Hallo Zusammen,

ich war vor ein paar Wochen schon mal hier in diesem Forum weil ich unter Depressionen, Angst und Panikattacken leideund habe viele nützliche Tipps und Ratschläge erhalten. Mir ging es die erste Zeit dansch eigentlich wieder sehr gut.
Was aber eigentlich nur auf die Medikamente zurückzuführen war die ich damals eingenommen habe (Opipramol + Citlalopram).
Ich habe seit 3 Wochen Opipramol abgesetzt und nehme auf Anraten meines Psychotherapeuten nur noch Citalopram 40mg täglich ein.
Ich bgin seit August krankgeschrieben und soll nun ab nächster Woche stufenweise wieder ins Bereufsleben eingegliedert werden.
Ich habe aber absolut nicht das Gefühl gesund zu sein. Seit ich das mit der Wiedereingliederung erfahren habe hat sich mein Zustand täglich wieder verschlechtert. Ich habe wieder Depressionen, trotz der Einnahme von Citlolapram,
habe wieder Schlafstörungen und mein nervöser Husten ist auch wieder da.
Nun habe ich natürlich Angst das alles wieder von vorne anfängt und die Angst und Panikattacken zurückkehren. Mein Psychotherpeut sagt zwar das dies vollkomem normal sei aber ich kenne mich und meinen Körper inwischen sehr genau und glaube nicht das es nur die Erwartungsangst vor dem Wiedereinstieg ins Berufsleben ist.
Ich hatte seit August erst 3 Therapiestunden bei meinem Verhaltenstherapeuten wo eigentlich so gut wie garnichts passiert ist. Die eigentliche Therapie hat meiner Meinung nach noch garnicht begonnen und ich soll jetzt wieder ins Berufsleben zurückkehren?
Die Ursache meine Angststörung ist weiterhin unbekannt und ich habe nun Angst das ich in meinem Beruf die gleichen Probleme wieder bekomme.
Was soll ich nun tun? Soll ich wieder Opipramol einnehmen damit ich während der Arbeitszeit keine Angst oder Panikattacken bekomme.
Was bei mir erschwerend hinzukommt, das meine Firma den Auftrag für das Projekt in dem ich eingesetzt bin (ich arbeite in einem EDV Support) nicht mehr bekommnen hat und wir werden alle gekündigt. Aber die neue Firma die das Projekt nun übernimmt hat schon angekündigt das wahrscheinlich alle Mitarbeiter übernommen werden. Ich hatte auch schon ein persönliches Gespräch mit der neuen Firma das eigentlich sehr zuversichtlich verlief.
Nun habe ich natürlich das Problem das ich nicht mehr ausfallen darf. Sollte ich jetzt wieder einen Rückfall haben so werde ich sicherlich nicht übernommen.
Was nun tun ? Vielleicht habt Ihr ähnliches erlebt und könnt mir ein paar Ratschläge geben.

10.11.2011 09:19 • 15.11.2011 #1


2 Antworten ↓


Ich bin auch seit August krankgeschrieben und mache seit 2 Wochen Wiedereingliederung. Für mich läuft es bis jetzt gut, da ich ja ohne Angabe von Gründen abbrechen könnte.
Diesmal war ich aber 8 Wochen in der Psychologie-Klinik.
Aber das letzte Mal, musste ich auch nach ein paar Gesprächen Psychiater und mit Mirtazapin wieder arbeiten gehen. Das war nicht ohne.

Da du ja noch keine richtige Therapie gemacht hast, ist das aus meiner langjährigen Krankheitserfahrung nicht gut, wenn du wieder arbeiten gehst. Das Problem ist ja nicht gelöst und da du ja dann auch noch unter den funktionieren Druck gestellt wirst, ist der nächste Ausfall vorprogrammiert.
Ich hatte dann 25 Sitzungen und bin trotzdem wieder sehr krank geworden, gerade da ich den gleichen Druck wieder nachgegeben hatte.
Viel Kraft wünsche ich dir

13.11.2011 17:43 • #2


Was könnte die Angst auslösen dem Job?

16.11.2011 00:54 • #3