, aber die wussten das und sind damit gut umgegangen, somit wuchs das Vertrauen und es ging einfach weiter, es holperte immer wieder mal, doch in einem gewissen Ramen gewöhnte man sich auch immer mehr daran.

Ich habe eine Lösung für mich gefunden das stimmt, die hat mich gefunden damals, aber manche Wege finden sich einfach so und es ist tatsächlich ok für mich.

Weisst du warum du keine Angst haben musst, entweder es klappt oder es klappt nicht, das wirst du erst sehen wenn du es versuchst und wenn es nicht geht muss eine andere Lösung her. Ich nehme an du hast dich damals dafür selber entschieden aus bestimmten Gründen, doch am Ende sind es deine Entscheidungen die du triffst und das ist das gute finde ich, autonom Entscheidungen zu treffen, wo sie einem am Schluss hinbringen ist nicht immer so klar.

x 1 #9


STEPHI1988
@Elemente

Warst du aufgrund deiner Psyche krank oder wg einem Infekt, Magen Darm o.ä?
Ich habe eben total Angst vorm rückfällig werden. Wenn ich die Nacht auf meinen 1. Arbeitstag direkt wieder schlecht oder gar nicht schlafe, würde bei mir direkt wieder die Panik losgehen und vieles würde mich wieder einholen und hätte Angst dass wieder alles von vorne losgeht. Was soll ich dann machen? Die Wiedereingliederung abbrechen?
Aber wie es dann weitergeht... keine Ahnung 😒

Aber im Endeffekt hast du recht, ohne es ausprobiert zu haben weiss ich ja nicht in welche Richtung es gehen wird. Da kommen dann auch wieder meine Zukunftsängste ins Spiel...

Früher bin ich mal so gerne arbeiten gegangen aber mittlerweile... Die Arbeitsbedingungen haben sich so extrem geändert, nur noch Druck, Neid,Ellenbogen, man ist unter ständiger Kontrolle 😪
Manchmal wünschte ich mir, ich wäre auf ner einsamen Insel. Wäre vielleicht sogar besser aufgrund meiner sozialen Phobie...

x 1 #10


E
@STEPHI1988 Wegen meiner Psyche, das zieht sich durch mein Leben, Druck ist bei mir auch ein grosses Problem, zusätzlich ist meine Leistungsfähigkeit auch eingeschränkt, es fühlt sich an als würde man 100 oder sogar 120 leisten und ist total erschöpft und schlussendlich ist es dann doch weniger nicht akzeptabel für den Arbeitsmarkt und so war es schon immer, ich krachte immer zusammen und wurde Krank geschrieben, ich kämpfte deswegen mein leben lang mit Existenzängste, ich war auch nie gut Verdiener, ich musste oft auf das Geld schauen auch mit Job, es stresste und ich versuchte so vieles und scheiterte, ich glaube ich bin auch dazu geboren worden um zu scheitern das selbe in der Liebe, das ist auch so was, ich bin nur immer interessant für irgend welche Ehen zu retten oder nümmerchen, was mir gar nicht zusagt, bin hochgradig monogam und Harmonie bedürftig, eventuell auch wegen meiner Erkrankung benötige ich viel Sicherheit und Vertrauen, ich bin so oder so kein guter Deal, also werde ich irgend wann wenn ich mal in Pension gehe mir einen Hund zu legen.

Mir geht es so wie es ist besser, ich muss keine unmögliche Erwartungen mehr erfüllen, bin auch lange weg vom Arbeitsmarkt und ich habe auch noch Rheuma was mir manch mal so zusetzt.

Ich habe es aber versucht mit der Wiedereingliederung und ich bin sehr sicher ich habe mich auch bemüht und mich dafür eingesetzt.

#11


A


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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