ich habe heute mit meinem Arzt den Wiedereingliederungsplan erstellt und meinem Arbeitgeber zugeschickt. Ich fange am 17.05 wieder an zu arbeiten. Allerdings in einer anderen Abteilung. Ich bin ziemlich am grübeln und habe Angst das ich es nicht schaffen werde. Phu... voll anstrengend. Ich habe mit Rücksprache meines Arztes die Medi Dosis erhöht seit dem geht es viel besser. Ich wollte auch nur wissen ob irgent Jemand schon Erfahrungen bezüglich Wiedereinstig ins Arbeitsleben gemacht hat. Vielleicht kann mir hier ja jemand Mut machen. Das wäre sehr schön.

schonmal vorab danke & liebe Grüße
Maya

03.05.2010 17:35 • 04.05.2010 #1


7 Antworten ↓


callisto
Ich war zwar nicht wegen Krankheit aus der Arbeit raus, aber ich hatte ganze drei Jahre Elternzeit und ich glaube, es kommt letzten Endes aufs Gleiche hinaus. Zumal ich ja auch unter einer Angststörung leide. Meine Befürchtungen vor dem Wiedereinstieg in die Arbeit waren auch sehr gross. Ich hatte auch Angst, es nicht zu schaffen, jeden Tag dort hin zu gehen und auch noch mehrere Stunden dort zu bleiben. Ich fragte mich:"Was wenn du da Herzstolpern kriegst wie blöde? Oder Panikattacken? Was wenn Du die Arbeit garnicht packst weil du einfach zu dumm dafür bist oder dich einfach nicht mehr konzentrieren kannst.?"
Heute kann ich dir sagen, dass ich total froh bin, wieder zu arbeiten. Es lenkt ab und der Umgang mit den Kollegen tut gut.
Es ist völlig normal, dass man sich nach einer längeren Auszeit einen Kopf macht. Mein Thera hat aber mal zu mir gesagt, dass sich trotz der Ängste die man hat, die Fähigkeiten nicht ändern. Du wirst das schon schaffen. Ausserdem fängst du ja erst mal langsam an. Keiner wird verlangen,dass du sofort voll da bist und alles läuft wie vorher. Du wirst ja auch erstmal nur wenige Stunden arbeiten und so kommst du langsam wieder rein. Aber glaub mir es tut wirklich gut. Man fühlt sich wieder "unter den Lebenden". Und es lenkt von trüben Gedanken ab. Sicher hatte ich auch schon auf der Arbeit PAs aber es wurde immer besser. Wir müssen halt damit leben, dass es auch mal schlechte Tage gibt. Aber die hat jeder mal. Lass es einfach erst mal alles auf dich zukommen. Du wirst sehen, es wird nicht so schlimm. Hoffe du hast auch so nette Kollegen wie ich und drück dir ganz dolle die Daumen.

03.05.2010 18:22 • #2


Also ich war wegen der Angststörung 9 Monate Arbeitsunfähig ....ab Ende März arbeite ich wieder.

Deine Angst kann ich verstehen, kann dir aber sagen die hat im Moment bei dir "größere Augen" als in der Realität.

Ich hatte vom Arbeitsbeginn einige Wochen davor meine Medis ausgeschlichen und der Gedanke, im Arbeitsleben wieder voll da zu sein hatte mir Panik bereitet.

Nun arbeite ich bereits über einen Monat und das war die beste Entscheidung die ich treffen konnte.

Also mach dir nicht so viele Gedanken, wenn Du es nicht versuchst wirst Du es nicht wissen, ob die Arbeit für Dich geht oder nicht.

Ich drück dir die Daumen.

LG

03.05.2010 19:09 • #3


Also erstmal vielen lieben Dank an Euch beide für die Antworten.
Ich denke auch das Jeder also auch die "gesunden" in dieser Situation nervös wären, oder?
Wer ist denn nicht nervös wenn er einen neuen Job anfängt.
Auf der einen Seite bin ich super froh das ich das Medi habe und es hilft mir total meinen Alltag wieder gut zu leben aber ich bin auch oft unkonzentriert und führe es auf das Medikament zurück. Mein Neurologe meint das wäre meine Depression und nicht das Medikament. hm.. mein Gefühl sagt mir das es genau anders herum ist.
Jetzt mach ich mir schon Gedanken ob das Medikament mich vielleicht hindert 100% geben zu können. Auf der anderen Seite würde ich ohne dort garnicht hingehen können.

Naja ich habe ja noch 2 Wochen Zeit mich drauf vorzubereiten.

liebe Grüße
Maya

03.05.2010 19:38 • #4


Ich habe letztes Jahr auch eine Wiedereingliederung gemacht. War 1/2 Jahr krankgeschrieben und 8 Wochen in einer Klinik. Meine Eingliederung hat nur wenige Tage nach meiner Entlassung angefangen. Anfangs war ich davon nicht begeistert. Aber heute muß ich sagen es war das beste. Ich hatte auch anfangs große Angst davor ob ich das überhaupt alles schaffe. Aber es hat super funktioniert. Meine Kollegen haben mich dabei auch sehr unterstützt. Heute über 1 Jahr später fühle ich mich immer noch wohl und bin froh das ich es damals so gemacht habe.

Wünsche dir wieder einen guten Start in deinen Arbeit.

04.05.2010 07:22 • #5


Danke Anja für dir lieben Worte. Hast du damals auch noch Medikamente genommen?

04.05.2010 09:14 • #6


Zitat von Maya101:
Danke Anja für dir lieben Worte. Hast du damals auch noch Medikamente genommen?


Ja, ich nehme seit knapp 2 Jahren Mirtazapin. Bin gerade dabei sie abzusetzen. Mich haben sie aber beim Arbeiten nie behindert.

04.05.2010 17:11 • #7


danke nochmal

04.05.2010 19:58 • #8




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