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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Wenner
Hast du schon mal von Ketamin als Nasenspray gehört.

#21


fourofour
Hallo Babsie,

Zitat von Babsie:
und würde mich sehr über einen Ausstausch mit "Leidensgenossen"freuen.

In der Kategorie "Depressionen" gibt es aktive Threads, wo sich Betroffene bereits austauschen.
depressionen-f99/

Vielleicht hast Du Lust da mitzuschreiben?

Gruß
Cube

x 1 #22


A


Depressive und ängstliche Phasen überstehen

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Lottaluft
Zitat von Wenner:
Hast du schon mal von Ketamin als Nasenspray gehört.



Was soll denn der Quatsch Kommentar ?

x 1 #23


B
Hallo ,
bitte entschuldigt dass ich jetzt erst antworte. Aber zur Zeit geht bei mir fast gar nichts mehr.
Mein Rücken spielt auch wieder verrückt und nachher wieder ins CT ,beim Neurochirurgen.Wurde schon oft gemacht in den letzten Jahren, aber ich habe immer wieder panische Angst. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Montag.
Liebe Grüße, Babsie

x 2 #24


Wildrose
Gute Besserung, Babsie. Trost

#25


W
Herzlich willkommen Babsie und gute Besserung....

L.G. Waage

#26


B
Danke,lieb von Euch

#27


L

Den Kampf mit sich selbst aushalten ohne zu zerbrechen

Wie lange kann ein Mensch mit sich selbst kämpfen bis er so zerbricht das es nicht mehr zu reparieren ist?


Ich frag mich das nur. Ich arbeite schon daran aber es ist nicht einfach. Ich will und kann mir nichts antun. Ich kämpfe nur mittlerweile sehr lange mit meinen Dämonen. Ich frage mich halt einfach, ob es einen Punkt gibt an dem man lernen muss damit zu leben, weil man nie mehr richtig glücklich werden kann. Ich habe angst das ich nie mehr wirklich Freude am leben haben kann.

#28


FeuerWasser
Der Mensch ist robuster als man meinen täte. Man kann viel aushalten und persönliche Grenzen überschreiten die man nicht für möglich gehalten hätte.
Wenn es nicht hilft gegen die Dämonen anzukämpfen, dann vielleicht, mit ihnen Freundschaft zu schließen. Akzeptieren das sie da sind und auch kleine Schritte wertschätzen.

x 1 #29


F
Wenn man in einer Depression ist, kann man sich nicht vorstellen, dass man da je wieder herauskommt. Man kann es sich sagen, aber die Depression ist wie ein schwarzes Loch, das jede Freude vernichtet. Das ganze ist aber nur ein Trugbild. Wenn man weiß, dass es ein Trugbild ist, hat man schon wieder ein Beinchen auf der guten Seite. Das muss man unterstützen, es stärken, füttern und hegen und pflegen. Dafür sind soziale Kontakte und Begegnungen sehr gut, und jede Form von Bewegung, besonders Spazieren, Tanzen und Laufen. Das ganze hat viel mit Körperchemie zu tun, mit Hormonen und Botenstoffen. Durch jede Bewegung und jeden Kontakt mit Menschen, Tieren, Pflanzen, kommt auch in die chemischen Vorgänge im Körper Bewegung. Ich habe in schlimmen Zeiten sogar die Erfahrung gemacht, dass eine Depression innerhalb von Minuten komplett verschwinden kann. Es ist möglich. Daran siehst du, was alles möglich ist. Im Innersten bist du ein fröhliches und glückliches Wesen (Seele), es ist nur zugedeckt mit der Depressionen und Ängsten. Zusammenfassend: bewege dich und du kommst wieder heraus.
Ganz liebe und mutmachende Grüße Smile

x 5 #30


A

Es geht mir gut aber doch diese tiefe Grundtraurigkeit

Hallo ich habe endlich das erreicht, was ich wollte, ich habe einen super bezahlten job, eine super freundin, super mitarbeiter. Verdiene gutes Geld. Ich habe keine problem aber. anscheinend doch.
Ich bin Angst Patient und erleide immer wieder in kurzen Phasen Panikattacken oder Angstattacken. Ich überstehe die Phasen ganz gut und in Phasen in denen ich mich nicht Ängstlich fühle lebe ich ein ganz normales Leben.

Ich wohne ca 3 Wochen alleine, letzte Woche hatte ich eine Panikattacke und seit dem Fühl ich mich irgendwie leer. Ich habe seit je her selbstzerstörerische Gedanken, es geht immer um Suizid.

Ehrlichweise, obwohl ich den Job jetzt habe fühle ich mich irgendwie fertig mit dem Leben. Ich habe das Studium nicht geschafft aber durch meine Überzeugungskraft und Fähigkeiten, die ich mir Privat erlernet, dennoch diesen Job bekommen.

Es ist nicht so das ich mich Umbringen möchte, niemals. Ich hatte auch früher schon solche Gedanken, aber immer in Schwer depressiven Phasen, in denen es mir generell sehr sch. ging.

Derzeit fühle ich bei diesen Gedanken nichts. Was ich fühle, unabhängig von den Gedanken ist eine Grund Traurigkeit.

Kennt einer das?

#31


F
Hier ist ein Link und vielleicht findest Du darin Antworten auf Deine Fragen,wenn Du es schaffst,zuzuhören.

x 1 #32


A

Depressive Verstimmung, Depression oder was anderes?

Hallo, ich suche hiermit einige eindrücke bevor ich einen ersten Termin bei einem Psychologen bekomme.
Ich bin 20 und studiere im 2. Semester, ich bin seit Monaten mit dem Studiengang unzufrieden und habe mich schon fast für einen neuen entschieden, im Wintersemester wechsele ich die Uni und ich freue mich schon sehr darauf.
Mein Problem ist, das erste Mal habe ich plötzliche Angst und Traurigkeit erlebt, zuhause vor dem Badezimmerspiegel. Ich konnte mir das nicht erklären und hatte große Angst, zu der Zeit war ich kurzzeit beschäftigt in einer Firma und ich habe diese Arbeit extrem gehasst. Naja und als ich mich dann nach etwa 2 Monaten Krankschreiben ließ, war diese depressive Stimmung noch einpaar Monate da und was dann aber noch schlimmer für mich war, war dass ich immer dieses Gefühl hatte mich selbst von mir zu entfernen, zu entfremden und mich teilweise nicht im spiegel zu erkennen. Bis ich mich damit beruhigen konnte, dass ich herausgefunden habe, dass depersonalisation tatsächlich verbreitet ist und eine Depression begleiten kann weil das Unterbewusstsein sich von dieser Realität entfernen will, doch als die Verstimmung wieder abnahm, die ich mit Johanniskraut behandelt habe, hielt dieses Gefühl der depersonalisation ständig an, mal stärker, mal schwächer. Jetzt ist neulich zum ersten Mal seit etwa 6 Monaten wieder diese Angst und Traurigkeit ohne erkennbaren Grund aufgetreten und ich fühle mich sehr depressiv gestimmt, als wäre alles um mich herum so eng und dunkel und auch teilweise unwirklich, obwohl ich weiß es ist wirklich, fühlt es sich irgendwie nicht so an. Naja und ich habe angefangen Johanniskraut Kapseln einzunehmen, die zu wirken scheinen wenn ich sie erstmalig nehme, doch nicht mehr wenn ich sie konstant nehme.
Ich möchte bald einen Termin bei einer Psychologin machen, im Moment bin ich aber noch auf der Suche und wüsste nur gerne ob jemand Erfahrungen damit hat oder was eure eindrücke sind. Danke schonmal.

#33


K
Warum und wodurch man Depressionen bekommt, ist eine gute Frage. Auch die Entscheidung wie und wo man seinen Job fürs leben findet muss gut überlegt sein, denn man möchte diesen ja auch 30-50 Jahre machen und es soll nun auch Spaß machen, obwohl ich Arbeit nicht unter Spaß verstehe bezeichnen es viele so habe eine Idee .

x 2 #34


M
Willkommen Alrasse,

so ähnlich fing es bei mir vor vielen Jahren auch an, DP/DR habe ich seit Deinem Alter ca 15x in intensiven Schüben erlebt. Davor kann man ganz schön Angst kriegen, aber insgesamt werden sie bei den meisten Betroffenen seltener, wenn die Lebensgesamtsituation weniger belastend wirkt (!). D. h. jeder Mensch erlebt die jeweiligen Situationen im Alltag, Studium, Job etc. unterschiedlich: Motivierend, herausfordernd, anstrengend, belastend, schlimm, furchtbar, unaushaltbar etc.
Die Krux ist, dass die meisten - oft gerade junge - Menschen ihre Reaktion auf "das Erlebte" gar nicht bewusst mitbekommen. Besonders die immer mehr zunehmenden Medieneinflüsse tragen zu einem "unbewussten" Leben bei.
Irgendwann kommt der Punkt, wo eine relativ unvertraute Stimme in einem mitteilt, dass im Grunde ständig 2 Lebensprogramme gleichzeitig ablaufen. Sozusagen das Hauptbild bei z. B. N24 und die Plot Line unten im Bild... Hinzu kommt, dass beide Inhalte in unseren nächtlichen Traumphasen noch kräftig vermischt werden.
Wenn sich diese beiden "Ichs" irgendwann mal sozusagen begegnen, fährt ein "Selbst"-Schutzprogramm hoch - die DP/DR.

Nun ist folgendes zu bedenken:

Letztlich sind beide (!) Selbst-Varianten Illusionen, da sie sich ständig verändern. Die Geistesinhalte (Gedanken) und Geisteszustände (Gefühle) werden fälschlicherweise als "Ich" interpretiert. Gleichzeitig will man dieses Ich stabil und sicher haben, was natürlich gar nicht möglich ist.
Ähnliches läuft auf der materiellen Ebene ab: Ein ständiges Absterben und Erneuern von Zellen erscheint als Ich ("mein Körper") und unterliegt letztlich in keinster Weise "meiner" Kontrolle.

Die hierüber entstehende Angst, Panik, Wut und Traurigkeit hat keinen Namen. Wir nennen sie gerne Depression oder Stoffwechselstörung. Tatsächlich ist es ein (potentielles!) Stück Weisheit, das - wenn angenommen, untersucht und richtig umgesetzt - zu einem wirklich bewussten Dasein führen kann.

x 2 #35


B
Ja, wenn man in den Spiegel schaut und das Gefühl hat dass da eine andere Person einen anguckt, das hat mich beim ersten Mal schon erschreckt. Kam bei mir zum Glück nicht so oft vor. Irgendwie gewöhnt man sich dran, ach heute ist wieder soo ein Tag. Denk beim Johanniskraut nur dran, dass es da Wechselwirkungen mit der Pille geben kann (Quelle:netdoktor.de). Als Alternative böte sich da die Joyful von bodyvita an. Ansonsten wünsch ich dir viel Erfolg beim Psychologen, deine Gefühlslage kannst du ja sehr gut beschreiben, das hilft ungemein.

x 2 #36


J
Zitat von Lottaluft:
Was soll denn der Quatsch Kommentar ?

Wieso bitte soll das Quatsch sein? Die neue Therapie mit Esketamin-Nasenspray bringt bei vielen Depressiven gute Erfolge. Nicht alles gleich abtun, nur weil man es nicht kennt, wäre mein Tipp.

#37

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Lottaluft
Zitat von juwi:
Wieso bitte soll das Quatsch sein? Die neue Therapie mit Esketamin-Nasenspray bringt bei vielen Depressiven gute Erfolge. Nicht alles gleich abtun, nur weil man es nicht kennt, wäre mein Tipp.



Ich habe auch Monate später meine Meinung dazu nicht geändert aber danke für den tip

#38


A


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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