Hallo ihr Lieben,

hat von euch jemand schonmal seine Wiedereingliederung abgebrochen?

Fühlt mich gerade so mies

Liebe Grüße!

15.06.2012 06:41 • 15.06.2012 #1


11 Antworten ↓


41 Klicks und niemand antwortet

15.06.2012 11:46 • #2


Huhu Hoffnungsschimmer

Soweit ich es gelesen habe, findet deine Wiedereingliederung im Rahmen
eines normalen Arbeitsverhältnisses (mit verkürzten Arbeitseiten) statt.

Wenn du es einfach ohne "Rückversicherung" abbrichst, dann kann es eine
selbstverschuldete Kündigung mit allen finanziellen Problemen zur Folge haben.

Lasse dich also am besten erst einmal Krankschreiben, und kläre dann sofort
alles andere mit deinem Arbeitgeber ab.

Liebe Grüsse, der Beobachter

15.06.2012 12:07 • #3


Danke für deine Antwort, Beobachter!

Ich war bei meiner Psychiaterin und sie schreibt mich weiterhin krank.Die Krankenkasse habe ich auch schon informiert und meinen Arbeitgeber auch (alles heute)

Fühle mich als hätte ich versagt

15.06.2012 13:00 • #4


Huhu Hoffnungsschimmer

Nein, das ist absolut kein "Versagen", denn du hast es lange
versucht und dich wirklich bemüht.

Mit den aktuellen (Angst)Erfahrungen dieses Arbeitsversuchs
kannst du nun therapeutisch weiterarbeiten, der Versuch war
also nicht umsonst.

Kraft und liebe Grüsse, Der Beobachter

15.06.2012 13:17 • #5


Hallo Hoffnungsschimmer!
Ich mache auch gerade eine Wiedereingliederung. Ich bin auch am überlegen, ob ich sie abbrechen soll.
Wie war es denn bei dir? Warum hast du sie abgebrochen?
Ich habe eigentlich eine tolle Arbeit und sie macht mir auch richtig Spaß. Aber es ist blöd, wenn man sich die ganze Zeit unwohl fühlt und sich kaum konzentrieren kann. Meine Panikattacken sind seitdem auch wieder ganz extrem geworden. Mir ist ständig ganz stark schwindelig und ich habe schon Angst auf dem Weg zur Arbeit. Nächste Woche muß ich dann auch noch eine Stunde länger arbeiten. Habe jetzt schon den totalen Horror davor...
Ich finde es eigentlich nicht so schlimm, dass du sie abgebrochen hast, denn du hast es ja immerhin versucht und nicht von vorneherein den Kopf in den Sand gesteckt!!
Liebe Grüße
Taddy

15.06.2012 13:48 • #6


Beobachter:vielen Dank für deine aufmunternen Worte!Ich bin jetzt allerdings schon seit über einem Jahr krankgeschriebe
Un und habe echt gedacht,d
Ar. ich es nach der Tagesklinik hinbekomme.


Taddy:Der einzige Unterschied bei
mir ist,dass mir der Job keinen Spaß macht, ansonsten ist es das Gleiche:habe auf einmal wieder richtige Panikattacken,ständig irgendwelche Symptome, Schwindel und Dr/dp auch wieder schlimmer geworden.
Ich bin 2 mal fluchtartig von der Arbeit abgehauen,weil es mir so schlecht ging und dann ist meine Arbeitsstelle auch noch 40 min. Autofahrt entfernt.

Wie lange machst du die Wiedereingliederung jetzt schon?meine Stunden wären jetzt auch erhöht worden und das konnte ich mir gar nicht vorstellen!

Ganz liebe Grüße euch beiden!

15.06.2012 17:02 • #7


Ich mache die Wiedereingliederung jetzt seit 2 Wochen.
Ok, wenn mir die Arbeit keinen Spaß machen würde und ich mich dort generell unwohl fühlen würde, hätte ich schon längst abgebrochen. Bei mir ist es so, dass mir die Tätigkeit fehlen würde. Ich bin nur so frustriert, weil es mir ständig schlecht geht. Allerdings geht es mir zuhause ja auch nicht gut. Ich habe erst nächsten Freitag einen Termin bei meiner Neurologin. Bin mal gespannt, was sie zu der Situation sagt und ob sie mir rät weiter zu machen oder aufzuhören.
Ich wünsche dir alles Gute und Kopf hoch

15.06.2012 17:30 • #8


Ich hab meinen Job bis Mitte 2009 wirklich gern gemacht, aber es ging dann nicht mehr und ein super Job schützt nicht vor psychischen Erkrankungen, wenn es eh nichts mit dem Job zu tun hat.

Es gibt Leute, kenne selbst welche, die haben ne tolle Beziehung, super Job, Freunde, Geld und trotzdem schwerste Depression. All diese tollen Dinge schützen nicht immer.

15.06.2012 17:31 • #9


Eine abgebrochene Wiedereingliederung kann nicht zum arbeitsplatzverlust führen, dass kann ich dir als Arbeitgeber sagen. Du bist dann halt wieder weiter krank. In der Wiedereingliederung bist du ja formell auch krank. Für den Arbeitgeber ist es schwierig jemanden aus der Krankheit zu entlassen. Wichtig wäre ja zu ergründen, warum du abbrechen willst und zu klären, wie es beruflich weiter gehen soll, wenn du deine jetzige Arbeit nicht weiter machen willst oder kannst.

15.06.2012 20:08 • #10


Zitat von Beobachter:
Huhu Hoffnungsschimmer

Soweit ich es gelesen habe, findet deine Wiedereingliederung im Rahmen
eines normalen Arbeitsverhältnisses (mit verkürzten Arbeitseiten) statt.

Wenn du es einfach ohne "Rückversicherung" abbrichst, dann kann es eine
selbstverschuldete Kündigung mit allen finanziellen Problemen zur Folge haben.

Lasse dich also am besten erst einmal Krankschreiben, und kläre dann sofort
alles andere mit deinem Arbeitgeber ab.

Liebe Grüsse, der Beobachter


Während der Wiedereingliederung ist man noch krank geschrieben. Das ist ein arbeitsversuch auf kosten der krankenkasse

15.06.2012 20:09 • #11


Danke für eure Antworten!! Die rechtlichen Hintergründe sind mir bekannt, mir ging es halt um den emotionalen Faktor.Ich denke halt immer " wenn d dich mehr zusammenreißen würdest,würde das funktionieren "

15.06.2012 21:37 • #12




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