Zitat von YellowFerrum:Gerade ist der neue PISA-Bericht mit dem schlechtesten Ergebnis aller Zeiten herausgekommen. Nicht neu ist, dass viele Kinder vor der Schule kaum motorische Fähigkeiten haben, noch nie eine Zeichnung gemalt haben. Ein Drittel der 15-Jährigen kann kaum rechnen und schreiben. Das ist einige Jahre später auch ein ...
Absolut richtig! Hatte erst heute darüber einige Gespräche die zufällig entstanden sind. Es handelte sich um Kindergärtnerinnen, die u.a. den Eltern auch eine Rüge erteilten. Doch wenn ich zurück denke in meine Kindheit, dann kann ich nicht bestätigen dass meine Eltern oder sonst wer mir geholfen hätte. Beide waren, wie die Großeltern auch in VZ arbeiten. Es war ein sehr strenges Elternhaus bei dem auch gerne mal die Hand ausrutschte. Besonders bei den überbliebenen Großeltern, denn diese waren im Krieg. Gerade von diesen angeheirateten Personen rutschte schnell, grundlos die Hand aus. Möchte damit sagen, das keinerlei Unterstützung in Sachen "Lernen" bestand. Es war aber enormer Leistungsdruck aufgebaut, da von Seiten der Eltern oft Drohungen, böse Blicke, Einschüchterung herrschte. Als Kind hatte man zu folgen, seine Aufgaben im Haushalt etc. zu erledigen, ohne murren. Es wurde Eigenintiative ohne Hilfsmittel, wie heutzutage durch Handy/Internet uvm. abverlangt. Rechnen ohne Taschenrechner. Bei Prüfungen mußten Rechenschritte extra aufgeführt werden und diese mit abgegeben werden. Es war alles soviel strenger und aus allen ist was geworden. Sicher war das Leben sehr anstrengend, da keiner einen in Watte gepackt hat.
Als Kind war man in jungen Jahren selbständig. Keine Eltern fuhren einen irgendwo hin. Man hatte Füße die galt es zu benutzen, wie das Hirn. Wenn man für Prüfungen was wissen wollte, mußte man erstmal die Bücherei ansteuern, doch wenn man Pech hatte, war dieses Fachbuch gerade ausgeliehen. Somit war abwarten angesagt und nochmals in der Bücherei erscheinen.
Als Kind kümmerte sich keiner großartig. Man hatte den Schlüssel mit einer kratzigen Schnur um den Hals und wenn er wie es mir einmal passierte, verloren ging, dann setzte es was. Somit merkte man sich das und verlor den Schlüssel nie mehr.
Oft gab es grundlos eine ........................ was heutzutage undenkbar wäre. Doch wie sieht die jetzige Ernte bzw. das Ergebnis der antiautoitären Erziehung heute aus? So wie es der PISA Bericht jetzt veröffentlicht hat.
Letztes Jahr schrieb ich in diesem Forum über den veröffentlichten PISA Bericht und wurde von ein paar User angegangen. Das die Kinder alle so kluge Köpfe seien und ich nicht ganz fit wäre.............................................Ähnlich war es bei dem "Wal"-Thread. Genau drei User, (somit immer die Selben) die meinen immer im Recht zu sein, haben den Thread komplett gesprengt und alles versucht umzulenken. Mittlerweile wurde dieser überarbeitet und vieles herausgeschnitten. Aber sowas von verbohrt wie manche sein können, ist schon erstaunlich. Da macht das Schreiben untereinander, die Gleichgesinnter sind, keinen Spaß mehr. Habe mich dann herausgehalten und anderem, wichtigeren gewidmet, obwohl es noch Gesprächsbedarf gegeben hätte. Fand es sehr unhöfllich, wenn ein User einen Thread eröffnet, diesen dann mit seiner Meinung zu überhäufen, den TE zu beleidigen und das endlos. Dann alles zu übernehmen, sich zu brüsten und fleißig weiterzumachen, obwohl der TE mit den Gleichgesinnten sich schon lange rausgehalten hat. Schon alleine da zeigt sich die fehlende Empathie, bzw. die Erziehung. Von Anstand gar nicht zu reden. Die einen unterhielten sich friedlich, dann platzen welche rein mit völlig anderer Einstellung und wollen diese den anderen aufdrängen. Werden beleidigend usw.
Von Einsicht gar keine Spur, obwohl drauf hingewiesen wurde. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als diese dann zu ignorieren.
Es gäbe vieles zu schreiben, aber daraus würde ein Buch entstehen. Allein, wenn man tägl. auf den Straßen unterwegs ist und sieht, wieviele Menschen einem links entgegen kommen, sei es mit dem Rad, zu Fuß, oder mit dem Auto. Täglich mehrmals Durchsagen aufgrund "Geisterfahrer". Da fragt man sich schon.............................
Ist auch in Supermärkten nicht anders. Man geht beim Ausgang rechtsseitig raus, wird aber von einem der in den Laden rein möchte von links geschnitten. Man rempelt entweder zusammen, oder stoppt ab. Sowas ist dermaßen nervig und einfach eine Unsitte geworden. Meist haben diese Personen noch einen kräfitgen Schwung drauf.
Auch heute kam mir mit dem Rad eine Person in der Kurve seitenverkehrt ...........................Ich konnte gerade noch mit dem Rad abbremsen, aber wir sind mit den Bremshebeln noch zusammengekommen. Außer ein pampiges Gemecker kam keinerlei Einsicht. Diese Frau hatte aber ein Kind was mit dem Mann geradeaus weiterfuhr. Es kommt mir die Frage:" wie soll das Kind es besser lernen, wenn die Eltern schon......................................"?
Es waren die letzten Tage einige negative Ereignisse, die zum Nachdenken aufrütteln sollten.
Nun geht es in Richtung Herbst und sämtliche Städte, Autobahnmeistereien etc. sind wieder hoch aktiv mit motorisierten Geräten, Freischneider uvm. Ende vom Lied, nach dem ganzen Krach und Getöse, sah ich geschockt zufällig neben dem geschnittenen Gräsern/Büschen "zerstückelte Igel." Das regte mich dermaßen auf, das ich es meldete und Fotos machte. Zum Glück erntete ich Verständnis, doch die armen Tiere sind den Geräten zum Opfer gefallen. Gerade jetzt, wo Igel doch auf Nahrungssuche und Winterschlaf.................................................. Manche haben Brut die noch für den Winter durchgefüttert werden müssen. Doch wo sollen die Tiere noch was finden, wenn der Mensch an allen Ecken und Enden sein Unwesen treibt? Tiere haben nicht mehr viel Möglichkeiten.
Man könnte soviel Themen ansprechen, aber der Mensch wird leider dümmer, wie die PISA Berichte bestätigen.
Eine Kindergärtnerin berichtete mir auch von manchen Kindern den Umgang mit Tieren. Da sträubt es einem die Haare.