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TryError
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Tach zusammen!

Ich (28) habe seit einigen Jahren das Gefühl, dass mein Leben vorbei ist - also, dass ich das beste schon erlebt habe und tatsächlich ist es auch so, dass ich dankend zurück schaue, denn ich konnte die meisten meiner Träume und Ziele verwirklichen, aber dafür läuft es seit einigen Jahren genau gegenteilig. trotz Bachelor und 1er Ausbildung kein Job, obwohl ich mich auf tausend Stellen bewerbe. Keine Freundin, trotz 100 Anmeldungen auf Online-Plattformen und Teilnahme am Speed-Dating (kann ich jedoch besser mit leben als mit der Arbeitslosigkeit).

Seitdem unzählige Versuche gemacht eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen, aber nichts klappt. ich bin qualifiziert, kann arbeiten und will arbeiten, finde aber seit einem Jahr keinen Job und verzweifle am Leben. macht mir meist keinen Spaß mehr. lebe Tag für Tag nur dafür um zu leben, also nichts besonderes, einfach nur Warten und Bemühen, dass sich was bessert. tut sich aber nichts. lichte Momente: ja! Aber nichts bleibendes. würde seit Jahren daher oftmals am liebsten einfach verschwinden, nicht mehr sein, nicht mehr existieren. einfach nicht mehr da sein und sich mit den Alltäglichkeiten rumschlagen. , stets begleitet vom Misserfolg. Im Bildungsbereich zwar sehr erfolgreich, aber absurderweise damit mega unerfolgreich in Deutschland trotz Scheinen. suche meinen Platz in der Gesellschaft, biete mich an, in vielen Bereichen. meist nur Ablehnung. Will arbeiten, darf nicht!

Was kann ein Mensch da nur tun? Bemühung ist da, nur das Glück fehlt. zum Scheitern verurteilt. schreckliches Leben. Habe zwar aufgrund der Familie alles Materielle zum Leben, aber kaum einen erfüllenden Sinn. Mein Sinn bisher: mir selbst ein schönes Leben machen. Sobald ich mich für andere einsetzen will, kommt Misserfolg.

. wo ist da eine Lösung? Gibt´s überhaupt eine (für ein gescheitertes Leben)?!

05.07.2024 #1


38 Antworten ↓
Knipsi

Knipsi
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Hallo @TryError,

Eines muss ich dir echt lassen, du kannst unglaublich gut formulieren und reflektieren. Ich kann dir eigendlich in jedem wort folgen und habe die Seiten bzw fie zeilen hier fast wie ein Buch eingesaugt. Hoffe nur ich habe auch alles inne behalten koennen 😅

An dem punkt wo du festhaengst, an denen haenge ich auch immer wieder fest.
Es macht was mit einem. Selbstzweifel wachsen mit jedem versuch mit dem hintern an die wand zu kommen. Man hat irgendwie einen plan und nichts will aufgehen und zu dem ziel fuehren welches man sich gesteckt hat.

Was du glaube ich nicht mit einem wort erwaehnt hast (vllt hab ichs auch einfach nicht mehr auf dem schirm) fuer welchen berufszweig interessierst du dich denn genau? 👀 Auf was alles bewirbst du dich? Und ist es wirklich das was du machen moechtest?

Versuch mir mal zu beschreiben wie so ein bewerbungsverfahren bei dir ablaeuft. Du findest also eine ausgeschriebene stelle und machst Unterlagen fertig. Und dann? Einschicken, persoenlich abgeben? Kommen direkt die absagen oder melden sie sich sofort und es scheitert an dem persoenlichen gespraech? Wie fuehlst du dich wenn du vor dem potenziellen arbeitgeber sitzt? Wie verhaelst du dich auf grunddessen? Stellst du selber fragen? Oder bist du eher reserviert? Trittst du sehr ueberzeugt von dir auf? Teilst du vielleicht zu hohe ansprueche aus? Nimmst du probearbeitenbwar und es kommt denn zu den absagen? Was soiegeln dir die arbeitgeber woertlich wieder wieso das nichzs wird? Was also deiner meinung nach sind gruende weshalb etwas nicht zu stande kommt?

Du beschreibst das du dein leben gefuehlt "auserzaehlt" hast.. also die besten zeiten bereits gelebt. Was war denn damals anders? Wo sitzt der springende punkt/der cut was einen unterschied von damals zu heute macht? War es der punkt das du "bis zum schluss deines abschlusses" eine aufgabe hattest? Dich zu entwickeln und gelehrt zu werden? War es der punkt das du dich innerhalb der gesellschaft zugehoerig fuehltest und danach alle sozialen kontakte schwanden und du dich zuruexk gezogen hattest?

Rein von deiner art zu schreiben her, gehe ich davon aus das du dich viel mit dir selbst beschaeftigst, dich hinterfragst, verknuepfungen erstellst um dir erklaeren zu koennen wieso weshalb etwas so ist wie es ist. Kann es sein, dass du evt kognitiv sehr gut unterwegs bist aber auf der emotionalen ebene irgendwas verpasst hast, dir da einiges fehlt?

Wie schaetzt du dich auf zwischenmenschlicher eben ein? Du schreibst du seist eher introvertiert. Ist js nicht schlimm! Aber wie verhaelst du dich innerhalb einer "beziehung" zu jemand? Bist du aufopfernd und stellst deine befuerfnisse hinten an sodass es deinem gegenueber gut geht? Oder springst du voll rein und saugst die ganze hand auf wenn ein kleiner finger kommt weil es dir so gut tut? Sprichst du ueber deine gefuehlslage, sorgen und probleme?

Du hast das kleine woertchen anerkennung fallen lassen und es denn gleichzeitig irgendwie relativiert in dem du sagtest: "du weißt dein Anliegen gerade irgendwie doch nicht so richtig".. Hast dich also irgendwie dahinter versteckt. Ich koennte mir vorstellen das dein großer wunsch einfach ist gesehen zu werden. Denn nach so vielen versuchen sich zu zeigen und zu intergrieren verbleibt dir nur das sein mit dir selbst und die frage wo dein platz im leben sein kann. Als wuerde da einfach niemand dein potenzial erkennen koennen, dich als person so wie du bist wahrnehmen und dich sehen. Ablehnungen prasseln nur so auf dich ein hast dubdas gefuehl. Wie siehts denn innerhalb der familie aus? Sprichst du in deinem umfeld offen und klar ueber deine eigenen beduerfnisse? Oder haelst du die gar immer weiter zurueck um weitere spuren der verletzung zu vermeiden? Sind schamgefuehle aktiv?

Fragen ueber fragen 😇 in der hoffnung das sie anregend sind

04.07.2024 08:43 • x 4 #22


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A


Gefühl mein Leben ist vorbei / bin ich gescheitert?

x 3


Smoo

Smoo
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@TryError


Ich will hier nicht zu viel persönliches preisgeben, aber ich versuche es mal. Ich bin ca. zehn Jahre älter als du, habe einen Abschluss in einem gesellschaftlichen Fach, bin kaufmännisch ausgebildet und bin mit beidem nicht glücklich geworden. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei dir ähnlich ist. Ich hatte mehrere Jobs, die mir eigentlich nie gefallen haben. Ich wohne derzeit in einer großen Stadt und habe in der Freizeit sehr viele schöne, aber auch sehr schwierige Situationen erlebt, um das mal milde auszudrücken. So ähnlich muss es ja bei dir auch gewesen sein. Jetzt stehe ich hier relativ allein und habe viele wichtige Beziehungen zu Menschen verloren. Dabei wünsche ich mir das sehr.

Ich möchte umziehen und irgendwie neu anfangen und habe auch einen Plan, aber es ist trotzdem sehr anstrengend. Ich schaue auch auf mein Leben zurück und was noch kommt oder auch kommen wird.

Ich kann sehr gut verstehen, dass du mit der beruflichen Situation Schwierigkeiten hast. Man definiert sich ja teilweise auch darüber und wenn man mit Freunden zusammen ist, die einen sicheren Job haben oder vielleicht ein Haus bauen, hinterfragt man natürlich, was man eigentlich hat und das Selbstvertrauen sinkt. Was ist in zehn Jahren, denkt man. Warum schaffen es andere und ich nicht?

Vorstellungsgespräche sind schwierig, weil man nicht komplett hinter dem Beruf steht, hat Ängste. Man will mit den Leuten eigentlich gar nicht zusammen arbeiten, die man dort sieht. Steht morgens auf, weil es ja so sein muss. Man muss irgendwie viele Dinge. Eigentlich sollte man die Dinge wollen und nicht müssen.

Ich habe mich vor zwei Tagen hier angemeldet und bin fast erschlagen von Themen, die ich selbst erlebe oder sehe, mit welch' heftigen Erlebnissen andere umgehen müssen. Ich bewerte das alles gar nicht, ich bin nur echt erstaunt.

Jetzt habe ich so viel geschrieben und bin mir unsicher, ob ich überhaupt was gesagt habe. Wie gesagt, möchte ich gar keine Ratschläge geben. Vielleicht fällt mir später noch was ein. 😀

Edit: Ich gehe jetzt in die Sauna. Tu dir auch was Gutes. 🙃

03.07.2024 21:12 • x 4 #18


Zum Beitrag im Thema ↓


Moonlight_74
Zitat von TryError:
Ich (28) habe seit einigen Jahren das Gefühl, dass mein Leben vorbei ist

Zitat von TryError:
wo ist da eine Lösung? Gibt´s überhaupt eine (für ein gescheitertes Leben)?!


Mit 28 Jahren zu behaupten, das Leben sei gescheitert halte ich für übertrieben.

x 1 #2


T
Ist ja schön für dich, dass du das so siehst... mein Gefühl sagst mir tagtäglich etwas anderes. Verstehst wohl nicht viel von der Materie, oder?! Selten dummer und ziemlich unqualifizierter Kommentar. zwinkern
Was soll mir das jetzt helfen?

x 3 #3


Smoo
Ich halte das auch für übertrieben, aber kann es durchaus verstehen, da es mir ähnlich geht.

Was ich nicht ganz verstehe, ist, weshalb du keinen Job findest. Was hindert dich daran? Ist es ein inneres Gefühl wie z. B. Ängste? Oder willst du diesen Job eigentlich gar nicht machen und bist damit unzufrieden? Kommst du mit den Menschen nicht zurecht?

Man müsste mehr erfahren, weshalb du in deiner Situation so fest steckst.

Ich will eigentlich keine Ratschläge o. ä. geben, aber velleicht schaust du mal genauer hin, warum es sich derzeit so ausweglos anfühlt (?)

Garantieren kann ich dir aber, dass das Leben mit 28 Jahren noch nicht zuende ist und es bestimmt noch Dinge gibt, die du erleben kannst/wirst und - wie du schreibst - auch möchtest und schau mal, welche Sachen schön waren und welche Sachen noch kommen könnten. 🙂

#4


T
@Smoo dir geht es ähnlich? In wie fern?

Was mich am Job hindert? Die Absagen 😅

Ja, und auch klar: manche Jobs will ich nicht. Also, es ist ja immer wichtig zu wissen, was man kann und will und was man nicht gut kann und einem auch nicht gut tut. Aber dann stets Ablehnung bekommen, bei dem was man will und kann, ist natürlich mega frustrierend. Am Ende stehe ich wieder mit nichts da. Für viel Einsatz und gutem Willen zum Engagement.

Ich weiß halt, dass ich mitunter schlecht in sozialen Situationen bin, oftmals auch sehr introvertiert bin. Deshalb ist für mich vieles natürlich auch problematisch. Da muss es dennoch Wege geben....

Weshalb ich in der Situation feststecke? Guter Kommentar! Das frage ich mich selbst immer wieder... Ich glaube es hat viele Gründe: z.B. das Gefühl nicht gut in die Gesellschaft zu passen. Kaum passende Jobmöglichkeiten zu finden. Vom Gefühl, zu viel bereits erlebt zu haben und zu wissen... manchmal wünschte ich mir, weniger Weisheit und Wissen zu haben, aber manchmal da wünsche ich mir wieder jeden Tag in einem anderen Körper aufzuwachen, um stets neue Lebenserfahrungen zu sammeln! Ich glaub ich bin eine Scanner-Persönlichkeit... finde dadurch keinen Platz in der Gesellschaft... das macht´s sehr schwer für mich... manchmal weiß ich da einfach keinen Ausweg für... einfach keine Lösung....

Das ist ein guter Ansatz zum Ende hin deines Textes! Nur habe ich einfach seit Jahren manchmal das Gefühl, meine beste Zeit sei seit etwa 5/6 Jahren vorbei... alles was kommt, kann nicht mehr besser sein, sondern nur schlechter... und das macht depressiv.... und dann der Misserfolg in vielen Lebensbereichen, außer dem Weisheits- bzw, Bildungsbereich 😅 schlimm manchmal, einfach schlimm.... klar kann man sagen, Klagen auf hohem Niveau, stimmt ja gewissermaßen auch... dennoch manchmal nah am Ende dran.. -.-

#5


Sonnenzauber
@TryError ich kann dich verstehen. Mir geht es ähnlich seit zwei Jahren ist es so das ich sage ich habe alles erlebt. Hast du denn auch körperliche oder psychische Einschränkungen?

#6


Moonlight_74
Zitat von TryError:
Selten dummer und ziemlich unqualifizierter Kommentar.


Tut mir leid, dass ich dir nicht helfen kann.

Zitat von TryError:
Was soll mir das jetzt helfen?

Helfen musst du dir selbst.

Letztendlich ist es deine Einstellung..

Daran kann man arbeiten..

Von nix kommt nix..

Es gibt Menschen, die haben mehr zu tragen als du..

Das darf man gerne zur Kenntnis nehmen.

Mit 28 Jahren ist das Leben noch nicht vorbei..es sei denn man ist todsterbens krank.

#7


T
@Sommerliebe krasses Gefühl, nicht wahr?! Einfach das Gefühl, das Leben sozusagen "finished" zu haben Very Happy negativ und positiv zu gleich wie ich finde! [...aber was hat nicht positive wie negative Seiten? (Zufällig alles auch, oder 😄 ?!)]

Ob ich körperliche oder psychische Einschränkungen habe? Hast du sie denn? Also gewissermaßen hat ja jeder auch da seine Einschränkungen, aber ich weiß auf was du hinaus willst.... körperlich geht`s mir zum Glück soweit ganz ordentlich, psychisch habe ich allerdings (deswegen auch dieser Post hier im Forum) regelmäßig mit meinem Leben zu kämpfen. Wollte schon mehrmals die Jahre zu einer Psychotherapie... alle immer besetzt - halb Deutschland ist in Psychotherapie... das sagt viel darüber, wie gut es Deutschlands Einwohnern geht und ob hier alles wirklich so toll ist wie manchmal behauptet... aber das sind sozialkritische Problemanalysen und schneiden andere noch schwerwiegende Thematiken an (hier soll es ja um mich gehen Very HappyD). Also zurück zu mir: finde da keinen Platz, egal wo ich wann anfrage.
Von daher muss ich alles mit mir und der Familie ausmachen, oder in Foren wie diesen hier und auf tolle integre Menschen hoffen 😄 ... hoffen wir da nicht alle drauf?! Very Happy
Also klar, ja, gewisse Einschränkungen sind da, vielleicht etwas mehr als bei dem "Durchschnitsdeutschen", aber jetzt auch keine zu krassen, die mich krass heftig hindern oder so...

#8


Moonlight_74
Zum Scheitern verurteilt

Diese Aussage ist wirklich sehr negativ behaftet.

Niemand ist zum Scheitern verurteilt.

#9


T
@laluna74 aha... kann man das, ja? darum geht`s mir allerdings gar nicht so sehr, mein Problem ist in einem anderen Bereich... mangelndes (positives) Feedback der Außenwelt auf mein Engagement und mangelnder Erfolg auf meinen Einsatz, das sind meine hauptsächlichen Problemfelder.... und die sind teils echt mega gravierend....

und ja, nach unten kann man immer gucken.... schön, wenn dir der Ansatz hilft! Mir nicht! Ich fühle mich nicht besser, wenn ich weiß, dass es anderen Menschen noch schlechter geht... das machts eher noch schlimmer.... (leider) sind deine Kommentare eher kontraproduktiv für mich, auch wenn ich den Ansatz erkenne, ihn für mich jedoch klar ablehne, aber wie gesagt: ist ja schön für dich! Ich gönne jedem seine Quellen des Glücks!

x 1 #10


T
@laluna74 klar, warum nicht?
Man hat mal Glück, man hat mal Pech, man hat mal Gandhi....
mal mehr, mal weniger, mal viel, mal wenig... also glückliche Leben und zum Scheitern verurteilte Leben -.- mal so, mal so... und man selbst als Spielball des Universums....

#11


Moonlight_74
Zitat von TryError:
klar, warum nicht?
Man hat mal Glück, man hat mal Pech, man hat mal Gandhi....
mal mehr, mal weniger, mal viel, mal wenig... also glückliche Leben und zum Scheitern verurteilte Leben -.- mal so, mal so... und man selbst als Spielball des Universums....

Das ist das Leben.

#12


T
@LaLuna74 ja, schön... NICHT!

Manch einer küsst Frösche,
manch einer liebt Gewitter,
andere haben Angst bei Gewitter,
andere hassen Frösche,

manch einer beendet das Leben,
mach einer fügt Menschen dieser Welt hinzu,
manche sind nett und lieb,
manche sind böse und grauenvoll,

und alles egal am Ende. Jedes Leben zählt (nicht)... alles nur damit das eine BEWUSSTSEIN, oder das LEBEN oder GOTT oder wie wir es auch immer nennen wollen oder nicht 😂 seine Show hat... mal toll, mal blöd... ob man das wirklich so gleichgültig nehmen sollte... hmmm...
also alles gleichgültig nehmen...?! macht mein Leben trotzdem nicht erfolgreicher diese philosophische Sichtweise 😂

@LaLuna stell dir mal vor, du wärst gemäß der buddhistischen Sichtweise jede und jeder.... dann erfährst du jedes Leben und hast nicht nur das eine... wie wäre dann deine Sichtweise?! zwinkern

#13


Sonnenzauber
@TryError Ich bin körperlich und psychisch krank. Deswegen mir geht’s eher um die Symptome das ich denke das wird nicht besser. Kannst dir gerne mal meine Beiträge durchlesen.

#14


T
@Sommerliebe ich bin doch hier um selbst Hilfe und Unterstützung zu bekommen 😂 aber ja ist gut, ich schaue mal rein !

#15


Sonnenzauber
@TryError alles gut was genau erhoffst du dir denn vom Forum?

#16


T
@Sommerliebe Unterstützung! Also weiß auch nicht 😂 eine Lösung!
... Vielleicht Bestätigung... keime Ahnung.... vielleicht auch einfach Austausch, da ich sonst kaum soziale Kontakte in meinem Leben habe und so 😐

#17

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Smoo
@TryError


Ich will hier nicht zu viel persönliches preisgeben, aber ich versuche es mal. Ich bin ca. zehn Jahre älter als du, habe einen Abschluss in einem gesellschaftlichen Fach, bin kaufmännisch ausgebildet und bin mit beidem nicht glücklich geworden. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei dir ähnlich ist. Ich hatte mehrere Jobs, die mir eigentlich nie gefallen haben. Ich wohne derzeit in einer großen Stadt und habe in der Freizeit sehr viele schöne, aber auch sehr schwierige Situationen erlebt, um das mal milde auszudrücken. So ähnlich muss es ja bei dir auch gewesen sein. Jetzt stehe ich hier relativ allein und habe viele wichtige Beziehungen zu Menschen verloren. Dabei wünsche ich mir das sehr.

Ich möchte umziehen und irgendwie neu anfangen und habe auch einen Plan, aber es ist trotzdem sehr anstrengend. Ich schaue auch auf mein Leben zurück und was noch kommt oder auch kommen wird.

Ich kann sehr gut verstehen, dass du mit der beruflichen Situation Schwierigkeiten hast. Man definiert sich ja teilweise auch darüber und wenn man mit Freunden zusammen ist, die einen sicheren Job haben oder vielleicht ein Haus bauen, hinterfragt man natürlich, was man eigentlich hat und das Selbstvertrauen sinkt. Was ist in zehn Jahren, denkt man. Warum schaffen es andere und ich nicht?

Vorstellungsgespräche sind schwierig, weil man nicht komplett hinter dem Beruf steht, hat Ängste. Man will mit den Leuten eigentlich gar nicht zusammen arbeiten, die man dort sieht. Steht morgens auf, weil es ja so sein muss. Man muss irgendwie viele Dinge. Eigentlich sollte man die Dinge wollen und nicht müssen.

Ich habe mich vor zwei Tagen hier angemeldet und bin fast erschlagen von Themen, die ich selbst erlebe oder sehe, mit welch' heftigen Erlebnissen andere umgehen müssen. Ich bewerte das alles gar nicht, ich bin nur echt erstaunt.

Jetzt habe ich so viel geschrieben und bin mir unsicher, ob ich überhaupt was gesagt habe. Wie gesagt, möchte ich gar keine Ratschläge geben. Vielleicht fällt mir später noch was ein. 😀

Edit: Ich gehe jetzt in die Sauna. Tu dir auch was Gutes. 🙃

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Sonnenzauber
@Smoo so ging es mir auch als ich mich angemeldet habe es ist echt traurig wie vielen Menschen es schlecht geht 😪

x 2 #19


T
... ja und mein Leben ist eben die letzten Jahre zum Scheitern verkommen... also ein Leben, was eigentlich - so würde man behaupten höchste Potentiale hat - aber, wenn das Leben nicht mitspielt... hast du selbst keine Chance! Ich habe gelernt, dass du auch Glück brauchst! Man kann 100% geben und dennoch Misserfolg haben.... was bringt es ehrgeizig zu sein? Nichts! Nun ja, vielleicht für`s eigene Gefühl etwas für den Moment, aber am Ende braucht es immer die zweite Seite, die Seite des Lebens, um erfolgreich zu sein... und das kann ich nur langsam für mich akzeptieren...
Dennoch lebt unsere Gesellschaft davon zu glauben, man selbst könne so viel bewirken, stimmt nicht wie ich finde! Wer sucht sich Krebs aus? Wer sucht sich Pech aus? Nun ja, manche mögen behaupten sie haben alles richtig gemacht und bekommen deshalb die Million im Jahr und alle die das nicht bekommen sind selbst Schuld und so... nö! Unwahrheit! Die haben nur den Knall nicht gehört... Im Prinzip sind doch alle Menschen mal mehr mal weniger vom Glück oder Pech verfolgt... manchen wird`s irgendwann zu viel... manche haben eben auch mal fast nur Glück... und wer sucht es sich aus? Niemand, oder?! Ich komme mir halt vor wie der Spielball des Universums und das bisher eben zuletzt sehr im Misserfolg, was schlimm für mich ist -.-

#20


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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