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09.04.2014 19:56 • 13.03.2021 #1


37 Antworten ↓


Hallo Nebelsängerin,
mein Arzt und meine momentane Therapeutin sagen beide, dass ich depressive Episoden habe.
Angst und Depressionen gibt es meiner Meinung nach oft "im Doppelpack", da z.B. Isolation (aufgrund von Angst) Depressionen hervorrufen kann. Ständige negative und ängstliche Gedanken können genauso zu einer negativen Grundstimmung beitragen.
Ich selbst merke das auch bei mir: Manchmal bin ich besser drauf und sehe mehr Hoffnung in dem ganzen Vorhaben die Angst zu bekämpfen, und mal ist mir einfach nur zum Heulen zumute und ich möchte am liebsten nicht mal mehr das Haus verlassen.
Außerdem nagt die Angst oft am Selbstvertrauen und die Selbstzweifel (Wie sieht die Zukunft aus? Schaffe ich es jemals wieder hier raus zu kommen? ...) können genauso zu depressiven Verstimmungen beitragen.

09.04.2014 21:33 • #2



Depressive und ängstliche Phasen überstehen

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Hallo Nebelsängerin,

dieses Gefühl von "Leere" und "Hoffnungslosigkeit" kenne ich auch zu gut. Das ist einfach nur belastend und sch.... Es wirkt wie völliges Ausgeliefert sein und wie ganz kurz vorm "Durchdrehen", wobei genau das noch nie passiert ist.

Ich habe bei mir persönlich das Gefühl, das ich mittlerweile schon eine Angst vor diesen Gefühlen entwickelt habe, was mich nur sehr schwer zur Ruhe kommen läßt.

Es bedingt sich alles gegenseitig.

Liebe Grüße

09.04.2014 21:38 • #3


Ja, das geht tatsächlich Hand in Hand.
Google mal nach erlernter Hilfslosigkeit, dann weißt du genau wie das Ganze zusammenhängt.

09.04.2014 23:13 • #4


Die Angst und die Depression gehen bei mir auch Hand in Hand. Die Angst aber gibt mir wenigstens noh das Gefühl, meinen Körper zu spüren. Die Depression umhüllt mich mit einer Taucherglocke und lässt jede Empfindungen an ihr abprallen. Das finde ich umso schlimmer.

10.04.2014 09:14 • #5


Ihr Lieben,
danke für Eure Antworten! Liebe Butterblume, ich empfinde das wahrscheinlich genauso wie Du.
Ich fühle mich irgendwie "in mir selbst eingeschlossen" und alleine, als alles um mich herum eher ein Traum sei oder meine Außenwelt mich nicht so richtig erreicht.

Ich habe mir ein Buch über Achtsamkeit gekauft und hoffe, durch die Meditation wieder positiver denken zu können und mich selbst wieder besser zu spüren.

10.04.2014 13:29 • #6


Hallo Nebelsängerin!
Ich kenne das mit den wechselnden Ängsten, habe ich seit ich ein Kind bin. Ich hatte eigentlich immer vor irgendetwas Angst, die Themen haben immer mal wieder gewechselt. In der Grundschule hatte ich vor allem Angst davor zu versagen und meine Eltern zu enttäuschen (obwohl die mich nie extrem unter Druck gesetzt haben).
Als ich Teenie war hatte ich Angst niemals einen Job zu bekommen oder generell einfach unglücklich zu enden.
Momentan (morgen fängt mein Masterstudium an) habe ich große Angst vor Einsamkeit und fühle mich hilflos. Ich habe Angst dass mich mein späterer Beruf nicht erfüllen wird und ich irgendwann nur noch so in Depressionen versinke.

Erst als letztes Jahr Panikattacken dazukamen hab ich starker darüber nachgedacht. Früher hätte ich mich als total optimistischen Menschen bezeichnet, war fast immer gut drauf.
Ich erkenne mich gar nicht wieder

13.04.2014 15:55 • #7


Celinamaria

31.12.2019 13:57 • #8


nikimiky
Ich kenne das was du beschreibst. Mir ging es auch längere Zeit gut und dann kam im September alles zurück. Wegen einem körperlichen Vorfall überrollten mich alte Angst Gedanken. Bin auch am nächsten Morgen weinerlich aufgewacht. Seit dem stecke ich erneut in Depressionen.
Geh definitiv nach den Feiertagen mal zu deinem Hausarzt und schildere ihm das. Er kann dir vielleicht auch einen Facharzt empfehlen und dir eine Überweisung geben. Lass dich abchecken damit man schauen kann ob es organisch bedingt ist oder nicht. Das wird auch der Psychiater als ersten Schritt verlangen. So war es zumindest bei mir...

31.12.2019 14:39 • x 1 #9


Zitat von Celinamaria:
...neues Piercing gestochen habe, ich bin zwar nicht abergläubisch aber vielleicht kommt das ja davon. Nicht umsonst fragt der piercer einen ob man unter Depressionen leidet ...


Mit abergläubisch hat das nichts zu tun, sondern eher damit, dass ja auch durch Piercing etwas an der Haut/Nerven - keine Ahnung, bin kein Arzt - kaputt gehen kann, um dann unangenehme Sachen aus zu lösen.

31.12.2019 15:10 • x 1 #10


Celinamaria
Zitat von nikimiky:
Ich kenne das was du beschreibst. Mir ging es auch längere Zeit gut und dann kam im September alles zurück. Wegen einem körperlichen Vorfall überrollten mich alte Angst Gedanken. Bin auch am nächsten Morgen weinerlich aufgewacht. Seit dem stecke ich erneut in Depressionen.Geh definitiv nach den Feiertagen mal zu deinem Hausarzt und schildere ihm das. Er kann dir vielleicht auch einen Facharzt empfehlen und dir eine Überweisung geben. Lass dich abchecken damit man schauen kann ob es organisch bedingt ist oder nicht. Das wird auch der Psychiater als ersten Schritt verlangen. So war es zumindest bei mir...


Oh je, ich hoffe bei dir geht das wieder schnell vorüber! Ja ich werde wohl zum Arzt müssen, drücke mich jedoch immer und immer wieder davor.

31.12.2019 15:54 • x 1 #11


BarneyZeus

21.04.2020 18:57 • #12


Gorilla
Mir geht es in letzter Zeit auch nicht gut. Aber auch immer Angst das ich was schlimmes habe. Mein Blutdruck ist dann auch immer hoch und ich bekomme noch mehr Panik.

21.04.2020 21:24 • x 1 #13


Hey Gorilla,
geht mir gerade genauso. Den ganzen Tag Panik und jedes kleine Ziepen lässt mich an Herzinfarkt oder schlimmeres denken. Ich weiß garnicht wie ich mich ablenken soll. Bin derzeit arbeitlos, was sicher auch zu meiner Unsicherheit beiträgt.

Werde derzeit medizinisch durchgecheckt, aber ich glaub nicht, dass sich da wirklich was finden lässt. Bis jetzt waren alle Tests in Ordnung.

23.04.2020 11:29 • #14


BarneyZeus
Schon heftig was die psyche so alles mit einem machen kann.....

Heute geht es ausser Kopfschmerzen und ich sehe schlecht. Aber bis jetzt gut ..

23.04.2020 13:21 • #15


15.06.2020 18:56 • #16


Hi!

Das scheint vor allem ein geringes Selbstwertgefühl und verzerrtes Selbstbild zu sein. Der Grund, weshalb viele Menschen psychische Probleme bekommen und haben. Das Gefühl wird einem meist schon vom Kindheitsalter von den Eltern beigebracht. Man lernt es sozusagen bewusst und unbewusst. Am besten wäre es wklich sich Hilfe zu suchen. Therapie, wenn mal was frei ist. Bis dahin gibt es aber auch reichlich Bücher. Nicht nur Fachbücher. Beispiel: Das Kind in dir muss Heimat finden (Stefanie Stahl). Hat mir gut gefallen.

lg, Mathias

15.06.2020 19:03 • #17

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25.09.2020 21:31 • #18


Ich denke mal....
Es tut unendlich weh, selbst hier keine Antwort

26.09.2020 07:28 • #19


Cati
Hallo Babsie,

Herzlich Willkommen.
Ich habe seit Jahren depressive Episoden.
Es ist viel wert, daß du einen lieben Partner an deiner Seite hast.
Trotzdem ist man oft niedergeschlagen, ich kenne das.

Liebe Grüße.

26.09.2020 09:07 • x 2 #20



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