Hallo zusammen!

Ich habe jetzt schon lange nichts mehr von mir lesen lassen, aber nun ist es mal wieder soweit

Kurz zur Vorgeschichte:
Ich bin jetzt seit 1 Jahr krankgeschrieben und habe letzte Woche (nach 9 Wochen Tagesklinik) meine wiedereingliederung angefangen.
Letzte Woche durfte ich 3 Tage,3Stunden arbeiten kommen und seit Montag direkt wieder 4 Stunden, weil mein Arbeitgeber alles andere abgelehnt hat.

Jetzt das Problem:
Mir geht es seitdem immer schlechter!!Ich habe wieder gaaaaanz viele Symptome auch ausserhalb der Angst/Panikattacken (schwindel,benommenheit,sehstörungen,das gefühl plötzlich losweinen zu müssen, usw), ich war heute auch nicht auf der arbeit,sondern bei meiner psychaterin und sie hat auch gesagt, dass ich erst nur 3 stunden versuchen sollte.
Ich warte jetzt diesbezüglich auf den Rückruf meines arbeitgebers.

Ich kann mir aber inzwischen schon nicht mehr vorstellen,wie ich die 3 stunden schaffen soll!!Zumal ich auch noch ca eine 3/4 stunde bis zu meinemarbeitsplatz fahren muss !

Ich bin total fertig!!Ich will nicht versagen aber ich habe das Gefühl ich schaffe das nicht!!

Meine Psychaterin hat mir zusätzlich ein schlechtes gewissen gemacht, weil sie meinte:"Ja, was sollen wir denn jetzt machen?Sie sind noch so jung!"
Das weiß ich doch selber!!
Und ich will doch unbedingt gesund werden !!!

Danke fürs lesen und ich freue mich über antworten und viele tips!

Liebe Grüße!

09.05.2012 11:55 • 09.05.2012 #1


6 Antworten ↓


hi
was für einen vertrag hast du? bist du in der freien wirtschaft tätig oder bei der stadt/beim land angestellt? ich arbeite beim land und habe einen unbefristeten vertrag. bei uns ist es so, dass sich der arbeitgeber eigentlich danach richten sollte, wieviel stunden der arbeitnehmer bei einer eingliederung arbeiten kann. der arbeitgeber hat nach einem neuen gesetz ja auch eine gewisse fürsorgepflicht für den arbeitnehmer. und wie schnell erhöhen sich deine stunden. ich finde nur eine woche drei stunden und dann direkt in der zweiten wochen vier stunden, das ist mächtig viel. vor allem, weil du ja über ein jahr krankgeschrieben warst.

jaja, wir sind alle jung und bla bla bla. sowas muss an dir abprallen. das habe ich auch ziemlich oft zu hören bekommen. du darfst dich auf keinen fall selber unter druck setzen. aber natürlich auch nicht direkt nach zwei wochen aufgeben. das gesunde mittelmaß zu finden ist schwierig, aber so sollte es sein. nimmst du tabletten? wenn es mir zwischenzeitlich sehr schlecht geht oder ich was aufregendes vor habe, tele ich mit meinem neuro und er gibt mir zusätzlich (für ein paar tage) extratabs. die beruhigen mich und ich meide nicht alles, vor dem ich angst habe. somit fällt mir das lernen leichter. denn wenn es dir schon in sicherer umgebung schlecht geht, dann kann es in stresssituationen oder fremder umgebung nicht besser gehen. ist ja klar

09.05.2012 12:30 • #2


Hallo Hoffnungsschimmer!
Ich habe ein ähnliches Problem wie du. Allerdings bin ich erst seit knapp 3 Monaten krank geschrieben. Meine Ärztin drängt aber jetzt darauf, dass ich mit einer Wiedereingliederung anfangen soll. Ich fühle mich aber körperlich gar nicht dazu in der Lage. Mir ist immer so stark schwindelig, dass ich mich teilweise nur an den Wänden entlang tasten kann und mir ist ständig übel. Meine Ärztin meint aber, dass ich jetzt wieder arbeiten soll, weil es mir umso schwerer fallen wird, wenn ich noch länger warte. Ich hatte auch schon mal eine Rente über 3 Jahre deswegen und arbeite deshalb sowieso nur noch halbtags. Aber ich habe mich trotzdem immer nur zur Arbeit geschleppt. Allerdings habe ich das Glück, dass ich im öffentlichen Dienst arbeite und meine Chefin sehr verständnisvoll ist. Ich kann mir meine Wiedereingliederung auch mehr oder weniger selbst einteilen, solange meine Ärztin ihr ok gibt. Morgen habe ich einen Termin bei ihr und bin immer noch sehr ratlos was ich machen soll - Wiedereingliederung ja oder nein??
Ich drücke dir die Daumen, dass du dich mit deinem Arbeitgeber einigen kannst, damit es für dich einfacher wird wieder ins Berufsleben zurückzufinden!
LG
Taddy

09.05.2012 13:22 • #3


Erstmal danke für deine Antwort!!

Ich bin unbefristet im öffentlichen Dienst angestellt .

Mein Arbeitgeber kennt die vorschriften ganz genau,nur er hat vor der wiedereingliederung klipp und klar zu mir gesagt, dass ich unter 4 stunden nicht kommen brauch. Dh, seiner meinung nach so lange zuhause bleiben, bis die 4 stunden gehen.
Nur leider sind Vorgesetzte nunmal keine Psychologen und somit ist ihm nicht klar, dass das so nicht funktioniert!

Tabletten nehme ich keine, weil meine Tablettenphobie zu sehr ausgeprägt ist und das ganze somit kontaproduktiv wäre.Das Einzige was ich nehme (auch von der Neuro verschrieben) ist Laif 900 (hochdosiertes Johanniskraut).

09.05.2012 13:26 • #4


hallo taddy,

Wie du gelesen hast, bin ich auch im ÖD!

Das gefühl ist wirklich mies, wenn man eigentlich will, aber gleichzeit nicht kann!!
Fühlst du dich neben dem schwindel usw. auch immer so müde?Als hättest du tagelang nicht geschlafen?

mein arbeitgeber hat gerade angerufen und mir gesagt, dass er den 3 stunden zustimmt, wenn meine psychaterin einen brief an ihn schreibt, dass nichts passieren kann und ich keinen rückfall erleide...

09.05.2012 13:45 • #5


Ich fühle mich nicht direkt müde, sondern eher kraftlos. Ich kann mich kaum zu irgend etwas aufraffen und wenn dann nur mit enormer Kraftantrengung.
Aber es freut mich, dass dein Arbeitgeber doch noch den 3 Stunden zugestimmt hat. Und ich hoffe natürlich sehr, dass du keinen Rückfall erleiden wirst!!!
KOPF HOCH!!

09.05.2012 16:23 • #6


Du hast auch von deiner Tablettenphobie geschrieben. Wie äußert sich das bei dir? Ich habe das nämlich auch seit 5 Jahren, seitdem bei mir davon die Panikattacken ausgelöst wurden. Ich nehme mittlerweile noch nicht mal mehr eine Kopfschmerztablette oder so was. Jedesmal wenn ich erkältet bin habe ich Horror davor, dass ich evtl. ein Antibiotika nehmen muss. Letztes Jahr sollte ich auch mal Tabletten nehmen, weil ich leichten Eisenmangel hatte, noch nicht mal die habe ich vertragen. Die Nebenwirkungen hauen mich echt immer total um. Mir geht es bei so ziemlich allen Medis von den Nebenwirkungen schlechter als vorher - also verzichte ich lieber gleich ganz.....
Es wäre schön, wenn ich da auch mal einen Weg finden würde, dass ich damit umgehen kann.

09.05.2012 17:02 • #7




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